Kagome Kagome

Name: Kagome Kagome
Englischer Name:
Originaltitel: Kagome Kagome
Herausgebracht: Japan: Shueisha 1999
Deutschland: Planet Manga 2002
Mangaka: Toshiki Yui
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,95 €

Kagome Kagome Band 1Story
Masami Takeuchi besucht die High School. Seine Mutter starb als er zwei Jahre alt war.
Als jetzt auch noch sein Vater stirbt, befielt ihm sein Großvater umgehend das Haus zu verlassen. Allerdings wird Masami diese Nachricht durch den Butler und nicht durch seinen Großvater überbracht. Sein Großvater lässt ausrichten, dass er das Haus nie wieder betreten darf. Der monatliche Unterhalt wird Masami überwiesen. Masami stellt fest, dass der Unterhalt extrem gering bemessen ist. Es wird schwierig eine so günstige Wohnung zu finden und gleichzeitig von dieser geringen Summe zu leben.

Also bittet er seine erste Liebe und beste Freundin, Kagome Nishino, die ihn allerdings nur als Kumpel ansieht, um Hilfe. Sie haben sich verabredet, um eine passende Wohnung für Masami zu finden. Allerdings sprudelt Kagome beim erzählen, vor Aufregung fast über. Sie hat in der Schule eine AG gegründet und hofft, dass daraus so bald wie möglich ein Club wird. In dieser AG geht es um die Beobachtung paranormaler Phänomene. Kein Wunder das Masami damit nichts zu tun haben möchte, denn er glaubt in keinster Weise an Geister oder paranormales. Er redet auf Kagome ein, dass sie ihn da raus lassen soll. Aber Kagome bleibt hart. Sie hat ihn schon im Mitgliedsregister eingetragen, womit die beiden die ersten und einzigen Mitglieder wären. Als Masami sich weiterhin gegen diese Mitgliedschaft wehrt, fängt Kagome an, ihn mit alten Liebesbriefen zu erpressen. Diese hat Masami ihr vor längerer Zeit geschrieben. Außerdem teilt sie ihm mit, dass sie eine passende Wohnung für ihn gefunden hat, die in seinen finanziellen Möglichkeiten liegt. Während sie sich streiten, taucht ihr Freund Kenji auf.

Er hat ein wenig von dem Gespräch mitbekommen und ist neugierig geworden. Er begleitet sie zu der Wohnung. Auch für die AG scheint er sich zu interessieren. Er ist, wie Kagome der Meinung, dass es schließlich keinen Beweis dafür gibt, der die Existenz von Geistern ausschließt. Masami ist kurz vorm durchdrehen. Jetzt fängt Kenji auch noch damit an! Aber völlig fassungslos ist Masami erst, als Kenji ihnen mitteilt, dass er auch der AG beitritt.

Endlich sind sie bei der Wohnung angekommen. Masami traut seinen Augen nicht. Die Wohnung ist perfekt. Drei Zimmer, Küche, Bad, keine Kaution, kein Makler und keine Nebenkosten. Nun fragt er sich natürlich wo der Haken ist. Dieser wird ihm schnell bewusst, als Kagome diese Wohnung als Treffpunkt für die AG erklärt. Zumindest solange, bis die AG von der Schule als Club anerkannt und finanziell unterstützt wird. Naja….damit kann Masami dann auch noch leben, denn er hat sich sofort in diese Bude verliebt.

Kagome Kagome Band 2Sie besichtigen die Wohnung und Kenji fallen sofort ein paar merkwürdige Dinge auf. Erstens, warum hat Kagome den Schlüssel? Normalerweise trifft man sich doch mit dem Makler oder Hausverwalter vor Ort. Zweitens, ist die Wohnung für diese Größe und diesen Komfort viel zu billig. Dann bemerkt er etwas komisches, scheint sich dann aber doch geirrt zu haben. Kagome bietet Masami an, diese Nacht in der Wohnung zu bleiben. Wenn sie ihm nach der ersten Nacht gefällt, ist der Mietvertrag perfekt. Auf einmal wird sie sehr nervös und auch Kenji hat es plötzlich eilig. Beide verabschieden sich hastig und verlassen fluchtartig die Wohnung. Masami versteht gar nichts. Er steht nun allein in dieser großen Wohnung ohne Decke, Kissen oder Wechselklamotten. Seine gesamten Sachen sind noch in der Schule.

Er beschließt sich erstmal was zu essen zu kaufen und bekommt einen mega Schreck. Vor ihm taucht ein großer Schatten auf, der sich bewegt. Masami fängt an zu schreien und dann kann er auf einmal nichts mehr sehen. Zusammen gekauert sitzt er zitternd am Boden. Langsam hebt er den Kopf und schaut ängstlich in den Raum. Dann bewegt sich die Tür und dahinter ist alles dunkel. Das wird doch nicht…..das wird doch nicht etwa ein Geist sein?

Dann ertönt Kenjis Stimme. Er hat Masami eine Decke und etwas zu Essen gebracht. Erleichterung steigt in Masami auf. Beide sitzen sie nun am Boden und fangen an zu essen. Masami möchte sich gerade etwas aus der, von Kenji mitgebrachten Tüte nehmen, als in dieser plötzlich ein blasser Frauenkopf liegt. Schreiend schreckt er nach hinten. Kenji guckt ihn nur ganz irritiert an und fragt ihn, was mit ihm los ist. Er scheint diesen Kopf nicht gesehen zu haben und auch Masami sieht ihn jetzt nicht mehr. In der Tüte ist nur noch Essen. Kenji erzählt Masami, dass er ihn sehr mutig findet. Verblüfft fragt dieser warum. Kenji hat von seiner Mutter erfahren, dass es in dieser Wohnung spucken soll.

Masami fängt an zu lachen. So ein Quatsch! Gespenster gibt es doch gar nicht! Doch in dieser Nacht widerfahren ihm äußerst seltsame Dinge, die er selbst kaum glauben kann. Trotzdem macht er sich fast ins Hemd.

Kenji ist bereits gegangen und Masami hat es sich auf dem Boden bequem gemacht. Er ist kurz davor ein zu schlafen, als er ein Geräusch hört. Er sieht zum Fenster und erstarrt. Von oben hängt ein Frauenkopf herunter, der an das gruselige Mädchen aus „The Ring“ erinnert. Die Augen des Kopfes starren ihn an. Plötzlich fällt der Kopf runter und Masami fällt in Ohnmacht.

Hat Masami wirklich Geister in seiner Wohnung? Wird er diese Nacht heil überstehen? Wird man ihm Glauben schenken? Und werden da noch mehr Abenteuer auf ihn und seine Freunde zu kommen?

Eigene Meinung
Die Zeichnungen in diesem Manga sind sehr detailliert. Die Story ist mal etwas anderes. Es ist ein richtiges Abenteuer, aber mit sehr viel Humor verpackt. Die Charaktere wirken vom ersten Moment an sehr sympathisch und lustig. Auch findet man ein wenig Liebe bzw. jugendliche Verliebtheit in dieser Story, wobei diese nicht im Vordergrund steht. Empfehlenswert ist dieser Manga sowohl für den weiblichen als auch den männlichen Lesern. Und allen, die sich mal ein bisschen gruseln möchten 😉

© AyaSan

Kagome Kagome: © 1999 Toshiki Yui, Shueisha/Planet Manga

Details zu Hamatora – The Animation

KAZE_LogoKAZÉ hat heute Details zum Release der Serie Hamatora – The Animation bekannt gegeben.

Die Anime-Serie wird zeitgleich mit dem Start der Manga-Serie, am 02. April 2015, in den Handel kommen. Die 12 Episoden werden auf vier Volumes aufgeteilt werden. Volume 1 wird es als limited Edition mit Sammelschuber und dem ersten Mangaband geben.

Die technischen Details:
• Bildformat DVD: 16:9
• Bildformat BD: 16:9 – 1920 x 1080 p
• Tonformat DVD: Deutsch, Japanisch (Dolby Digital 2.0)
• Tonformat BD: Deutsch, Japanisch (DTS HD MA Audio 2.0)
• Untertitel: Deutsch
• Synchronstudio: TV+ Synchron

Quelle: KAZÉ Newsletter

Cheeky Vampire X Aion: Ka-Non

Name: Cheeky Vampire X Aion: Ka-Non
Englischer Name:
Originaltitel: KA-NON KARIN x HEKIKAI NO AiON
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2013
Deutschland: Carlsen 2014
Mangaka: Yuna Kagesaki
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 5,95 €

Ka-NONStory 1
In den letzten Jahren ist viel passiert. Inzwischen ist Karin ein Mensch und mit Kenta verheiratet. Sie weiß nicht das sie einmal ein Vampir war. Ihre Schwester Anju passt im Hintergrund auf sie auf, denn zwischendurch haben es immer noch einige bösartige Vampire auf sie abgesehen. Auch heute tauchen zwei merkwürdige Mädchen auf und wollen in Karins Haus eindringen. Angeblich suchen sie dort jemanden namens Psyche. Merkwürdiger Name.

Anju denkt nicht daran die beiden hineinzulassen. Sie wirken nämlich nicht sehr vertrauen erweckend und deswegen verteidigt sie das Haus mit ihren Fledermäusen. Doch die Mädchen scheinen sehr stark zu sein, denn sie haben die die Fledermäuse regelrecht zerfetzt. Trotzdem ziehen sie sich zurück. Sie scheinen jedoch nicht aufgeben zu wollen.

Sicherheitshalber versteckt Anju sich in Karins Schrank. Dies scheint auch eine gute Entscheidung gewesen zu sein, denn kaum ist wieder Tag tauchen die beiden Mädchen wieder auf. Gott sei Dank kommt in der Wohnung kein Sonnenlicht durch, so dass Anju mit der Verteidigung beginnen kann. Doch die beiden Mädchen erklären ihr, dass sie Karin nichts böses wollen. Sie wollen lediglich zu ihrer Schwester Psyche, die in diesem Haus leben soll. Doch wer ist das? Und vor allem, was hat Karin mit dieser Psyche zu tun?

Story 2
Als Sené alleine durchs Land zieht, trifft sie auf eine kleine reisende Familie. Sie fragen, ob sie ein Stück mitfahren möchte. Weil Sené nach einer Abwechslung zumute ist und sie nicht mehr laufen möchte, nimmt sie dieses Angebot an. Doch dann ereilt der Familie ein tödlicher Unfall. Nur der kleine Sohn namens Kein und Sené haben überlebt. Sie verspricht dem kleinen Jungen ihn an einen sicheren Ort zu bringen. Doch scheint dies leichter gesagt als getan zu sein. Denn es beginnt schon damit das er das Tageslicht nicht verträgt, weswegen sie nur Nachts reisen können. Zudem wächst er unglaublich schnell. Was ist das nur für ein Kind?

Eigene Meinung
Yuna Kagesaki erfreut uns hier mit einem schönen Kurzgeschichten Band. In sechs Kurzgeschichten bringt sie viele Charaktere der Erfolgsserien „Cheeky Vampire“ und „AiON“ zusammen. Die Geschichten sind sowohl niedlich und lustig als auch abenteuerlich und manchmal sogar etwas blutig. Für Fans ist dieser Band ein absolutes Muss. Beim Aufschlagen des Band könnt ihr euch gleich über ein paar Farbillustrationen freuen.

KA-NON KARIN x HEKIKAI NO AiON: © 2013 Yuna Kagesaki, Kadokawa Corporation/ Carlsen

Manga News Nr. 553

Manga News WinterDiese Woche gibt es eine neue Review:
Cheeky Vampire X Aion: Ka-Non

Wir kommen bei der Datenübernahme der Manga-Sektion immer weiter voran. Mittlerweile sind auch alle Reviews mit den Buchstaben I-J online. Viel Spaß beim stöbern!

ema-logoEMA hat die Dezember-Neuheiten ausgeliefert:
360° 8
A+B – Angel + Blood 1
Black Rock Shooter 2
Crimson Wolf 2
Demon Guardian 2
Inu Yasha New Edition 10
Kingdom Hearts II 7
Kyokai no RINNE 18
Liar Game 11
Minimum 1
My little Monster 5
NO. 6 2
Noragami 9
Pakt der Yokai 5
Perfect Girl – Yamato Nadeshiko Shichi Henge 34
Rurouni Kenshin Cinema Edition
Sankarea 5
Ultimo 10
Vanilla Fiction 1
Wonderland Date

KAZE_LogoKAZÉ hat die Dezember-Neuheiten ausgeliefert:
Daytime Shooting Star 5
Die Monster Mädchen 1
Heimliche Blicke 11
Nisekoi 4
Sexy Puzzle 5
Übel Blatt 1
Unterm Wolkenhimmel 4

Sangatsu no Lion Band 10Japanische Manga-Charts vom 24. bis 30. November 2014 von Oricon
01. Sangatsu no Lion #10
02. Neon Genesis Evangelion #14
03. Sangatsu no Lion #10 Special Edition
04. Wolf Girl & Black Prince #11
05. Hozuki no Reitetsu #16
06. Master Keaton ReMaster
07. Terra Formars #11
08. Hibi Chōchō #9
09. Neon Genesis Evangelion #14 Premium Limited Edition
10. ReRe Hello #5

Quelle: www.oricon.co.jp

Monster Musume Band 5US-Amerikanische Manga-Charts vom 23. bis 29. November 2014 von der New York Times
01. Die Monster Mädchen #5
02. Fairy Tail #44
03. Attack on Titan #14
04. xxxHOLiC: Rei #2
05. Attack on Titan #1
06. Sword Art Online – Aincrad #2 (Light Novel)
07. Attack on Titan #2
08. Noragami #2
09. Attack on Titan: No Regrets #2
10. Naruto #67

Quelle: nytimes.com

Kagetora

Name: Kagetora
Englischer Name: Kagetora
Originaltitel: Kagetora
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2003
Deutschland: Heyne 2006
Mangaka: Akira Segami
Bände: 11 Bände
Preis pro Band: 6,00 € (Band 1-7)
6,50 € (Band 8-11)

Kagetora Band 1Story
Kagetora (dt: Schattentiger) gehört zum Ninja-Clan aus Furai, der seit Jahrhunderten noch nach den alten Traditionen lebt. Eine dieser Traditionen ist der Schutz über die Familie Todo, die bekannt für ihre Martial-Arts-Kampfkünste ist. So wird Kagetora ausgewählt, der Oyakume (Auftrag) des Oberhaupts der Todos nachzukommen und reist zusammen mit seinem Äffchen Kosuke nach Tokyo.

Während er dort noch den Todo-Dojo sucht, wird er Zeuge, wie ein Mädchen kurz davor ist, von einem Lastwagen überfahren zu werden. Kagetora rettet die Kleine natürlich und wird prompt von ihr als Ninja erkannt, was er eigentlich verhindern sollte. Um nicht in etwas hinein zu geraten, macht er sich sofort wieder auf den Weg. Am Dojo angekommen, macht ihn Saya Todo mit seinem Auftrag vertraut. Der entpuppt sich vollkommen anders als erwartet nicht als Personenschutz. Stattdessen soll er die Tochter der Meisterin und Erbin des Dojos, Yuki, in den Kampfkünsten unterrichten. An dieser Hürde sind bisher alle anderen Lehrer Yukis gescheitert, da das Mädchen „brutal unsportlich“ ist. Kagetora ist sogleich auf Yuki gespannt, hieß es doch, sie solle so schön wie ihre Mutter sein.

Zu seiner Überraschung ist die Erbin des Todo-Dojos niemand anderes als das Mädchen, das er am selben Morgen gerettet hat, was er nie gedacht hätte, da Yuki in Wirklichkeit entgegen aller Gerüchte ziemlich klein und mehr niedlich als schön ist. Auch ist sie etwas schwer von Begriff, tollpatschig und kindisch. Trotz der Beteuerungen Kagetoras und ihrer Mutter versteht Yuki die Anwesenheit des Ninjas so, dass Kagetora nun zur Untermiete bei ihnen wohnt und fällt bei einer harmlosen Knuddelattacke auf Kagetoras Äffchen schon auf die Nase. Der Junge sieht eine Menge Arbeit auf sich zukommen…

Am nächsten Tag kommt es gleich zur nächsten Überraschung für Yuki: Kagetora geht von nun an auch in ihre Klasse. Und nicht nur, dass durch Frau Todo von Anfang an die ganze Klasse weiß, dass Kagetora ein Ninja ist, so stellt er, um Yuki zu helfen, auch gleich die ganze Klasse auf den Kopf. Dabei erfährt er wenigstens von der Begeisterung der anderen Jungen für Yuki.
Das Training gestaltet sich als schwierig, da Yuki, obwohl ehrlich bemüht, einfach sehr unsportlich ist. Kagetora erkennt aber auch, dass eine Mitschülerin den Sportunterricht ausnutzt, um der viel schwächeren Yuki Leid zuzufügen. Durch ein wenig Hilfe seitens des Ninja gelingt es Yuki schließlich doch noch, einen Wurf korrekt auszuführen.

Kagetora Band 2Doch damit sind die Probleme nicht gelöst. Kagetora fängt mehr und mehr an, sich gegen seinen Willen in Yuki zu verlieben. Als Akito Kiritani, Yukis beste Freundin und im Gegensatz zu ihr eine Sportskanone mit Faible für kampfkunst auftaucht und in Kagetora einen Rivalen sieht, fangen die Probleme erst an. Zumal Yuki selbst die Feindschaft ihrer beiden Freunde nicht verstehen kann. Und letztendlich bleibt da noch die Sache mit Kagetoras Oyakume. Wie soll er es jetzt noch unter diesen Bedingungen schaffen, seinen Auftrag zu erfüllen?

Eigene Meinung
„Kagetora“ ist entgegen der Aufmachung des ersten Bandes kein Manga mit Schwerpunkt Ninja-Künste. Während in den ersten Kapiteln zumindest noch durch wiederholtest Benutzen von Ninjutsus der Anschein entsteht, so zerstreut sich dieser im Laufe der Handlung immer mehr. Der Kampfsport wird zur Nebensache, während die sich anbahnende Lovestory zwischen Kagetora und Yuki langsam Gestalt annimmt. Durch das Auftauchen Akinos als Rivalin Kagetoras wird auch noch der letzte Shonen-Anteil genommen und durch Shojo ersetzt. So kann man die vorliegende Serie am besten noch als etwas andere Love-Comedy bezeichnen. Vergleichbar wäre am ehesten „Ranma 1/2“, wobei der Unterschied bei den Charakteren und deren Auffassung liegt. Bei „Kagetora“ verstehen sie sich gut, die Beziehung wird durch das Pflichtbewusstsein des Ninjas gestört, während Ranma vorgibt, Akane nicht leiden zu können. Gut möglich, dass „Ranma“ die Inspiration zu „Kagetora“ gab. Einen Hinweis darauf würde auch die Verständigung von Kagetoras Äffchen mit Schildern geben.

Im Bezug auf die Umsetzung von Heyne muss man leider noch etwas anmerken: Die Übersetzung der Höflichkeitssuffixe mag nicht immer astrein möglich sein, daher ist es auch in Ordnung, „-sama“ in manchen Fällen mit „edel“ zu übersetzen. Nur sollte man darauf achten, wo. Bei der Meisterin der Todos klingt „edle Herrin“ richtig, aber „edle Yuki“? In diesem Fall hätte man entweder nach einer besseren Übersetzung suchen oder die Suffixe im Original belassen sollen…

© Rockita

Kagetora : © 2003 Akira Segami, Kodansha/Heyne

Kashinfu

Name: Kashinfu
Englischer Name: Kashinfu
Originaltitel: Kashinfu
Herausgebracht: Japan: Oakla 2006
Deutschland: EMA 2010
Mangaka: Makoto Tateno
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,50 €

KashinfuStory:
Die alte und ehrwürdige Familie Korenji sucht händeringend einen Nachfolger für das verstorbene Oberhaupt. Dessen Frau führt das Familienunternehmen in seinem Sinne weiter, doch da sie bereits schon älter ist und sich nicht mehr allzu viele Jahre gibt, lässt sie nichts unversucht, um endlich jemanden zu finden, der das neue Oberhaupt der Korenjis wird. Ihre Enkel Shu und Yuichi kämen zwar dafür in Frage, sind jedoch beide unverheiratet. Aus diesem Grund stellt ihnen ihre Großmutter eines Tages die entfernt verwandte Mitsuko vor. Einer der beiden soll das 17-jährige Mädchen heiraten und mit ihr einen neuen Nachfolger zeugen. Während die Männer diesem Wunsch nur schwer nachkommen können, fühlen sie sich doch eher einander zugetan, nimmt Mitsuko ihnen die Entscheidung ab – sie brennt mit dem Chauffeur durch und lässt die Korenjis hinter sich.

Jahre vergehen, die alte Frau wird immer schwächer und das Nachfolgerproblem ist noch immer nicht geklärt. Da stöbert Yuichi den Sohn Mitsukos auf – der junge Kaoru soll die Familie übernehmen. Ohne seinen Partner davon zu unterrichten, hat Shu ebenfalls Nachforschungen betrieben und den Sohn des vor Jahrzehnten verschollenen ersten Sohnes Shoichis aufgetrieben. Ryugo wäre ebenfalls ein geeigneter Nachfolger und zudem älter als Kaoru.

Doch noch während sich die meisten darüber Gedanken machen, wer das Erbe der Korenjis nun antreten soll, kommt Ryugo Kaoru auf die Schliche, der ein doppeltes Spiel treibt. Denn obgleich Kaoru nach außen hin eher harmlos wirkt, plant er die Familie Korenji aus Rache am schnellen Tod seiner Eltern zu vernichten. Für seine Ziele ist ihm jedes Mittel recht, auch wenn es bedeutet seinen eigenen Körper dafür zu nutzen. Ryugo kann in letzter Sekunde das schlimmste verhindern und nimmt Kaoru mit sich ins Krankenhaus, da es der alten Großmutter der beiden aufgrund des Schocks über das plötzliche Auftauchen von Ryugo immer schlechter geht. Dort offenbart sich ein altes Familiengeheimnis, das sowohl Shoichi, als auch Mitsuko mit sich genommen und bewahrt haben, als sie den Korenjis den Rücken kehrten…

Eigene Meinung:
„Kashinfu“ stammt von Makoto Tateno ist bereits im Jahr 2006 in Japan erschienen und ist bereits ein wenig älter. Die Geschichte ist ein wenig verwirrend und wirkt durcheinander, wenn man den Manga durchliest, zumal es nach dem ersten Kapitel einen Zeitsprung von fast 20 Jahren gibt, man diese jedoch den Charakteren Shu und Yuichi nicht anmerkt. Auch sonst wirkt alles sehr zusammengestückelt, da man die Motive Kaorus schwer nachvollziehen kann. Man versteht zwar, aus welcher Motivation heraus er handelt, doch er scheint keinen wirklichen Plan zu haben. Er verführt Ryugo und einen alten Mann des Vorstandes der Korenji Familie, doch warum genau er die tut, bleibt komplett ungeklärt. Auch sonst wirkt die Charakterentwicklung und die Handlung recht unausgegoren. Ein wirklicher roter Faden fehlt, weswegen „Ka Shin Fu“ nur schwer zu verstehen ist.

Zeichnerisch ist „Kashinfu“ wie immer okay. Die Illustrationen von Makoto Tateno sind hübsch anzusehen. Ihr Stil ist sehr routiniert und es gibt nicht viele Fehler an den einzelnen Seiten zu bemängeln. Lediglich die Tatsache, dass die Charaktere recht stereotyp geworden sind, sowohl von ihrem Aussehen her, als auch von ihrer Motivation her, wirkt sich nachteilig auf den Manga aus. Es fehlt einfach das Neue. Wer andere Manga von Makoto Tateno kennt, wird stets dieselbe „Handschrift“ wiedererkennen. Das macht ihre Werke mit der Zeit langweilig und eintönig.

Insgesamt ist „Kashinfu“ nur etwas für Fans von Makoto Tateno, die wirklich alles von der Künstlerin besitzen müssen. Alle anderen sollten sich einen Kauf genau überlegen, da der Manga wie schon so viele Tateno- Mangas nach dem altbekannten Schema abläuft und man sich schnell langweilt. Die stereotypen Charaktere und die verworrene, unausgegorene Handlung sind weitere Minuspunkte, so dass „Kashinfu“ nicht unbedingt bei jedem Boys Love Fan im Regal stehen muss…

© Koriko

Ka Shin Fu: © 2006 Makoto Tateno, Oakla Publishing Co.,Ltd. / EMA

K.O. vor Glück

Name: K.O. vor Glück
Englischer Name: Love Round!!
Originaltitel: LOVE ROUND!!
Herausgebracht: Japan: Frontier Works 2003
Deutschland: Tokyopop 2009
Mangaka: Hinako Takanaga
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

K.O. vor GlückStory:
Kaoru Komatsuna hat es nicht leicht. Sein Name ist nicht nur sonderbar sondern ebenso wie sein Gesicht als äußerst weiblich zu bezeichnen. Deswegen wird er nahezu täglich von seinen Mitschülern aufgezogen und hat eine Abneigung gegen Lästereien jeglicher Art entwickelt. Das muss auch Junya Kubo feststellen, als er eines Tages den Schülerkalender Kaorus findet und nebenbei bemerkt, wie seltsam er den Namen Kaorus findet. Leider befindet sich dieser direkt neben ihm und in einem Anflug von Zorn schlägt Kaoru Junya k.o.

Für Junya, der ein versierter Boxer und talentiertes Nachwuchstalent ist, ist dies nicht nur die Niederlage seines Lebens, er beschließt auch Kaoru unbedingt in den Boxclub der Schule zu bekommen. Es dauert einige Tage, bis Kaoru einwilligt, immerhin mag dieser Muskeln und will selbst irgendwann einen solch durchtrainierten Körper wie Junya haben. Doch so einfach scheint es für Kaoru nicht zu werden. Er hat nicht nur ein mädchenhaftes Gesicht, auch sein Körper ist mehr als zierlich und beim ersten Boxkampf mit Junya schlägt dieser ihn direkt beim ersten Schlag k.o. Doch Kaoru „rächt“ sich auf seine Art, denn immer wenn Junya in ein Fettnäpfchen tritt, holt Kaoru zu seinem Spezialschlag auf und schickt Junya auf die Bretter. Und da Junya sich schließlich in Kaoru verliebt und es auf eine äußerst linkische Art und Weise versucht seinem Herzblatt beizubringen, beschert ihm dieser äußerst viele Tiefschläge.

Es dauert einige Zeit, bis auch Kaoru sich nicht mehr gegen Junyas tollpatschige Annäherungen wehren kann, doch urplötzlich ist Kaoru in der Bringschuld und muss nun seinerseits seine Gefühle offenbaren. Nicht so einfach wenn ausgerechnet in diesem Moment Junya seine Liebesbezeugungen eingestellt hat und es Kaoru schwer fällt über seinen Schatten zu springen und den Anfang machen muss.

Doch auch als die beiden ein Paar werden, sind noch längst nicht alle Schwierigkeiten beseitigt. Besonders Junyas loses Mundwerk und sein Charakterzug alles auszusprechen, was ihm durch den Kopf geht, sorgt dafür, dass Kaoru ihn noch sehr oft niederstreckt…

Eigene Meinung:
Der Manga „K.O. vor Glück“ entstand über drei Jahre hinweg und das merkt man den Zeichnungen Hinako Takanagas an. Sie steigern sich deutlich während des Bandes, quasi von Kapitel zu Kapitel. Ansonsten sind sie wie gewohnt elegant und hübsch anzusehen und verkörpern quasi den typischen BL- Standart. Junya ist der herkömmliche Seme, während Kaoru dem gängigen mädchenhaften Uke entspricht. Dementsprechend sind die Rollen klar verteilt und der Leser kann sich schon am Anfang denken, wie die Geschichte ausgeht. Sie folgt den üblichen Bahnen und bietet nur wenig Neues. Die Tatsache, dass Kaoru seinen Partner immer wieder k.o. schlägt und somit die Rollen ein wenig vertauscht werden ist interessant und zu Beginn durchaus amüsant. Allerdings verliert das Ganze an Würze, als die typische Liebesgeschichte ihren Lauf nimmt und mit einer leicht erotischen Szene endet. Demnach entspricht auch der Schluss dem Ende eines typischen BL-Manga.

Insgesamt ist „K.O. vor Glück“ allen Hinako Takanagas Fans zu empfehlen, da sich die Künstlerin ziemlich genau an ihr übliches Schema hält und damit dem Fan ungewöhnlicher BL-Mangas nichts Neues bietet. Die Zeichnungen sind wie immer ein großer Pluspunkt, die jedoch die Schwächen der Geschichte kaum aufwiegen können. Einzig und allein Junya ist es zu verdanken, dass man des öfteren Schmunzeln muss, da seine vertrottelte Art durchaus amüsant ist und es Spaß macht den Manga zu lesen.

Wer einfache BL-Mangas mag und keine Probleme damit hat auch mal simpel gestrickte Geschichten zu lesen, kann ruhig zugreifen. Auch Hinako Takanaga Fans werden nicht um diesen Manga herumkommen. Wer ernstere Geschichten oder erwachsene BL-Mangas mag, sollte im Allgemeinen einen Bogen um die Werke von Hinako Takanaga machen…

© Koriko

K.O. vor Glück: © 2003 Hinako Takanaga, Frontier Works Inc / Tokyopop

K-On! Highschool

Name: K-On! Highschool
Englischer Name: K-On! High School
Originaltitel: K-On! Highschool
Herausgebracht: Japan: Houbunsha 2010
Deutschland: Carlsen 2013
Mangaka: kakifly
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,95 €

K-On! HighschoolStory
Yui, Mio, Ritsu und Tsumugi haben die Schule verlassen. Nun muss Azusa den Fortbestand der Musik-AG sichern. Die Position als Chefin nimmt sie sich dabei sehr zu Herzen. Leider reichen Azusa und ihre beiden Freunde Ui und Jun nicht aus, um eine ersthafte Band zu gründen, die es mit „ Teatime after school“ hätte aufnehmen können. Zudem steckt es allen noch in den Knochen, dass ihre „Senpais“ den Schulabschluss gemacht haben.

Azusa muss den ganzen Tag über an ihre Ex-Bandmitglieder denken, zu denen sie immer aufgesehen hat. Und Ui stirbt beinahe vor Langeweile, seitdem Yui zuhause ausgezogen ist. Nur Jun scheint positiv zu denken und versucht die anderen wieder zu motivieren. Zusammen wollen sie neue Mitglieder für die Musik-AG werben und eine neue Band gründen. Doch ist es schwerer neue Mitglieder zu finden, als gedacht. Dabei hilft ihnen die verstörende Betreuerin der Musik-AG, Sawaka-Sensei und Azusas kläglich gescheiterter Auftritt auf der Schuleintrittsfeier nicht gerade weiter.

Da kommt es der Musik-AG gerade gelegen, als sie eines Nachmittags plötzlich ein unbekanntes Mädchen entdecken, dass sich scheinbar in den Klubraum verwirrt hat. Die ausländisch aussehende Sumire hatte dabei eigentlich ganz andere Pläne. Sie wollte doch nur das Teeservice von Tsumugi Kotobuki abholen. Schließlich wurde sie als Dienstmädchen der Familie dazu beauftragt. Doch so leicht lassen die drei Sumire nicht gehen und ehe sie sich versieht, ist Sumire auch schon fester Bestandteil der Musik-AG.

Zu guter Letzt zieht es auch Nao Okuda in die Band. Sie selbst hat bereits alle AGs begutachtet und sich schlussendlich für die Musik-AG entschieden, da sie die Aktivitäten für leicht und entspannt genug hält, um sie zu bewältigen.

Nun ist die Gruppe vollständig. Aber es steht immer noch das Problem im Raum, dass kaum einer der vier Mädchen ein Instrument spielen kann, geschweige denn, dass die Schule auch kein Geld für neue Instrumente hat.

Und wiedermal verkommt die Musik-AG schnell zum Kaffeekranz. Ob Azusa es doch noch schaffen wird, eine ordentliche Band auf die Beine zu stellen?

Eigene Meinung
„K-On!“ geht in die nächste Runde. Dabei bildet „K-On! Highschool“ ein Add-on zum Erfolgshit. Diesmal geht es allerdings nicht um das Erfolgsquartett aus dem ersten Teil. Gänzlich neugewöhnen muss sich der Leser aber nicht. Weiterhin sind Azusa und Ui mit von der Partie. Und auch die Geschichte kommt einem mehr als bekannt vor. Diese hat sich im Vergleich zum Vorgänger nämlich kaum geändert. Wieder steht die Musik-AG vor den altbekannten Problemen. Ein wenig mehr Abwechslung und frischer Wind wäre daher wünschenswert gewesen. Trotzdem ist das Charaktersetting und das Zusammenspiel der unterschiedlichen Persönlichkeiten wieder herrlich lustig. Wie auch in „K-On“ setzt „K-On! Highschool“ den Fokus auf Situationskomik aus dem Alltag. Die neuen Hauptfiguren schließt man dadurch schnell ins Herz.

„K-On! Highschool“ schafft es also den altbekannten Charme und Humor beizubehalten.
Auch wenn es an neuen Ideen fehlt, ist „K-On! Highschool“ niedlich und unterhaltsam. Wer nicht genug aus dem „K-On-Universum bekommen kann, sollte einen Blick hineinwerfen. Vorkenntnisse werden aber vorausgesetzt. Und als vollwertigen zweiten Teil der Serie sollte man „K-On! Highschool“ auch nicht sehen. Es ist und bleibt eine Ergänzung zur eigentlichen Geschichte.

© Izumi Mikage
K-ON! Highschool: © 2012 Kakifly, Houbunsha/ Carlsen

K-On! College

Name: K-On! College
Englischer Name: K-On! College
Originaltitel: K-On! College
Herausgebracht: Japan: Houbunsha 2012
Deutschland: Carlsen 2014
Mangaka: kakifly
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,95 €

K-On! CollegeStory
Das altbekannte Quartett hat es auf die Universität geschafft. Yui, Mugi, Ritsu und Mio müssen sich nun dem knallharten Studentenleben stellen. Ein kleiner Trost ist allerdings, dass die vier Mädchen auf die selbe Universität gehen und sogar im selben Studentenwohnheim untergekommen sind. Doch schon am ersten Tag ihres neuen Lebensabschnittes verschläft nicht nur Yui, die zu Hause immer liebevollen von ihrer kleinen Schwester geweckt wurde, sondern auch Mugi, die es nicht gewohnt ist, sich den Wecker stellen zu müssen. Mio hingegen hat mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Im Gegensatz zu Ritsu, die schon die ersten Kontakte geknüpft hat, fällt es ihr schwer, sich mit anderen Kommilitonen anzufreunden. Sie ist viel zu schüchtern, um auch nur einen Satz über die Lippen zu bringen. Dabei wünscht sie sich inständig Anschluss an die Klasse zu finden.

Für die Mädchen muss daher eine vertraute Abwechslung zum stressigen Alltag her. Ihre Band „After School Tea Time“ ist da genau das richtige, um den Kopf frei zu bekommen. Daher suchen die Mädchen den Musikclub der Uni auf. Zu ihrer Überraschung ist dieser gut besucht. Es gibt mehrere Bands und auch der Musikraum ist bei den Mitgliedern begehrt.
Eine der Bands ist „Onna Gummi“, die den Mädchen bereits aus dem Studentenwohnheim bekannt ist. „Onna Gummi“ besteht aus der Punkrockerin Akira, die sich das markante Image zugelegt hat, um einen Jungen zu beeindrucken, der modebesessenen Ayame und der gigantischen Sachi, die extrem unter ihrer Körpergröße leidet.

Auch wenn vor allem Akira zu Beginn etwas schroff und angsteinflößend wirkt, erkennt Yui unter der harten Schale sofort den weichen Kern. Augenblicklich schließt sie Akira in ihr Herz. Zusammen bilden die sieben Mädchen eine bunte und mehr als chaotische Gruppe.

Doch neben der neuen Freundschaft wird auch ihr Kampfgeist geweckt. Ein gnadenloser Wettkampf entfacht, um herauszufinden, wer letztendlich die besser Band ist: „Onna Gummi“ oder „After School Tea Time“!

Eigene Meinung
Mit „K-On! College“ sind nun alle Add-ons zur Serie in Deutschland erschienen. Im Gegensatz zu „K-On Highschool“ dreht sich „K-On College“ wieder gänzlich um die vier bekannten Hauptcharaktere der Serie. Schade hingegen ist, dass Azusa keinen Auftritt in diesem Band hat.

„K-On College“ bleibt dem Stil der Serie treu und setzt nicht nur auf den gewohnten 4-Panel-Aufbau des Manga, sondern behält auch den Slapstick-Humor bei. Der Szenenwechsel ist wir auch bei den Vorgängern sehr sprungartig und schnell, sodass sich ein Thema selten über mehrere Seiten zieht.

Die lieb gewonnen Eigenschaften und Charakterzüge von Yui, Ritsu, Mugi und Mio blieben glücklicherweise auch unverändert. Für Abwechslung sorgen nun die drei neuen Mädchen von „Onna Gummi“, die einen gänzlichen anderen Charakter und Typ aufweisen, als die bekannten Figuren.

Zeichnerisch konnte sich Kakifly noch mal verbessern. Die Zeichnungen wirken sehr fließend und dynamisch. Zudem beginnt jedes Kapitel wieder erneut mit mehreren farbigen Seiten. „K-On! College“ erscheint im gewohnten Großformat.

Negativ ist lediglich zu bemängeln, dass Yui ihre Gitarre nicht mehr wie üblich „Gitah“ nennt, sondern nun mit „Dickitarre“ betitelt. Dies ist vor allem für die Fans des Animes gewöhnungsbedürftig. Ob es sich hierbei um einen Übersetzungsfehler handelt, ist leider nicht bekannt.

Für Fans der Serie und alle, die Yui, Ritsu, Mugi und Mio ins Herz geschlossen haben, ist „K-On! College“ absolut zu empfehlen.

© Izumi Mikage
K-ON! College: © 2012 Kakifly, Houbunsha/ Carlsen

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