Cicatrice the Sirius

Name: Cicatrice the Sirius
Englischer Name:
Originaltitel: Cicatrice no Kizuato
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2000
Deutschland: Planet Manga 2002
Mangaka: Shinichiro Takada
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 7,95 €

Cicatrice the Sirius Band 1Story
Die Hauptfigur dieses Manga ist die junge Sayoko Tachibana, die eigentlich ein ganz normales junges Mädchen ist. Eines Tages wird ihr kleiner Bruder Takeru bei einem Bombenangriff lebensgefährlich verletzt. Eine Operation könnte sein Leben retten, doch dafür hat Sayoko kein Geld. Sie will schon alle Hoffnung aufgeben, als ein Mitarbeiter der Albion-Company auf sie zukommt und ihr ein Geschäft anbietet: Sie stellt ihren Körper und ihr Gehirn in den Dienst der Firma, dafür stiftet die das nötige Geld um ihren kleinen Bruder zu retten. Verzweifelt stimmt Sayoko zu. Damit wird Sayoko als Verkehrsunfallopfer zu den Akten gelegt und aus ihr wird der Cyborg „Weiße 13“.

Von nun an muss sie täglich in so genannten „Dog Fights“ gegen andere Cyborgs antreten, die eine ähnliche Vergangenheit wie sie haben. Alle kämpfen verbissen, denn der Sieg in den Kämpfen lässt sie zur nächst höheren Liga aufsteigen. Die Kämpfe, die in der Art der altrömischen Gladiatorenkämpfe ablaufen (d.h. alle kämpfen so lange bis nur noch einer übrig ist), dienen in erster Linie der Öffentlichkeit, die sich daran erfreut.

Sayoko hat nach fünf Jahren ihr menschliches Bewusstsein komplett verloren. Sie lebt nur noch für den Kampf. Nach 30 gewonnenen Kämpfen zählt sie zu den Elite-Cyborgs der obersten Klasse, der Katzbalger-Klasse und hat sich sogar den Namen „Sirius“ angeeignet, der sie als ultimativen Cyborg auszeichnet.

Cicatrice the Sirius Band 2Doch ihr Bruder Takeru hat sie noch nicht aufgegeben. Nachdem er hörte, wodurch er gerettet wurde, machte er sich auf die Suche nach seiner Schwester und findet sie schließlich, während eines Kampfes in der Katzbalger-Klasse, wieder. Durch seinen Anblick erinnert Sayoko sich wieder an ihr Menschsein und erhält ihr menschliches Bewusstsein zurück. Nun möchte sie nur noch raus aus der Gesellschaft, die sie zum Cyborg gemacht hat. Doch das ist alles andere als einfach. Mit Hilfe von Takeru gelingt ihr schließlich die Flucht, die allerdings durch einen Fakt getrübt wird: Sie wurde sie von ihren Lebenserhaltungssystemen abgeschnitten, ohne die Cyborgs nur eine Woche überleben können. Eine Vorsichtsmaßnahme der Company. Doch Sayoko ist das egal. Ihr ist es nur wichtig, nicht mehr vor der Company im Staub zu kriechen und in Würde zu sterben. Ihr Bruder möchte sie nicht aufgeben und erzählt ihr von einem gewissen Professor, der sie vielleicht wieder zu einem Menschen machen oder zumindest das Problem lösen könnte.

Es beginnt eine spannende Suche und eine harte Verfolgungsjagd, denn die Gesellschaft möchte nicht warten, bis ihr bester Cyborg von selbst wieder zurück kommt…

Eigene Meinung
„Cicatrice the Sirius“ ist ein gut gemachter Sci-Fi Manga. Ethnische und moralische Konflikte werden ebenso behandelt wie die Schattenseiten eines Krieges. Fragen wie „Ist es gerecht, Menschen zu Cyborgs zu machen?“ werden gestellt und diskutiert. Der Zeichenstil ist sanft und fein. Er veranschaulicht die Gefühle, die bei der Story aufkommen, noch einmal tiefgründig. Die Serie ist absolut empfehlenswert.

© Rockita

Cicatrice the Sirius: © 2000 Shinichiro Takada, Kadokawa Shoten / Planet Manga

Captain Tsubasa

Name: Captain Tsubasa
Englischer Name: Captain Tsubasa
Originaltitel: Captain Tsubasa
Herausgebracht: Japan: Shueisha 1981
Deutschland: Carlsen 2002
Mangaka: Yoichi Takahashi
Bände: 37 Bände
Preis pro Band: 5,00 € (Band 1-29)
6,00 € (Band 30-37)

Story
Tsubasa Ohzora ist ein lebenslustiger, sportlicher Junge. Er besucht die 6. Klasse der Grundschule. Tsubasa ist ein riesiger Fußball-Fan, der nicht nur zusieht, sondern auch begeistert selbst spielt. Diese Leidenschaft entstand als er zwei Jahre alt war. Damals rettete ihn ein Fußball davor, von einem Auto überfahren zu werden. Seitdem sind er und sein Ball unzertrennlich. Der Ball tröstet ihn auch darüber hinweg, dass er seinen Vater, einen Seemann, nur sehr selten sieht.

Die Story beginnt damit, dass Tsubasa zusammen mit seiner Mutter nach Nankatsu zieht. Dort ist es für Tsubasa wie im Paradies, da er sehr viele sportbegeisterte Jungen in seinem Alter findet, was in dem Ort, in dem er früher wohnte, nicht der Fall war. Auf einem Fußballplatz beobachtet er eine Auseinandersetzung zwischen den Kapitänen zweier Fußballmannschaften. Ryo Ishizaki und Genzo Wakabayashi streiten darum wer auf dem Sportplatz nun trainieren darf – die Mannschaft der Nankatsu-Grundschule oder die der Shutetsu-Grundschule. Sie einigen sich darauf, dass Ryos Mannschaft auf dem Platz spielen darf, wenn es jemand aus Ryos Mannschaft gelingt ein Tor zu schießen, wenn Genzo im Tor steht. Da ihnen das nicht gelingt, müssen sie abziehen. Tsubasa ist begeistert von Genzo, den er von nun an als Rivalen ansieht.

Er freundet sich mit Ryo an, auf dessen Schule er auch geht und schlägt ihm vor, dass er für sie den Fußballplatz gewinnen wird. Er wird ein Tor schießen und damit den ständigen Streit der beiden Schulen beenden. Daraufhin schickt Tsubasa einen Fußball mit einer Herausforderung zu Genzos Haus. Genzo weiß sofort, von wem sie stammt, doch niemand möchte ihm glauben, das Tsubasa den Ball von der hochgelegenen Nankatsu-Grundschule bis in den Garten der Wakabayashis gekickt hat. Sowas kann ja normalerweise kein Grundschüler. Wild entschlossen und gespannt erscheint Tsubasa zu dem Duell, welches mit seinem herausragenden Sieg endet. Damit ist er auch offiziell im Team der Nankatsu-Mannschaft.

Von diesem Tag an trainieren alle sehr hart. Tsubasa und seine Freunde, um die bevorstehenden Junior-Meisterschaften zu gewinnen und die Shutetsu, um ihre Niederlage wieder wett zu machen. Im gegenseitigen Kampf um den Titel tauchen mit der Zeit auch noch andere nennenswerte Mannschaften wie z.B. Furano und Meiwa auf, die ebenfalls ihre Spitzenspieler haben. Eins steht fest: Die Spiele versprechen Spannung pur.

Eigene Meinung
„Captain Tsubasa“ ist einer der bekanntesten und beliebtesten Manga des Genres Sport. Dies liegt nicht nur daran, dass er sich mit dem absoluten Kultsport Fußball auseinandersetzt. Trotz des nicht überragenden Zeichenstils vermittelt die Serie Teamgeist, Moral und Durchhaltevermögen, auch in schwierigen Situationen sowie ein Schuss Romantik, Drama und die üblichen Schwierigkeiten der jugendlichen Spieler. Für sportliche Manga-Fans ist diese Serie ein absolutes Muss.

Der Anime zum Manga ist hierzulande unter dem Namen „Die tollen Fußballstars“ bekannt und beliebt und läutete zusammen mit Serien wie „Die kleinen Superstars“ und „Mila Superstar“ die deutsche Sport-Anime-Welle ein.

©Rockita

Captain Tsubasa: © 1981 Yoichi Takahashi, Shueisha / Carlsen

Buster Keel

Name: Buster Keel
Englischer Name:
Originaltitel: Buster Keel
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2009
Deutschland: Carlsen 2013
Mangaka: Kenshiro Sakamoto
Bände: 12 Bände
Preis pro Band: 5,95 €

Buster Keel Band 1Story
In einem fernen Land ist es das Ziel vieler junger Leute, Abenteurer zu werden. Wie in anderen Berufszweigen ist man dort auch als Abenteurer zur Registrierung verpflichtet. Je nach ihrer Ausrichtung als z.B. Monsterdompteur oder Kämpfer tragen die jungen Recken entsprechende Ausweise mit sich. Einige dieser Abenteurer erlangten großen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad, aber nur wenige, wie der legendäre Monsterdompteur Shiva, gingen als Helden in die Geschichte ein.

Die junge Monsterdompteurin Lavie steht dagegen noch ganz am Anfang ihrer Karriere. Zwar besitzt sie bereits ein kleines Monster, den schweinsnasigen fliegenden Devil Pig Mississippi, genannt „Mippy“, doch aufgrund ihrer geringen Erfahrung lassen sie Aufträge auf sich warten. Um ihre Brötchen zu verdienen, fristet sie ein wenig erfüllendes Leben als Straßenmusikerin. Dabei möchte sie doch eigentlich die beste Monsterdompteurin der Welt werden…

Eines Tages trat aus heiterem Himmel der Kämpfer Keel in ihr Leben. Der ist auf der Suche nach dem legendären Monsterdompteur Shiva, mit dem er noch eine Rechnung offen hat. Von Lavie erhofft der unverblümte Heißsporn nun die Information, wo er ihren Kollegen finden kann. Dumm nur, dass Shiva vermisst wird. Diese Enttäuschung nimmt Keel die Lust, in der Stadt zu bleiben. Auch hat er – im Gegensatz zu Lavie – kein Interesse, sich einem Trupp Abenteurer anzuschließen, die die Ursache für jüngste Monsterplage in der Stadt ausmerzen wollen. Als er aber eines von Lavies Liedern hört, kommen Erinnerungen an seine Vergangenheit in ihm hoch und er ändert seine Meinung.

Es stellt sich heraus, dass Keel in Wahrheit Dragon Ape ist, ein Monster, das angeblich drei Jahre zuvor von Shiva vernichtet wurde. Tatsächlich bannte der Monsterdompteur Dragon Ape allerdings nur in einen menschlichen Körper. Seither sucht Keel Shiva, um seinen Körper zurückzuerhalten. Doch auch Lavie, Shivas Schülerin, scheint die Fähigkeit zu haben, den Bann zeitweise zu lösen. Gemeinsam machen sich Lavie und Keel auf die Suche nach Shiva…

Buster Keel Band 2Eigene Meinung
„Buster Keel“ ist eine zwölfbändige Fantasy-Serie von Kenshiro Sakamoto. Äußerlich wie inhaltlich könnte man auch meinen, ein Kurz-Werk von „Fairy Tail“- und „RAVE“-Autor Hiro Mashima vor sich zu haben. Eigentlich ist der Grundtonus der selbe. Junges, engagiertes Mädchen trifft auf plumpen, aber starken Kämpfer, den ein Geheimnis umgibt und macht sich mit ihm auf eine abenteuerliche Reise, auf der sie die Bekanntschaft von zahlreichen neuen Freunden und Feinden machen. Wer sich etwas im Genre auskennt, wird eine gewisse Parallele zu „Fairy Tail“ nicht abstreiten können, ob die Charaktere nun Magier oder Abenteurer sind. Abgesehen davon erhält man eine wenig spektakuläre, aber durchaus ansehnliche Fantasy-Story vor stets wechselnder Abenteuer-Kulisse.

Zeichnerisch ist die Serie insgesamt eher durchwachsen. Speziell die Charaktere bestechen häufig durch seltsame Proportionen und unförmige Gesichtsausdrücke, vor allem während der Kampfszenen. In einigen Szenen sind die Hintergründe detaillierter, wenn sie nicht ihrerseits nur mit Linien ausgefüllt sind. Sowohl Charaktere wie auch Hintergründe machen aber bereits während des ersten Bands einen deutlich sichtbaren Reifeprozess durch. Alles in allem ist „Buster Keel“ ein solides Genre-Stück in überschaubarem Umfang, der von Hiro Mashima-Fans zweifellos wohlwollend aufgenommen werden wird.

© Rockita

Buster Keel: © 2009 Kenshiro Sakamoto, Kodansha / Carlsen

Buso Renkin

Name: Buso Renkin
Englischer Name: Buso Renkin
Originaltitel: Buso Renkin
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2003
Deutschland: Tokyopop 2007
Mangaka: Nobuhiro Watsuki
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Buso Renkin Band 1Story
Kazuki Muto ist eigentlich ein ganz normaler Jugendlicher. Er besucht die zweite Jahrgangsstufe der Ginsei-Oberschule und wohnt auch zusammen mit seinen besten Freunden im Wohnheim der Privatschule. Einen Tag, bevor der Unterricht wieder beginnt, möchte Kazuki abends noch etwas spazieren gehen. Dabei sieht er zufällig ein riesiges Monster, das offentlich auf der Jagd nach einem jungen Mädchen ist, das von der Gefahr anscheinend nichts ahnt. Obwohl Kazuki das Mädchen noch nie gesehen hat, springt er dazwischen, um es zu retten. Dabei wird er von dem Monster tötlich getroffen…

Kazuki erwacht schreiend in seinem Bett. Er ist fest davon überzeugt, einen Alptraum gehabt zu haben… Am nächsten Morgen beginnt die Schule wieder im gewöhnlichen Alltag. Besonders allerdings ist, dass Kazukis Schwester Mahiro heute ihren ersten Tag an der Oberschule hat. Erschrocken stellen die Freunde jedoch fest, dass in dieser Woche der Lehrer Mita am Schultor steht und die pünktliche Anwesenheit kontrolliert, ein Pauker, der für seine übertriebene Strenge bekannt ist. Kazukis Kumpel schaffen es jedoch alle noch, rechtzeitig anzukommen, nur Kazuki, der Mahiro „anschiebt“, scheidet aus und wird durch den Lehrer fast mit dem Schultor über den Haufen geworfen. Und nicht nur, dass keine Entschuldigung seitens der Lehrkraft kommt, er beschuldigt auch noch die Neue Mahiro, die pünktlich war, eine Sekunde zu spät gekommen zu sein. Kazuki nimmt allerdings den Strafpunkt seiner Schwester auf sich, was Mita-sensei nicht gefällt. Er sucht und findet einen Grund, nämlich das Fehlen von Kazukis offizieller Schultasche, um dem Jungen gleich am ersten Tag Ordnungsdienst aufzunötigen…

In der Pause erhält er dann auch noch ein merkwürdige SMS mit dem Inhalt, er solle „auf sein neues Leben aufpassen“, was ihn erst einmal schockt. Dann stürzt er sich aber in die Arbeit und denkt nicht weiter darüber nach. Bis nach Einbruch der Dunkelheit muss Kazuki im Schulgarten Unkraut jäten. Als er sich gerade auf den Heimweg machen will, taucht der Lehrer Mita wieder auf. Es stellt sich heraus, dass er Kazukis Schultasche am Abend zuvor entwendet hatte. Nach dieser Erklärung verwandelt sich der seltsame Lehrer in das Monster aus Kazukis „Traum“, der in Wahrheit die Realität ist. Dann klingelt auch noch sein Handy und ein Mädchen meldet sich. Sie würde ihm helfen und erlaube ihm seine Kraft zu benutzen. Kazuki hat keine Ahnung, was das Mädchen meint. Sicherheitshalber ergreift er die Flucht und läuft dabei Mahiro in die Arme.

Buso Renkin Band 2Als diese von dem Schlangenmonster, einem sogenannten „Homunkulus“, einem Parasiten, der den menschlichen Körper befällt, verschlungen wird, ist der Oberschüler schließlich doch noch bereit zu kämpfen. An diesem Punkt der Verzweiflung erinnert er sich auch wieder an die vergangene Nacht und seinen „Tod“. Das Mädchen, das er retten wollte, rettete ihm mit Hilfe der Alchemie das Leben. Dadurch erhielt er auch eine mächtige Waffe. Durch den Schlachtruf „Buso Renkin“ kann er diese Waffe, eine Lanze, hervor rufen. Gemeinsam mit dem Mädchen, das sich als Alchemistenkriegerin entpuppt, kann er den Homunkulus besiegen und Mahiro retten. Tokiko, so ihr Name, lehnt zunächst Kazukis Hilfe beim Kampf gegen die anderen Homunkuli in der Stadt ab. Eigentlich möchte sie allein kämpfen, erkennt aber bald, dass die Bedrohung größer ist, als sie dachte. Nachdem Tokiko selbst von einem Homunkulus befallen wird, lastet der Großteil der Bürde des Kampfes auf Kazuki, der nun möglichst schnell lernen muss, mit seinem „Buso Renkin“ umzugehen. Wird er es schaffen, rechtzeitig ein Gegenmittel für Tokiko zu beschaffen und werden sie in der Lage sein, die Homunkuli zu stoppen?

Eigene Meinung
„Buso Renkin“ ist eine neue Serie von Nobuhiro Watsuki, der hierzulande wohl vor allem durch die Samurai-Serie „Kenshin“ bekannt sein dürfte. Auch hier brilliert der bereits bekannte und beliebte Zeichenstil und auch die Charaktere haben teilweise äußerlich und innerlich in gewissem Maße Ähnlichkeit zu den Kultcharakteren aus der beliebten Serie um den Schwertkämpfer. Die Stories haben allerdings wenig miteinander zu tun. Das Thema Alchemie, das nur oberflächlich angeschnitten wird, wurde auf die Problematik des Kämpfens um Stärke und den Wunsch zu Beschützen verknüpft. Absolut empfehlenswert.

© Rockita

Buso Renkin: © 2003 Nobuhiro Watsuki, Shueisha/Tokyopop

Brain Powerd

Name: Brain Powerd
Englischer Name: Brain Powerd
Originaltitel: Brain Powerd
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 1998
Deutschland: Carlsen 2003
Mangaka: Charakterentwürfe: Mutsumi Inomata
Story: Yoshiyuki Tomino
Zeichnungen: Yukiru Sugisaki
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,00 €

Brain Powerd Band 1Story
Erdbeben folgte auf Erdbeben… In mysteriösen Kettenreaktionen. Die globale Erwärmung schritt immer weiter voran, begleitet von dramatischen Überschwemmungen. In diesen Zeiten zeigte „ES“ der Menschheit plötzlich sein Gesicht. Die Menschen nannten es „Orphan“. Sie waren voller Hoffnung, dass nun ein neues Zeitalter beginnen würde…Zur selben Zeit tauchten die so genannten „Organic Plates“ auf der Erde auf. Nach ihrer Ankunft auf der Erde verwandelten sich diese „Plates“ in Roboter, die als „Antibodies“ bezeichnet werden. Diese wiederum entwickeln sich weiter zu so genannten „Grand Chers“ oder „Brain Powerds“.

Ein Plate taucht auf und stürzt auf eine Stadt. Doch kurz darauf erscheinen zwei Grand Chers. Ihre Piloten, Yu und Kanan, haben die Aufgabe das Plate, sowie auch alle anderen, einzusammeln. Sie arbeiten für Orphan. Yu fängt hat Zweifel an dem, was er tut. Seine Eltern sind die Leader von Orphan, somit ist er automatisch zu einem Piloten geworden. Aber will er das?

Ein weiteres Plate kommt aus dem Meer und stürzt auf eine Stadt. Doch als die beiden bei diesem ankommen hat es bereits ein Revival zum Brain Powerd vollzogen. Ihre Vorschrift besagt, dass sie das Plate in diesem Fall zerstören müssen. Doch in dem Brain Powerd sitzt bereits jemand? Sie stellt sich als Hime Utsumiya vor und spricht von dem Brain Powerd als „Kind“. Sie redet Yu ordentlich ins Gewissen und bringt diesen zum Nachdenken. Sie wirft Orphan vor für die Erdbeben verantwortlich zu sein und verurteilt es mit einem Antibodie andere an zu greifen.

Ein Jahr dauert es, bis Yu seine Entscheidung trifft. Er entscheidet sich gegen Orphan und damit auch gegen seine Eltern und seine ältere Schwester. Orphan ist eine Station im Meer, doch ihr Ziel ist es auf zu tauchen. Allerdings würde das die Erde zerstören. Orphan ist der Überzeugung, dass die Regenerierung der Erde keinen Sinn hat. Doch nun schnappt sich Yu einen Brain Powerd und haut ab. Selbst Kanan, seine ehemalige Partnerin, verfolgt ihn.

Brain Powerd Band 2Doch es gibt auch Menschen die gegen Orphan arbeiten. Diesen tritt Hime bei, zusammen mit ihrem Brain Powerd. Dabei trifft sie auch auf Yu, der auf der Flucht ist. Kann sie Yu helfen? Und wo soll dieser dann hin? Kann Orphan noch gestoppt werden?

Eigene Meinung:
Der Manga ist leicht verwirrend aufgebaut, aber man kommt mit der Zeit trotzdem in die Story rein. Die Zeichnungen sind sehr klar und wirklich schön. Man sollte sich nicht davon abschrecken lassen, dass es um Roboter geht, denn im Vordergrund stehen die Gefühle der Menschen. Die Gründe, weshalb sie Entscheidungen treffen und ihre Zusammenarbeit.

© Nekolein
Brain Powerd: © 1998 Yoshiyuki Tomino & Yukiru Sugisaki, Kadokawa Shoten Publishing / Carlsen

BoBoBo-Bo Bo-BoBo

Name: BoBoBo-Bo Bo-BoBo
Englischer Name:
Originaltitel: BoBoBo-Bo Bo-BoBo
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2001
Deutschland: Tokyopop 2007
Mangaka: Yoshio Sawai
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,50 €

BoBoBo-Bo Bo-BoBoStory
Es ist das Jahr 300X. Bobobo, auch „The Fist of the Nose Hair“ genannt, ist der einzige der die Menschheit und ihre Haare vor dem grausamen Diktator des „Glatzkopf-Imperiums“ beschützen kann. Er und seine Kumpanen kämpfen tapfer gegen die Kämpfer der Glatzen-Sondereinheit. Bobobo hat inzwischen den dritten Kämpfer seiner Gegner besiegt. Als nächstes steht ihm der Stärkste des Teams, Halekulani, gegenüber. Um gegen ihn kämpfen zu können müssen sie jedoch erst nach „Hallelujaland“ kommen. Das ist der größte Freizeitpark der Welt und er wird von Halekulani geleitet. Und so machen sie sich mit dem Zug auf den Weg.
Doch schon treffen sie auf ihren ersten Gegner, der von Halekulani geschickt wurde um sie zu töten. Doch mit Teamwork und mit Bobobos unschlagbarer Technik, seine Nasenhaare zu tödlichen Ketten werden zu lassen, treten sie ihrem Gegner mutig entgegen.
Ihr Kampf dauert die gesamte Fahrt über, bis ins Hallelujaland. Hierbei geht einiges zu Bruch durch ihren Kampf.

Aber es bleibt nicht bei diesem einen Gegner. So müssen Bobobo und seine Kumpanen, zurückversetzt in ihre Kindheit, erneut zum Kampf antreten. Der Kampf ist hart, doch obwohl sie wieder Kindern sind, arbeiten sie auch in ihren jungen Jahren bereits als Team zusammen. Wobei Bobobo eher weniger abbekommt, ganz im Gegensatz zu Pappa Rocks und Jiggler Jelly. Doch zum Glück überleben sie die harten Angriffe des Gegners und können Bobobo weiter unterstützen.

Und so müssen sie sich durch den gesamten Freizeitpark kämpfen und immer gegen neue und auch stärkere Gegner kämpfen. Hierbei wird ihre Teamfähigkeit öfters auf die Probe gestellt. Und auch als Beauty und Suzu als Geiseln genommen werden müssen sie stark bleiben um sie zu befreien. Zum Glück kommt ihnen „Softon“ zu Hilfe und unterstützt sie tatkräftig.

Doch werden sie es auch bis zu Halekulani vor schaffen? Und wenn ja, wie können sie gegen ihn ankommen? Wird Bobobo stark genug sein um den stärksten aus dem Teams des Glatzkopf-Imperiums zu besiegen? Dieser plant bereits ein teuflisches Spiel mit seinen Gegnern.

Der Manga ist voll von lustigen Einlagen. Immer wieder werden die ernsten Kampfszenen von albernen Sprüchen aufgelockert. Außerdem haben die „Dragonball“-Charaktere und Yugi aus „Yu-Gi-Oh!“ einen Gastauftritt. Der Yugi wurde sogar von Kazuki Takahashi persönlich gezeichnet.

Eigene Meinung:
Mir persönlich hat der Manga nicht so gut gefallen. Es ging durchgehen nur um das Kämpfen und zwischen durch noch um die einzelnen Witze. Wer aber rasante Kämpfe und Humor vereint mag, der sollte sich diesen Manga nicht entgehen lassen. Eine Actionreiche Geschichte vermischt mit Comedy. Man sollte nicht vergessen, dass dieser Manga auf Jungen ausgerichtet ist. Er ist für ein Publikum ab 13 Jahren und aufwärts geeignet.

© Nekolein

BoBoBo-Bo Bo-BoBo: © 2001 Yoshio Sawai, Shueisha / Tokyopop

Yamada-kun & the 7 Witches

Name: Yamada-kun & the 7 Witches
Englischer Name: Yamada-kun and the Seven Witches
Originaltitel: Yamada-kun to 7 nin no Majyo
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2012
Deutschland: Carlsen 2014
Mangaka: Miki Yoshikawa
Bände: 28 Bände
Preis pro Band: 5,95 €

yamada-kun and the 7 witches 1Story
Ryu ist das Problemkind der Schule aber auch sehr begehrt bei den Mädchen. Urara hingegen ist eine Streberin und Außenseiterin, jedoch mit einem hübschen Erscheinungsbild gesegnet und daher auch bei den Jungs ziemlich angesagt. Durch einen dummen Unfall in der Schule tauschen Urara und Ryu versehentlich die Körper. Ryu findet sich also als Junge in einem Mädchenkörper wieder. Geschockt und voller Panik sucht er Urara, die in seinem Körper sein sollte. Er findet sie in der Klasse, vertieft in den Unterricht als wäre nichts geschehen. Das darf doch nicht war sein! Wie kann ihr das so egal sein?!

Er zerrt sie aus dem Unterricht, um gemeinsam mit ihr eine Lösung zu finden. Sie sind sich einig, dass dieser Tausch aufgrund ihres Unfalles geschehen ist. Sie sind beide von der Treppe im Schulflur gestürzt. Sie müssen das also nur wiederholen und sollten sich dann in ihren eigenen Körpern wieder finden. Jedoch möchte Urara damit warten bis der Unterricht vorbei ist, damit sie nichts verpasst.

yamada-kun and the 7 witches 2Bis dahin muss Ryu also noch in diesem Mädchenkörper aushalten. So schlimm kann das ja nicht sein. Jedoch muss er feststellen, dass das Leben einer Streberin kein Zuckerschlecken ist. Es beginnt schon damit, dass die männlichen Mitschüler und Lehrer sie anschmachten, was schon fast an sexueller Belästigung grenzt. Und dann merkt er auch noch, dass Urara von anderen Mädchen übelst gemobbt wird. Das geht sogar ihm gegen den Strich. So kann man doch niemanden behandeln!

Er beschließt Urara zu helfen, damit sie nicht mehr belästigt wird, wenn sie ihre eigenen Körper wieder haben. Doch Urara scheint nicht sehr begeistert zu sein.

Eigene Meinung
Ein wirklich lustiger Manga. Er geht schon sehr in Richtung Shonen. Es ist eine nette Komödie mit etwas Fantasie verpackt. Jedoch überwiegt der Humor. Dieser wird auch in dem Zeichenstil in der Mimik der Charaktere ziemlich gut dargestellt. Auch zeichnet sich der Stil durch die Gestaltung der Figuren aus. Die Mädchen werden mit idealem Körperbau, also mit Maßen von 120 x 60 x 90 dargestellt, was diesen Manga auch für die Herren lohnenswert macht.

Yamada-kunto 7 win no Majyo: © 2012 Miki Yoshikawa, Kodansha/Carlsen

Blick der Bestie

Name: Blick der Bestie
Englischer Name:
Originaltitel: Hitomi no Catoblepas
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2007
Deutschland: Carlsen 2009
Mangaka: Yasuki Tanaka
Bände: Einzelband (2 in 1)
Preis pro Band: 9,95 €

Blick der BestieStory
Der 17-jährige Tokio Shimura ist das Oberhaupt des Shimura-Clans, einer alteingesessenen Familie der Stadt Keito. Fernab von den Augen der Öffentlichkeit kämpft seine Familie schon seit Generationen für die Sicherheit ihrer Heimatstadt und beschützt die Menschen vor einfallenden Dämonen. Zusammen mit drei anderen Clans besitzen die Shimuras als einzige die Fähigkeit, Dämonen zu bändigen und einen Pakt mit ihnen zu schließen, durch den sie übermenschliche Fähigkeiten erhalten. In Tokios linkem Auge wohnt beispielsweise der Dämon Catoblepas, durch den der Schüler in der Lage ist, die Zeit in seiner Umgebung zu kontrollieren.

Eines Tages macht Tokio in einen Yoma-Dämon ausfindig, der bereits einige Zeit in der Stadt sein Unwesen trieb und mehrere Menschen getötet hat. Der Dämon hat eine U-Bahn gekapert und hält nur noch an manchen Bahnhöfen an, um sich weitere Opfer einzuverleiben – junge Menschen, voller Lebenskraft, die zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Eine dieser Personen ist die 16-jährige Miiko Kishida, eine nichtsahnende Oberschülerin.

Durch Zufall treffen sich Tokio und Miiko an einer U-Bahn-Haltestelle. Tokio will das Mädchen noch davon abhalten, den Zug zu betreten, kann die entschlossene Miiko aber nicht mehr aufhalten. In der Bahn beginnt für das Mädchen ein Schrecken nach dem anderen.
Glücklicherweise ist Tokio rechtzeitig zur Stelle. Er schafft es, mit Hilfe der Fähigkeiten des Catoblepas, den feindlichen Dämon zu besiegen. Miiko ist sofort fasziniert von ihrem geheimnisvollen Lebensretter. Auf dem Nachhauseweg stellt sich auch noch heraus, dass die beiden Jungendlichen schon ewig Nachbarn sind.

Fortan ist Miiko ein häufiger Gast im Hause Shimura und taucht immer weiter ein in die mysteriöse und gefährliche Welt der Dämonenbändiger und Wächter Keitos. Schnell macht sie die Bekanntschaft von Kazuto Honami, dem Oberhaupt des Honami-Clans, einer Yakuza-ähnlichen Gruppierung, die einen Nudelsuppenladen im Süden der Stadt betreibt. Der leicht reizbare und teilweise oberflächliche junge Mann ist von Tokios neuem „Anhängsel“ alles andere als begeistert, zumal sich die Angriffe der Yoma häufen und jede Ablenkung den Tod bedeuten kann. Schnell zeigt sich, dass das Leben in der Nähe Tokios für Miiko wirklich nicht ungefährlich ist. Sie stolpert von einer Gefahr in die nächste und wird sogar zeitweise verflucht.

Doch wer sind die gefährlichen Dämonen vom höchsten Rang, die plötzlich auftauchen und sich anschicken, die Schutz-Clans Keitos zu vernichten? Hängen sie etwa mit Tokios verschwundenem älterem Bruder zusammen?

Eigene Meinung
„Blick der Bestie“ ist im Original eine zweibändige Mini-Serie von Yasuki Tanaka. In Deutschland erscheint der Manga bei Carlsen als Doppelausgabe komplett in einem Band. Dieses System hat sich bereits bei „Etoile“ bewährt und kann auch hier kräftig punkten. Besonders erfreulich macht sich dieser Umstand bemerkbar, da die Serie ein offenes Ende hat und einige Fragen unbeantwortet bleiben, da Tanaka-sensei die bereits vorgefertigten Pläne nicht vollends verwirklichen durfte.

Nichtsdestoweniger ist der Band definitiv einen Kauf wert. Zu Anfang – während der ersten Kapitel – wirkt die Story um die Stadtwächter ziemlich banal und die Charaktere erscheinen seltsam. Doch bereits in der Mitte überrascht die Handlung mit einigen interessanten Wendungen. Nicht zuletzt kommen – trotz der Kürze, in der die Serie verwirklicht werden musste – auch die nach und nach eingeführten Nebencharaktere zum Zuge, was sich sehr positiv bemerkbar macht. Die Story ist spannend, witzig und gut zu lesen.

Beim Zeichenstil wird besonders der Unterschied zwischen menschlichen und dämonischen Charakteren deutlich. Während letztere sehr detailliert gezeichnet sind, wurde bei ersteren einfacherer Shonen-Stil verwendet. Auch die Illustration der zahlreichen Kampfszenen kann sich sehen lassen. Zum Schluss bleibt eigentlich nur noch die Frage, warum die Serie nicht zu Ende geführt wurde. Wirklich sehr schade.

© Rockita

Blick der Bestie: © 2007 Yasuki Tanaka, Shueisha / Carlsen

Bleach

Name: Bleach
Englischer Name: Bleach
Originaltitel: Bleach
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2002
Deutschland: Tokyopop 2006
Mangaka: Tite Kubo
Bände: 74 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Bleach Band 1Story
Ichigo Kurosaki ist in keinster Weise ein normaler Schüler. Zwar geht er ganz normal wie seine Altergenossen in die 1. Klasse der Oberschule, doch davon abgesehen gibt es nicht viele Gemeinsamkeiten. Ichigos merkwürdige Haarfarbe oder die Tatsache, dass er mit seinem Vater und den beiden Schwestern alleine in einem kleinen Krankenhaus lebt, sind zwar schon nicht gerade alltäglich doch immer noch erklärlich und weitesgehend normal. Im Gegensatz dazu steht allerdings die Fähigkeit des 15-jährigen, Geister sehen zu können. Und nicht nur er hat diese Gabe, sondern – abgesehen von seinem Vater – mehr oder weniger seine ganze Familie. So hilft Ichigo in seiner Freizeit ruhelosen Geistern dabei, endlich Frieden zu finden.

Eines Tages taucht aus heiterem Himmel die Shinigami (dt. Todesengel) Rukia Kuchiki bei Ichigo auf und nur wenig später wird seine Familie von einem sogenannten Hollow, einer Seele, die nicht zur Soul Society (quasi der Himmel bzw. das Jenseits) geschickt werden konnte und aus diesem Grund zum Dämon wurde, angegriffen. Rukia erlärt Ichigo, dass sie selbst aus der Soul Society kommt und es ihre Aufgabe ist, sowohl die Seelen Verstorbener zu ihrer letzten Ruhestätte zu bringen, aber auch die Hollows zu vernichten, bevor sie unschuldige Menschen anfallen. Da Ichigo bsher nur Plus‘, guten Geistern, begegnet ist, glaubt er der Shinigami zunächst nicht, möchte ihr dann aber helfen, seine Familie zu retten. Rukia möchte dies aber nicht erlauben, da sie glaubt, dass Ichigo gegen den Hollow keine Chance habe und selbst sterben, bzw. ihr bei ihrem kampf im Weg stehen würde. Umso erstaunter ist sie dann jedoch, als Ichigo ihr Bannsiegel einfach so bricht und – ihren Warnungen zum Trotz- sich einen Baseballschläger schnappt und nach unten rennt, wo der Hollow gerade seine Schwester Yuzu in den Klauen hat. Doch wie die Shinigami vorausgesagt hat, kann er nichts gegen den Hollow ausrichten. Gerade noch rechtzeitig greift Rukia ein und eröffnet ihm, dass der Hollow durch seine – Ichigos – übernatürlich hohe spirituelle Energie angezogen wurde. Ichigo fühlt sich daraufhin schuldig und fordert den Dämon zu einem Zweikampf heraus. Im letzten Moment springt Rukia dazwischen. Der Hollow verletzt sie dabei allerdings so schwer, dass sie nicht in der Lage ist, weiter zu kämpfen. In dieser Notlage schlägt sie Ichigo einen letzten Ausweg vor: Sie überträgt ihm die Hälfte ihrer Shinigami-Kräfte, damit er den Hollow erledigen kann. Da es keinen anderen Ausweg gibt, stimmt Ichigo zu. Doch dabei geschieht etwas Ungeplantes: Aus unerklärlichen Gründen, nimmt er Rukias ganze Kräfte in sich auf. So kann er den Hollow besiegen, aber ein Problem bleibt.

Bleach Band 2Rukia kann ohne ihre Shinigami-Kräfte weder in die Soul Society zurückkehren, noch in der Menschenwelt ihrer Arbeit nachgehen. Darum muss von nun an Ichigo ihre Arbeit machen, solange, bis ihnen etwas besseres einfällt. Ichigo ist zwar zunächst nicht begeistert und auch Rukia könnte sich ein schöneres Leben, als das der High School Schülerin vorstellen, aber schließlich raufen sie sich zusammen und beginnen mit ihrer Tätigkeit zusammen, die sie oft bis an ihre Grenzen fordert…

Eigene Meinung
„Bleach“ ist ein Mystery-Manga der Spitzenklasse. Eine Story, die unter die Haut geht und ein ausgesprochen gute Zeichnungen im Shonen-Stil sowie Charaktere, die man, so verschieden sie auch sind, einfach mögen muss, machen diesen Manga einfach lesenswert. Ich empfehle jedem, den die obige Review angesprochen hat, sich zumindest den ersten Band dieser Serie zu kaufen. Bei einem Subskriptionspreis von gerade mal 4,44 € verkauft ihr euch auch nicht.

© Rockita

Bleach: © 2002 Tite Kubo, Shueisha / Tokyopop

Sammelboxen

Artbooks & Fanbooks

Neuauflage EXTREME

Black Cat

Name: Black Cat
Englischer Name: Black Cat
Originaltitel: Black Cat
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2001
Deutschland: Carlsen 2005
Mangaka: Kentaro Yabuki
Bände: 20 Bände
Preis pro Band: 6,00 €

Black Cat Band 1Story
Dieser Manga beginnt actiongeladen. Gleich zu Beginn überwältigen die beiden Hauptcharaktere Sven und Train einen Kleinkriminellen, liefern den Langfinger wohlbehalten bei der Polizei ab und kassieren mal eben 800.000 Yen Kopfgeld. Die beiden arbeiten als Sweeper (zu Deutsch: Straßenkehrer), Müllentsorger im übertragenen Sinn, denn sie befreien die Stadt vom kriminellen Müll, kassieren dafür Geld bei der Polizei und zahlen hübsch einen Teil ihres Einkommens an die örtliche Mafia um nicht selbst zur Zielscheibe ihrer Kollegen zu werden.

Train ist über das verdiente Geld hocherfreut. Natürlich weiß er auch ganz genau, was die beiden mit dem Rest Geld machen werden – natürlich sich zur Abwechslung mal richtig den Bauch vorschlagen, am besten in einem kleinen Lokal in einem abgelegenen und friedlichen Örtchen… Es wäre ja auch zu langweilig gewesen, würden die beiden dieses Essen einfach so genießen können. Gerade beim Hauptgang angelangt, stürmt eine Truppe einer Organisation das Lokal. Sie durchlöchern alle, die sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten – was außer Train und Sven nur noch ein alter Mann schafft. Die Truppe ist hinter dem Alten her, da er früher Mitglied der Organisation war, diese aber nun verlassen hat. Da der Mann uneinsichtig ist, wollen sie ihn nun beseitigen. Da fällt Train ein, dass er den Mann schon mal gesehen hat und zwar – wie könnte es anders sein – auf einem Fahndungsplakat mit einer schönen Zahl mit sechs Nullen darunter. Grund genug für Train, aufzuspringen und den alten Mann mal eben vor den Agenten für sein Ziel zu erklären. Mit Hilfe von Svens Erfindungen schafft er es, den Mann zu retten.

Black Cat Band 2Natürlich klären Sven und Train den dankbaren Mann über ihre wahren Ziele und Pläne auf, doch dem Alten ist das egal. Für ihn sind sie seine Lebensretter, denen er zu Dank verpflichtet ist. Er wollte sowieso raus aus den ganzen Verpflichtungen. Daher ist es ihm lieber zur Polizei mit zu kommen. Allerdings stellt er noch eine Bitte an Sven und Train: Er möchte seine Familie besuchen und sich für die sieben Jahre der Trennung entschuldigen. Sven ist absolut nicht begeistert, doch Train sagt sofort zu, ehe ein Einwand kommen kann. Doch die Gefahren lauern schon auf sie. Die Organisation schickt einen professionellen Auftragskiller, um den Mann zu liquidieren…

Eigene Meinung
„Black Cat“ ist ein Manga der Extraklasse. Actiongeladene Szenen, ein ordentlicher Schuss Humor und harte Mafia-Methoden machen ihn zu einem Lesespaß für alle, die sich nicht gleich bei etwas Blut verkriechen. Intrigen, Organisationen und Paten – hier fehlt nichts. Der Zeichenstil ist ebenfalls gelungen.

© Rockita

Black Cat: © 2001 Kentaro Yabuki, Shueisha / Carlsen

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