Hiroya Oku, Yugo Ishikawa und Kengo Hanazawa starten neue Serien

© 2017 Shogakukan

Die 23. Ausgabe des Big Comic Superior von Shogakukan kündigt an, dass Hiroya Oku, Yugo Ishikawa und Kengo Hanazawa neue Serie starten werden.

Hiroya Oku wird in der ersten Ausgabe 2018, welche am 8. Dezember erscheint, den Manga „Gigant“ starten. Der Inhalt wurde zusammen gefasst mit „Junge trifft Mädchen“. Yugo Ishikawa wird einen neuen historischen Manga veröffentlichen mit dem Titel „Babel“ in der zweiten Ausgabe 2018, welche am 22. Dezember erscheint. Auch Kengo Hanazawa wird einen neuen Mannga starten. Titel und Erscheinungstermin wird Shogakukan später bekannt geben.

Alle drei Mangaka sind hierzulande bekannt. Von Hiroya Oku wurde bisher „Last Hero Inuyashiki“, „Gantz“ und „01 Zero One“ veröffentlicht. Kengo Hanazawa ist durch die Serien „I am a hero“ und „I am a hero in Osaka“ bei Carlsen bekannt. Von Yugo Ishikawa erschien dagegen bisher nur die Serie „Sprite“.

Quelle: ANN

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„Last Hero Inuyashiki“ endet in Japan

Der neunte Band der Serie „Last Hero Inuyashiki“ gibt bekannt, dass die Serie definitiv mit dem nächsten Band abgeschlossen wird.

Hiroya Oku startete „Last Hero Inuyashiki“ in der Januar-Ausgabe 2014 des Evening Magazins von Kodansha. Bereits 2015 gab der Mangaka bekannt, dass er die Serie mit zehn Bänden abschließen möchte.

Hierzulande erscheint die Serie seit 2016 bei EMA.

Quelle: ANN

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Last Hero Inuyashiki

Name: Last Hero Inuyashiki
Englischer Name: Inuyashiki
Originaltitel: Inuyashiki
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2014
Deutschland: EMA 2016
Mangaka: Hiroya Oku
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 9,99 €

Last Hero Inuyashiki Band 1Story:
Der 58-jährige Ichiro Inuyashiki sieht viel älter aus, als er eigentlich ist, was wohl an seinem schlechten Gesundheitszustand liegt. Der Arzt diagnostiziert ihm Magenkrebs und dass er nur noch drei Monate zu leben hat. Ausgerechnet jetzt, wo er ein Haus und einen Hund für sich und seine dysfunktionale Familie gekauft hat. Seine Frau ergreift zwar immerhin stets Partei für ihn, doch als es daran geht, das Haus einzurichten und die Umzugskartons auszuräumen, fährt sie einfach mit den Kindern ins Restaurant, ohne ihren Mann auch nur zu fragen, ob er mitkommen oder etwas mitgebracht haben möchte. Den beiden Kindern – einem Sohn, dem von älteren Schülern immer das Taschengeld weggenommen wird, und einer bildhübschen älteren Tochter – kann man nichts recht machen. Sie schämen sich für ihren Vater und während der Sohn im Beisein anderer so tut, als würde er ihn nicht kennen, tut die Tochter so, als wäre er ihr Großvater. Nachdem Ichiro die schockierende Diagnose erhält, geht niemand aus seiner Familie ans Handy und als er beim Essen allen davon erzählen will, kommt er gar nicht erst zu Wort.

Verstanden fühlt er sich nur von Hanako, seinem Shiba-Inu, der vom Rest der Familie gerade so geduldet wird. Nichtsdestotrotz versucht er in einer Kurzschlussreaktion, den Hund auszusetzen, indem er beim Gassi gehen die Leine loslässt und wegrennt. Doch die treue Hündin folgt ihm, bis er schließlich auf einer Wiese im Park weinend zusammenbricht und sie umarmt. Als Ichiro registriert, dass ein junger Mann vor ihm steht, werden plötzlich beide von einem Raumschiff erfasst und getötet. Da die Außerirdischen keine Spuren hinterlassen wollen, „reparieren“ sie die zwei Menschen kurzerhand einfach, wofür ihnen allerdings nur Waffeneinheiten zur Verfügung stehen. Nachdem Ichiro am nächsten Morgen total verwirrt im Park erwacht, kehrt er mit Hanako zurück nach Hause. Er braucht zwar keine Brille mehr und auch von seinen Rückenschmerzen ist er erlöst, doch dafür kann er offenbar keine Nahrung mehr zu sich nehmen und muss plötzlich extrem viel Wasser trinken. Zunächst denkt er noch, das hätte mit seiner Erkrankung zu tun, doch nachdem beim Blutabnehmen jede Nadel abbricht, Röntgenstrahlen nicht mehr durch ihn durchgehen und er keinen Puls mehr hat, muss er erkennen, dass er kein menschliches Wesen mehr ist. Als er Knöpfe unter seiner Haut entdeckt und betätigt, klappen seine Arme und sein Kopf auf und Waffen kommen zum Vorschein: Er ist eine Maschine!

Ichiro hat nun auch die Fähigkeit weit entfernte Gespräche und Geräusche zu hören. Dadurch wird er darauf aufmerksam, wie im Park ein paar Jugendliche mit Feuerwerkskörpern und Baseballschlägern auf einen Obdachlosen losgehen. Das nennen sie „Kakerlakenjagd“. Mutig geht Herr Inuyashiki dazwischen und beschützt den armen Mann, was dazu führt, dass er selbst zusammengeschlagen wird und das Bewusstsein verliert. Doch während Ichiro am Boden liegt, verselbstständigt sich die ihm innewohnende Technologie: Feuerwerkskörper schießen aus seinem Rücken und prasseln auf die Jugendlichen nieder, doch nicht nur das! Als diese fliehen, speichert die Maschine ihre Namen und Gesichter und veröffentlicht sie – zusammen mit einem Video ihrer Gräueltat – überall im Internet. Selbst im Fernsehen wird das Video plötzlich auf allen Sendern ausgestrahlt! Während die Jugendlichen erkennen müssen, dass sie nun geliefert sind, vergießt Ichiro Freudentränen darüber, einem anderen Menschen das Leben gerettet zu haben. Doch wie ergeht es Hiro Shishigami, dem Jungen, der in jener Nacht ebenfalls vom Raumschiff getroffen und zum Cyborg umgebaut wurde und der ein Klassenkamerad von Ichiros Tochter ist?

Last Hero Inuyashiki Band 2Eigene Meinung:
Es ist mir eine große Ehre, euch dieses Manga-Juwel vorstellen zu dürfen! „Last Hero Inuyashiki“ ist das neuste Werk vom unvergleichlichen „GANTZ“-Schöpfer Hiroya Oku, der dafür bekannt ist, seine Mangas komplett mit Computer Graphics (CG) zu erstellen. Der hohe Arbeits- und Kostenaufwand lohnt sich: Die extrem detaillierten Hintergründe in „Inuyashiki“ sind einfach phänomenal! Doch auch die Charaktere sind teilweise recht realistisch gezeichnet. So ist das Covermotiv des 1. Bandes, das den Protagonisten zeigt, fast schon ein Portrait. Übrigens ist das deutsche Cover wesentlich ansprechender gestaltet als das japanische, in dem sich das Logo unschönerweise mitten in Ichiros Gesicht befindet. Für die deutschen Cover-Motive hat sich EMA etwas ganz Besonderes einfallen lassen und immer eine Hälfte ins Negativ umgekehrt. Schöner sind nur die englischen Covers, bei denen auf jeglichen Schnickschnack verzichtet und das Logo schön fernab der Motive platziert wurde. Aber ich kann sehr gut nachvollziehen, dass EMA ein einfaches Bild des Protagonisten in dem Fall nicht genug war. Schließlich ist Ichiro ob seines hohen Alters ein äußerst ungewöhnlicher Manga-Held. Doch trägt nicht gerade das zum Charme dieser Manga-Reihe bei? Jugendliche Helden bzw. welche in den 20ern gibt es doch wie Sand am Meer. Also macht Platz für Ichiro Inuyashiki!

Ungewöhnlich ist für Okus Verhältnisse auch, dass zumindest im ersten Band komplett auf Erotik-Szenen verzichtet wurde. Und das obwohl Ichiros hübsche Tochter regelrecht nach Fanservice schreit. Fanservice kommt eher in Form von zahlreichen Popkultur-Referenzen daher. So ist der Antagonist Shishigami ein großer Fan des „Shonen Jump“-Magazins und von „One Piece“, während das Zimmer seines Freundes Ando vor „GANTZ“-Postern nur so wimmelt. Die beiden streiten sogar über die Qualität des „GANTZ“-Mangas, von dem Shishigami, der nur mal ein zufälliges Kapitel gelesen hat und blind der scheinbar online vorherrschenden negativen Meinung Glauben schenkt, rein gar nichts hält. An dieser Stelle rechnet Ando stellvertretend für Oku gnadenlos mit den Kritikern ab: „Das sind Menschen ohne Substanz. Für die gibt es keine Welt außerhalb des Netzes.“

Bisher wirkt Shishigami recht sympathisch, weshalb ich mir noch gar nicht vorstellen kann, dass er noch zum Oberbösewicht mutiert. Allerdings deutet bereits das Vorschaubild am Ende von Band 1 schon stark daraufhin. Genau wie „GANTZ“ ist auch „Last Hero Inuyashiki“ ein Manga voller Gesellschaftskritik. Sei es die sehr lieblos wirkende Familie Inuyashiki oder das Verhalten der Jugendlichen. Als Ichiro nach der Schreckensdiagnose schweren Herzens seinen geliebten Shiba-Inu aussetzen will, jedoch weinend zusammenbricht und den Hund umarmt, kamen auch mir die Tränen. Ein Muss für jeden ernsthaften Manga-Fan über 16!

© Ban_Mido

Last Hero Inuyashiki: © 2014 Hiroya Oku, Kodansha / EMA

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EMA Sommerprogramm 2016

EMA-LogoEMA hat gestern das komplette Sommerprogramm 2016 angekündigt:

Mystery:
Another +Zero von Yukito Ayatsuji & Hiro Kiyohara – Einzelband im März
Detektiv Conan – Shinichi returns von Gosho Aoyama – Einzelband im September
Draw (OT: „Draw – Majo no Nemuru Umi de“) von Chaco Abeno & Saki Okuse – 3+ Bände ab Mai
Werewolf Game (OT: „Jinroh Game“) von Ryo Kawakami & Koudo – 3+ Bände ab April
ZOMBIE-LOAN von Peach-Pit – 13 Bände ab April

Fantasy:
Paranormal High School (OT: „Atsumare! Gakuen Tengoku“) von Mikiyo Tsuda – 3 Bände ab Juni

Action:
Corpse Party – Another Child von Makoto Kedouin & Shunsuke Ogata – 3 Bände ab Juli
High Rise Invasion (OT: „Tenkuu Shinpan“) von Takahiro Oba & Tsuina Miura  – 5+ Bände ab Juni
Last Hero Inuyashiki (OT: „Inuyashiki“) von Hiroya Oku – 9+ Bände ab Mai
UQ Holder! von Ken Akamatsu – 6+ Bände ab März

Romance:
A Silent Voice (OT: „Koe no Katachi“) von Yoshitoki Ooima – 7 Bände ab Juli
Daisy aus Fukushima (OT: „Daisy – 3.11 Joshikouseitachi No Sentaku“) von Reiko Momochi, Teruhiro Kobayashi, Darai Kusanagi & Tomoji Nobuta – Einzelband (2in1 Band) im Februar
Jimikoi – Simple Love (OT: „Jimikoi“) von Ema Toyama – Einzelband im September
Love Hotel Princess (OT: „Watanuki-San Ni Wa Boku Ga Tarinai“) von Ema Toyama  – 2+ Bände ab Juni
Shinobi Quartet (OT: „Shinobi Shijuusou“) von Tohru Himuka – 3+ Bände ab Mai

Boys Love:
110 – Keine Nummer unter diesem Anschluss (OT: „110 – Ban wa uketsukemasen!“) von Kyo Kitazawa  – Einzelband im April
Kuroneko – Fang mich! (OT: „Kuroneko Kareshi no Aishikata“) von Aya Sakyo – 2 Bände ab Juni
Kuroneko – Streichel mich! (OT: „Fukigen Kareshi no nadamekata“) von Aya Sakyo – Einzelband im September
Kuroneko – Zeig’s mir! (OT: „Nekoka Kareshi no ayashikata“) von Aya Sakyo – Einzelband im Mai
Love Fever (OT: „Koisuru Futari no Taion“) von Papiko Yamada – Einzelband im April

Hier findet ihr die Monatsübersicht!

Quelle: EMA Forum

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Gantz

Name: Gantz
Englischer Name: Gantz
Originaltitel: Gantz
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2000
Deutschland: Planet Manga 2003, Manga Cult 2018
Mangaka: Hiroya Oku
Bände: 37 Bände (in Deutschland nach Band 5 eingestellt)
12 Sammelbände (Manga Cult)
Preis pro Band: 10,25 € (Planet Manga)
20,00 € (Manga Cult)

Gantz Band 1Story
Gantz, das ist der Name einer mysteriösen, schwarzen Kugel, die in der Mitte eines durchschnittlichen Apartments steht und Kei Kurono, nach seinem Ableben, stückweise zu sich beamt.

Dabei schwelgte Kei, bis vor ein paar Minuten noch, mitten in Gedanken über schöne Frauen und war ganz mit sich selbst beschäftigt, als plötzlich sein alter Kumpel Masaru Kato auftaucht. Dieser versucht einen Obdachlosen, der auf den Schienen liegt, vor einem herannahenden Zug zu retten. Als keiner der Passanten sich dazu bereit erklärt Masaru zu helfen, erblickt dieser seinen alten Freund Kei. Er kann Kei dazu überreden ihm zu helfen und die Beiden schaffen es auch, den Obdachlosen zu retten. Allerdings kommt ihnen der Zug immer näher und sie versuchen weg zu laufen.

Einer der Passanten ruft ihnen noch zu, dass das der Non-Stopp-Express sei und schon sind die Beiden tot. Doch anstatt eines abrupten Endes holt Gantz sie zu sich und nach und nach werden weitere Leute in den Raum gebeamt. Sie alle dachten, sie wären vor kurzer Zeit gestorben und schon bald erscheint auch die vollkommen nackte Kei Kishimoto (hat verwirrender Weise den gleichen Namen wie Kei Kurono ist aber eine andere Person) in dem Raum. Sie wird direkt in die Arme von Kei transportiert und ist bei ihrer Ankunft, wie gesagt, splitterfasernackt.

Da niemand das Apartment verlassen kann, fängt die Gruppe damit an sich gegenseitig vorzustellen. Doch schon bald ertönt eine Melodie und die Kugel namens Gantz verkündet, dass alle Anwesenden gestorben seien und dass ihre Leben nun in ihrer Hand liegen. Schon öffnen sich die Seiten der Kugel und es erscheinen Waffen. Für jeden gibt es einen maßgeschneiderten Anzug.

Gantz Band 2Sie erhalten den Auftrag ein Lauchalien zu töten und werden wieder zurück in die Stadt gebeamt. Alle nacheinander verschwinden sie und Kei, der als Letzter übrig bleibt, entscheidet sich schnell seine Klamotten abzulegen und in den Anzug zu schlüpfen. Doch dabei hat er Kei Kishimoto übersehen, die ihn nun vollkommen nackt erblickt. Peinlich berührt versucht dieser sich zu rechtfertigen, doch er wird bereits von Gantz gebeamt. Da er teilweise gebeamt wird, schafft er es gerade noch so sich seinen Anzug zu schnappen.

Angekommen erzählt ihnen ein Junge, der anscheinend schon einmal mit Gantz zu tun hatte, dass das ganze eine TV-Show sei und dass sie das Alien töten sollen.

Die Gruppe macht sich auf, da sie das Alien vor Ablauf eines, von Gantz gestellten, Countdowns finden müssen. Doch einige entschließen sich nach Hause zurück zu kehren, was sich als Fehler erweißt, da sie bei Verlassen eines, von Gantz festgelegten, Radius Wort wörtlich den Kopf verlieren. Bald haben sie das Alien gefunden und erschießen es, doch dann taucht ein weiteres, viel stärkeres Alien auf und ein Gemetzel beginnt.

Eigene Meinung
Bei „Gantz“ wird der Leser immer wieder vor die Frage gestellt, was denn nun mit Kei und den anderen passiert ist. Sind sie nun tot oder leben sie noch? Ist das Ganze eventuell nur eine Fernsehshow? Oder kann es sogar sein, dass sie all das nur träumen? Wer oder was ist „Gantz“?

Eine Antwort auf diese Fragen erhält man aber erst einmal nicht, so dass man sich selbst überlegen muss, was denn nun passiert ist.

„Gantz“ ist eine außergewöhnliche Mischung aus Erotik und Splatter-Action. Leute, die kein Blut sehen können, sind hier gänzlich falsch, da hier nicht nur Blut in rauen Mengen spritzt, sondern auch Gedärme regelmäßig durch die Gegend fliegen. Der Manga ist von daher erst für Leute ab 16 Jahren zu empfehlen. Der Manga wurde allerdings nach nur fünf Bänden eingestellt.

© BrainBug

Gantz: © 2000 Hiroya Oku, Shueisha / Planet Manga

Perfect Edition (Manga Cult)

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01 Zero One

Name: 01 Zero One
Englischer Name: 01 Zero One
Originaltitel: 01 Zero One
Herausgebracht: Japan: Shueisha 1999
Deutschland: Planet Manga 2002
Mangaka: Hiroya Oku
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,95 €

01 Zero One Band 1Story
Nero Isurugi ist ein Sechstklässler aus dem Jahr 2040. Er ist eigentlich ein normaler Junge, abgesehen davon, dass seine Familie recht arm ist und er selbst wenig Freunde hat. Eines Tages trifft er auf dem Heimweg vom Kindergarten, wo er seine beiden kleinen Geschwister Tom und Clara abgeholt hat, ein paar Klassenkameraden vor einem Spiele-Center. Dort läuft gerade eine Meisterschaft im MBZ, einem futuristischen Kampfsimulationsspiel, bei dem der Spieler mit seinem ganzen Körper die Bewegungen für seine Spielfigur macht. Gespannt sehen sich die Jungen auf dem Großbildschirm das Finale des Wettbewerbs an. Obwohl sein Vater Spiele-Center nicht mag, geht Nero mit. Sein Kumpel Muracho ist total vernarrt in das Spiel und wünscht sich so erfolgreich zu sein wie der, der gerade den Wettbewerb gewonnen hat. Niemand zweifelt daran, dass der ausländisch aussehende Hüne die Meisterschaft gewonnen hat und nicht sein Gegner, der augenscheinlich noch Schüler sein muss, was allerdings auch schon beachtlich ist. Wider aller Erwartung ist der seltsame Junge namens Rei Yagami der Sieger. Auf die Frage eines Angestellten des Spiele-Centers antwortet er zudem noch, dass er das Turnier mangels richtiger Gegner nicht einmal als Herausforderung betrachtet hat. Mit dieser Arroganz macht er sich schnell unbeliebt, was ihn allerdings nicht stört.Auf dem Weg nach draußen schlägt er Neros Schwester Clara seinen Koffer ins Gesicht, sodass das kleine Mädchen blutet. Ohne ein Wort der Entschuldigung oder sich auch nur umzudrehen geht er davon. Als Nero zurück kehrt, findet er Clara weinend vor. Von Tom lässt er sich zu Rei führen und wird von diesem rüde abgetan. Doch Nero lässt nich locker und fordert von dem Gleichaltrigen, dass er sich bei seiner Schwester entschuldigt, woraufhin Yagami ihn fertig macht. Zu Hause bekommt der schwer geschlagene Nero auch noch Ärger mit seinem Vater, da er entgegen des Verbots im Spiele-Center war.

Von seinem Freund und Nachbarn Yosikazu erfährt Nero am nächsten Tag, dass Yagami seit diesem Tag in ihre Klasse geht. Dort ist er der absolute Überflieger in allen möglichen Bereichen, von sämtlichen schriftlichen Fächern bis hin zum Sport. Doch sein mieser Charakter ist auch in der Schule nicht anders und so spaltet sich die Klasse schnell in zwei Hälften, die die Yagami bewundern und die, die ihn nicht leiden können. Nero gehört klar zur letzteren Gruppe. Eines Tages sieht er in einem Dodgeball-Spiel seine Chance gekommen, auch mal dagegen zu halten. Eigentlich ist er nämlich gar nicht schlecht im Sport, zeigt das aber aus Rücksicht vor dem kräftigen Yosikazu nicht. Letztendlich wird Nero geschlagen, obwohl er alles gibt und im Gegensatz zu Yagami teamfähig spielt, hat sich aber die Achtung vieler Klassenkameraden erworben. In ihm reift der Gedanke immer mehr, Yagami in irgendeiner Form fair zu besiegen. Er weiß nur noch nicht wie.

01 Zero One Band 2Das Schuljahr nähert sich dem Ende zu. Da Neros Vater, ein Wrestler, der Überzeugung ist, dass jeder Mensch ein Talent hat, das gefunden werden muss und Nero seines in der Schule nicht finden wird, da er es dort sechs Jahre lang nicht gefunden hat, möchte er nicht, dass sein Sohn zur Junior High School wechselt. Alle Einwände sind vergebens. Letztendlich stimmt Nero zu um den Haussegen zu retten. Während alle seine Freunde nun täglich weiterhin in die Schule gehen, geht er heimlich ins Spiele-Center. Von einer Freundin hat er den Tipp gewonnen, dass Yagami regelmäßig dort zu finden ist. Monatelang sieht sich Nero Kämpfe mit MBZ an und entwickelt ein gutes Gespür, um treffsicher die Ergebnisse voraus zu sehen. Eines Tages sieht er, wie ein Mann von einem Rowdy bei MBZ fertig gemacht und danach noch beschimpft wird. Nero läuft dem Mann hinterher und bringt ihm seine Diskette zurück, die der Mann verloren hatte. Mit dem Tipp seiner Mutter im Ohr, er solle versuchen, Freunde zu finden, beginnt er ein Gespräch mit dem Mann. Dieser möchte ihm gerne MBZ beibringen, als er sieht, wie sehr Nero sich dafür interessiert. Zu seinem Glück findet Nero auch noch eine Diskette mit einem fertigen Avatar und einem Freispiel und steigt in eine MBZ-Kabine. Doch bevor sein „Lehrer“ selbst in eine Kabine steigen kann, wird er von bereits erwähnten Rowdy davon abgehalten, der promt Nero herausfordert, obwohl dieser kaum die Steuerung beherrscht. Es scheint allerdings, dass der Junge einen ganz besonderen Avatar gefunden hat. Dieser spricht zu ihm und entwickelt außergewöhnliche Fähigkeiten. Ist das MBZ etwa Neros Talent und kann er Yagami besiegen?

Eigene Meinung
„Zero One“ ist ein Science-Fiction-Manga mit einer mal völlig anderen Story. Neben der Haupthandlung mit Nero und dem MBZ-Spiel wird auch noch die private Seite des Jungen beleuchtet und dessen psychischer Werdegang. Das klappt auch ganz gut in nettem Zeichenstil, abgesehen von den weniger gelungenen Farbseiten am Anfang. Allerdings lässt sich über das gelungene Charakterdesign der Figuren streiten. Die meisten sind extrem seltsam in ihren Verhaltensweisen. Sei es Neros Vater, der seinem Sohn verbietet, auf die Junior High School zu gehen, Yagami, der blutende kleine Mädchen ignoriert oder Yosikazu, der in 3 Monaten vom schwerfälligen Loser zum Basketballspieler wird…
Aber die Story ist empfehlenswert.

© Rockita

Zero One: © 1999 Hiroya Oku, Shueisha / Planet Manga

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