The Legend of Zelda: A Link to the Past

Name: The Legend of Zelda: A Link to the Past
Englischer Name:
Originaltitel: The Legend of Zelda: A Link to the Past
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 1993
Deutschland: Tokyopop 2015
Mangaka: Shotaro Ishinomori
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 12,00 €

Story
„The Legend of Zelda: A Link to the Past“ ist das Manga-Pendant zu dem gleichnamigen Spiel von Nintendo. Hier dreht sich alles um den jungen Link, welcher telepathisch von Prinzessin Zelda angefleht wird, sie zu retten. Diese soll von dem dunklen Priester Agahnim geopfert werden, damit Ganondorf sowohl über die Schatten- als auch Lichtwelt herrschen kann. Um dies zu verhindern zieht Link los, um drei magische Amulette zu finden und den Weg zum Masterschwert zu öffnen, mit dem Link das Böse vernichten kann. Allerdings ist die Reise beschwerlich und voller Gefahren, doch mit Hilfe von neuen Verbündeten geht Link tapfer seinen Weg.

Eigene Meinung
Mit gefiel der Manga nicht wirklich. Man merkt ihm an, dass er aus den 90er Jahren stammt und auch die Handlung geht einfach viel zu schnell voran. Da ist Link in einem Tempel, zack einen Gegner mit einem Hieb besiegt, zack hat er das Amulett – so geht das die ganze Zeit. Die Geschichte wird stramm durchgezogen, so dass sich diese kaum entwickeln kann. Vielmehr prescht man einfach durch die Geschichte durch und zack schon ist das Ende da. Keiner der Charaktere bleibt einem wirklich im Gedächtnis und auch das Ende ist für mich eher ohne wirkliche Aussage. Zudem kommt es mir vor, als nimmt der Manga die Geschichte auch nicht wirklich ernst, so dümmlich wie sich Link oft anstellt. Das er das Ende überhaupt erreicht liegt auch eher daran, dass die Nebencharaktere ihn immer wieder aus der Bredouille retten.

Die Zeichnungen sind wirklich gewöhnungsbedürftig, aber da hat sich ja auch seit den 90er viel getan. Das der Manga in Farbe ist, fand ich dagegen ganz nett, doch reicht es nicht, um den überholten Stil besser erscheinen zu lassen.

Die Leserichtung ist hier mal die übliche Europäische. Der Lesefluss war okay, hin und wieder waren die Panels ein wenig mit Text überladen, aber man kam dennoch zügig beim Lesen voran.

Eine Altersempfehlung gibt es nicht, welche aber auch nicht nötig ist. Es ist eine Abenteuergeschichte und die Kämpfe sind weder brutal, noch besonders ausgefallen.

Für eingefleischte Fans der „Zelda“-Reihe ist der Manga sicher einen Blick wert. Ansonsten kann man getrost die Finger davon lassen, dank der mangelnden Atmosphäre, dem schlechten Rhythmus der Geschichtenerzählung und den überholten Zeichnungen.

The Legend of Zelda: A Link to the Past: © 1993 Shotaro Ishinomori, Shogakukan/ Tokyopop

||||| Like It 0 Find ich gut! |||||

Kikaider Code 02

Name: Kikaider Code 02
Englischer Name: Kikaider: Code 02
Originaltitel: Kikaider 02
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2001
Deutschland: Planet Manga 2002
Mangaka: Story: Shotaro Ishinomori
Zeichnungen: Meimu
Bände: 7 Bände (in Deutschland nach Band 3 eingestellt)
Preis pro Band: 7,95 €

Kikaider Code 02 Band 1Story
In ferner Zukunft ist es der Menschheit gelungen, Roboter zu erschaffen, die den Menschen das tägliche Leben erleichtern. Einige Firmen sind komplett auf die Herstellung der Roboter umgestiegen, darunter auch die Firma mit dem Namen „Dark“.

Doktor Komyoji ist ein weltberühmter Roboterexperte, der als Abteilungsleiter bei der Firma Dark angestellt ist. Seit einiger Zeit beschäftigte er sich mit einem geheimen Projekt, über das er in der Öffentichkeit kein Wort verlor. Er vernachlässigte sogar seine Familie, bei seiner Tochter hat er sich seit 10 Jahren nicht mehr gemeldet.

Mitsuko, so ihr Name ist also nicht wenig überrascht, als sie eines Tages eine E-Mail von ihrem, mittlerweile totgeglaubten, Vater erhält. Diese erzählt ihr, dass ihr Vater an einem Microchip für Robots gearbeitet hatte, den er „Gerechtigkeits-Chip“ nannte. Der Chip sollte den Robotern daran hindern, Verbrechen zu begehen. Damit wendet er sich gegen die eigentliche Programmierung der Roboter, die ihnen nämlich lediglich vorgibt, ihrem Master, also Besitzer bedingungslos zu gehorchen. Durch diesen Chip könnten Roboter auch sollten sie in falsche Hände geraten nicht in Verbrechen verwickelt werden. Zudem bekommt Mitsuko auch noch einen Roboter hinterlassen, dem dieser Chip bereits eingesetzt wurde. Doch die Firma Dark kann diesen Plan nicht aufgehen lassen…

Kikaider Code 02 Band 2Eigene Meinung
Was sind die Grenzen dessen, wann ein Roboter leisten soll? Wie menschenähnlich kann und darf er geschaffen werden? Fragen, die die Wissenschaft bewegen und die immer wieder aufkommen, auch in der Populärkultur. Anfang des 21. Jahrhunderts haben sie einen neuen Hype bekommen. Daher wundert es nicht, dass sich neben Hollywood („I-Robot“ mit Will Smith) auch der Manga-Markt damit auseinandersetzt. Das passiert aber deutlich jepanischer, mit weniger Action, dafür mehr aus ethisch-philosophischer Ecke. So geht es bei „Kikaider Code 02“ in erster Linie um den Konflikt der Seele des Roboters und um die Verantwortung der Wissenschaft. Neu ist der Stoff nicht: „Kikaider Code 02“ ist ein Remake der beiden Vorgängerserien „Kikaider“ und „Kikaider 01“.
Aktuell ist das Thema aber nach wie vor und die Serie ist zudem mit Liebe zum Detail gestaltet.

© Rockita

Kikaider 02: © 2001 Meimu, Kadokawa Shoten / Planet Manga

||||| Like It 0 Find ich gut! |||||