The Day of Revolution

Name: The Day of Revolution
Englischer Name:
Originaltitel: Kakumei no Hi – The Day of Revolution
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 1999
Deutschland: EMA 2004
Mangaka: Mikiyo Tsuda
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

The Day of Revolution Band 1Da ist wieder diese Mauer. Sie entzieht sich jeder Berührung.
Als ich klein war, wollte ich sie niederreißen und hab verzweifelt auf sie eingehämmert.
Aber jetzt wo ich selbst zum Eisblock erstarrt bin, kotzt sie mich nur noch an.
Ich habe das Gefühl, dass ihre Tage gezählt sind…

Story
Kei Yoshikawa ist 15 Jahre alt. Er hat nicht nur in der Schule Probleme, sondern auch mit seinen Eltern, die sich trennen wollen. Ihm wird oft schwindelig und er glaubt, dass er an einer Anämie leidet. Doch als er zusammenbricht und zum Arzt kommt, stellt dieser fest, dass er nicht ein Junge ist, sondern eigentlich ein Mädchen.

Er entscheidet sich daher, nach viel hin und her, wie ein Mädchen zu leben. Danach wird Keis Vater so in die Ecke getrieben, dass er von seiner Großmutter erzählt und ihrer Erziehung und dem Grund, warum er so eine Mauer zwischen sich und Kei aufgebaut hat. Kei lässt sich nach einer Operation neu einschulen und ändert dabei seinen Namen auf „Megumi“. Makoto Yutaka ist die Nichte des Arztes, der sich um Megumi kümmerte. Sie wird ihm/ihr zur Hand gegeben für wichtige Tipps etc..

The Day of Revolution Band 2Megumis alte Freunde schöpfen bald Verdacht und finden auch die Namensähnlichkeit zwischen Kei und Megumi raus. Megumi wird von ihren alten Freunden aufs Dach gebeten. Die Beweislast ist natürlich erdrückend und sie gibt es am Ende zu. Nun hat sie ein neues Problem, ihre alten Freunde stehen auf sie. Makoto ist anscheint die einzige, die ihre Gefühle versteht und ihr helfen möchte. Sie soll sich letztendlich zwischen einem ihrer 4 alten besten Freunde entscheiden. Wer wird mit ihr ausgehen dürfen? Und werden ihre Klassenkammeraden es auch herausfinden, dass sie Kei ist?

Eigene Meinung
Der Zeichenstil des Manga ist sehr gut gelungen. Die Story ist ernst, hat aber es gibt auch viel zum lachen. Kei/Megumi ist einfach zu komisch, wie er/sie sich versucht herauszureden und es nie schafft. Außerdem sind ihre alten Freunde arg komisch und es gibt eigentlich immer etwas zum lachen. Das Manga ist eher an etwas ältere Leser gerichtet, also so ab 14/15 würde ich sagen und wirklich zu empfehlen. Da es nur 2 Bände hat, bleibt die Spannung komplett erhalten^^

The Day of Revolution: © 1999 Mikiyo Tsuda, Shinshokan / EMA

The Chronicle of the Clueless Age

Name: The Chronicle of the Clueless Age
Englischer Name:
Originaltitel: Shōnen Shōjo Hyōryōki
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2005
Deutschland: EMA 2013
Mangaka: Story: Otsuichi
Zeichnungen: Usamaru Furuya
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 15,00 €

The Chronicle of the Clueless AgeInhalt und Eigene Meinung
„The Chronicle of the Clueless Age“ erzählt die Geschichten einiger Oberschüler in Japan. Die Handlungen von sehr unterschiedlicher Länge (wenige Seiten bis zu mehreren Kapiteln) thematisieren die Suche der Jugendlichen nach Anschluss in der Klassengemeinschaft, nach Bestätigung, aber auch nach der Art und Weise, wie sie in Zukunft leben möchten.

Eines haben alle Protagonisten gemeinsam: Sie flüchten sich vor ihren Problemen in Traumwelten. Nur zum Teil werden auch die Hintergründe der Teenager für ihre Flucht in eine Fantasiewelt thematisiert. Die Bandbreite ist unheimlich groß – von vergleichsweise „normalen“ Problemen, mit denen (nicht nur in der Pubertät) wohl die meisten konfrontiert gewesen sein dürften, bis zu traumatischen Erlebnissen aus der Vergangenheit, denen man in der Realität wohl mit einer Therapie begegnen würde. Der Leistungsdruck am Ende der Schulzeit wegen Noten, die über die ganze Zukunft entscheiden können, wird ebenso thematisiert wie Abnehmwahn, Selbstmordgedanken oder die Auswirkungen sexuellen Missbrauchs auf die Kinderseele.

Da ist beispielsweise Saki, die sich nach einer Vergewaltigung und Abtreibung in ihre sorglose Kindheit zurücksehnt und sich darum vorstellt, nach wie vor sechs Jahre alt zu sein. Da sind Katsumi, die sich von ihrer Mutter allein gelassen fühlt und Asami, die nach einer Abmagerungskur Wahnvorstellungen vor Hunger entwickelt. Oder Naotsugu, der sich krampfhaft an seine Vorstellung von Freundschaft klammert, obwohl er selbst in seiner Klasse keine Freunde hat.

Es ist eine Suche nach der Straße zum Erwachsenwerden, weg von der „ahnungslosen“ Kindheit hin zur Realität. Sich dem Unbekannten zu stellen, ja stellen zu müssen, um das Leben in Zukunft meistern zu können, ist eine der Hauptbotschaften des Bandes, der die einzelnen Jugendlichen im letzten Kapitel auf surreal anmutende Weise in einem Tornado zusammenführt.

Für das Werk verantwortlich zeigen sich Otsuichi, bekannt als Autor gefühlvoller Dramen, sowie (nicht nur) für die Zeichnungen Usamaru, der sich hierzulande vor allem durch sein Endzeit-Erdbeben-Drama „Tokyo Inferno“ einen Namen gemacht hat. Letzter kann sich durch mehrere Wirbelstürme und ein Erdbeben zeichnerisch wieder im gewohnten Feld bewegen. Gemeinsam wurden die Geschichten erarbeitet, die irgendwie gar nicht zu Otsuichis ruhiger, fast getragener Schreibe passen. Usamarus Einfluss ist unübersehbar, was etwas schade ist, wenn man den Band mit anderen Erwartungen in die Hand nimmt. Im Anhang gibt es außerdem ein Interview mit den Autoren zu lesen

Die deutsche Ausgabe erscheint im edlen Schuber mit Hochglanzornamenten als Verzierung. Das hat seinen Preis: 15 Euro muss man so für den großformatigen Band auf den Tisch legen. Etwas viel für einen Einzelband, zumal der eigentlich Band selbst, außerhalb des Schubers, optisch eher negativ auffällt und innerlich auch keine Farbseiten oder Ähnliches enthält (das Interview ist sogar komplett ohne Bildmaterial), was den hohen Preis zusätzlich rechtfertigen könnte.

Insgesamt enttäuscht der Band ein wenig. Statt des erwarteten realistischen Dramas muss man sich an viel Surrealität gewöhnen, was nicht jedermanns Geschmack ist. Für Fans des „etwas anderen“ dagegen ist dieser Band sehr zu empfehlen.

© Rockita

The Chronicle of the Clueless Age: © 2005 Furuya x Otsuichi x Usamaru Shueisha / EMA

5 weitere Titel-Ankündigungen bei Tokyopop

Bilder der LiebeTokyopop hat heute fünf weitere Shojo-Titel für das Programm August bis November 2015 angekündigt:

  • Bilder der Liebe (OT: „Hatsukoi Canvas“) von Akaza Samamiya – Einzelband im August für 6,95 €
  • Küsse und Lügen (OT: „Ookami ni kuchizuke“) von Rina Yagami – 2 Bände ab November für je 6,95 €
  • Kamisama Kiss Ghost Pack von Julietta Suzuki – Starter Kit inkl. Band 1 und 2 – im August für 9,95 €
  • Die Blüte der ersten Liebe (OT: „Hatsukoi Dandelion“) von Kayoru – Einzelband im Oktober für 6,50 €
  • Die Fuchshochzeit (OT: „Kitsune no Yomeiri“) von Chiyori – Einzelband im Oktober für 6,50 €

Quelle: Tokyopop.de

The Cherry Project

Name: The Cherry Project
Englischer Name: Cherry Project
Originaltitel: The Cherry Projekt
Herausgebracht: Japan: Kodansha 1990
Deutschland: EMA 2000
Mangaka: Naoko Takeuchi
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 9,95 DM / 4,99 €

The Cherry Project Band 1Story
Chieri Asuka ist die Tochter des ehemaligen japanischen Eiskunstlaufmeisters und fühlt sich daher auf dem Eis wie zu Hause. Doch professionell auf dem Eis zu laufen ist ihr noch nicht in den Sinn gekommen. Masanori Tsuzuki ist der jüngste Eiskunstlaufchampion aller Zeiten. Er gab das Eiskunstlaufen allerdings Jahre nach seinem Titelgewinn auf. Nun sucht er inoffiziell, seit geraumer Zeit, eine Partnerin, um beim Paarlaufen durchstarten zu können. Als er mit seinem Freund Koichi Akiyama unterwegs ist, bekommen sie plötzlich einen Anruf von Hiroshi Fujiwara. Sie sollen zu einer bestimmten Eislaufbahn zu kommen. Chieri und ihr Vater sind auf dieser besagten Eiskunstbahn. Als sie sehr ausgelassen auf der Bahn herumspringt und einen Dreifachsalto versucht, fällt sie in die Arme von Masanori. Dieser ist sofort begeistert von ihr und möchte sie als Partnerin.

Chieri ist Klassensprecherin und am nächsten Morgen damit beschäftigt eine Planung für das Schulfest auf die Beine zu stellen. In diesem Moment öffnet sich die Tür und drei neue Schüler betreten die Klasse: Masanori Tsuzuki, Koichi Akiyama und Hiroshi Fujiwara. Masanori geht gleich auf Chieri zu, um ihr die Kette zurück zugeben, die sie auf dem Eis verloren hatte. Als die drei Jungs das Thema „Schulfest“ an der Tafel lesen, kommen sie auf die Idee, auf dem Schulfest Eislaufen zu veranstalten. Die Hauptrolle soll die Klassensprecherin Chieri spielen. Sie ist von der Idee begeistert und auch alle anderen sind davon sehr angetan. Das Cherry-Project wird gestartet.

The Cherry Project Band 2Am nächsten Morgen wird ihr die erste negative Folge dieser Entscheidung bekannt: Um sechs Uhr aufstehen und mit dem Training beginnen. Am ersten Tag soll sie joggen, damit sie genügend Kondition bekommt. Aus dem joggen wird ein skaten und langsam macht es Chieri richtig Spaß. Einige Tage vergehen, bis sie mit Masanori auf einer Eislaufbahn trainiert. Als sie eintreffen, ist die Bahn recht voll. Punkt 18 Uhr ist das Eis leer. Wenige Sekunden später taucht ein junges Mädchen auf, das die „Eisprinzessin“ genannt wird und wundervoll laufen kann. Nach einer kurzen Diskussion mit ihr ist klar, dass sie von nun an Rivalinnen sind. Für den nächsten Tag stellt sich Chieri extra früh den Wecker, um etwas trainieren zu können. Sie ist nicht allein, die Eisprinzessin beobachtet sie. Chieri versucht erneut einen Dreifachsalto zu springen und fällt hin. Daraufhin lacht die Prinzessin sie aus und beleidigt sie. Chieri schwört, dass das Schulfest ein Erfolg werden wird. Danach möchte sie gegen die Eisprinzessin antreten. Masanoris Plan scheint aufzugehen. Wird Chieri ihre Ziele verwirklichen können und wird sie die spätere Partnerin von Masanori?

Eigene Meinung
“The Cherry Project“ ist ein weiteres Werk der „Sailor Moon“-Mangaka Naoko Takeuchi. Der Manga ist im zuckersüßen Stil gezeichnet. Die Story hat nicht gerade viel Tiefe und auch eher wenig Spannung. Das Eiskunstlaufen steht in diesem Manga im Mittelpunkt. Ein netter Manga für zwischendurch oder für Leser die einen Manga eher zur Entspannung lesen möchten. Die Serie umfasst drei Bände und ist etwas für jüngere Leserinnen.

The Cherry Project: © 1990 Naoko Takeuchi, Kodansha / EMA

The Breaker – New Waves

Name: The Breaker – New Waves
Englischer Name:
Originaltitel: The Breaker – New Waves
Herausgebracht: Korea: Daiwon 2011
Deutschland: Tokyopop 2014
Mangaka: Story: Keuk-jin Jeon
Zeichnungen: Jin-Hwan Park
Bände: D: 10 Bände
Preis pro Band: 14,00 €

The Breaker - New Waves Band 1Story
Einige Zeit ist vergangen, seitdem die Allianz der Kampfkunst zerschlagen wurde. Gumunryung ist verschwunden und selbst sein ehemaliger Schüler Shi-Woon Yi weiß nicht, ob er überhaupt noch lebt. Als er Gumunryung das letzte Mal sah, zerstörte er Shi-Woos Ki-Zentrum. Für Shi-Woon ist es dadurch völlig unmöglich geworden, seine Energie zu bündeln, sodass er sich aus der Kampfkunstwelt zurückziehen musste. Ihm ist klar, dass dies auch der Wille seines ehemaligen Meisters gewesen wäre.

Daher entschließt er, ab sofort ein normales Leben als Schüler zu verbringen. Bisher gelingt das seiner Meinung nach auch ganz gut. Allerdings versucht der Son Woo Clan immer wieder, Shi-Woo vom Gegenteil zu überzeugen. Nach deren Meinung ist Shi-Woo in Gefahr. Jemand hätte es auf ihn abgesehen und er wäre viel sicherer, wenn er der Anführer des Son Woo Clans werden würde. Von all dem hält Shi-Woo aber nichts.

Jedoch begegnet er an diesem Tag auf dem Nachhauseweg einem Mädchen, das seinen momentanen ruhigen Alltag durcheinander bringen sollte. Das Mädchen liegt auf dem kalten steinigen Boden. Sie ist verletzt und ziemlich angeschlagen. Shi-Woo kommt daher nicht drum herum, ihr seine Hilfe anzubieten. Die Unbekannt lehnt allerdings sehr forsch ab und scheint über sein Hilfeangebot auch noch verärgert zu sein. Shi-Woo gibt sich daher als Gentleman und verabschiedet sich, nachdem er ihr ein Pflaster gegeben hat.

Als Shi-Woo am nächsten Tag die „Starker-Drachen-Schule“ auflauert und Shi-Woo nach dem Leben trachtet, wird die Situation heikel. Die Kämpfer wollen Rache am Tod ihres Meisters nehmen, der von Gumunryung im Kampf getötet wurde. Sie meinen es also bitter ernst. Shi-Woo sitzt in der Patsche. Er hat nicht den Hauch einer Chance, den Kampf lebend zu überstehen. Als die Situation aussichtslos erscheint, erscheint plötzlich das unbekannte Mädchen. Sie scheint ebenfalls eine Martial-Arts-Kämpferin zu sein und schlägt die Feinde in die Flucht.

The Breaker - New Waves Band 2Es stellt sich heraus, dass es sich dabei um Jini Kwon handelt. Sie ist das Talent des Son Woo Klans und zudem Shi-Woos Leibwächterin. Auch letztens, als Sie verletzt am Straßenrand lag, habe sie Shi-Woo vor Angreifern beschützt. Shi-Woo wird klar, dass er nie einen normalen Alltag hatte und auch nie haben wird. In Sicherheit und Ruhe zu leben, wird für ihn immer ein Traum bleiben. Dabei weiß er noch nicht, dass sich seine Freund bereits unter die Schüler seiner Schule geschlichen haben und nur darauf warten, ihn zu töten.

Eigene Meinung
„The Breaker – New Waves“ ist die Fortsetzung des gleichnamigen Manhwa „The Breaker“. Erneut steht der Junge Shi-Woo im Mittelpunkt der Geschichte. Nur auf seinen Lehrmeister Gumunryung müssen die Leser verzichten. Auch wenn Shi-Woo die Fähigkeit zu kämpfen genommen wurde, dreht sich wieder alles um die Martial-Arts-Kampfkunstwelt.

Das Erscheinungsbild von „The Breaker – New Waves“ hat sich im Vergleich zu seinem Vorgänger nicht verändert. Die Zeichnungen sind durch die kräftigen und markanten Effektlinien weiterhin sehr dynamisch. Der großzügige Einsatz von dunkle Schatten schafft die richtige Atmosphäre. Die Hintergründe sind sehr detailliert gezeichnet und wirken sehr realistisch.

Ich persönlich finde, dass die Übersetzung teilweise etwas unglücklich gewählt wurde. So klingen die verschiedenen Kampfschulen, wie „Die-starker-Drachen-Schule“ doch etwas albern. Vielleicht hätten man es beim koreanischen Namen belassen und die Bedeutung mit Hilfe einer Fußnote erklären sollen. Wer bereits „The Breaker“ gelesen hat, konnte sich zumindest an die koreanischen Namen gewöhnen. Für Neulinge besteht erneut Verwechslungsgefahr.

Die Handlung von „The Breaker – New Waves“ ist sehr spannend und von Kämpfen geprägt. Im Laufe des Bandes steigert sich die Dramatik zunehmend und es wird deutlich interessanter. Der Höhepunkt ist das offene Ende, das Freude auf mehr macht.

„The Breaker – New Waves“ enthält weiterhin alle zeichnerischen und inhaltlichen Stärken seines Vorgängers . Wer Martial-Arts-Kämpfe mag und bereits „The Breaker“ mochte, wird an der Fortsetzung sicher Gefallen finden.

© Izumi Mikage
The Breaker – New Waves: © 2014 Keuk-jin Jeon; Jin-hwan Park, Daewon C.I./ Tokyopop

The Breaker

Name: The Breaker
Englischer Name:
Originaltitel: The Breaker
Herausgebracht: Korea: Daiwon 2007
Deutschland: Tokyopop 2012
Mangaka: Story: Keuk-jin Jeon
Zeichnungen: Jin-Hwan Park
Bände: 5 Bände
Preis pro Band: 14,00 €

The Breaker Band 1Story
Für Shi-Woon ist das Leben die Hölle auf Erden. Jeden Tag wird er von seinem Mitschüler Chang-Ho und seinen Anhängern auf brutale Weise schikaniert und geschlagen. An der „Neun-Drachen-Oberschule“ ist das ein offenes Geheimnis. Jeder weiß, wie Shi-Woon leidet und was Chang-Hoo mit ihm anstellt, doch die Angst ist viel zu groß, selbst zum Opfer zu werden, sollte man auch nur auf die Idee kommen, zu helfen. Selbst Shi-Woons Mutter, die ständig beruflich außer Haus ist, ignoriert die Probleme ihres Sohnes.

Einzig und allein Sae-Hi, in die Shi-Woon heimlich verliebt ist, weiß nichts von all den Machenschaften. Shi-Woon gibt sich daher alle Mühe, damit sie auch weiterhin ahnungslos bleibt. Allerdings fällt es ihm schwer, all die blauen Flecken und Blessuren plausibel zu erklären und zu verstecken.

Auch an diesem Tag wartet Chang-Ho hinter der Schule auf Shi-Woon, um ihn erneut gewaltvoll um sein Taschengeld zu erpressen. Shi-Woon lässt die Tortur wie immer über sich ergehen. Völlig geschwächt und verzweifelt liegt er anschließend auf dem Boden, als plötzlich ein Mann im Hawai-Hemd auftaucht. Dieser hat die „Show“ stillschweigend mit angesehen. Er gibt Shi-Woon den Rat, sich zu wehren und über seine Angst hinauszuwachsen.

Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dem seltsamen Mann um den neuen Aushilfslehrer, Herrn Han, der scheinbar nichts anderes im Sinn hat, als den Unterricht so einfach wie möglich zu halten und die neue Ethiklehrerin zu verführen. Fest steht jedenfalls, dass der neue Lehrer ein ganz schräger und schwächlicher Typ ist. Dachte Shi-Woon jedenfalls…

Doch am selben Abend beobachtet er, wie Herr Han von ein paar übel aussehenden Gestalten in die Enge getrieben wird. Scheinbar hat er nach einer Kneipentour seine Rechnung nicht bezahlt, sodass nun die Fäuste sprechen müssen. Zunächst sieht es so aus, als würde Herr Han kräftig einstecken müssen, doch einen Augenblick später scheint Herr Han ein völlig anderer Mensch zu sein. Wie ein Meister seines Fachs schlägt er die Gegner mit Leichtigkeit und mit Hilfe seiner Material-Arts-Techniken in die Flucht.

The Breaker Band 2Da fällt es Shi-Woon wie Schuppen von den Augen. Er möchte von Herrn Han lernen, wie man kämpft, um sich endlich zu Wehr setzen zu können.

Doch die Zeit drängt, denn Sae-Hi ist in Gefahr! Chang-Ho hat es nun auch auf sie abgesehen! Und auch auf Herrn Han lastet ein dunkles Geheimnis, das allerlei Bösewichte aus dem Untergrund hervorlockt.

Eigene Meinung
Auf den ersten Blick würde man nicht erkennen, dass „The Breaker“ eigentlich aus Korea stammt. Der Zeichenstil ähnelt den japanischen Manga weitestgehend. Dieser ist zumeist realistisch und verleiht dem Inhalt durch groben Konturen sowie starke Linien Ausdruck. Kampfszenen wirken dynamisch, vielseitig und spannend. Die Bilder laufen wie ein Film vor dem geistigen Auge ab, sodass der Effekt von Schnelligkeit und Tempo entsteht. Auffallend sind die gegensätzlich dargestellten Charaktere, die in Alltagssituationen wie Chibi-Figuren gezeichnet werden. Allerdings gewinnt „The Breaker“ dadurch an Humor und komödiantischen Einlagen, welche die doch ernste Handlung auflockern. Negativ für den Lesefluss sind jedoch die Namen der einzelnen Charaktere. Für Leser, denen koreanische Manhwa nicht geläufig sind, könnten die ähnlich klingenden und langen Namen schnell zu Verwirrung führen.

Die Handlung bleibt im Verlauf der Geschichte konstant interessant und lässt zum Ende hin einige Fragen offen, die Lust auf mehr machen.

„The Breaker“ erscheint im Großformat, das sich DIN A5 nähert und bietet dem Leser auf knapp 400 Seiten aufregende Kämpfe im Material Arts Stil, sowie lustige Unterhaltung.

© Izumi Mikage
The Breaker: © 2012 Keuk-jin Jeon; Jin-hwan Park, Daewon C.I./ Tokyopop

The Big O

Name: The Big O
Englischer Name: Big O
Originaltitel: The Big O
Herausgebracht: Japan: Kodansha 1999
Deutschland: EMA 2002 (Manga Power)
Mangaka: Story: Hajime Yadate
Zeichnungen: Hitoshi Ariga
Bände: 6 Bände
Preis pro Band:

Story
In der Kuppelstadt Paradigm City passieren merkwürdige Dinge. Vor 40 Jahren wurden die Erinnerungen jedes Bewohners auf mysteriöse Weise gelöscht, niemand weiß heute mehr, was damals geschah. Für die Menschen dort sind Erinnerungen (in Form von Memory-Akten) zum kostbarsten Gut geworden, es gibt Banken, in denen sich nur diese Akten befinden.

In dieser Zeit lebt Roger Smith, der angesehenste Negotiator (= Unterhändler) der Stadt. Immer wieder suchen ihn Leute auf, die nicht nur seine Dienste als Verhandler sondern auch als Detektiv oder Lebensretter in Anspruch nehmen wollen. Selbst die Polizei, in Form von Rogers altem Freund Major Dustan, macht ihm häufig die Aufwartung. Rogers Dienste werden dringend gebraucht, denn nicht selten passiert es, dass die Memory-Banken überfallen, Androiden entführt und Technik aus der Zeit vor 40 Jahren wieder entstaubt werden. Alle diese, mehr oder weniger legalen Jobs, sind inzwischen Routine für Roger.

Doch manchmal kehren Erinnerungsfetzen zurück. Dies führt jedes Mal zu einer Katastrophe. Die Leute werden damit nicht fertig oder sie verkaufen sie für teueres Geld auf dem Schwarzmarkt an zwielichtige Personen, wie z.B. den Unterweltkönig Beck, der damit seine Spiele treiben würde, wäre da nicht Big O, auch Megadeus genannt, ein riesiger Roboter, der für die Gerechtigkeit kämpft. Er stammt aus der Zeit vor 40 Jahren. Niemand kennt seine wahre Bestimmung und merkwürdigerweise kann nur Roger Smith ihn steuern.

Ständig auf der Suche nach Antworten über Big O stößt Roger auf immer neue Geheimnisse, die ihn vor neue Fragen stellen. Hat der alte Zeitungsreporter Michael Seeberg zuviel gewusst und wurde deswegen ermordet? Wer steckt hinter den Machenschaften der Paradigm Werke? Was will der merkwürdige Schwarzwald erreichen? Auf seiner Suche dringt Roger immer tiefer in die Vergangenheit vor.

Eigene Meinung
„The Big O“ erschien hierzulande nur im Magazin Manga Power. Eine Veröffentlichung in Einzelbänden gibt es nicht. Die Serie besticht zwar nicht durch ansprechende Zeichnungen, ist aber trotzdem lesenswert. Der, im 70er Jahre Stil gehaltene Manga dringt tief in eine Welt voller Korruption, Machtgier und den Ängsten der kleinen Leute ein. Der Manga verbindet Science-Fiction mit altbewährtem, Paradigm City erinnert an Chicago vor 40 Jahren. „The Big O“ gibt Anlass zum Nachdenken. Es müssen Fragen gestellt werden, wie : Darf man Leute einsperren, weil sie sich wieder erinnern wollen? Die Problematik ist manchmal schwer zu verstehen, weswegen „The Big O“ eher an eine ältere Zielgruppe gerichtet ist.

© Rockita

The Big O: © 1999 Hitoshi Ariga, Kodansha / EMA

Tenchi Muyo!

Name: Tenchi Muyo!
Englischer Name: Tenchi Muyo!
Originaltitel: Tenchi Muyou! Ryououki
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 1994
Deutschland: Carlsen 2001
Mangaka: Hitoshi Okuda
Bände: 12 Bände
Preis pro Band: 12,00 DM / 6,00 €

Tenchi Muyo! Band 1Story
Der High School Student Tenchi hat den Bann seiner Vorfahren aufgehoben und hatte so die Dämonen Ryoko nach 700 Jahren Schlaf erweckt. Vorher stahl er ein Schwert aus einem Schrein, dass ihm bei dem Zusammentreffen mit dem Dämon das Leben rettet.

Ryoko verschwindet plötzlich und überrascht Tenchi vor seiner Wohnung. Dort will sie ihm sein Schwert abnehmen. Kurz darauf taucht ein Raumschiff auf, dass auf der Jagd nach Ryoko ist. Die Befehlshaberin des Schiffs heißt Aeka-san und ist die Kronprinzessin des entfernten Planeten Jurai. Diese erzählt, dass sie auf der Suche nach ihrem vermissten Bruder Yosho sei. Ryoko wird in einen Bannkreis gesperrt und mit Tenchi auf das Schiff gebracht.

Tenchi Muyo! Band 2Am Ende hat Tenchi 3 neue Mitbewohnerinnen: Aeka-san, Ryoko und Sasami-chan. Aeka-san glaubt, dass Tenchi mit ihr verwandt ist und überlässt ihm das Schwert der Jurai, mit der Bitte, dass er sie beschützen soll. In den nächsten Wochen gab es dank Ryoko kaum einen ruhigen Tag.

Als sie eines Tages einen Ausflug zu den heißen Quellen machen, verliert Ryoko die Kontrolle über ein von ihr gerufenes Gespenst. Aus diesem Grund versucht sich Tenchi mal wieder als Lebensretter und rettet der Kommissarin Mihoshi-san von der GP (Galaxy Police) das Leben. Und dann tauchte noch eine Person auf, Kagato. Er reist im Weltraum herum auf der Suche nach der größten Energie des Universums. So erfährt Tenchi, dass sein Opa der verschollene Yosho sein soll und er so Nachfahre der königlichen Familie von Jurai ist. Sie können Kagato mithilfe von Yosho zurückschlagen. Jedoch nimmt er Ryoko als Geisel. Zusammen mit Aeka-san und Mihoshi-san macht Tenchi sich nun auf den Weg Ryoko zu befreien. Werden sie es schaffen?

Eigene Meinung
Der Einstieg in den Manga war für mich sehr seltsam. Ich hab bisher noch keinen Manga in der Hand gehabt, wo man alleine schon in Band 1 eine Zusammenfassung von 8 Seiten hatte über die Dinge die vorher geschahen. Wenn man diesen leichten Schock überwunden hat, wird der Manga nur noch besser. Der Manga ist recht lustig und sehr actiongeladen. Der Zeichenstil ist auch recht gut. Wem der Manga sehr gefallen hat, kann sich noch den Anime ansehen. Zum besseren Verständnis des Manga, wird die Kenntnis der ersten 6 OVA-Episoden vorausgesetzt, da der Manga daran anknüpft.

Tenchi Muyo!: © 1994 Hitoshi Okuda, Kadokawa Shoten / Carlsen

Teatime Lovin‘

Name: Teatime Lovin‘
Englischer Name: Tea for Two
Originaltitel: Koi cha no Osahou
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2003
Deutschland: Carlsen 2009
Mangaka: Yaya Sakuragi
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Teatime Lovin' Band 1Story:
Madoka hat zum letzten Mal durch seine Ungeschicklichkeit etwas zerbrochen und seine Schwester Nagomi hat endgültig genug von Madokas fehlender Selbstbeherrschung. Sie schleift ihren Bruder in den Teezeremonie Club, in dem sie selbst Mitglied ist und der quirlige Madoka fühlt sich so richtig fehl am Platz. Schon bei seiner ersten Begegnung mit dem kühlen, ruhigen Präsidenten des Teeclubs Hasune tritt Madoka von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Hasune ist dennoch einverstanden Madoka in der Kunst der Teezeremonie zu unterrichten und nach und nach lernen sich die beiden ungleichen jungen Männer besser kennen. Und während Madoka langsam die Teezeremonie schätzen lernt und sich tatsächlich etwas Beherrschung antrainiert, bricht Hasunes kühle Maske mit jedem Treffen immer weiter und schließlich gesteht er Madoka seine Liebe. Dieser fühlt sich nicht nur überrumpelt, er kann auch nicht genau einschätzen, wie er gegenüber Hasunes fühlt. Das Auftauchen Keigos, eines alten bekannten Hasunes und Lieferant von traditionellen Süßigkeiten, sorgt noch mehr für Chaos und Madoka muss sich eingestehen, dass er eifersüchtig ist, gehen die Hasune und Keigo doch sehr vertraut miteinander um. Als auch noch das Baseballteam an Madoka herantritt und diesem ihr Leid klagen, dass ihnen für ein wichtiges Spiel ein Teammitglied fehlt, muss sich Madoka entscheiden. Er kann schwerlich in beiden Clubs bleiben, da die Aktivitäten zumeist parallel zueinander stattfinden, doch er kann sich nicht ohne Schuldgefühle von Hasune und dem Teezeremonie Club abwenden, egal wie gerne er dem Baseball Club beitreten will…

Der Manga enthält noch die Kurzgeschichte „Das süße Leben“, das von Keigo und seiner Liebe zu einem Illustrator handelt. Seit der Schulzeit kümmert er sich um Mizuki und versorgt ihn regelmäßig mit Süßigkeiten. Als sich Mizukis Freundin von ihm trennt, sieht Keigo zwar seine Chance, jedoch kann er nicht so einfach den ersten Schritt gehen. Immerhin weiß Mizuki schon seit ihrer gemeinsamen Schulzeit, was Keigo für ihn empfindet.

Teatime Lovin' Band 2Eigene Meinung:
Die vierbändige Mangareihe „Teatime Lovin’“ besticht durch eine sehr lustige, chaotische Geschichte, die den üblichen Bahnen einer BL-Story folgt. Die Charaktere sind ähnlich wie die Geschichte relativ stereotyp gehalten, so dass man als Uke den typischen aufgedrehten Part in Form von Madoka vorgesetzt bekommt und als Seme den unterkühlten, coolen und schwer durchschaubaren Hasune. Dieses altbekannte Schema wirkt ein wenig langweilig, so dass dem Leser schon von Anfang an klar ist, was am Ende geschehen wird. Da der Manga jedoch mit dem ersten band nicht beendet ist, kann man davon ausgehen, dass er noch die ein oder andere Überraschung bereithalten könnte.

Die Zeichnungen von Yaya Sakuragi sind wie gewohnt hübsch anzusehen, wirken jedoch stellenweise sehr kantig und sind manchmal auch anatomisch weniger korrekt. Zumeist wird Wert auf die Gesichter und die Emotionen der Charaktere gelegt und zumindest dahingehend gelingt es ihr problemfrei die verschiedenen Gefühle in den Mimiken widerspiegeln zu lassen. Dem Fan von härterer Kost bietet die Zeichnerin zumindest zwei erotischere Szenen, der Rest wird eher angedeutet.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass es Yurifans freuen dürfte, dass man zumindest angedeutet ein weiteres Pärchen hat. In der zweiten Extrastory „Schlechte Gene“ treffen Madokas Schwester Nagomi und Kotoko, Hasunes große Schwester, in einem Karateübungskampf aufeinander und Kotoko ist von Anfang an begeistert von der niedlichen Negomi. Vielleicht wird auch dieser Handlungsbogen in den weiteren Bänden fortgeführt.

Insgesamt bietet „Teatime Lovin’“ einen soliden, durchschnittlichen BL-Manga, der jedoch storytechnisch nichts Neues bietet. Wer Yaya Sakurais Werke mag, der wird nicht um diese Reihe herumkommen, ebenso Comedyfans und Freunde von chaotischen Beziehungskrisen…

© Koriko

Teatime Lovin‘: © 2003 Yaya Sakuragi, Kadokawa Shoten Publishing Co.,Ltd. / Carlsen

Taranta Ranta

Name: Taranta Ranta
Englischer Name:
Originaltitel: Taranta Ranta
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2006
Deutschland: Tokyopop 2008
Mangaka: Yoko Maki
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Taranta Ranta Band 1Story
Hikarus Eltern haben sich vor fünf Jahren scheiden lassen. Vor zwei Jahren hatte ihr älterer Bruder einen Verkehrsunfall und ist dabei ums Leben gekommen. Seitdem hat sich ihr Kindergartenfreund Masato um sie gekümmert.

Hikaru hat heute ihren ersten Tag an der High School. Sie hat sich einen Plan gemacht, um ein glückliches Mädchen zu werden und nie wieder weinen zu müssen. Der Plan beinhaltet drei Regeln: 1. Immer süß lächeln, 2. Alten Leuten immer ihren Sitzplatz anbieten und 3. leiser sprechen und nicht mehr so rumprollen. Diese Regeln hat sie in einem Notizbuch notiert, dessen Titel lautet:“ Wie werde ich ein glückliches Mädchen?“ Zusammen mit Masato geht sie zur Schule und gerade als sie angekommen sind, fliegt Hikaru erstmal auf die Nase. Ihr wird von einem sehr hübschen Mädchen hoch geholfen. Sie heißt Nene Kimura und geht in die gleiche Klasse wie Hikaru. Sie freunden sich sehr schnell an und gehen gemeinsam zu Mittag.

Und da passiert es. Hikaru sieht einen Jungen, der ihrem verstorbenen Bruder sehr ähnlich sieht. Und sofort verliebt sie sich in ihn. Sie geht auf ihn zu und zupft ihm, wie in Trance, am Ärmel. Irritiert bleibt er stehen, er sieht sie jedoch lächelnd an und fragt, ob sie neu an der Schule ist. Hikaru bejaht dies. Anschließend fragt er nach ihrem Namen und ob er nun weiter gehen kann. Hikaru geht erschrocken zur Seite und schämt sich. Was hat sie sich dabei nur gedacht? Einer von seinen Freunden bleibt neben Hikaru stehen und sieht sie an. Bis die Gruppe Jungs ihn ruft. Er wird mit dem Namen Jun gerufen. Nene bemerkt sofort, dass es bei Hikaru gefunkt hat und beschließt ihr dabei zu helfen, den Jungen näher kennen zu lernen.

Fröhlich geht Hikaru nach der Schule heim. Als sie zu Hause angekommen ist, sieht sie ihre Mutter weinen. Da kommen Erinnerungen in ihr hoch. Seit dem Tod ihres Bruders weint ihre Mutter immer heimlich. Auch Hikaru hat jeden Tag geweint. Bis es ihr eines Tages so vor kam, als würde ihr Bruder zu ihr sprechen. Er hat zu ihr gesagt, dass sie mit dem weinen aufhören soll. Daher hat Hikaru beschlossen, nie mehr zu weinen.

Am nächsten Tag in der Schule, erfährt Hikaru von Nene, dass der Junge vom Vortag Michiya heißt und ein Jahr älter als sie ist. Nene bietet an weiter nach zu forschen. Hikaru findet das ein wenig übertrieben, notiert sich die Fakten aber trotzdem in ihrem Notizbuch. In der Pause machen Nene und Hikaru, Michiya und seine Freunde ausfindig. Nene stellt sich zielsicher vor die Jungs, entschuldigt sich für die Störung und sagt direkt heraus, dass Hikaru in Michiya verliebt ist. Hikaru steht fassungslos neben Nene und läuft bis zum Haaransatz rot an. Wie kann sie das denn einfach so direkt heraus sagen?

Michiya lächelt und sagt zu Hikaru, dass sie zu ihm kommen soll. Er zieht Hikaru zu sich hinunter, so dass sie vor ihm kniet und fragt sie, ob das wahr ist. Schüchtern bestätigt sie die Aussage von Nene. Michiya nähert sich langsam Hikarus Gesicht und küsst sie. Jun, einer von Michiyas Freunden, beobachtet das Geschehen von der Seite. Sieht dann aber schnell weg. Hikaru ist total erschrocken und wieder läuft sie rot an. Ruckartig steht sie auf, entschuldigt sich und läuft weg. Allerdings freut sie sich über den Kuss. Das bedeutet dann ja, dass sie jetzt mit Michiya zusammen ist. Bei den Jungs sieht es so aus, dass Michiya vor sich hin grinst und Jun ihm sagt, dass er Hikaru lieber in Ruhe lassen soll.

Später kommt Nene ganz aufgeregt auf Hikaru zu und fragt wie es gewesen ist. Hikaru ist immer noch rot angelaufen und gibt als Antwort nur, dass was passiert ist. Nene verabredet sich daher nach der Schule mit Hkaru. Sie möchte natürlich genau wissen, was passiert ist. Gemeinsam gehen sie ein wenig shoppen und Hikaru erzählt Nene, dass Michiya sie geküsst hat. Einfach so!

Taranta Ranta Band 2Nene stellt fest, dass dieser Michiya ja ganz schön heiß zu sein scheint. Sie bleiben in der Kosmetik Abteilung stehen, weil Hikaru einen Lipgloss entdeckt hat der ihr gefällt. Nene fragt, ob sie ihn haben möchte und Hikaru bejaht es, nur hat sie kein Geld dabei. Nene zeigt ihr einen anderen Lipgloss und steckt den Vorherigen in die Tasche. Hikaru ist schockiert. Sie packt Nene am Arm und rennt mit ihr aus dem Laden. Draußen fragt sie Nene was sie getan hat. Nene holt den Lipgloss aus der Tasche und sagt nur, dass Hikaru ihn doch haben wollte. Wenn sie ihn umsonst haben kann, warum sollte sie dann bezahlen? Hikaru ist entsetzt und lehnt den Lipgloss ab. Sie möchte nichts haben, was geklaut ist. Nene wird sauer, sagt das Hikaru nervt und haut ab. Was ist denn nun passiert? Warum ist Nene auf einmal so wütend?

Gedanken versunken geht Hikaru in Richtung Heimat. Auf dem Weg trifft sie Masato mit seinen neuen Freunden. Er will sie überreden mit ihnen abzuhängen. Hikaru hat ganz andere Sorgen und sagt ab. Im selben Moment entdeckt sie Michiya mit einem anderen Mädchen. Sie gehen gemeinsam auf ein Love Hotel zu. Am Haupteingang wartet Jun auf sie. Hikaru ruft laut nach Michiya und fragt ihn wer das Mädchen ist. Er stellt sie vor. Hikaru ist gekränkt. Sie sagt zu Michiya, dass er sie doch geküsst hat. Daher ist sie davon ausgegangen, dass sie jetzt zusammen sind. Michiya antwortet Hikaru, dass sie sich erst seit einem Tag kennen und sie schon klammert. Das empfindet er als gemein. Hikaru brüllt ihn an, dass ihr Bruder so etwas nie sagen würde. Michiya beugt sich zu ihr nieder und antwortet ganz ruhig, dass er aber nicht ihr Bruder ist. Er dreht sich um und geht mit dem Mädchen weiter.

Hikaru hat Tränen in den Augen. Aber nein….sie will nicht mehr weinen! Masato versucht sie zu beruhigen. Hikaru zittert am ganzen Leib, wobei ihr die Tasche runter fällt. Warum passiert so etwas immer ihr?

Auf einmal steht Jun vor ihr. Er wischt ihr mit dem Finger zärtlich die Tränen aus dem Gesicht. Er gibt ihr einen Rat. Sie soll sich nicht mehr so schnell verlieben. Wegen so eines Idioten muss sie sich nicht so klein machen und weinen. Anschließend gibt er ihr das Notizbuch, dass aus ihrer Tasche gefallen ist wieder. Oh man…das ist aber peinlich. Hoffentlich hat er nicht gesehen wie der Titel ihres Notizbuches lautet. Jun dreht sich um und geht. Hikaru schaut ihm noch hinter her. Nach ein paar Schritten dreht Jun sich nochmal um und lächelt Hikaru an.

Was ist das für ein merkwürdiges Gefühl? Was für ein Mensch ist Jun und warum ist er so nett zu Hikaru? Werden Nene und Hikaru sich wieder vertragen? Warum ist Michiya so gemein, hat er vielleicht schon eine Freundin? Oder ist das für ihn alles nur ein Spiel?

Eigene Meinung
Also ich hab mich in diesen Manga richtig verliebt. Die Zeichnungen sind einfach klasse und die Story ist super süß. Ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf die Fortsetzung. Das besondere an diesem Manga ist, finde ich, dass es keine typische Lovestory ist. Sicher geht es hier auch darum, dass Herz des Schwarms zu gewinnen. Aber diese Story hat einen tragischen Hintergrund, der zwischendurch immer wieder im Vordergrund steht. Ich finde einfach das Hikaru einen starken Charakter hat. Sie wirkt Jungs gegenüber sehr schüchtern. Aber wenn man bedenkt, was sie in ihrer Vergangenheit alles durchmachen musste, hat sie ihr Leben sehr gut in den Griff bekommen. Manche Menschen würden sich gehen lassen und Hikaru hingegen, sieht nach vorn und versucht glücklich zu werden. Das finde ich, prägt ihren starken Charakter und macht es auf jeden Fall lohnenswert, diesen Manga zu lesen.

© AyaSan

Taranta Ranta: © 2006 Yoko Maki, Shueisha/Tokyopop

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