Venus Versus Virus

Name: Venus Versus Virus
Englischer Name: Venus Versus Virus
Originaltitel: Venus Versus Virus
Herausgebracht: Japan: Media Works 2005
Deutschland: Carlsen 2012
Mangaka: Atsushi Suzumi
Bände: 8 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Venus Versus Virus Band 1Story
Sumire hatte schon immer eine Gabe, die andere Kinder nicht hatten. Auch jetzt noch kann sie Stimmen hören und Wesen sehen, die eigentlich gar nicht da sein dürften, dabei geht sie schon auf die Highschool. Mittlerweile lebt sie mit anderen Mädchen in einem Wohnheim und verbringt ihre Tage oftmals in der Bibliothek. So passiert es ihr auch an diesem Abend, dass sie mal wieder in ihren Büchern versunken ist und die Zeit vergessen hat. Dabei fürchtet sie sich sehr vor der Dunkelheit und mag es gar nicht, alleine durch die verlassenen Gänge des Wohnheims zu ihrem Zimmer zu gehen. Denn dann sieht sie diese unheimlichen Wesen meistens noch viel intensiver. Als sie vorsichtig den Flur entlang läuft, fällt ihr auf dem Boden eine Brosche auf. Sumire hebt diese vorsichtig auf, um sie zu betrachten, als ihr die Anstecknadel in den Finger sticht. Sie steckt die Brosche schnell in ihre Tasche und macht sich auf den Weg in ihr Zimmer. Als sie sich umguckt, entdeckt sie erneut ein angsteinflößendes Monster, das sogar mit ihr spricht.

Auch die nächsten Tage sieht Sumire es in der Ferne. Es scheint sie zu verfolgen, am Tag wie auch in der Nacht. Als sie verängstigt davon rennt, schneidet ihr das Monster plötzlich den Weg ab, drängt Sumire in die Enge und attackiert sie! Reflexartig kneift Sumire die Augen zu und versucht sich zu schützen, als sie bemerkt, dass nichts passiert. Vorsichtig öffnet sie die Augen und sieht eine junge Frau, die über dem rechten Auge eine Augenklappe trägt und drüber hinaus sehr seltsam gekleidet ist. Sie hat Sumire verteidigt und das Monster getötet. Doch bevor Sumire sich bedanken oder fragen kann, wer diese Fremde sei, verschwindet diese und hinterlässt nur einen Zettel. Es handelt sich dabei um einen Flyer eines Geschäftes.

Als Sumire am nächsten Tag die Adresse auf dem Flyer aufsucht, muss sie feststellen, dass es sich hierbei um ein Geschäft mit dem Namen „Venus Vangard“ handelt, welches Kleider und Schmuck verkauft. Die seltsame Frau scheint hier zu arbeiten und macht nicht den Eindruck, Sumire wiederzuerkennen. Sie ist nur fixiert, ihr etwas zu verkaufen. Als Sumire angibt, wegen dem gestrigen Vorfall hier zu sein, verfinstert sich das Verhalten der Frau schlagartig. Sie gibt an, dass sich Sumire eigentlich gar nicht daran erinnern dürfte, da ihr Gedächtnis verändert sein müssten. Da dies scheinbar nicht der Fall ist, erklärt sie Sumire für etwas Besonders und führt sie ins Hinterzimmer des Ladens. Sie stellt sich als Lucia vor und erklärt ihr, was sie gestern gesehen hat. Die Monster, die Sumire sieht, werden „Viren“ genannt. Diese Wesen waren früher Menschen, die sich aber nun durch eine dunkle Kraft verändert und es auf die Seelen der übrigen Menschen abgesehen haben. Sobald die Viren aber erst einmal die Seele eines Menschen gefressen haben, wird dieser selber zu einem solchen Monster. Und besonders Sumire muss auf der Hut sein, denn diese Viren haben es vor allem auf Menschen abgesehen, die die Gabe haben, diese zu sehen! Zudem offenbart Lucia, dass es Gegenstände gibt, die eine schützende Wirkung gegen die Viren haben, aber auch solche, die Monster magisch anziehen. Die Brosche, an der sich Sumire verletzt hat, gehörte zur zweiten Kategorie und hat alles nur verschlimmert.

Venus Versus Virus Band 2Nun haben es die Monster noch intensiver auf sie abgesehen und werden sicherlich so schnell keine Ruhe geben. Doch das Detail, was Sumires Leben verändern sollte, gibt Lucia erst am Schluss preis: Lucia bekämpft in Wahrheit diese Monster. Dieser Laden hingegen ist nur Tarnung. Wer von ihr gerettet wurde, bekommt allerdings eine saftige Rechnung. Lucias Rettungseinsatz soll Sumire nun 666.000 Yen (umgerechnet ca. 6.400€) kosten! Um dies bezahlen zu können, schlägt Lucia vor, dass Sumire hilft, die Monster zu bekämpfen und bei Lucia zu arbeiten. Doch will Sumire diesen Weg wirklich einschlagen und sich in die Höhle des Löwen begeben?

Eigene Meinung
Mit „Venus Versus Virus“ ist nun die Mangaadaption zum gleichnamigen Anime, welcher auch in Deutschland erschienen. Bereits 2008 veröffentlichte ADV Films die Fernsehserie, die in Japan großen Erfolg verbuchen konnte. Bei uns in Deutschland ist der Anime leider etwas untergegangen, sodass jetzt hohe Erwartungen in die Mangaumsetzung gesetzt werden. So farbenfroh und verspielt das Cover auch sein mag, die Geschichte ist düster und mysteriös. Über Lucia wird während des ersten Bandes nicht viel verraten. Sie tritt als geheimnisvolle und gefühlskalte Jägerin auf, die den Anschein erweckt, nicht nur gute Absichten zu haben.

Um die Viren zu bekämpfen scheint Lucia durchaus bereit zu sein, das ein oder andere Opfer in Kauf zu nehmen und notfalls auch über Leichen zu gehen. Dem Leser wird dennoch der Eindruck vermittelt, das Lucia in ihrem Leben einige Schicksalsschläge überstehen musste und daher zu dem Menschen geworden ist, den sie heute darstellt. Daher wirkt Lucia trotzdem keinesfalls unsympathisch.

Die schüchterne und schwächliche Sumire hingegen ist das genau Gegenteil von Lucia. Doch in ihr steckt das große Potenzial zu einer Kämpferin zu werden. Denn in lebensbedrohlichen Situationen ergreift eine zweite Persönlichkeit von ihr Besitz, die rein gar nichts mehr mit der friedlichen und konfliktscheuen Sumire gemeinsam hat. Was es mit dieser Schizophrenie auf sich hat, verspricht spannend zu werden. Negativ anzumerken sei an dieser Stelle, dass die Geschichte, zumindestens im ersten Band, einige Fragen aufwirft, die teilweise zu Verwirrung führen. Sieht man über diesen kleinen Schönheitsfehler hinweg, bietet das Manga dennoch gute Unterhaltung und spannende Kämpfe.

© Izumi Mikage
Venus Versus Virus: © 2005 Atsushi Suzumi, Media Works/ Carlsen

Venus in Love

Name: Venus in Love
Englischer Name: Venus in love
Originaltitel: Venus wa Kataomoi
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2000
Deutschland: Planet Shojo 2005
Mangaka: Yuki Nakaji
Bände: 12 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Venus in Love Band 1Story
Es ist März und die achtzehnjährige Suzuna Ashihara zieht für ihr Studium von Zuhause aus. Sie ist voller Vorfreude und stellt sich zu allererst ihren neuen Nachbarn vor. Rechts neben ihr wohnt Shunpei Kawauchi, ein Otaku. Er vergleicht sie gleich mit dem Magicgirl „Miracle Mako“. Ob das wohl ein Kompliment war?! Der Nachbar links neben ihr, Eichi Uozumi, begrüßt sie auf ganz spezielle Art und Weise. Suzuna steht einige Sekunden vor der Tür, bis überhaupt eine Reaktion kommt und dann kommt ein „Ich kaufe keine Zeitungen!!!“. Sie stellt natürlich gleich klar, dass sie „nur“ die neue Nachbarin ist und bekommt dann doch das Gesicht des jungen Mannes zu sehen. Sie findet ihn äußerlich gar nicht übel und er mustert sie auch gründlich. Suzunas Anblick erinnert ihn an einen Pudel… Diese beiden Erlebnisse muss sie erst einmal verarbeiten und ruht sich in ihrer neuen Wohnung aus.

Vom Bett aus schaut sie kurz auf ihren Balkon und erblickt dort Eichi, der etwas aufhebt. Suzuna steht auf und beobachtet was er macht. Ihm ist einfach nur die Unterhose vom Balkon weggeflogen und wollte sie holen, bevor Suzuna sie findet. Dadurch guckt er kurz in ihre Wohnung, sieht dort einen alten, rosa Plüschhasen und macht sich natürlich über sie lustig. Er nimmt den Hasen an sich und Suzuna versucht ihn sich zurück zu holen. Aber Eichi ist viel größer. Ausversehen stößt er gegen den Tisch und wirft ihr Abendessen um. Daraufhin geht er einfach. Wenige Minuten vergehen und es klingelt an der Tür. Suzuna geht an die Freisprechanlage, doch es meldet sich niemand. Kurz entschlossen öffnet sie die Tür und findet dort von Eichi ein neues Abendessen.

Tags darauf ist Suzunas erster Tag an der Koto-Universität. Sie ist überrascht von dem Menschenauflauf. Zufällig trifft sie auf Hinako Kaji, die sie bei der Aufnahmeprüfung kennen gelernt hat. Gemeinsam werden die beiden von den Clubs belagert. Zur gleichen Zeit ist Eichi auf der Suche nach seinem Freund und findet ihn schlafend auf dem Rasen. Er weckt ihn aber trotzdem kommen sie zur Immatrikulationsfeier zu spät. Nach der Feier wollen alle vier, getrennt von einander, etwas essen gehen. Eichis Freund, Shinya Fukami, wird von seinem Tennisclub „entführt“. Eichi macht sich also alleine auf den Weg. Hinako sieht ihn und ruft ihn zu sich. Sie ist sehr überrascht, als sie bemerkt, dass sich Suzuna und Eichi schon kennen. Ebenso ist Suzuna überrascht, als sie merkt, wie gut sich Eichi und Hinako verstehen. Wenig später ist sie alleine unterwegs und kommt an den Tennisplätzen vorbei. Die Vorstellung, selbst in Tennisdress und mit weißem Schläger auf dem Platz zu stehen, gefällt ihr gut. Sie schaut einem Spiel von Fukami zu und schwärmt ein wenig für ihn.

Venus in Love Band 2In diesem Moment wird sie von Eichi überrascht. Er betont recht stark, dass sie ihre Finger von ihm lassen sollte, weil es sein Fukami ist. Einige Zeit später kommt sie vom einkaufen nach Hause und trifft Fukami vor Eichis Tür. Sie grüßt ihn, doch er erkennt sie nicht. Schüchtern wie Suzuna ist, beginnt sie zu stottern. Er wartet auf Eichi, der einfach nicht auftauchen will. Doch Suzuna kann ihm dabei nicht weiterhelfen. Total von ihm begeistert geht sie in ihre Wohnung. Am nächsten Tag schlägt sie Hinako vor, doch in einen Tennisclub zu gehen. Doch es gibt viele an der Uni. Suzuna kann vor Hinako nicht verbergen, dass sie für Fukami schwärmt. Zusammen treten die beiden in den Tennisclub „Smash Club“ ein. Eine gute Freundschaft zwischen den vier jungen Freunden beginnt und ein erbitterter Kampf, zwischen Eichi und Suzuna um Fukami, entbrennt.

Eigene Meinung
In „Venus in love“ handelt es sich um eine typische Dreiecksbeziehung. Der Zeichenstil ist sehr detailliert und süß. Die Story ist spannend, lustig und sehr unterhaltsam. Der Manga hat alles, was ein guter Shojo-Manga haben sollte. Deshalb wird diese Serie von mir besonders an das weibliche Publikum ab 12 Jahren empfohlen. Aber auch für ältere Leser ist dieser Manga natürlich sehr zu empfehlen 😉

Venus in Love: © 2000 Yuki Nakaji, Hakusensha / Planet Shojo

„Die letzten Glühwürmchen“ auf 3sat

3sat LogoAm 30. April zeigt der öffentlich-rechtliche Fernsehsender 3sat nach längerer Zeit wieder einen Anime. Diesmal handelt es sich um den Film „Die letzten Glühwürmchen“ von Studio Ghibli.

Termin:
30.04.2015 um 22:25 Uhr

Quelle: KAZÉ Newsletter

Venus Capriccio

Name: Venus Capriccio
Englischer Name:
Originaltitel: Venus Capriccio
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2006
Deutschland: EMA 2010
Mangaka: Mai Nishikata
Bände: 5 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Venus Capriccio Band 1Story
Takami Habara ist 17 Jahre und eigentlich ein sehr hübsches Mädchen. Doch durch ihre vier älteren Brüder verhält sie sich oft mehr wie ein Junge als wie ein Mädchen. Aus diesem Grund wird sie von ihrer Mutter im Alter von zehn Jahren zum Klavierunterricht geschickt. Dort lernt sie den zwei Jahre jüngeren Sasaki Akira kennen. Der Junge ist halb Europäer und halb Japaner. Durch seine blonden Haare und blauen Augen fällt er überall auf. Er ist sehr talentiert im Klavierspiel und hat die feminine Art, die Takami fehlt. Sie beschützt ihn oft vor den anderen Kindern und sieht in ihm schnell eher eine kleine Schwester als einen kleinen Bruder.

Für Takami ist Akira anfangs wie eine „kleine Schwester“ und entwickelt sich Stück für Stück in ihrem besten Freund. Wenn sie Probleme hat oder unzufrieden ist kommt sie zu ihm. Sie hat zwar öfter Dates, doch nach dem ersten ist es normalerweise schon vorbei, da die Jungs sich eine etwas feminiere Freundin wünschen.

Am Sonntag treffen sich Takami und Akira zum Kuchenessen im Cafe, damit Takami besser ihren Kummer vergessen kann. Sie wurde wieder von einem Jungen nach dem ersten Date sitzen gelassen. Akira lädt sie ein in den Club Blue, in dem er zur Eröffnung eines Jazz-Events spielen wird. Doch um in einen solchen Club zukommen, muss sie erwachsen aussehen. Als Takami nach Hause kommt und ihre Mutter nach einem Kleid fragt, ist die Mutter total überrascht. Ewig hat sie Takami nicht mehr in einem Kleid gesehen.

Venus Capriccio Band 2Eine Woche ist seit dem vergangen. Takami wurde von ihrer Mutter richtig heraus geputzt und so läuft sie in Absatzschuhen und Kleid zum Club Blue. Viele Passanten starren sie an. Sie kommt ohne Probleme in den Club hinein und sieht Akira am Klavier sitzen. Er spielt und verzaubert die Besucher mit dem Klang. Nachdem sein Stück beendet ist, stellt Akira Takami seinem Bekannten vor. Und dann nimmt er sie auf den Arm und stellt sie allen Zuhörern als seine Verlobte vor. Takami ist überrascht, schließlich ist Akira für sie nicht mehr als ein sehr guter Freund.

Am nächsten Tag nach der Schule wird sie von Akira abgeholt. Sie treffen auf den Jungen mit dem sie vor zwei Wochen ein Date hatte. Von dem wird Akira ganz schräg angemacht. Akira weiß sich zu währen und zeigt dem Jungen mit vollen Körpereinsatz seine Grenzen. Doch dabei verletzt sich Akira an der Hand. Der Junge ergreift die Flucht. Takami macht sich Sorgen, da die Hände für einen Klavierspieler doch das Wichtigste sind. Akira ist das jedoch egal. Er will nur seine Traumfrau beschützen, küsst sie und gesteht ihr seine Liebe. Takami wird nun langsam klar, dass Akira ein Junge ist und dieser sich offensichtlich in sie verliebt hat. Sie ist total verwirrt und muss erst ihre Gedanken sortieren.

Seitdem sind einige Tage vergangen. Takami und Akira proben zusammen ein Klavierstück ein, welches sie auf der Hochzeit ihrer Klavierlehrerin spielen sollen. Doch so recht will das Zusammenspiel nicht klappen, da Takami ein anderes Tempo spielt als Akira.

Die Klavierschule bekommt eine neue Schülerin: Sayuki Oishi. Das Mädchen hatte bisher Unterricht bei einem Privatlehrer. Sayuki und Akira kennen sich aus der Schule. Als Sayuki mitbekommen, dass die beiden ein bestimmtes Stück spielen sollen für die Hochzeit, drängt sie sich auf. Sie will unbedingt Akira näher kommen. Da sie besser spielen kann als Takami sieht sie darin nun ihre Chance…

Eigene Meinung
„Venus Capriccio“ ist die erste Serie von Mai Nishitaka, die in Deutschland erscheint. Inhaltlich ist die Geschichte im Shojo-Bereich nichts Neues. Sie wird dennoch interessant erzählt und auch zeichnerisch überzeugt die Serie auf jeden Fall. Fans von Lovestories und interessanten Hauptcharakteren werden bei diesem Manga auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.

Venus Caproccio: © 2006 Mai Nishitaka, Hakusensha / EMA

Vassalord.

Name: Vassalord.
Englischer Name: Vassalord.
Originaltitel: Vassalord.
Herausgebracht: Japan: MAG Garden 2006
Deutschland: Tokyopop 2010
Mangaka: Nanae Chrono
Bände: 7 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Vassalord. Band 1Story:
Der junge Vampirjäger und Cyborg Charly J. Chrishunds arbeitet für den Vatikan und hat es sich zum Ziel gesetzt im Auftrag der Kirche Vampire zu beseitigen. Dass er selbst ein Vampir ist wiegt schwer und stürzt ihn regelmäßig in Verzweiflung, da es ihm nicht gelingt seinen Hunger im Zaum zu halten und er dann immer wieder seinen Erschaffer den Vampir Johnny Rayflo aufsuchen muss, um von ihm zu trinken. Rayflo selbst nutzt zumeist die Gelegenheit sich an seinen jungen Schützling heranzumachen und ihm mehrere doppeldeutige Angebote zu machen. Rayflo hat seinen Spaß daran Charly den zweifelhaften Spitznamen Cherry (japanisch für Jungfrau) zu geben und schließt sich ihm schließlich bei seinen Missionen an, insbesondere wenn diese Charly ins Ausland führen und er seinen „Meister“ als Futterquelle benötigt.

So verschlägt das ungleiche Duo zunächst nach China. Dort wird ein Kindvampir von der Kirche für Untersuchungszwecken gefangen gehalten und Charly wird ein seltsamer Handel angeboten. Um endlich ein vollständiger Priester zu werden zu können, soll Charley seinen Meister Rayflo den Geistlichen überlassen und sich dafür um Marie kümmern, den Kindvampir. Charley ist entsetzt und beschließt allein bei dem Treffen mit den Geistlichen aufzutauchen. Doch Rayflo lässt sich nicht so leicht zurückweisen und begleitet Charley, da er genau weiß, wie viel diesem der Eintritt ins Priesteramt bedeutet. Doch als sie dort ankommen, müssen sie feststellen, dass Marie sich ihrer Aufpasser entledigt und ein Blutbad angerichtet hat. Zudem verbindet sie einiges mit Rayflo und schließlich kommt es zum Kampf zwischen Charley und Marie, bei dem sich letztendlich auch Rayflo einmischen muss…

Nachdem sie halbwegs glimpflich ihre Mission in China hinter sich gebracht haben, erwartet sie in Amerika bereits der nächste Auftrag. Charley und Rayflo mischen sich unter die Besucher einer protestantischen Feierlichkeit der heiligen Neo-Union Church. Dort geht einiges nicht mit rechten Dingen zu und als direkt im Anschluss der Predigt des Geistlichen Mailers das riesige Kreuz herunterfällt, den Pastor halb erschlägt und eine tote Frau gefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse. Zeitgleich treffen Charley und Rayflo auf die junge Cheryl, die Untersuchungen in der Kirche anstellt und stolpern geradewegs in einen riesigen Komplott. Dass ausgerechnet sie als Täter verdächtigt werden ist nur der Anfang einer weitreichenden Geschichte, in der die geheimnisvolle Substanz „Vassalord“ eine wichtige Rolle spielt…

Vassalord. Band 2Eigene Meinung:
Nachdem Nanae Chrono bereits in „Peace Maker Kurogane“ beweisen konnte, dass sie Action, Situationskomik und Drama wunderbar miteinander kombinieren kann, gibt sie der Mischung nun noch Mystery und einen Hauch Boys Love hinzu. Dieses Mal kann sie sich richtig austoben, was weiblichen Fanservice betrifft und so ist es nicht verwunderlich, dass nicht nur der Leser in Charley und Rayflo ein Pärchen sehen, sondern auch etliche Nebencharaktere. Teilweise sind die Szenen keine wirklichen Andeutungen mehr, sondern einfach mehr. So könnten gerade diese Sequenzen einigen Boys Love Hassern böse aufstoßen und dafür sorgen, dass sie „Vassalord.“ gleich wieder aus der Hand legen. Dabei hat die Mangareihe wirklich einiges zu bieten, wenn man sich die Zeit nimmt und Rayflo und Charley auf ihren Abenteuern begleitet. Nanae Chrono gelingt es perfekt die Waage zwischen Action und Slapstick, Drama und angedeuteter Erotik zu halten. Dabei entwickelt sich nur nach und nach eine interessante Geschichte und erst ab Band zwei erkennt man den eigentlichen roten Handlungsfaden. Immer wieder werden einige Rückblenden eingewebt, die zeigen, wie sich Charley und Rayflo kennengelernt haben oder wie Rayflo selbst zu einem Vampir wurde. Später spielt auch noch Rayflos Erschaffer eine größere Rolle.

Nanae Chrono führt etliche interessante und individuelle Charaktere ein, die unterschiedlicher nicht sein könnten und erschafft dadurch ein komplett eigenes Universum. Es macht Spaß die Dialoge zwischen den Charakteren zu verfolgen, die vielen Hinweise und Rätsel zu entdecken und nach und nach die Geheimnisse um Vassalord aufzudecken.

Zeichnerisch ist „Vassalord.“ eine echte Perle. Die Mangaka versteht es jede Figur individuell und eigen zu gestalten, so dass sie nicht austauschbar sind, sondern eigene Gesichtszüge und Besonderheiten haben. Dabei ist es wirklich erfrischend einmal echte Männer mit Muskeln und kantigen Gesichtern zu sehen, die nicht unbedingt dem üblichen Bishonen- Standart entsprechen. Doch auch sonst kann Nanae Chrono überzeugen. Der Manga ist dynamisch umgesetzt und die Mangaka scheut sich nicht vor Kampfszenen und jeder Menge Action, was in Kombination mit den Dialogen und der knisternden Beziehung zwischen Rayflo und Charley eine interessante Mischung ergibt.

Insgesamt ist „Vassalord.“ schwer in eine Schublade einzuordnen, ebenso wenig wie „Black Butler“ und bedient mit einer spannenden, mysteriösen Handlung und individuellen Charakteren mehrere Genres. Jeder der ungewöhnliche, actiongeladene Mangas mag und sich nicht an den Boys Love Andeutungen stört, sollte „Vassalord.“ eine Chance geben. Es lohnt sich!

© Koriko

Vassalord: © 2006 Nanae Chrono, Mag GARDEN Corporation / Tokyopop

Variante

Name: Variante
Englischer Name: Variante
Originaltitel: Variante – Requiem for the World
Herausgebracht: Japan: Fujimishobo 2004
Deutschland: EMA 2012
Mangaka: Iqura Sugimoto
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 7,00 €

Variante Band 1Story
Aiko Hosho führt das ganz normale Leben eines 15-jährigen Teenagers. Sie ist eher ruhig und unauffällig, spielt ihren Eltern zuliebe Klavier und hat für ihre Freundin Sachi immer ein offenes Ohr. All das ändert sich schlagartig, als ihre Eltern von einem entsetzlichen Monster getötet werden und auch sie den Angriff nicht überlebt. Dass sie drei Tage nach ihrem Tod wieder ins Leben zurückfindet, ist für Aiko überhaupt nicht nachvollziehbar. Außerdem hat sich ihr linker Arm verändert. Er wirkt nicht nur gröber und maskuliner, er verwandelt sich in eine unförmige, schwer kontrollierbare Waffe auch, wenn sie in Gefahr gerät oder sie sehr aufgewühlt ist.

Der junge Inspektor Sudo, der mit dem Mordfall an ihren Eltern betraut und Kochigawa, eine junge Ärztin wissen genau, was geschehen ist – Aikos Eltern wurden von einer Chimäre getötet. Außerdem besitzt Aikos linker Arm die DNA- Struktur einer Chimäre. Aiko ist mit all diesen Erkenntnissen mehr als überfordert, insbesondere da sie sich nicht genau an die Mordnacht erinnern kann. Als Sudo sie mit zu ihrem Elternhaus nimmt, um ihre Erinnerung zu wecken, flieht das Mädchen. Sie trifft auf ihre beste Freundin Sachi, die zunächst entsetzt ist, dann aber beschließt zu Aiko zu halten. Doch kaum hat Aiko endlich einen Platz gefunden, an den sie gehört, taucht eine Chimäre auf. Das Schlimmste geschieht – Sachi stirbt vor Aikos Augen. Für Aiko bedeutet dies, dass sie kämpfen muss, auch wenn sie dabei auf diesen verfluchten linken Arm bauen muss …

Woher stammt Aikos linker Arm? Was hat es mit den Chimären auf sich? Was ist in der Mordnacht wirklich passiert?

Variante Band 2Eigene Meinung:
Mit „Variante“ legt Iqura Sugimoto ein beeindruckendes, spannendes Werk vor. Wie bereits bei „A Lollypop or a Bullet“ steht ein junges Mädchen im Zentrum, dessen Welt aus den Fugen gerät, wobei bei „Variante“ alles wesentlich härter und brutaler erscheint. Aiko hat kaum Gelegenheit sich an ihr neues Leben zu gewöhnen, oder einen Platz für sich zu finden. Ihre einzige Stütze wird Sudo, der sie immer noch als junges Mädchen und nicht als Monster oder Forschungsobjekt sieht. Damit ist er auch der zweite Protagonist, dessen Vergangenheit ebenfalls etwas mit Chimären zu tun hat. Auch die übrigen Charaktere sind interessant und leicht nachvollziehbar. Jeder hat einen Grund, weswegen er handelt, wie er handelt – es gibt kaum Figuren die einfach nur ohne Motive agieren.

Das macht „Variante“ sehr gut nachvollziehbar. Man kann sich gut in die Geschichte hineinversetzen, auch wenn diese sehr blutig und brutal ist. Sie bietet viele Ansatzpunkte, wirft Fragen auf und man fiebert dem Folgeband entgegen, um mehr über die Hintergründe herauszufinden. Außerdem möchte man als Leser erfahren, wie sich Aiko weiterentwickelt und ob sie ihr Ziel, einen Platz zu finden, erreichen kann.

Wie nicht anders zu erwarten sind die Zeichnungen Iqura Sugimotos sehr schön und stilsicher. Es gibt sehr viele Kampfszenen, die Chimären sehen aus wie Monster und Iqura Sugimoto scheut sich nicht davor Splatterszenen zu zeigen, wenn es notwendig ist. Dabei merkt man ihre Liebe zum Detail an, die sich auch in den aufwendigen Hintergründen und der Darstellung der Chimären niederschlägt. Nichtsdestotrotz hat die Künstlerin einen sehr schönen, shojohaften Zeichenstil. Gerade Aiko scheint mit ihrem kindlichen Gesicht nicht so recht in den Manga zu passen.

Insgesamt ist „Variante“ ein sehr schöner Mystery-Horror Manga, in dem Iqura Sugimoto einmal mehr zeigen kann, was sie eigentlich kann. Die Geschichte ist spannend, jedoch eher für erwachsene Leser ab 16 geeignet; die Zeichnungen sehr schön und stimmungsvoll. Wer Iqura Sugimoto mag und blutigem, gut durchdachtem Mystery-Horror nicht abgeneigt ist, sollte dem vierbändigen „Variante“ eine Chance geben. Es lohnt sich!

© Koriko

Variante: © 2004 Iqura Sugimoto, Fujimishobo Co., Ltd. / EMA

Vanilla Star

Name: Vanilla Star
Englischer Name:
Originaltitel: Vanilla Star
Herausgebracht: Japan: Libre 2009
Deutschland: Carlsen 2013
Mangaka: Kano Miyamoto
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Vanilla StarStory
Takeshi wurde vor einiger Zeit von seinem Freund verlassen. Seitdem ist er sehr deprimiert. Selbst an Tagen an denen er denkt er wäre darüber hinweg, weiß er nicht was er mit sich anfangen soll. Auch heute sitzt er gelangweilt und deprimiert in seiner Wohnung. Bis er dann beschließt mal wieder einen Blick auf die aktuellen Pornoseiten zu werfen.

Und dort wird er auch fündig. Er schaut sich einen Clip an weil ihn einer der Darsteller irgendwie anzieht. Er sieht total heiß aus. Doch genau in dem Moment als der Clip anfängt interessant zu werden, ist er vorbei und ein Hinweis mit der Aufforderung die DVD zu kaufen erscheint. Takeshi könnte ausrasten. Dann bestellt er sich eben diese Scheiß DVD.

Anschließend fällt er wieder in ein Tief und fragt sich, wie weit er eigentlich noch sinken wird. Bei seiner Arbeit im Restaurant wird er von seinen Kollegen aufgezogen, weil er total fertig aussieht. Sie fragen ob er immer noch wegen seinem EX so fertig ist. Inzwischen ist es ihm sogar egal, ob er was mit einem Mann oder einer Frau anfängt. So verzweifelt ist er also schon.

Nach Feierabend freut er sich wie ein kleines Kind, denn die DVD ist endlich angekommen. Gespannt macht er sie an, doch die Enttäuschung ist groß. Denn dieser heiße Typ scheint gar keinen Spaß am Sex zu haben. Er scheint es einfach über sich ergehen zu lassen. So macht das gar keinen Spaß. Er recherchiert im Internet, doch auf seiner Fanseite steht nicht sehr viel. Dann findet er ein Profil bei einer Social Community. Auf dem Profilbild ist ein Junge zu sehen der wunderschön lacht. Das könnte er sein. Takeshi kommt sich schon fast vor wie ein Stalker.

Er bittet einen Freund um Hilfe, der ein totaler Nerd ist, sich aber gut mit Computern und Recherchen auskennt. Bei einem Mittagessen teilt sein Kumpel ihm alles mit. Er hat sogar herausgefunden, dass Yuu für einen Begleitservice arbeitet und man ihn für Sex buchen kann. Jetzt hat Takeshi endlich seine Handynummer. Nur muss er jetzt Extraschichten im Restaurant arbeiten, damit er sich ein Treffen mit Yuu leisten kann. Und als er das Geld endlich zusammen gespart hat, geht auch noch Yuu direkt ans Telefon. So aufgeregt war Takeshi in seinem ganzen Leben noch nicht.

Eigene Meinung
„Vanilla Star“ spielt in einem ziemlich krassen Klischee. Es geht um Pornos, Sex für Geld und und und. Die Zeichnungen sind wohl gewöhnungsbedürftig. Es ist ein sehr erwachsener Stil. Die Männer sind relativ hübsch gezeichnet. Bei den Frauen, welche ja nur sehr selten vorkommen wurde sich weniger Mühe gegeben. Vielleicht weil diese keine große Rolle in der Story spielen. Ich habe jedenfalls erst erkannt dass es sich um Frauen gehandelt hat, als sie mit Namen angesprochen wurden. Denn sie wurden sehr maskulin gezeichnet.

Die Story an sich ist sehr dramatisch, wenn man bedenkt dass ein junger Mann sich für Geld verkauft und für Pornos hingibt. Da scheint einiges hinter zu stecken. Wer auf Boys Love steht wird an diesem Buch sicher seine Freude haben.

© AyaSan

Vanilla Star: © 2009 Kano Miyamoto, Libre Publishing/Carlsen

Restliche Titel Tokyopop-Programm

VerlagslogoEigentlich sollten am kommenden Dienstag die restlichen Titel vom neuen Tokyopop-Programm für den Zeitraum August bis November 2015 bekannt gegeben werden. Leider, oder auch für neugierige Fans zum Vorteil, wurde das komplette Programm schon auf Amazon eingestellt.

Hier nun also die noch fehlenden vier Titel:

  • Die Braut des Magiers (OT: „Mahou Tsukai no Yome“) von Kore Yamazaki – 3+ Bände ab November für je 9,95 €
  • Crimson Five (OT: „Guren 5“) von Kazutaka Kodaka / Riku Shinoda / Yuuki Kodama – 2+ Bände ab August für je 6,95 €
  • Memento Mori von Fumiko Fumi – Einzelband im November für 12,00 €
  • Sword Art Online: Progressive von Reki Kawahara/Kiseki Homura – 3+ Bände ab November für je 6,95 €

Quelle: Amazon

Vampire Miyu

Name: Vampire Miyu
Englischer Name: Vampire Princess Miyu
Originaltitel: Kyûketsuki Miyu
Herausgebracht: Japan: Akita Shoten 1989
Deutschland: Carlsen 2001
Mangaka: Narumi Kakinouchi
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 12,00 DM / 6,00 €

Vampire Miyu Band 1In der Kälte und Dunkelheit einer anderen Dimension schlafen die Shinma, Dämonen und Götter zugleich, die einst mit den Menschen die Erde bewohnten. Sehnsucht und Furcht in den Gedanken der Menschen rufen die Shinma zurück in die Welt, um Chaos und Tod zu verbreiten. Zum Wächter der Shinma wurde der Clan der Vampire ernannt. Wenn das Blut in den Adern eines Mädchens aus dem Clan der Vampire erwacht, ist sie auserwählt, die Shinma zu jagen und in die Finsternis zurückschicken, an dieser Stelle beginnt die Geschichte.

Story
Miyu, ein Vampirmädchen, ist zusammen mit einem geheimnisvollen Mann namens Larva unterwegs. Als sie die Stimme eines weinenden Mädchens hört beschließt sie diesem ihr Blut zu geben und sie damit zu erlösen. Doch da taucht eine Frau auf und kommt Miyu zuvor. Zwar saugte auch sie dem Mädchen das Blut aus, aber es war kein Vampir, sondern ein Shinma. Da es Miyus Aufgabe ist, jagt sie dem Shinma hinterher.

Am nächsten Abend hört sie erneut eine weinende Stimme. Es ist die Schwester des Mädchens, Aya. Sie wünscht sich ihren Eltern und ihrer Schwester in den Tod zu folgen und Miyu bietet ihr an, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Doch bevor es dazu kommt taucht Ayas Tante auf und Miyu zieht sich zurück. Da entdeckt Aya ein Bild ihrer Mutter zusammen mit einem Mädchen, das wie Miyu aussieht. Ihre Tante erzählt, dass sie ein Mädchen aus der Nachbarschaft war. Auf dem Foto sieht sie genauso alt aus wie Aya, jedoch ist das Bild bereits vor 20 Jahren gemacht worden. Aya ist sich nicht sicher wer oder was Miyu ist.

Der Shinma der Ayas Schwester getötet hatte tötet weitere Menschen. Miyu beschließt dem endgültig ein Ende zu setzen und kämpft gegen den Shinma, denn ihre Aufgabe ist es, Shinmas zurück in die Finsternis zu verbannen. Doch da hört sie Aya, die nach ihr ruft. Larva übernimmt den Kampf gegen den Shinma, während Miyu zu Aya eilt. Nun ist Aya bereit ihrer Familie zu folgen. Miyu ist anders als die Shinma. Ihre Opfer finden ewigen Frieden, wie auch Aya.

Und so wandert Miyu weiterhin ziellos umher und jagt die Shinmas. Dabei erlebt sie vieles, dass sie ohne Larvas Hilfe wohl nicht durchstehen würde. Auch wenn es um die Liebe geht steht er ihr bei.

Vampire Miyu Band 2Miyu leidet unter ihrem Dasein als Vampir. Sie war einmal ein Mensch, hatte Familie und sogar einen Freund, aber nun musste sie das alles hinter sich lassen. Ihre Bestimmung ist es Shinmas in die Finsternis zu verbannen und genau dies sagt sie sich immer wieder. Doch ständig wird sie an ihre eigene Vergangenheit erinnert. Sie sieht die Gefühle die Menschen füreinander haben und versteht sie nicht mehr. Und sich selbst kann sie auch nicht mehr verstehen, wo sie doch gar kein Mensch mehr ist. Sie hätte all diese Gefühle längst hinter sich lassen sollen.

Aber nicht nur Miyu kämpft mit ihrer Vergangenheit, denn auch Larva hat ehemalige Freunde die gegen seinen Schützling sind. Aber weshalb, wer ist Larva wirklich? Und wie wurde er zu Miyus Beschützer?

Doch das bleiben nicht die einzigen Probleme, denn Miyu bekommt eine Erzfeindin die sich in den Kopf gesetzt hat sich an Miyu zu rächen.

Eigene Meinung
Ein Manga für Vampir-Fans die Geschichten mit Gefühlen mögen. Es ist schön zu sehen wie Larva immer auf Miyu aufpasst. Die ganze Zeit hofft man, dass mehr zwischen den beiden passiert. Der Manga zeigt wie sehr man unter seinem Leben als „Nicht-Mensch“ leidet aber auch, dass man es mit Freunden überstehen kann.

Mir hat „Vampire Miyu“ sehr gut gefallen. Am Anfang ist die Story zwar etwas verwirrend, aber mit der Zeit lüften sich die Schleier. Außer dem Manga gibt es noch eine TV-Serie und einige OVA. Diese sind auch bei uns in Deutschland erschienen.

© Nekolein
Vampire Miyu: © 1989 Narumi Kakinouchi, Akita Publishing / Carlsen

Vampire Master

Name: Vampire Master (ab 16 Jahren)
Dark Crimson (ab 18 Jahren)
Englischer Name:
Originaltitel: Dark Crimson
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2000
Deutschland: Planet Manga 2002
Mangaka: Satoshi Urushihara / Mie Takase
Bände: 3 Bände, nicht abgeschlossen
Preis pro Band: 10,25 €

Vampire Master Band 1Story
Vampire Master spielt in einer fiktiven Welt. Die Menschen, dort auch Crimsons genannt, leben in ständiger Unterdrückung durch die Clients, Dämonen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, die aus ihrer eigenen Welt gekommen sind, um die Erde zu beherrschen, mit allem was damit zusammenhängt. Dies würde erst durch die Öffnung des Tores zur Menschenwelt möglich, nachdem der letzte Dämonenkönig starb. Doch nicht alle Menschen wissen von der Gefahr…

Der 13-jährige Shion lebt zusammen mit seiner noch sehr jungen Mutter in einem Dörfchen auf dem Land. Seine beste Freundin ist die vier Jahre ältere Rain, die bei ihrem Onkel, dem Pfarrer des Dorfes lebt. Shions Mutter wünscht sich, dass Rain bald Shions Braut wird und ein Teil der Familie. Als Rain und Shion eines Tages zusammen von der Schule nach Hause gehen, finden sie im Wald ein für die Jahreszeit sehr leicht bekleidetes, bewusstloses Mädchen. Sie nehmen es mit nach Hause, damit sie sich ausruhen kann. Während Shion auf das Mädchen aufpasst, vertraut seine Mutter Rain das Geheimnis von Shions Vater an, der ein Client war. Somit ist Shion als Sohn eines Dämons und eines Menschen ein Vampir. Doch Rain liebt ihn so sehr, dass ihr es egal ist. Während Shions Mutter einkaufen geht, wollen Shion und Rain „den letzten Schritt tun“ um für immer verbunden zu sein. Dabei werden sie von Artemis, dem Mädchen aus dem Wald, gestört. Es stellt sich heraus, dass sie ein Client ist, die gekommen ist, um Shion, den Sohn des letzten Dämonenkönigs Beelzebub, zu töten. Bevor sie die Gelegenheit dazu hat, verliert durch Shions Nähe, die Gehirnwäsche, die ihr vom neuen Dämonenkönig verpasst wurde, ihre Wirkung und sie erinnert sich, dass sie ebenfalls eine Tochter Beelzebubs ist. Gerade rechtzeitig kommt Shions Mutter heim, die Artemis, ohne zu wissen wer sie ist, zum Kampf herausfordert.

Shion versucht währenddessen Rain zu retten, die von Artemis tödlich verletzt wurde. Doch das kann er nur, indem er sie zu seiner Braut macht und ihr Blut nimmt.

Vampire Master Band 2Artemis hat große Probleme, sich gegen Shions Mutter zu verteidigen. Nicht nur, dass sie zu schwach ist, sie erinnert sich auch immer mehr an die Worte ihrer Mutter Lilith, der besten Freundin von Shions Mutter Maria. Maria erkennt, dass sie Liliths Tochter ist und nimmt sie in den Arm. Das wiederum erregt das Aufsehen Michaels, eines Clients, der sich, als Dichter getarnt, in das Dorf eingeschlichen hatte. Er befiehlt Artemis, Maria zu töten, da sie das aber nicht will, nimmt „er“ die Sache selbst in die Hand.

Er tötet Maria sowie alle Menschen in der Nähe und legt das Dorf in Schutt und Asche. Erst Shion und Rain gelingt es, nach einem harten Kampf, das Dämonenbiest zu besiegen, dass er erschaffen hat.

Von diesem Tag an ziehen Shion und Rain gemeinsam umher um die Menschheit vor den Übergriffen der Clients zu beschützen…

Eigene Meinung
„Vampire Master“ (im jap. Original „Dark Crimson“) ist das neuste Werk des „Herrn der Brüste“ Satoshi Urushihara. Story und Artwork zeugen von gewohnter Eleganz. Neue Aspekte der Saga um Vampire werden hier aufgeworfen, die Erotik kommt nicht zu kurz (daher auch die treffenden Kapitel- Namen : „1. Nacht“, „2. Nacht“, usw.).

In diesem Manga gibt es mehr nackte Haut zu sehen, als man bräuchte um einen Mönch geil zu machen. Die Altersbeschränkungen (ab 16 Jahren & ab 18 Jahren) sind durchaus verständlich, nicht aber die Zensur der ersteren Version. In der zensierten Version wurden einfach 10 Seiten durch eine schwarze mit dem VM-Logo ersetzt. Ich habe den unzensierten Band nicht gelesen, aber ich denke nicht, dass diese Szenen so schrecklich sind, dass 16-jährigen sie weniger gut bekommen sollen, als 18-jährigen…

Wenn man den Rest gelesen hat, ist man auf ziemlich alles vorbereitet.
Für Fans von Vampiren, Dämonen, viel Tod und noch mehr Blut, die sich nicht durch Nacktszenen abschrecken lassen, ist dieser Manga empfehlenswert.

© Rockita

Vampire Master: © 2000 Satoshi Urushihara, Kodansha / Planet Manga

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