Manga News Nr. 763

Das Team der Manga-Sektion wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr! Diese Woche gibt es folgende neuen Reviews:

After School Dates
Give me this Man!
Im Jahrtausendwald
Taste of Desire  

 

Japanische Manga-Charts vom 17. bis 23. Dezember 2018 von Oricon
01. Sangatsu no Lion #14
02. Golden Kamui #16
03. Attack on Titan #27
04. One Piece #91
05. Gotōbun no hanayome #7
06. Young Bride’s Story #11
07. Kaguya-sama: Love is war #12
08. Komi-san wa Comyushō desu. #11
09. Kishuku gakkô no Juliet #11
10. Barakamon #18

Quelle: www.oricon.co.jp

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Akame ga KILL! ZERO

Name: Akame ga KILL! ZERO
Englischer Name: Akame ga KILL! ZERO
Originaltitel: Akame ga KILL! ZERO
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2014
Deutschland: KAZÉ 2018
Mangaka: Story: Takahiro
Zeichnungen: Kei Toru
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story:
Vor acht Jahren sind die Schwestern Akame und Kurome zusammen mit über hundert weiteren Kindern in einem gefährlichen Waldgebiet ausgesetzt worden. Die Überlebenden hat man in zwei Gruppen aufgeteilt und getrennt voneinander zu Killern ausgebildet, die das Kaiserreich beschützen sollen. Akame und Kurome haben zwar einander geholfen, den Survival-Test zu bestehen, allerdings soll Akame als eine der 7 besten von Gozuki trainiert werden, der die Kaiserwaffe Murasame besitzt, während Kurome als Teil der anderen Gruppe in der Kaiserstadt abgerichtet wird. Gozukis Schützlinge verbringen ihre Jugend ahnungslos in einem fingierten Dorf.

Acht Jahre später nennt Akame Gozuki „Vater“ und tötet gemeinsam mit ihren 6 Gefährten jeden, der gegen das Kaiserreich aufbegehrt. Kuromes Truppe wird indessen gedopt, um halbwegs das Niveau von Gozukis Elite erreichen zu können. Für ihre erste Mission werden die 7 besten mit Vasallenwaffen ausgestattet, die den Kaiserwaffen zwar weit unterlegen, aber dennoch deutlich stärker als herkömmliche Waffen sind. So erhält Akame das Schwert Kiri Ichimonji, welches Wunden schlägt, die nie mehr verheilen. Gozuki teilt jedem eine andere Zielperson zu und nutzt diesen Auftrag gleichzeitig als Bewährungsprobe. Denn jeder seiner Schützlinge bekommt einen Gegner, der ihm oder ihr nicht liegt. Akames Schwachpunkt ist seiner Einschätzung nach ihre Gutherzigkeit und dass sie ihm noch nicht blind vertraut. Darum soll Akame eine gute Freundin aus dem fingierten Dorf ermorden: Martha. Zunächst will Akame nicht wahrhaben, dass es sich ausgerechnet bei Martha um eine Rebellin handelt, doch ehe sie sich versieht, rammt ihr die enge Vertraute einen giftigen Dolch in den Rücken. Dennoch schafft es Akame sie zu eliminieren, nichtsahnend, dass Martha nur so gehandelt hat, weil sie ihr Leben an das Kaiserreich verkaufen musste, um ihre Familie zu retten. Alle 7 führen ihre erste Mission erfolgreich aus. Ganz anders verläuft allerdings Kuromes erster Einsatz. Eine ihrer Mitstreiterinnen kommt dabei um, eine andere wird schwer verletzt und infolgedessen eingeschläfert, da sie durch ihre Verletzungen ohnehin nicht mehr zu gebrauchen wäre.

Die Monate vergehen und die Top 7 um Akame erledigen einen Auftrag nach dem anderen mit Bravour. Allerdings bläut Gozuki ihnen ein, dass der Rebellenarmee so langsam bekannt sein dürfte, dass es eine Killer-Einheit des Kaiserreichs gibt. Möglicherweise sind Akame und ihre Kameraden also bald nicht mehr nur die Jäger, sondern auch die Gejagten…

Eigene Meinung:
„Akame ga KILL! ZERO“ ist das Prequel zu „Akame ga KILL!“ und handelt als solches von Akames und Kuromes Vergangenheit. Aber auch andere Charaktere aus der Hauptreihe kommen hier vor. So hat zum Beispiel Chelsea am Ende des ersten Bandes einen Cameo-Auftritt. Da Takahiro, der Storywriter von „Akame ga KILL!“, auch die Story für die Vorgeschichte geschrieben hat, bewegt sie sich auf ähnlich hohem Niveau. Tatsächlich ist „Akame ga KILL! ZERO“ sogar noch um einiges düsterer und noch besser durchdacht. So sind die Charaktere der 7 besten mitsamt ihren individuellen Stärken und Schwächen gut ausgearbeitet, was man insbesondere an den raffinierten Paarungen bei der ersten Mission erkennen kann. Man merkt, dass sich Takahiro durch seine Arbeit am Hauptmanga inzwischen als Autor weiterentwickelt hat. Ungewohnt sind hingegen natürlich die Zeichnungen, da sie von einem anderen Mangaka stammen.

Im Verlauf der Geschichte werden wir wohl endlich erfahren, wie es dazu gekommen ist, dass Akame dem Kaiserreich den Rücken gekehrt hat und zu Night Raid übergelaufen ist und natürlich wie sie zur Eigentümerin von Murasame geworden ist. Das Einzige, was mich an dem ersten Band gestört hat, ist, dass das erste Kapitel zeitlich eigentlich zwischen dem 5. und 6. einzuordnen ist. Deshalb würde ich jedem empfehlen mit dem 2. Kapitel anzufangen, da das erste Kapitel einen sonst bloß verwirrt. Dieser Manga wird vom Verlag erst ab 16 Jahren empfohlen und das ist angesichts der düsteren Thematik und drastischen Gewaltdarstellungen mehr als gerechtfertigt. Wer alt genug ist, sollte aber auf jeden Fall zugreifen! Auch für Neueinsteiger gut geeignet, da keine Vorkenntnisse benötigt werden.

© Ban_Mido

Akame ga KILL! ZERO: © 2014 Takahiro, Kei Toru, Square Enix / KAZÉ

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Sakae Esuno beendet „Tantei Akechi wa Kyōran su“

© 2017 Sakae Esuno, Kadokawa Shoten

Die Februar-Ausgabe des Monthly Shonen Ace Magazins von Kadokawa veröffentlichte am Mittwoch das letzte Kapitel des Manga „Tantei Akechi wa Kyōran su“ von Sakae Esuno. Der vierte und letzte Band wird im Januar veröffentlicht.
Die Serie startete im März 2017.

Sakae Esuno ist hierzulande bekannt durch seine Serien „Big Order“ und „Mirai Nikki„.

Quelle: ANN

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Anime-Programm vom 31. Dezember bis 06. Januar auf ProSieben MAXX

ProSieben MAXX haben ihr Programm für die kommende Woche angekündigt:

01. Januar 2019 (Neujahr)
11:25 Uhr – Dragonball Z: Die Todeszone des Garlic Jr.
12:10 Uhr – Dragonball Z: Der Stärkste auf Erden
13:15 Uhr – Dragonball Z: Die Entscheidungsschlacht
14:25 Uhr – Dragonball Z: Super Saiyajin Son-Goku
15:25 Uhr – Dragonball Z: Rache für Freezer
16:15 Uhr – Dragonball Z: Coolers Rückkehr
17:05 Uhr – Dragonball Z: Angriff der Cyborgs
17:56 Uhr – Dragonball Z: Der legendäre Super-Saiyajin
19:15 Uhr – Dragonball Z: Super Saiyajin Son-Gohan
20:15 Uhr – Detektiv Conan: Das Verschwinden des Conan Edogawa
21:55 Uhr – Detektiv Conan: Episode ONE

Wiederholungen
23:40 Uhr – Detektiv Conan: Das Verschwinden des Conan Edogawa
01:10 Uhr – Detektiv Conan: Episode ONE
02:45 Uhr – Dragonball Z: Die Todeszone des Garlic Jr.
03:20 Uhr – Dragonball Z: Der Stärkste auf Erden
04:20 Uhr – Dragonball Z: Die Entscheidungsschlacht

Anime Action Mi-Fr: 16:00 – 19:25 Uhr
16:00 Uhr – Yu-Gi-Oh! Arc-V, Staffel 3 Folge 118-120
16:25 Uhr – Naruto, Folge 177-179
16:50 Uhr – Hunter x Hunter, Folgen 59-61, Deutsche Erstausstrahlung
17:15 Uhr – Fairy Tail, Folgen 8-10
17:30 Uhr – Naruto Shippuden, Folgen 477-482, Doppelfolgen, Deutsche Erstausstrahlung
18:20 Uhr – Detektiv Conan, Folgen 383-385, Deutsche Erstausstrahlung
18:55 Uhr – One Piece, Folgen 573-575

Animenacht Fr, 04. Januar ab 20:15
20:15 Uhr – Detektiv Conan: Das Komplott über dem Ozean
22:20 Uhr – K-Project: Return of Kings, Staffel 2, Folge 3
22:50 Uhr – Sword Art Online II, Staffel 2, Folge 21
23:20 Uhr – Rosario + Vampire, Folge 12
23:45 Uhr – Drifters, Folge 2
00:10 Uhr – Bleach, Folge 20
00:35 Uhr – Erased – Die Stadt, in der es mich nicht gibt, Folge 2
01:00 Uhr – Naruto Shippuden, Folgen 483-485

Quelle: ProSieben MAXX

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Im Jahrtausendwald

Name: Im Jahrtausendwald
Englischer Name:  –
Originaltitel: Le fôret millénaire
Herausgebracht: Frankreich/Japan: Furari 2017
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Jiro Taniguchi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 20,00 €

Story & Eigene Meinung

Der zehnjährige Wataru Yamanobe zieht nach der Scheidung seiner Eltern und der Krankheit der Mutter zu seinen Großeltern aufs Land. Eine neue, ungewohnte Umgebung erwartet das Großstadtkind, ebenso eine neue Schule und neue Kameraden. Doch zu seiner eigenen Überraschung beginnt Wataru bereits nach kurzer Zeit die Natur zu lieben. Mehr noch: Aus der Stille scheinen die Stimmen des Waldes zu ihm zu sprechen. Die Tiere werden seine Freunde. Und er taucht tief in die Seele der Natur ein…

Jiro Taniguchi gilt als Mangaka der leisen Töne. In seinem letzten, unvollendet gebliebenen Werk führt der im vergangenen Jahr verstorbene Künstler die Lesenden auf eine abschließende Reise zum eigenen Mittelpunkt. Wie der Titel „Im Jahrtausendwald“ vermuten lässt, geht es in die dicht bewaldeten japanischen Berge. Dort sind die Menschen in ihren kleinen Dörfchen nur Gäste inmitten der sagenumwobenen jahrhundertealten Wälder. Die großformatigen, liebevoll kolorierten Naturansichten dieses grünen Idylls schaffen es, dass man sich mitten drin fühlt – ehrfurchtsvoll und andächtig. Genauso, vielleicht auch etwas verloren, fühlt sich der Protagonist. Hin- und hergerissen zwischen den ständigen Gegensatzpaaren Trennung/Neuanfang und Stadt/Land kommt er an diesem mystisch anmutenden Ort an – und fühlt sich gleich zuhause.

Es scheint kein Zufall zu sein, dass Taniguchi in seinem letzten Werk, bereits von der Krankheit gezeichnet, diese Geschichte aus der Sicht eines Kindes erzählt. Die Geschichte eines Jungen, der „nach Hause kommt“. Eine gewisse Melancholie liegt darin, aber auch eine Hoffnung, die in der viel beschworenen japanischen Verbundenheit zur Natur und ihren Geschöpfen wohnt.

So wundert es nicht, dass die Ruhe des Waldes, durch den Wataru streift, der eines Friedwaldes gleicht. Möge auch Jiro Taniguchi in Frieden ruhen.

© Rockita

Im Jahrtausendwald: © 2017 Jiro Taniguchi  Furari / Carlsen

 

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After School Dates

Name: After School Dates
Englischer Name:
Originaltitel: Houkago, Aimashou
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2015
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Kazumi Ohya
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Itsuki und Seiya besuchen dieselbe Akademie, allerdings jeweils einen anderen Fachbereich, welchen sie auch noch als Schülersprecher vertreten.

Diese Fachbereiche sind ständig am streiten, zumal die ISB Schüler (reiche, einflussreiche Eltern) auf die Schüler der AGM, wegen ihres niedrigen sozialen Status, hinabblicken. Itsuki und Seiya sind ständig bemüht Streit zu schlichten und ein besseres Verhältnis untereinander zu schaffen, auch wenn sie sich dabei mitunter selbst einige Wortgefechte liefern.

Was allerdings niemand ahnt ist, dass die Beiden nach Schulschluss ein Paar sind! Am wenigsten hätten sie selbst das wohl erwartet, da ihre Familien seit je her im Streit miteinander liegen und sie sich entsprechend ebenfalls die Kindheit und Jugend über nur am streiten waren.

Doch was passiert, wenn sie auffliegen? Gibt es dann noch eine gemeinsame Zukunft für sie?

Eigene Meinung
Endlich gibt es etwas Neues von Kazumi Ohya!

Ich hab schon ihre „Takumi-kun“-Reihe geliebt, auch wenn sie etwas weniger offen hätte enden können. Um so glücklicher bin ich nun über „After School Dates“ welcher mit „After School Dates Re“ im nächsten Jahr noch fortgesetzt wird.

Wie von der Mangaka gewohnt, sind die Zeichnungen wirklich toll, sehr filigran und detailreich. Dies kommt auch den expliziteren Szenen zu gute, obwohl dort meist viel mehr angedeutet, als wirklich gezeigt wird. Aber dies passt auch wieder zur Handlung, da das Augenmerk wirklich mehr auf das Paar und seinen Problemen gelegt wird, als auf den Sex zwischen den Beiden.

Es macht daher auch wirklich Spaß zu erfahren, wie die beiden Hauptcharaktere überhaupt zusammen gekommen sind und wie schwer es ihnen fällt, Zeit füreinander zu finden. Gerade dieses auf und ab, die Missverständnisse, die Heimlichtuerei und die Liebe der Beiden macht den Manga so lesenswert.

Die Altersempfehlung liegt bei 15+ und passt sehr gut, da die Sexszenen nun wirklich nichts für jüngere Leser sind.

Fans von Kazumi Ohya und sehr guten Boys Love Manga sollten unbedingt bei „After School Dates“ zugreifen

After School Dates: © 2015 Kazumi Ohya, Kadokawa/ Tokyopop

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Give me this Man!

Name: Give me this Man!
Englischer Name:
Originaltitel: Kono Hito wo Ore ni Kudasai
Herausgebracht: Japan: Libre 2013
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Saeko Kamon
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Wataru versucht über eine Partnervermittlung die Frau für’s Leben zu finden. Dies gestaltet sich wegen seiner Menschenscheu und seiner schnellen Erregbarkeit als ziemlich schwierig. Neu an die Seite wird ihm daher Shishinai gestellt. Der Angestellte der Partnervermittlung tut sein möglichstes, um seinen Klienten an die Frau zu bringen!

Nur warum hat er in Watarus Nähe, je mehr Zeit sie miteinander verbringen, solches Herzklopfen? Warum wird er eifersüchtig, nachdem er dann doch noch eine potentielle Partnerin für den scheuen Mann gefunden hat? Und was ist mit seinem Klienten? Sucht er nicht auch gezielt seine Nähe?

Kann Shishinai es wagen zu hoffen, das er der „Mann“ für Wataru sein könnte? Die Person die das Schicksal ihm bestimmt hat?

Eigene Meinung:
Ich hab mich sehr gefreut, das mal wieder ein neuer Boys Love Manga von Saeko Kamon erschienen ist! Nachdem, meiner Meinung nach, nicht so tollen „Das Raubtier in dir“, hoffte ich, dass „Give me this Man!“ von der Qualität wieder mehr in Richtung „Royal Fiance“ geht und ich wurde nicht enttäuscht.

Der Geschichte wird genügend Raum gegeben um sich zu entwickeln. Gerade Wataru ist anfangs noch so scheu, er taut mit der Zeit auf und auch Shishinai ist nicht sofort in den anderen Mann verliebt, wie es so oft der Fall in Boys Love Manga ist. Die Beiden haben stattdessen ihre Höhen und Tiefen, was die Spannung erhöht und einen den Manga ungern aus der Hand legen lässt.

Zeichnerisch ist der Manga wie immer wirklich toll, sehr detailreich, im sexuellen Bereich nie zu explizit, aber dennoch sehr gut dargestellt.

Die Altersempfehlung von 18 Jahren finde ich hier etwas hoch gegriffen, die hätte meiner Meinung nach auch bei 16 Jahren liegen können. Es gibt zwar eine Szene die etwas über griffig dargestellt wird, aber diese kann man auch mit 16 Jahren schon nachvollziehen!

Fans von wirklich guten Boys Love Manga, sollten bei „Give me this Man!“ unbedingt zugreifen!

Give me this Man!: © 2013 Saeko Kamon, Libre/ EMA

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Taste of Desire

Name: Taste of Desire
Englischer Name:
Originaltitel: Shitasaki ni Yoake no Aji
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2017
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Aki Ueda
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Bei Yoruji und Akemi dreht sich alles um Ramen.

Yoruji hat endlich einen eigenen Laden eröffnet, allerdings nur mit mäßigem Erfolg, was ihn langsam aber sicher in Verzweiflung stürzt. Dies ändert sich erst, als er sich den jungen Akemi von seinem alten Chef ausborgt. Dieser kann zwar nicht gut kochen, hat dafür aber einen außergewöhnlichen Geschmackssinn.

Gemeinsam wollen die Beiden nun das Ramenrezept schlechthin ausarbeiten, was einiges an Schweiß und Tränen kosten wird. Aus dieser engen Zusammenarbeit wird schon bald sehr viel mehr; mehr als die Beiden je erwartet hätten. Doch was ist, wenn jemand Akemi abzuwerben droht? Wird dieser gehen oder bei Yoruji bleiben?

Eigene Meinung
Zeichnerisch wird „Taste of Desire“ nicht jedem gefallen. Mich erinnert der Zeichenstil ein wenig an die Werke der Mangaka Scarlet Beriko oder auch Ogeretsu Tanaka. Deren Zeichnungen unterstreichen ebenfalls den Realismus, den auch dieser Manga einzufangen versucht.

Daher kommt einem die Geschichte die erzählt wird auch wie aus dem Leben gegriffen vor, als könnte sie an der nächsten Ecke wirklich passieren. Zwar wird schon ein wenig mit der Liebe zu Ramen übertrieben, aber die beiden Hauptcharaktere sind dabei so liebenswert, dass man den Manga ungern aus der Hand legt.

In den Sexszenen geht es dagegen ziemlich heiß her, was aber auch zu der Leidenschaft passt, die Yoruji und Akemi ausstrahlen. Daher ist die Altersempfehlung mit 18 Jahren auch passend gewählt.

Fans von wirklich hervorragenden, eher aus dem Leben gegriffenen, Geschichten sollten sich „Taste of Desire“ unbedingt kaufen! Damit macht man absolut keinen Fehler!

Taste of Desire: © 2017 Aki Ueda, Shinshokan/ EMA

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Masashi Kishimoto startet mit Akira Ôkubo neue Serie

Masashi Kishimoto, Autor der Kult-Serie „Naruto„, wird im Frühjahr 2019 eine neue Serie mit dem Titel „Samurai 8: Hachi maruden“ starten. Dabei wird er mit Akira Ôkubo zusammenarbeiten, der die Serie illustrieren wird.

Inhaltlich soll die neue Reihe Kishimotos Liebe zur japanischen Kultur und Kleidung sowie zur Science-Fiction kombinieren.

Masashi Kishimoto gelang mit dem Ninja-Shonen-Manga „Naruto“ ein Welterfolg, der diverse Anime-Produktionen, Romane und weitere Adaptionen mit sich brachte. 2015 schloss er die Hauptserie mit 72 Bänden ab, danach zeichnete er noch einen Einzelband, der inhaltlich nach der Serie spielt und den Übergang zur Nachfolgeserie „Boruto“ bildet. Letztere Serie wird von anderen Mangaka umgesetzt.

Quelle: ANN

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