Liar Queen

Name: Liar Queen
Englischer Name:
Usotsuki Hime
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2013
Deutschland: Tokyopop 2018
Mangaka: Mizuka Yuzuhara
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Mit dem Beginn des neuen Schuljahres und der Neusortierung der Schulklassen fühlt sich die 14-jährige Koharu ganz allein. All ihre Freundinnen sind in anderen Klassen untergekommen. So hängt sich Koharu an Miku und Sawa dran, auch wenn sie sich dabei ein wenig wie das fünfte Rad am Wagen vorkommt. Immerhin kennen sich Miku und Sawa schon seit frühster Kindheit.

Doch als Leila aus Tokyo neu in die Klasse kommt, wittert Koharu ihre Chance, sich mit ihr anzufreunden. Aber Leila ist aus einem ganz anderem Holz geschnitzt. Leila ist cool und wird von allen bewundert. Sie ist nicht nur gut im Unterricht, sondern auch noch musikalisch und sportlich. Selbst in Kunst übertrifft sie die begabte Sawa um Längen. Natürlich weckt das vor allem unter den Mädchen auch Neider. Ausgerechnet Sawa und Miku scheinen mit Leila überhaupt nicht zurecht zu kommen.

Als dann auch noch Mikus Schwarm Takato mit Leila flirtet, eskaliert die Situation. Leilas Tisch und ihre Schulsachen wurden völlig zerstört und mit Beleidigungen bekritzelt. Aber nur Koharu weiß, dass Miku dahintersteckt. Wie soll sich Koharu jetzt bloß verhalten? Auf wessen Seite soll sich Koharu jetzt stellen?

Eigene Meinung
Kenner von Mangaka Mizuka Yuzuhara hätten beim Titel „Liar Queen“ eher eine Story rund um Protagonisten Yuzu aus ihrem Werk „Rainbow Revolution“ erwartet. Und auch Koharu, die auf dem Coverbild zu sehen ist, hätte man locker für Yuzu halten können. Aber alles kommt anders, denn die beiden Serien haben überhaupt nichts miteinander zu tun.

Auch wenn der Leser beim diesem Titelbild eine Story rund um Koharu erwarten könnte, ist Leila der eigentliche Star der Geschichte. Auch die angrenzenden Kurzgeschichten drehen sich nämlich um Leila.

Und auch die Kategorie „Romance“ ist eher irreführend. Es geht vielmehr um Freundschaft und die Bewältigung von Problemen des Schulalltages. Im Fokus steht ausschließlich die Beziehung zwischen den Mädchen. Anfangs macht „Liar Queen“ sogar den Anschein eines Shojo-Ai-Mangas.

Leider kann „Liar Queen“ bei weitem nicht mit dem Vorgänger „Rainbow Revolution“ mithalten. Zeichnerisch ist „Liar Queen“ zwar ansprechend, aber inhaltlich erfüllt es doch zu viele Stereotypen. Da „Liar Queen“ aber eh nur ein Einzelband ist, ist es für Zwischendurch dennoch ganz nett.

©Izumi Mikage

Liar Queen: © 2013 Mizuka Yuzuhara, Shueisha/Tokyopop

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