Parasyte – Kiseijuu

Name: Parasyte – Kiseijuu
Englischer Name:
Originaltitel: Kiseijuu
Herausgebracht: Japan: Kodansha 1990, 2003
Deutschland: Panini Manga 2016
Mangaka: Hitoshi Iwaaki
Bände: 8 Bände
Preis pro Band: 8,99 €

Story:
Shin’ichi Izumi ist ein 16-jähriger Highschool-Schüler. Sein Leben verändert sich schlagartig, als ein Parasit aus dem Weltall durch seinen Finger in seinen Körper eindringt. Izumi wehrt sich dagegen und kann durch Abklemmen des Armes den Parasiten daran hindern sein Hirn in Besitz zu nehmen. Der Parasit nistet sich in seinen rechten Arm ein, wodurch eine Koexistenz geschaffen wird. Während der Parasit schläft, kann Izumi ganz gewohnt seinen Arm nutzen. Doch ist der Parasit wach, kann er den Arm benutzen und verändern.

Nicht so viel Glück wie Izumi hatten einige andere Menschen. Die Parasiten nisteten sich im Hirn des Menschen ein und übernahmen den Körper. Sobald der Parasit Hunger bekommt, beginnt er einen anderen Menschen zu ermorden und ihn zu fressen. Die Leichen werden zerstückelt vorgefunden, so dass man schnell die Morde „Hackfleischmorde“ nennt. Niemandem ist so recht klar, wer diese verübt, bis auf Izumi.

Da Izumi mit seinem Parasiten, der sich „Migi“ nennt, sprechen kann, erfährt er einiges über die Denkweise und der Beweggründe der Parasiten. Außerdem unterstützen sich die Beiden recht gut. So hilft Migi, damit sein Wirtskörper nicht stirbt, Izumi in brenzligen Situationen und Izumi versorgt Migi nicht nur mit Nahrung sondern auch mit Wissen. Nachdem Izumi einigen andere aggressive Parasiten getroffen und mit Migi bekämpft hat, kommt die neue Lehrerin Tamiya an seine Schule. Tamiya ist auch von einem Parasit besiedelt, doch dieser ist nicht so aggressiv wie die anderen.

Wie lange wir Izumi Migi vor seinen Eltern und Freunden noch geheim halten können? Warum sind die Parasiten auf die Erde gelangt und was haben sie vor?

Eigene Meinung:
„Parasyte – Kiseijuu“ ist hierzulande der erste Manga von Hitsohi Iwaaki. Der Manga wurde bereits in den 1990er Jahren gezeichnet und dies merkt man besonders am Zeichenstil. Dieser erinnert grafisch sehr an Serien wie „Golden Boy“, „City Hunter“ oder „Cat’s Eye“. Die Zeichnungen sind recht einfach und realistisch und kommen ohne unnötige Schnörkel daher.

Kodansha hat 2003 in Japan die bisher zehnbändige Serie neu in acht Bänden aufgelegt. Panini Manga haben dieser alten Serie glücklicherweise eine Chance gegeben und die Neuausgabe lizenziert. Die dicken Bände mit einem Umfang von 274 bis 294 Seiten wurde wirklich gut umgesetzt und sind ihr Geld wert. Die deutschen Covermotive wurden jedoch ein wenig anders designt als in Japan, sie sehen jedoch mit der silbernen Prägung sehr edel aus. Immer mal wieder gibt es am Anfang eines Kapitels sogar ein paar Farbseiten.

„Parasyte – Kiseijuu“ ist ein sehr kurzweiliger, sehr spannend Manga und hat eine überdurchschnittlich gute Geschichte. Denn in den Gesprächen zwischen Izumi und Migi geht es oft auch sehr gesellschaftskritisch zur Sache. Die Zeichnungen sind zwar eher einfach gehalten, doch die Parasiten und deformierten Menschen sind großartig umgesetzt. Mangafans über 16 Jahren, die Wert auf eine gute Geschichte legen und Spaß an Action und Horror haben, sollten bei diesem Manga unbedingt zuschlagen.

Parasyte – Kiseijuu: © 1990, 2003 Hitoshi Iwaaki, Kodansha / Panini Manga

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