Azumanga-Daioh

Name: Azumanga-Daioh
Englischer Name: Azumanga-Daioh
Originaltitel: Azumanga-Daioh
Herausgebracht: Japan: Media Works 2000
Deutschland: Tokyopop 2006
Mangaka: Kiyohiko Azuma
Bände: 4 Bände
2 Doppelbände (2 in 1)
Preis pro Band: 6,50 € (Taschenbuch)
9,95 € (Doppelband)

Azumanga-Daioh Band 1Story
Azumanga-Daioh“ beschreibt den nicht gerade gewöhnlichen Schulalltag der Klasse 10c einer eigentlich recht normalen High School. Durch die dagegen mehr als ungewöhnlichen Schüler und Lehrer passieren häufig komische Situationen.

Bereits am ersten Schultag kommt es zu kleineren Verwechselungen. Die noch sehr junge und neue Klassenlehrerin der 10c, Yukari Tanizaki, verirrt sich in die falsche Klasse. Trotz dieses Zwischenfalls, der sie gleich zu Anfang als von sich selbst eingenommen, aber auch etwas naiv entlarvt, versucht sie von da an, ihr bestes zu geben – was oft über das Ziel hinaus schießt und immer zur Erheiterung der Schüler führt. So möchte sie gleich zu Anfang den Wissensstand der Klasse durch einen kleinen Test überprüfen, der von einem Kollegen aufgesetzt wurde. Um ihren Schülern zu beweisen, dass dieser Test bei richtiger Vorbereitung ein Klacks ist, schreibt sie ihn probeweise selbst mit – und kommt so in Verlegenheit, dass sie sogar bei den Schülern abgucken muss.

Diese Probleme hat die 10-jährige Chiyo nun wirklich nicht. Die kleine ist überdurchschnittlich begabt, ein richtiges kleines Genie, das deswegen fünf Klassen überspringen und gleich an der High School anfangen durfte. Auch dort hat sie keinerlei Probleme. Tatsächlich kommt sie sogar mit dem Stoff so gut zurecht, dass sie anderen Nachhilfe gibt. Doch trotz ihrer hohen Intelligenz ist sie noch ein Kind, was man häufig merkt. Beispielsweise liebt sie es, mit ihren Freundinnen in Tierfilme ins Kino zu gehen.

Die gleiche Tierliebe legt auch die ruhige und etwas distanzierte Sakaki an den Tag. Während sie nach außen hin das harte kühle Image der selbstbewussten Sportlerin hat, würde sie in Wirklichkeit viel lieber so sein wie alle anderen. Und auch ihre Tierliebe wird nicht erwidert, da seltsamerweise alle Katzen und andere Tiere, die sie trifft, eine Abneigung gegen sie haben. Einzig und allein Chiyos Hund lässt sie an sich heran.

Bewundert wird Sakaki von Kaori, die zwar über keine besonderen Fähigkeiten verfügt, aber auch nie negativ auffällt. Kaori versucht immer wieder, Sakakis Aufmerksamkeit zu erhaschen, sei es durch Einladungen oder durch Gespräche.

Im krassen Kontrast zu Sakaki steht die extrovertierte Tomo. Ihr Wunsch, permanent Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, lässt sie des Öfteren zuerst handeln und danach erst denken, was ihr selten zum Vorteil gereicht. Durch die Sucht, Hahn im Korb zu sein, liefert sie sich ein ums andere Mal ein Wettrennen mit Chiyo um die bessere Note, die Chiyo jedes Mal, mit Ausnahme von Sport, trotz Tomos Bemühungen, erhält.

Azumanga-Daioh Band 2Quasi der Gegenpol zu Tomo ist allerdings Yomi, die ihre langjährige Freundin ständig wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringen muss. Die bebrillte „Stimme der Vernunft“ sieht zwar eher wie eine Streberin aus und sie ist auch eine solche, wird von der jüngeren aber trotzdem in den Noten ständig übertrumpft, was sie nicht selten in Rage versetzt. Trotzdem versucht sie auch immer fair zu bleiben und Chiyo zu helfen.

Die letzte im Bunde ist die Neue in der 10c: Ayumu Kasuga. Da sie aus Osaka nach Tokyo zog, wird ihr schon bald von Tomo der Spitzname „Osaka“ verpasst. Dieser prägt sich so ein, dass sie schon nach kurzer Zeit niemand mehr bei ihrem richtigen Namen ruft. Von manchen wurde ihr richtiger Name sogar schon wieder vergessen. Osaka ist ein sehr verträumtes und langsames Mädchen, dass immer mal wieder im Unterricht einschläft und im Sport sogar von Chiyo geschlagen wird. In der Schule ist sie keine große Leuchte, dafür ist sie aber liebenswert und hilfsbereit. Alle diese Personen in einem Topf erleben in diesem ersten Schuljahr alle möglichen Situationen…

Eigene Meinung
Diese Serie ist kein normaler Manga, wie auch schon der Titel „Azumanga“ aussagt. Der komplette Band besteht, mit nur zwei Ausnahmen, ausschließlich aus vier-bildrigen Kurzstrips mit einem Humor, der zwischen derb, nicht lustig, annehmbar, witzig und originell schwankt. Über das Jahr verteilt erleben die Schülerin der 10c, gemeinsam mit ihrem Lehrerinnen-Dou Tanizaki und Kurosawa (wobei letzte mitunter die einzig normale Person der Handlung ist), sämtliche Höhen und Tiefen des Schulalltags. Dabei wird keine mögliche (und unmögliche) Situation ausgelassen wird. Für meinen Geschmack ist diese Serie teilweise schon zu derbe Comedy, was aber nicht bedeutet, dass die Serie für Fans des Genre nicht besonders gut ist. Ich denke, gerade das ist ein Element, welches den Fans gefallen wird.

© Rockita

Azumanga-Daioh: ©2000 Kiyohiko Azuma, Media Works/Tokyopop

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