Blue, Clean

Name: Blue, Clean
Englischer Name:
Originaltitel: Aoku Kiyoku
Herausgebracht: Japan: Taiyoh Tosho 2016
Deutschland: Tokyopop 2017
Mangaka: Shinji Kotobuki
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 9,95 €

Story
In „Blue,Clean“ geht es um Natsuki und Shu. Die Beiden kennen sich schon seit Kindertagen und gehen auf dieselbe Schule. Shu hegt schon länger zärtliche Gefühle für seinen Freund, wird aber von diesem rigoros abgewiesen, als er sie ihm gesteht. Danach fällt es Beiden schwer, wieder zu ihrer alten Freundschaft zu finden. Irgendwie schaffen sie es, auch wenn die Situation Shu doch sehr zusetzt, da Gefühle nicht einfach so verschwinden.

Als dessen Ex-Freund Toya dann noch wieder an der Schule auftaucht und ebenfalls Interesse an Natsuki zeigt, bricht für alle erneut ein Gefühlschaos aus. Natsuki scheint an sich nicht abgeneigt zu sein, Shu zu lieben, doch ein Trauma aus der Kindheit hält ihn zurück. Werden die Beiden zusammen finden? Oder bricht Natsuki Shu endgültig das Herz?

Eigene Meinung
„Blue, Clean“ ist ein eher ernster Boys Love Manga. Allerdings fand ich die Zeichnungen dazu nicht wirklich passend. Dafür, dass die Protagonisten schon um die 17 Jahre alt sein sollten, sehen sie aus als wären sie gerade erst so um die 12 Jahre alt. Das schmälert bei mir den Spaß an der Geschichte, da man solchen Charakteren deren Gefühlszwiespalt nicht wirklich abnehmen kann. Ansonsten war die Geschichte an sich interessant, zumal ich gerade ein wenig Drama in Manga gut finde. Dennoch hätte man mehr daraus machen können und dabei ist der Manga schon von der Seitenanzahl länger, als gewöhnlich. Die Geschichte entwickelt sich zuerst recht träge, um einem dann im Eilverfahren ein Ende zu präsentieren. Man hätte dann doch besser zwei Bände raus bringen sollen, als nur einen. Auch Toya wird zum Ende hin eher vergessen, auch wenn man gern gewusst hätte, ob der sein Leben doch nochmal auf die Reihe bekommt, aber das wird einem leider nicht mehr erzählt.

Die Zeichnungen, hatte ich ja bereits schon erwähnt, sind nicht wirklich nach meinem Geschmack. Die Protagonisten kommen eher wie Zwölfjährige herüber und das passt zum ernsten Ton des Mangas überhaupt nicht. Von den Details her kann man aber nicht meckern, die wurden sehr gut eingefügt.

Der Lesefluss war ein wenig zäh, da die Geschichte sich am Anfang doch ein wenig hinzieht, nur um zum Ende auf einmal mit Ruck Fahrt aufzunehmen. Überladen mit Text war der Manga nicht, was die Trägheit am Anfang des Manga aber leider nicht wett machte.

Die Altersempfehlung liegt bei 15+ und passt gut, da man doch eine gewisse Reife aufweisen sollte, um den Manga zu verstehen und mit Themen wie Tod und sexuelle Gewalt umgehen zu können.

Für Fans von ernsten Geschichten ist der Manga einen Blick wert, aber es ist kein Muss, ihn in seinem Regal stehen zu haben.

Blue, Clean: © 2016 Shinji Kotobuki, Taiyoh Tosho/ Tokyopop

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