Hide and Seek

Name: Hide and Seek
Englischer Name: Hide and Seek
Originaltitel: Himegoto Asobi
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2012
Deutschland: EMA 2015
Mangaka: Yaya Sakuragi
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Hide and Seek-Band 1Story:
Der alleinerziehende Vater Tanihara lebt ein eher überschaubares, langweiliges Leben. Er unterhält einen Tante-Emma-Laden, kümmert sich um seine kleine Tochter Chi und lässt sich selten ernsthaft auf Beziehungen ein. Das ändert sich, als sich Chi eine Erkältung fängt und Tanihara Doktor Saji kennenlernt, der trotz seines stoischen, emotionslosen Gesichtsausdrucks als Kinderarzt praktiziert und in seinem Laden Süßigkeiten und Kinderspielzeug gekauft hat. Taniharas Neugier ist geweckt, insbesondere als Saji ihm offen gesteht homosexuell zu sein und der Ladenbesitzer genau in sein Beuteschema fällt. Als sie kurz darauf miteinander ins Bett fallen, muss Tanihara sich eingestehen, dass ihm der Sex mit Saji außerordentlich gut gefällt. Schnell entwickelt sich zwischen den beiden eine seltsame Beziehung, die schon bald Taniharas laxe Lebenseinstellung über den Haufen wirft …

Eigene Meinung:
Mit dem 3-bändigen Manga „Hide and seek“ veröffentlicht EMA einen Wunschtitel der Zeichnerin Yaya Sakuragi, die in Deutschland durch ihre Werke „Lieber Lehrer“ und „Teatime Lovin‘“ bekannt geworden ist. Der vorliegende Manga ist ein Spin-Off der Serie „Yume Musubi Koi Musubi“, die es aufgrund des kindlichen Aussehens des Hauptcharakters bisher leider nicht nach Deutschland geschafft hat.

Der Manga handelt von der Beziehung des Ladenbesitzers Tanihara zu dem Arzt Saji; zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Tanihara wenig für Beziehungen und feste Partner übrig hat und sehr locker in den Tag hineinlebt, legt Saji Wert auf gegenseitigen Respekt und ist daher wesentlich ernster, direkter und bodenständiger. Durch diese Unterschiede entwickelt sich eine unterhaltsame Rahmenhandlung, da Tanihara erstmals auf eine Person trifft, die er nur schwer einschätzen kann und beide Männer die Grenzen des jeweils anderen austesten. Zudem erwartet den Leser im Laufe der Zeit die eine oder andere Überraschung, da Yaya Sakuragi darauf verzichtet, die Geschichte allzu geradlinig zu erzählen. Das hebt den Manga, trotz alltäglicher Handlung, ein wenig aus der breiten Masse heraus und sorgt dafür, dass man „Hide and Seek“ nicht so schnell vergisst, wie andere Boys Love Mangas.

Hide and Seek Band 2Wie bereits erwähnt sind die Charaktere der Hauptgrund, warum man „Hide and Seek“ nicht so schnell aus der Hand legen kann. Sie sind recht individuell und entsprechen nur teilweise den üblichen Boys Love Charakteren. Dank seiner laxen, gelangweilten und launischen Art ist Tanihara in keiner Form mit den typischen „Uke“ der gängigen BL Mangas zu vergleichen – er weiß genau was er will, versucht es in erster Linie seine Neugier zu befriedigen und kennt dabei keinerlei Hemmungen. Saji im Gegenzug ist eher ruhig, bodenständig und zumindest nach außen hin emotionslos – nicht unbedingt der starke, fordernde Seme, der in der Beziehung „die Hosen anhat“. Dieser Bruch mit den Klischees kommt „Hide and Seek“ in vielerlei Hinsicht zu Gute und sorgt für Spannung.

Optisch ist „Hide and seek“ gut gelungen, insofern man den recht klobigen, kantigen Stil der Mangaka mag. Auch sollte man darüber hinwegsehen, dass die Zeichnungen manchmal etwas steif und emotionslos wirken. Das liegt vor allem an den harten Gesichtszügen und langen Gliedmaßen, die nicht so ganz zum restlichen Körper passen. Doch daran gewöhnt man sich schnell, so dass man über anatomische Schwächen schnell hinwegsehen kann. Zudem kommen Fans expliziterer Mangas auf ihre Kosten: Yaya Sakuragi gibt sich unerwartet freizügig, denn es geht mehr als einmal etwas heftiger zur Sache.

„Hide and Seek“ ist ein gelungener Boys Love Manga, der in erster Linie mit ungewöhnlichen Hauptfiguren und einer interessanten Liebesgeschichte punkten kann. Yaya Sakuragis Zeichnungen sind zwar Geschmackssache, doch sobald man sich an ihren kantigen Stil gewöhnt hat, kann man den Manga nur schwer aus der Hand legen. Wer ungewöhnliche Geschichten und Charaktere mag, sollte zugreifen – es lohnt sich.

Hide and Seek: © 2012 Yaya Sakuragi, Kadokawa Shoten / EMA

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Was zum Naschen!

Name: Was zum Naschen!
Englischer Name:
Originaltitel: Soba ni Oitene
Herausgebracht: Japan: Libre 2005
Deutschland: Carlsen 2008
Mangaka: Yaya Sakuragi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,00 €

Was zum Naschen!Story:
Schon von Kindesbeinen an, war der sanfte, schüchterne Yuzuru Shibata in seinen Freund Issei Yogi verliebt. Ursache dafür ist der Umzug Yuzus in eine neue Umgebung und das beständige Hänseln anderer Kinder. Issei ist der einzige, der ihn beschützt und das ändert sich auch nicht, als die beiden in die Schule gehen. Allerdings hat Yuzu mit einem, für ihn wirklich massiven Problem zu kämpfen- er ist gewaltig in die Höhe geschossen und überragt nun seinen geliebten Itchan um fast einen Kopf. Damit beginnt seine Leidenskrise, will er doch für Issei die perfekte Ehefrau bzw. Braut werden. Aus diesem Grund ist Yuzu in der Koch-AG und ist dort besonders bei den Mädchen wahnsinnig beliebt, die dem tollpatschigen, gutherzigen Jungen gut zureden und unterstützen. Denn dass Yuzu in Issei verliebt ist, ist nicht nur Schulgespräch, sondern wird von jedem als absolut selbstverständlich angesehen.

Als jedoch eines Tages ein hübsches Mädchen für den kühlen Issei eine Lunchbox gemacht hat und Yuzu die beiden dabei beobachtet, überkommen ihm Zweifel, ob er überhaupt eine Chance bei seinem Freund hat. Doch so schnell diese Zweifel aufkommen, so schnell räumt Itchan diese aus der Welt und letztendlich ist er es, der den letzten Schritt geht und eine Beziehung mit Yuzu beginnt.

Von da an ist nichts mehr in Yuzus Leben normal und trotz Isseis Bezeugungen, dass ihn Yuzus Körpergröße nicht stört, setzt Yuzu alles daran, um seinem Ziel eine perfekte Braut zu sein, näher zu kommen. Doch auch die ein oder andere Hürde muss überwunden werden, denn Yuzu kann sich sowohl vor männlichen, als auch vor weiblichen Fans nicht retten und einige familiäre Probleme tauchen ebenfalls auf, die beide erst bestehen müssen. Doch letztendlich geht es einzig und allein darum, dass Yuzu seinen Itchan für sich gewinnt und die beiden trotz allen Chaos‘ zusammen bleiben…

Der Band enthält neben der Hauptstory noch den Oneshot „Lass uns gewinnen!“, in dem der Ronin Ohga auf seinen alten Bekannten Takatsuki trifft, einer der Topschüler aus Highschool Zeiten. Umso überraschter ist Ohga, als er erfährt, dass Takatsuki nicht nur die Uni geschmissen hat, sondern zu allem Überfluss noch spielsüchtig ist. Er nistet sich bei Ohga ein und bringt dessen Leben, das bis dahin nur von Lernen bestimmt wurde, um die Aufnahmeprüfung zur Uni zu bestehen, vollkommen durcheinander. So kommen sich die beiden nicht nur näher, sondern müssen sich eingestehen, dass sie schon zu Highschool Zeiten sehr aneinander interessiert gewesen waren.

Eigene Meinung:
„Was zum Naschen!“ ist ein lustiger und nicht wirklich tiefgründiger Manga, der sich recht schnell lesen lässt und wirklich etwas für Zwischendurch ist. Die Geschichte ist schräg und durchgedreht, die Charaktere ebenso und besonders Yuzu wirkt manchmal mehr als lächerlich bei dem was er tut und wie er agiert. Eine wirkliche Handlung sucht man vergeblich, es handelt sich bei „Was zum Naschen!“ eher um eine Aneinanderreihung verschiedener Einzelstories, die nur lose miteinander zusammen hängen. Auch scheint die Beziehung zwischen Issei und Yuzu vollkommen normal, so dass man dramatische Themen wie Outing, Probleme mit der Umwelt oder generell Charakterentwicklungen vergeblich sucht.

Die Zeichnungen sind nett, sehr routiniert, wirken jedoch manchmal etwas kantig und spitz. Yaya Sakuragi hat einen gängigen BL-Stil und sowohl die Charaktere als auch die Gesamtpanele sind hübsch anzusehen. Besonders auffällig ist, dass die Zeichnerin sehr stark mit Rasterfolien und Motivrastern arbeitet und „Was zum Naschen!“ dadurch sehr stark an einen Shojo- Manga erinnert. Hinzukommend findet man lediglich in der Sonderstory „Lass uns gewinnen!“ einige wenige Panele, die etwas erotischer angehaucht sind, so dass der Manga durchaus auch für jüngere Leser geeignet ist.

Insgesamt ist „Was zum Naschen!“ ein seichter Manga, bei dem eher Spaß und Comedy im Vordergrund stehen. Leser, die dramatische oder spannende Geschichten bevorzugen, sollten vorher einen Blick hineinwerfen, besonders da die Story oftmals ins Lächerliche abrutscht und einfach nur seltsam übertrieben wirkt. Wer lustige und chaotische Geschichten mag und vor Shonen-Ai nicht zurückschreckt, sollte sich den Manga zulegen und sich einfach berieseln lassen.

© Koriko

Was zum Naschen!: © 2005 Yaya Sakuragi Libre Publishing Co., Ltd./ Carlsen

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Teatime Lovin‘

Name: Teatime Lovin‘
Englischer Name: Tea for Two
Originaltitel: Koi cha no Osahou
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2003
Deutschland: Carlsen 2009
Mangaka: Yaya Sakuragi
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Teatime Lovin' Band 1Story:
Madoka hat zum letzten Mal durch seine Ungeschicklichkeit etwas zerbrochen und seine Schwester Nagomi hat endgültig genug von Madokas fehlender Selbstbeherrschung. Sie schleift ihren Bruder in den Teezeremonie Club, in dem sie selbst Mitglied ist und der quirlige Madoka fühlt sich so richtig fehl am Platz. Schon bei seiner ersten Begegnung mit dem kühlen, ruhigen Präsidenten des Teeclubs Hasune tritt Madoka von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Hasune ist dennoch einverstanden Madoka in der Kunst der Teezeremonie zu unterrichten und nach und nach lernen sich die beiden ungleichen jungen Männer besser kennen. Und während Madoka langsam die Teezeremonie schätzen lernt und sich tatsächlich etwas Beherrschung antrainiert, bricht Hasunes kühle Maske mit jedem Treffen immer weiter und schließlich gesteht er Madoka seine Liebe. Dieser fühlt sich nicht nur überrumpelt, er kann auch nicht genau einschätzen, wie er gegenüber Hasunes fühlt. Das Auftauchen Keigos, eines alten bekannten Hasunes und Lieferant von traditionellen Süßigkeiten, sorgt noch mehr für Chaos und Madoka muss sich eingestehen, dass er eifersüchtig ist, gehen die Hasune und Keigo doch sehr vertraut miteinander um. Als auch noch das Baseballteam an Madoka herantritt und diesem ihr Leid klagen, dass ihnen für ein wichtiges Spiel ein Teammitglied fehlt, muss sich Madoka entscheiden. Er kann schwerlich in beiden Clubs bleiben, da die Aktivitäten zumeist parallel zueinander stattfinden, doch er kann sich nicht ohne Schuldgefühle von Hasune und dem Teezeremonie Club abwenden, egal wie gerne er dem Baseball Club beitreten will…

Der Manga enthält noch die Kurzgeschichte „Das süße Leben“, das von Keigo und seiner Liebe zu einem Illustrator handelt. Seit der Schulzeit kümmert er sich um Mizuki und versorgt ihn regelmäßig mit Süßigkeiten. Als sich Mizukis Freundin von ihm trennt, sieht Keigo zwar seine Chance, jedoch kann er nicht so einfach den ersten Schritt gehen. Immerhin weiß Mizuki schon seit ihrer gemeinsamen Schulzeit, was Keigo für ihn empfindet.

Teatime Lovin' Band 2Eigene Meinung:
Die vierbändige Mangareihe „Teatime Lovin’“ besticht durch eine sehr lustige, chaotische Geschichte, die den üblichen Bahnen einer BL-Story folgt. Die Charaktere sind ähnlich wie die Geschichte relativ stereotyp gehalten, so dass man als Uke den typischen aufgedrehten Part in Form von Madoka vorgesetzt bekommt und als Seme den unterkühlten, coolen und schwer durchschaubaren Hasune. Dieses altbekannte Schema wirkt ein wenig langweilig, so dass dem Leser schon von Anfang an klar ist, was am Ende geschehen wird. Da der Manga jedoch mit dem ersten band nicht beendet ist, kann man davon ausgehen, dass er noch die ein oder andere Überraschung bereithalten könnte.

Die Zeichnungen von Yaya Sakuragi sind wie gewohnt hübsch anzusehen, wirken jedoch stellenweise sehr kantig und sind manchmal auch anatomisch weniger korrekt. Zumeist wird Wert auf die Gesichter und die Emotionen der Charaktere gelegt und zumindest dahingehend gelingt es ihr problemfrei die verschiedenen Gefühle in den Mimiken widerspiegeln zu lassen. Dem Fan von härterer Kost bietet die Zeichnerin zumindest zwei erotischere Szenen, der Rest wird eher angedeutet.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass es Yurifans freuen dürfte, dass man zumindest angedeutet ein weiteres Pärchen hat. In der zweiten Extrastory „Schlechte Gene“ treffen Madokas Schwester Nagomi und Kotoko, Hasunes große Schwester, in einem Karateübungskampf aufeinander und Kotoko ist von Anfang an begeistert von der niedlichen Negomi. Vielleicht wird auch dieser Handlungsbogen in den weiteren Bänden fortgeführt.

Insgesamt bietet „Teatime Lovin’“ einen soliden, durchschnittlichen BL-Manga, der jedoch storytechnisch nichts Neues bietet. Wer Yaya Sakurais Werke mag, der wird nicht um diese Reihe herumkommen, ebenso Comedyfans und Freunde von chaotischen Beziehungskrisen…

© Koriko

Teatime Lovin‘: © 2003 Yaya Sakuragi, Kadokawa Shoten Publishing Co.,Ltd. / Carlsen

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Mizu no Kioku – Memories of Water

Name: Mizu no Kioku – Memories of Water
Englischer Name:
Originaltitel: Mizu no Kioku
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2003
Deutschland: Carlsen 2008
Mangaka: Yaya Sakuragi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,00 €

Mizu no Kioku - Memories of WaterStory
Shiina ist als Lehrer bei seinen Schülern beliebt. Allerdings nur wegen seiner lockeren Art. So legt er auch mal kurze Pausen im Unterricht ein, wofür sie sehr dankbar sind. Nur die Schwimm-AG ist nicht sehr erfreut, als Shiina als Ersatz für ihren Lehrer einspringen soll. Denn hier brauchen sie eigentlich einen Lehrer, der den Unterricht ernst nimmt.

Kadokura ist der einzige, der an Shiinas Fähigkeiten als Schwimmlehrer glaubt. Er weiß, dass dieser später einmal professionell geschwommen ist und möchte wissen, wieso er das nicht mehr tut. Aber Shiina möchte nicht über das Vergangene sprechen.

Aber lange hält es Shiina nicht aus einfach nur zuzusehen. Eher nebenher gibt er den Schülern Tipps wodurch sich ihre Zeiten auch schnell verbessern. Nur für Kadokura hat er keine. Dieser kann das nicht verstehen. Er ist zwar der Schnellste in der AG, aber sein Problem ist, dass er seine Zeit schon seit längerem nicht mehr verbessern kann. Er selbst weiß nicht woran das liegt und Shiina will ihm einfach nichts dazu sagen. Kann dieser ihm trotzdem noch helfen?

Minori leidet sehr. Sein Vater ist eine Berühmtheit auf dem Gebiet der englischen Gartenarchitektur und seine Mutter eine leidenschaftliche Floristin. Und somit ist das Haus von Blumen übersät. Da hat es ein Junge natürlich nicht leicht. Deshalb nimmt sich Minori fest vor, sich in der High School in die Männerwelt zu stürzen. Doch als er sich gerade die verschiedenen Angebote der Sport-AGs ansieht, wird er von Shotaro Kimizuka angesprochen. Dieser schleppt ihn gegen seinen Willen einfach in die Garten-AG. Den Ort, an dem Minori eigentlich als letztes hin wollte. Hier beobachtet er etwas Seltsames. Kimizuka scheint für alle nur der Laufbursche zu sein, aber er berührt dabei keine einzige Pflanze. Aber wieso, wo er genau diese doch so sehr zu lieben scheint.

Welches Geheimnis sich hinter Kimizuka verbirgt wird Minori noch herausfinden, aber kann er ihm dann helfen? Und wird er sich dafür überwinden und trotz all seinen Vorsetzen in die Garten-AG eintreten?

Hiroto hat früh seine Eltern verloren und muss sich deshalb alleine durchs Leben schlagen. Dadurch erkennt er, wie wichtig Geld doch ist. Und so lehnt er auch nicht ab, als er von einem jüngeren, gut aussehenden Mann gefragt wird, ob dieser ihn kaufen kann. Die beiden haben von da an eine Enjo-Kosai Beziehung. Meistens wird das von Oberschülerinnen betrieben. Meistens werden sei von älteren Herren für ein Date bezahlt. Sie gehen also lediglich mit den Männern aus.

Und so ist es auch bei Hiroto und Takanori. Sie gehen meistens schick essen und danach wird gut bezahlt. Die einzige Bedingung die Takanori dabei stellt ist, dass Hiroto seine Schuluniform trägt. Doch Hiroto traut dem ganzen nicht. Er ist sich sicher, dass Takanori bald mehr verlangen wird. Aber wann? Immer wieder gäbe es Situationen, aber Takanori macht keine Anstalten diese auszunutzen. Findet er Hiroto unattraktiv? Dies verletzt seinen Stolz und er will es endlich wissen. Er nimmt sich vor Takanori zu verführen.

Aber wie weit wird dieses Spiel gehen? Und wer von den beiden ist bereit es bis zum Ende zu gehen? Wieso steht Takanori so sehr auf die Schuluniform?

Yosuke Tono leidet seit einiger Zeit unter einer unglücklichen Liebe. Verliebt ist er in Atsuhiro, seinem Sandkastenfreund. Als die beiden noch Kinder waren haben ihre Eltern geheiratet und so wurden die beiden Freunde zu Stiefbrüdern. Aber das ist nicht Yosukes Problem. Sondern viel mehr die Tatsache, dass Atsuhiro großen Wert darauf legt, dass sie Brüder sind. Yosuke wäre es viel lieber sie wären Freunde deren Eltern zusammen sind, denn dann könnte er seinen Gefühlen freien Lauf lassen. Aber immer öfter besteht Atsuhiro darauf als „Großer Bruder“ angesprochen zu werden und das tut Yosuke sehr weh, denn das zeigt ihm, dass sein „Bruder“ nicht das gleiche für ihn empfindet. Doch wieso ist die Anrede so wichtig für Atsuhiro? Und wird er jemals erkennen was Yosuke wirklich fühlt?

Junya Hazuki geht regelmäßig in die Spielhalle und ist ein Profigamer. Neben der Schule jobbt er für die Game Mania Redaktion, die ein Game-Magazin heraus gibt. Aber eines Tages wird er in der Spielhalle von einem Laien besiegt. Und ausgerechnet dieser Laie wird sein neuer Kollege in der Redaktion. Wie konnte er nur verlieren?

Er muss feststellen, dass Ryoji Hatanaka nicht einfach nur ein Laie ist, sondern nicht einmal die Begriffe der Attacken, die er benutzt, kennt. Das bringt Junya erst recht auf die Palme. Wie kann man gewinnen wenn man einfach nur wild auf den Tasten herum drückt? Und welches Interesse hat Ryoji überhaupt am Spielen, wenn er nicht einmal Hintergrundwissen dazu hat?

Eigene Meinung:
„Mizu no Kioku – Memories of Water“ sind gut durchdachte Geschichten, die inhaltlich nie weiter als bis zum Kuss gezeigt werden, was eine angenehme Abwechslung zu vielen anderen Shonen-Ai Serien ist. Die Zeichnungen sind schön und die Charaktere sehr unterschiedlich. Wer ein Shonen-Ai-Fan ist und den es stört, die Charaktere immer sofort im Bett zu sehen, sollte sich diesen Manga auf keinen Fall entgehen lassen.

© Nekolein

Mizu no Kioku – Memories of Water: © 2003 Yaya Sakuragi, Kadokawa Shoten Publishing / Carlsen

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Lieber Lehrer…

Name: Lieber Lehrer…
Englischer Name:
Originaltitel: NEE, SENSEI?
Herausgebracht: Japan: Libre 2007
Deutschland: Carlsen 2009
Mangaka: Yaya Sakuragi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,00 €

Lieber Lehrer...Story:
Isa ist Mathelehrer und als er eines Tages bei einem leeren Test die Worte “Lieber Lehrer, ich muss gestehen, dass ich Sie liebe…“ entdeckt, ist er nicht nur verwirrt, sondern weiß auch nicht so recht wie er mit Homura umgehen soll. Der Urheber dieser Zeilen ist nicht nur männlich, sondern auch der kleine Bruder seiner Exfreundin Kaori, mit der Isa für kurze Zeit zusammen war. Die Beziehung zerbrach daran, dass Isa für sich herausfand, dass er nichts mit Frauen anfangen kann und somit zunächst vermutet, dass Homura ihn nur ärgern will. Als er seinem Schüler aufgrund der verpatzten Mathematikarbeit Nachhilfe geben muss, lässt sich Homura nicht so leicht fortschicken und recht schnell kommen sich die Beiden näher. Nachdem die Missverständnisse geklärt sind und Homura Isa versichert es ernst zu meinen, lässt der junge Lehrer die Annährungen zu und es kommt zum ersten erotischen Intermezzo.

Doch obwohl die beiden ein Paar werden, beginnen erst jetzt ihre Probleme. Isa, der immer noch Lehrer und deswegen extrem vorsichtig ist, um möglichst nicht entdeckt zu werden, lebt noch bei seinen Eltern; bei Isa zuhause ist das Risiko von Kaori entdeckt zu werden zu groß. Es bahnt sich schon fast die erste Krise an, bis Isa sich entschließt daheim auszuziehen und sich eine eigene Bleibe zu suchen. Homura ist begeistert und will ihn unbedingt unterstützen, doch Isa lehnt jegliche Hilfe ab und scheint sich eher auf seinen Kollegen Kimura zu verlassen. Homura wird nicht nur von Eifersucht geplagt, es kommt auch immer wieder zu neuen Missverständnissen.

Der Manga enthält neben der Hauptgeschichte noch den Kurzmanga „Ein harter Knochen“. Yuuji hat eine recht turbulente Vergangenheit hinter sich, bei der er auch um einige Konflikte mit der Polizei nicht herum kam. Ausgerechnet sein Kindheitsfreund Manabu ist nun in seinem kleinen Ort Polizist geworden und kümmert sich um nicht alltägliche Vorfälle (verschwundenen Katzen etc.). Zudem hat Manabu Spaß daran, jeden Tag bei Yuujis Chef Ramen zu bestellen und von seinem Freund liefern zu lassen. So begegnen sich die beiden täglich und obgleich Yuuji Manabu sehr gerne hat, mag er die Gespräche über ihre gemeinsamen Kindheitserinnerungen nicht, da er sich seiner Meinung nach extrem verändert hat und man die Zeit nicht zurückdrehen kann. Als auch noch Manabu meint, er würde Yuuji beschützen, sprudelt aus dem jungen Mann alles hervor, was er all die Zeit verschwiegen hat…

Eigene Meinung:
„Lieber Lehrer“ von Yaya Sakuragi ist ein typischer Manga des Yaoi-Genres. Er bietet eine recht amüsante und kurzweilige Geschichte, die von einem sehr routinierten, gefälligen Stil begleitet wird. Wer die anderen Werke der Künstlerin kennt und mag, dem wird auch „Lieber Lehrer“ gefallen. Der Stil besticht durch große Hände und breite Münder. Die Charaktere sind liebenswert gestaltet und durchaus sympathisch, besonders da sie teilweise ein wenig abseits der breiten Masse agieren und nicht den typischen Mainstream- Yaoi- Charakteren entsprechen. Zudem ist „Lieber Lehrer“ ein wenig erotischer als ihre bisherigen Werke und wartete nahezu in jedem Kapitel mit einer entsprechenden Szene auf.

Wer Yaoi mag und Schüler- Lehrer- Geschichten nicht abgeneigt ist, sollte einen Blick darauf werfen. „Lieber Lehrer“ ist eine kurzweilige, lustige Lektüre.

© Koriko

Lieber Lehrer: © 2002 Yaya Sakuragi, Libre Publishing Co.,Ltd. / Carlsen

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