„FINAL FANTASY X|X-2 HD Remaster“ ab heute für PlayStation 4 erhältlich

Final Fantasy XSpieler der neusten PlayStation werden schon sehnlichst darauf gewartet haben. Heute erschien endlich auch für die PlayStation 4 der Rollenspiel-Meilenstein „FINAL FANTASY X|X-2 HD Remaster„!

Neue Features der PS4-Version:
•    Verbesserte Grafik (Grafik wurde dem Standard der PlayStation 4 gemäß verbessert)
•    Originale oder neu arrangierte Musik (in „FINAL FANTASY X“ kann zwischen dem originalen und dem neu arrangierten Soundtrack gewählt werden)
•    Vollständige Cross-Save-Kompatibilität (Transferieren von Speicherdaten zwischen PlayStation®4-, PlayStation®3- und PlayStation®Vita-Systemen ist möglich)

„FINAL FANTASY X|X-2 HD Remaster“ erscheint neben der Standard-Edition als Limited Edition mit Steelbook. Beide Versionen haben einen UVP von 49,99 €.
Quelle: Pressemeldung

Tetsuya Tsutsui zu Gast auf der AnimagiC

Prophecy Band 1Mit dem heutigen Carlsen-Newsletter wurde ein weiterer Stargast für die AnimagiC angekündigt: Tetsuya Tsutsui!

Der Mangaka schuf Titel wie z.B. „Manhole“ und „Prophecy„, welche bei Carlsen erscheinen. Vor Ort wird er für Frage- und Signierstunden zur Verfügung stehen.

Quelle: Carlsen Newsletter

AnimagiC 2013

Die Doppel-Con, oder: Idyll am Rheinufer

Tausende Fans aus der Manga-Anime-Community bevölkerten bei sub-tropischen Temperaturen die Beethovenhalle in Bonn. Zahlreiche Ehrengäste waren aus Japan angereist. Für die Cosplayer am Rheinufer stand die Begegnung im Vordergrund.

Weitestgehend ausverkauft ging am Sonntag die diesjährige AnimagiC in Bonn zu Ende. Weder Gluthitze noch zwischenzeitliche Schauer konnten die Fans davon abhalten zur traditionsreichen Convention in die ehemalige Bundeshauptstadt zu reisen. Längst nicht alle hatten sich im Vorhinein ein Ticketbändchen gesichert. Auch in diesem Jahr war die AnimagiC für viele Cosplayer weniger aufgrund der Veranstaltungen ein Fixpunkt im Kalender. Vielmehr galt es, langjährige Freunde zu treffen oder neue Leute kennenzulernen. Miyu (20) ist bereits zum vierten Mal in Bonn mit dabei. „Ich komme wegen der Leute her. Manche sehe ich sonst das ganze Jahr über nicht, weil sie am anderen Ende von Deutschland wohnen“, sagt sie. Schade findet sie die Umzäunung der Grünanlage der Beethovenhalle, früher der Treffpunkt für Cosplayer. Aber am Rheinufer sei es auch schön.
Das finden auch andere, die dort ihre Zelte aufgeschlagen haben, am Wasser chillen oder die Idylle für Panorama-Aufnahmen nutzen.

Drinnen, im angenehm klimatisierten Studio, beginnt indes die nächste Frage-Antwort-Runde, diesmal mit der japanischen Mangaka Aya Shoouto (u.a. „He’s my Vampire“). Allgegenwärtig: das große „No Photos“-Schild. Davon abgesehen zeigte sich die Zeichnerin den Fragen der Fans sehr aufgeschlossen. In Deutschland ist sie bereits zum dritten Mal, einmal davon sogar privat. Sie ist als Gast des Carlsen-Verlags vor Ort. Tokyopop hat mit Yuuki Kodama („Blood Lad“) und Fujiko Kosumi („Samurai Drive“) sogar zwei ausländische Ehrengäste eingeladen. Vor allem bei Kodama füllen sich am Nachmittag die Ränge. Viele wünschen sich ein Autogramm, doch deren Zahl ist beschränkt. Wer leer ausgeht, muss auf den nächsten Tag hoffen oder sich mit den anderen angebotenen Aktivitäten trösten.

Wie bereits in den letzten Jahren wurde auch 2013 ein umfangreiches Programm in den einzelnen Sälen der Beethovenhalle angeboten. Ob Signierstunde, Panel-Diskussionen, Workshop oder Filmvorführungen und Games Room – für jeden Geschmack war etwas dabei. Hochkarätiger Besuch gab sich in Bonn die Ehre, etwa Sängerin Eir Aoi, aber auch beliebte Gesangs- und Showgruppen aus dem Inland (Ongaku no Kara, Tsuki no Senshi u.v.m.).

Auch die Außenbühne bot in diesem Jahr erneut ein abwechslungsreiches Programm mit Gothic Lolita-Modenschau und diversen Musicacts. „Mit der Außenbühne wollen wir gerade Newcomern die Möglichkeit für einen Auftritt bieten“, sagte Kai Wilwertz, Pressesprecher der AnimaniA. Für viele junge Talente sei der Festsaal zu groß für den ersten Auftritt. Das Konzept habe sich bewährt und solle in Zukunft weitergeführt werden.

Die Kritik hinsichtlich des abgeschotteten Außengeländes kann Wilwertz hingegen nicht nachvollziehen. Nach dem Drama von Duisburg [Loveparade, Anm. der Red.] war man zu der Maßnahme gezwungen gewesen, um die Teilnehmerzahl den räumlichen Gegebenheiten anzupassen. Inzwischen sei aber die Umzäunung viel bunter und weit weniger unansehnlich.

Die hunderte Fans ohne Ticketbändchen an der Rheinpromenade ließen sich nicht stören. Auch einige Schaulustige und Spaziergänger betrachteten mit sichtlichem Interesse die Camps.

Bildergalerie

~Cosplayer~
Eine Auswahl der schönen Cosplay-Kostüme

~Einige der Ehrengäste~
Leider waren die japanischen Gäste auch in diesem Jahr wieder recht kamerascheu. Für Fotos standen sie nicht zur Verfügung.

~ Und ein paar der Stände ~

Kurzinfos
Location: Beethoven-Halle in Bonn
Datum: 26.-28.07.2013
Ausrichter: AnimaniA
Eintrittspreise:
Con-Ticket 3-Tage inkl. Con-Paket Deluxe – 71,00 €
Con-Ticket 3-Tage inkl. Con-Paket – 61,00 €
Con-Ticket 2-Tage Freitag/Samstag 39,00 €
Tagesticket Sonntag 28,00 €

Young Avengers

Name: Young Avengers
Englischer Name: Young Avengers
Originaltitel: Young Avengers
Herausgebracht: USA: Marvel 2005
Deutschland: Panini Comics 2006
Autor: Story: Allan Heinberg
Zeichnungen: Jim Cheung
Bände: USA: SIDEKICKS: 6 Bände
Deutschland: 1 Sonderband
Preis pro Band: 14,95 €

Young AvengersStory
In New York tut sich etwas: Vier junge Helden mit Superkräften retten mehrere Menschen aus einem brennenden Haus. Sie ähneln stark, den dort bekannten Elite-Rächern Captain America, Thor, Hulk und Iron Man. Doch diese Rächer lösten ihre Gemeinschaft bereits vor Jahren auf. Diese Teenager scheinen Nachahmer zu sein. Aus diesem Grund wird die Expertin für Superhelden-Fragen des Daily Bugle und Ex-Rächerin Jessica Jones damit beauftragt, möglichst alles über die jungen Leute und deren besondere Fähigkeiten herauszufinden, womit sie aus mehreren Gründen nicht einverstanden ist. Zum einen ist sie schwanger und möchte daher nicht in Stress verwickelt werden und zum anderen müsste sie sich damit mit ihrer Vergangenheit befassen und wieder in alten Wunden rühren, was unweigerlich Stress mit sich bringen würde. Der Vorschlag des Chefredakteurs, sie könnte sich doch wieder in ihr Kostüm schwingen und alte Kollegen kontaktieren, tut sie eher ruppig ab.

Dies ist auch gar nicht mehr nötig, da sie bereits, kaum hat sie die Redaktion verlassen, von den ehemaligen Rächern Iron Man und Captain America erwartet wird, die sie zu einem Sechs-Augen-Gespräch mitnehmen. Natürlich sind die „Jungen Rächer“ das Thema. Cap und Iron Man wollen die Eltern der Teenager einschalten, um sie zu überzeugen, das Doppelleben aufzugeben.

Am selben Abend dringen mehrere Männer in eine Kirche ein und nehmen die dort versammelte Hochzeitsgesellschaft als Geisel. Gerade als die Geiselnehmer sich mit der Polizei geeinigt haben und drauf und dran sind, ohne Blutvergießen anzuziehen, brechen die „Jungen Rächer durch die Decke und mischen die Gauner kräftig auf. Letztendlich sind sie allerdings, nachdem sie aus Versehen ein Feuer entfacht haben, diejenigen, die auf der schlechteren Seite stehen, zumal einer der Gegener sich Kate, eine Freundin der Braut, schnappt um sie als seine Versicherung zu benutzen. Während sic Patriot und Iron Lad noch streiten, nutzt Kate dén Augenblick und sticht dem Gangster mit einem Wurfstern von Patriot, den sie heimlich aufgehoben hat. Mit dem Überraschungsmoment auf ihrer Seite können Kate und die „Jungen Rächer“ die Geiselnehmer endgültig unschädlich machen.

Allerdings hält sich ihre Freude darüber in Grenzen. Sie haben sehr viele Leben in Gefahr gebracht, dadurch, dass sie unvorbereitet und ungeplant in die Aktion hinein geplatzt sind. Das sehen auch Cap, Iron Man und Jessica so und überlegen schon, wie sie mit den Teenagern verfahren sollen… Wie wird es mit den „Jungen Rächern“ weitergehen?

Eigene Meinung
„Young Avengers“ ist die neue Kult-Serie aus dem Marvel-Universum. Neue und alte Helden, eine vielschichtige Hintergrundstory und eine ungewisse Zukunft in Verbindung mit einem gelungen Zeichenstil in übersichtlichem Layout lassen diese Serie sich auf längere Zeit eine breite Fan-Gemeinde sichern. Die Umsetzung bei Panini als Sammelband ist ebenfalls gut gelungen. Die Qualität des Papiers und die Zusatzinformationen lassen keine Wünsche offen. Absolut empfehlenswert!

© Rockita

Young Avengers: © 2005 Jim Cheung, Marvel / Panini Comics

Xcentric Culture – A Geek in Japan

Name: Xcentric Culture – A Geek in Japan
Englischer Name: Xcentric Culture – A Geek in Japan
Originaltitel: Xcentric Culture – Un geek en Japón
Herausgebracht: Spanien: Norma Editorial 2006
Deutschland: EMA 2009
Autor: Héctor García (Kirai)
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 19,95 €

Xcentric Culture - A Geek in JapanInhalt & Eigene Meinung
„Xcentric Culture“ ist ein Kulturführer, der sich mit Japans Land und Leuten befasst. In zwölf Kapiteln vermittelt der Autor in einer Mischung aus (Schul)-Buchwissen, neuester Forschung und persönlichen Erfahrungen einen umfassenden Überblick über alles, was man als interessierter Europäer über Japan wissen sollte. Dabei schreckt „Kirai“ (Nickname des Autors) auch nicht vor Wissen zurück, das hierzulande an der Universität im Fach Japanologie gelehrt wird.

Die Kapitel zeugen von der Vielseitigkeit Japans und des Autors. Neben den obligatorischen Themen wie Kultur, Tradition und Künste werden auch moderne Bereiche wie „Manga und Anime“ (Kapitel 8), „Musik“ (Kapitel 9) und „Kino und Fernsehen“ (Kapitel 10) nicht außer Acht gelassen.

Jeweils ein ganzes Kapitel sind den Besonderheiten japanischer Unternehmen im Vergleich zu westlichen sowie dem hohen Stellenwert verschiedener Symbole und Mythen in Japan gewidmet. Ein weiteres Kapitel stellt sich der schwierigen Aufgabe, die für uns so typisch japanischen Verhaltensweisen und Moralvorstellungen zu entschlüsseln.

Zu guter Letzt beschäftigen sich zwei Kapitel mit „Reisen in Japan“, wobei speziell Tôkyô den Mittelpunkt einer ausgiebigen Rundreise bildet. Anhand eines Rundgangs durch die Stadt werden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erläutert. Die Stadtviertel sind separat aufgeführt und inklusive Stadtplan, sodass man mit dem „Xcentric Culture“-Band sogar eine eigene Reise nach in Japans Hauptstadt planen kann.

Durchgängig lässt sich die Liebe zum Detail erkennen. Das fängt schon damit an, dass die Kapitel neben dem deutschen Titel auch noch Überschriften in Kanji, Hiragana bzw. Katakana, Rômaji (lateinische Buchstaben) und der einfachen Übersetzung dessen haben. In den Sätzen spiegeln sich die innere Verbundenheit mit dem uns Europäern so fremden Land wider. Nicht nur ein sehr umfangreiches Fachwissen, sondern auch viele persönliche Erfahrungen und Anekdoten kommen zu Tage. All das macht den Band interessant und angenehm zu lesen.

Die Erklärungen und Exkurse sind leicht verständlicher, die Darstellungen übersichtlich und bilderreich. In Form von bunten Boxen am Rand werden verschiedene wichtige Begriffe in knapper Form definiert. Immer wieder sorgen große Überblicksseiten mit vielen Beispielen und Bildern für eine bessere Vorstellung, wie z.B. eine Tabelle mit den wichtigsten japanischen Speisen oder eine Bilderanleitung zum richtigen Verbeugen. Leider wirkt die Drucktype gerade auf bilderreichen Seiten sehr unterproportioniert und ist kleiner als in einer Bibel…

Eins der wenigen Manko stellt die Übersetzung dar. Manche der im Text angesprochenen Bücher und Vergleiche wurden übersetzt, andere nicht, so dass man sich nicht überall sicher sein kann, ob der Bezug nun auf Deutschland oder auf Spanien zu beziehen ist. Hier hätte man seitens der Redaktion genau kennzeichnen müssen, was worin geändert wurde. Auch die bibliografische Liste im Anhang ist zwar ausführlich, aber die Angaben sind bibliografisch nicht vollständig. Es fehlen durchweg Erscheinungsjahr und Verlag. Gerade bei der ausländischen Literatur hätte das die Suche vereinfacht und den Band zudem auch studententauglich gemacht.

Ansonsten ist „Xcentric Culture“ ein absolut empfehlenswerter Band für alle Japan-Interessierten in kompakter Form, in verständlicher Sprache und zum fairen Preis, der einfach nur Spaß beim Lesen erzeugt – und natürlich die Lust, nun einmal die gerade gelernten Dinge in natura zu sehen. In diesem Sinne: Vamos al Japan! (dt. etwa: „Auf nach Japan!“)

© Rockita

Xcentric Culture: © 2008 Héctor García, Norma Editorial / EMA

Tokyo Home

Name: Tokyo Home
Englischer Name:
Originaltitel: Tokyo Home
Herausgebracht: Frankreich: Kana 2010
Deutschland: Tokyopop 2011
Autor: Thierry Gloris / Cyrielle Claire
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 14,95 €

Tokyo HomeStory
Julie Wallon ist 17 Jahre alt und reist mit nichts als einem Koffer von Frankreich nach Paris. Nach einer Kurzschlussreaktion und einem heftigen Streit mit ihrer Mutter, hat sie sich einfach in das nächstbeste Flugzeug nach Tokyo gesetzt, um bei ihrem Vater Jean-Raymond einen Neuanfang zu wagen. Dieser lebt schon seit Jahren in der quirligen Großstadt und arbeitet als Modedesigner und Schneider, nachdem er sich von seiner Frau getrennt hat.

Doch schon der erste Tag in Tokyo wird für Julie zu einer Katastrophe, denn ihr Vater holt sich nicht wie vereinbart vom Flughafen ab, so dass Julie vollkommen auf sich allein gestellt ist. In einer Stadt, in der sie weder die Sprache spricht, noch die Hinweisschilder lesen kann, begibt sie sich auf die abenteuerliche Reise ans andere Ende der Stadt zum Haus seines Vaters.

Auf dem Weg dorthin lernt sie die Wrestlerin Kyoto kennen, die in kompletter Montur (sprich fantasievoller Anzug, Maske etc.) in derselben Bahn sitzt wie Julie. Zu Beginn wagt Julie es kaum, zu atmen, doch schon bald entdeckt sie, dass Kyoto der französischen Sprache mächtig ist. Überglücklich endlich jemanden gefunden zu haben, freunden sich die beiden an und Kyoto hilft Julie dabei sich durch das verwirrende Bahnnetz Tokyos hindurch zu winden. Nach einer wahren Odyssee erreicht Julie endlich das Zuhause ihres Vaters, der ihre Ankunft vor lauter Arbeitsstress vergessen hat. Nach Jahren begegnen sich die beiden wieder und Julie offenbart dem verdutzten Jean-Raymond, dass sie nicht nur für wenige Wochen, sondern für immer in Tokyo bleiben möchte. Sie ist fest entschlossen nie mehr nach Frankreich zurück zu kehren und schließlich akzeptiert Julies Vater ihre Entscheidung.

Für Julie beginnt ein neues Leben, jedoch ist ihr Aufenthalt an einige Regeln gebunden. Ihr Vater verlangt, dass sie schnellstmöglich die japanische Sprache erlernt und schreibt sie an einer internationalen Schule ein, in der vorwiegend französisch unterrichtet wird. Julie kommt in eine neue Klasse und findet schnell neue Freunde, zeitgleich jedoch auch Feinde, denn sie ist dem bis dahin beliebtesten Mädchen der Schule ein Dorn im Auge, zumal Julie sich auch noch mit dem hübschesten Jungen anfreundet. Dennoch fällt es Julie schwer sich mit der neuen Sprache und dem neuen Lebensstil anzufreunden. Sie erkennt schnell, welche japanischen Klischees der Wahrheit entsprechen und welche einfach nur unsinnig sind. Doch mit Hilfe ihrer Freunde und eines Studenten, der ihr Nachhilfe in der japanischen Sprache gibt, fühlt sich Julie schon bald wohl in Tokyo.

Doch ihr altes Leben und der Grund für ihre überstürzte Flucht aus Paris holt sie wieder ein, als ein Brief ihres Ex-Freundes aus Frankreich bei ihr ankommt. Urplötzlich muss sie sich entscheiden, ob sie in Japan bleiben will, oder ihrem Ex-Freund eine neue Chance einräumen will…

Eigene Meinung:
„Tokyo Home“ ist eine schön aufgemacht Graphic Novel, die von den französischen Künstlern Thierry Gloris und Cyrielle Claire stammt. Erzählt wird die Geschichte der jungen Julie, die ein neues Leben in Japan beginnt und den Leser mit auf eine Reise in ein kulturell vollkommen anderes Land nimmt. Die beiden Künstlerinnen stürzen sich bei der Umsetzung des Themas auf nahezu jedes Klischee, mal bestätigen sie es, mal widerlegen sie es. Der Leser reist gemeinsam mit Julie durch ein fremdes Land, das in vielen Punkten ganz anders ist als Deutschland oder Frankreich. Dabei wird nicht nur auf die Sprachbarriere Bezug genommen, sondern auch auf die vielen kleinen Probleme, die Julie jeden Tag erwarten. Insgesamt ist die Geschichte dennoch recht simpel gestrickt. Wer den französischen Manga „Lou“ kennt, fühlt sich an einigen Punkten ein wenig daran erinnert, zumal die Liebesgeschichte, die in „Tokyo Home“ erzählt werden, denen von „Lou“ recht ähnlich sind. Zudem wirkt gerade die Liebes – Thematik ein wenig aufgesetzt und zu schnell abgehandelt. Es wäre schöner gewesen, wenn sich die Künstlerinnen hierfür mehr Zeit gelassen, oder gänzlich darauf verzichtet hätten.

Zeichnerisch ist die Graphic Novel gut gelungen. Sicherlich ist es für einen Mangaleser zunächst erst einmal gewöhnungsbedürftig und insgesamt kommt „Tokyo Home“ nicht an französische Comics wie „Lou“ oder „Freaks Squeele“ heran. Die Künstlerinnen arbeiten mit einem niedlichen, kindlichen Comicstil, der durch die Kombination von Bleistift und Aquarell besticht. Teilweise wirken die Panele ein wenig unsauber, doch das passt gut zum Gesamteindruck von „Tokyo Home“. Hintergründe sind selten vorhanden, zumeist sind die Panele weiß oder leicht schraffiert. Nur selten präsentieren Gloris und Cyrielle dem Leser ausgearbeitete Stadtansichten oder Szenerien.

Insgesamt ist „Tokyo Home“ eine schön aufgemachte Graphic Novel, die durch schlichte, ungewöhnliche Zeichnungen und eine leicht verständliche Story besticht. Viel Inhalt und eine actiongeladene Handlung, darf man nicht erwarten, „Tokyo Home“ ist vielmehr eine Homage an Japan und die japanische Kultur, ohne dass Thierry Gloris und Cyrielle Claire ihre eigenen Wurzeln vergessen. Wer sich für Comics und Graphic Novels interessiert und ein bisschen mehr über die japanischen Traditionen erfahren will, sollte einen Blick riskieren. Wirklich neu sind die Informationen über Japan nicht mehr, jedoch gelingt es Thierry Gloris und Cyrielle Claire sie sehr amüsant und liebevoll in Szene zu setzen. Zu empfehlen…

© Koriko

Lou!: © 2010 Thierry Gloris / Cyrielle Claire, Kana / Tokyopop

Zombiepowder

Name: Zombiepowder
Englischer Name: Zombiepowder
Originaltitel: Zombiepowder
Herausgebracht: Japan: Shueisha 1999
Deutschland: Tokyopop 2008
Mangaka: Tite Kubo
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Zombiepowder Band 1Story
Im achten Jahrhundert A.E. widmen Menschen auf der ganzen Welt ihr Leben der Suche nach dem legendären „Zombiepowder“. Mit dieser Substanz soll man in der Lage sein, Tote wieder zum Leben zu erwecken und sich selbst unsterblich zu machen. Sogenannte „Powder Hunter“ jagen nach den „Ringen der Toten“. Um den „Zombie Powder“ zu erhalten, benötigt man ganze zwölf davon an der Zahl. Die Suche endet für viele Abenteurer blutig und nur die Stärksten können sie überstehen. Einer dieser verwegenen Gesellen ist Gamma Akutabi…

Auf seiner Suche kommt Gamma eines Tages in das kleine Städtchen Blue Note. Als er in der dortigen Kneipe anfängt von den Ringen der Toten zu sprechen, kommt er gleich mit anderen Powder Huntern ins Gespräch, die ihm seinen Ring abnehmen wollen. Während er abgelenkt ist, taucht plötzlich ein Junge auf und stiehlt ihm seinen Geldbeutel. Vom Wirt erfährt Gamma, dass der örtliche Gangsterboss Kingro einige solcher Diebe zu seinen Gefolgsleuten zählt und dass man sich besser nicht mit ihnen anlegen sollte. Umso überraschter ist Elwood Shepard, der junge Taschendieb, dass ihm der seltsame Fremde gefolgt ist – und das, obwohl der von ihm erbeutete Geldbeutel ein Fake ist. Trotzdem fordert Gamma als Entschädigung ein Abendessen. Notgedrungen nimmt Elwood ihn mit nach Hause zu seiner Schwester. Nach dem Essen erzählt der 13-jährige seinem neuen „Freund“ von seinem Leben. Er arbeite nur als Dieb, um die Herzoperation seiner kranken Schwester bezahlen zu können, nachdem die Ganoven um Kingro sein Geschäft zerstört hatten. Gamma versucht erfolglos ihn zu überzeugen, dieses gefährliche Gewerbe aufzugeben. Im Streit trennen sich die beiden.

Kaum ist Gamma weg, taucht Kingro mit seinen Leuten auf. Einer seiner Handlanger hatte Elwood zusammen mit einem Fremden gesehen, der zufällig auf der Fahndungsliste ganz oben steht und stattliche 960 Millionen Nits Kopfgeld einbringt. Kingro hält Elwood nun vor, dass er das ganze Kopfgeld für sich alleine behalten wollte. Zur Einschüchterung demoliert er das Haus der Shepards und tötet Elwoods Schwester, die eigentlich von der Tätigkeit ihres Bruders nie etwas mitbekommen sollte. Von Zorn erfüllt, greift der Junge den Gansterboss an, doch gegen die Übermacht hat er keine Chance.

Zombiepowder Band 2In letzter Sekunde taucht Gamma wieder auf. Er wollte das Versteck der Kingro-Bande ausräuchern, fand aber niemanden vor und kehrte daraufhin zu Elwood zurück, um das Kopfgeld der Bande zu kassieren. Ganz allein stellt er sich der ganzen bewaffneten Gruppe um Kingro und kann es spielend mit ihnen aufnehmen. Dabei beweist er mit seinem einzigartigen Kampfstil und seiner Waffe, einer Art Schwert mit integrierter Kettensäge, dass er sein Kopfgeld und seinen Spitznamen „Teufel mit dem schwarzen Arm“ wert ist.

Nach der Beerdigung von Elwoods Schwester möchte er weiter ziehen. Als Trost möchte er seinem jungen Freund das Geld aus dem Versteck der Banditen überlassen, doch Elwood lehnt das ab. Er möchte stattdessen Gamma auf seiner Jagd nach den „Ringen es Todes“ begleiten und unterstützen. Als Gegenleistung erwartet er, dass Gamma, sobald er im Besitz des Zombiepowders ist, seine Schwester wieder zum Leben erweckt. Beeindruckt von der Willensstärke des 13-jährigen, stimmt Gamma nach anfänglichen Zweifel zu.

Ihr Weg führt die beiden nach Gridgeller, wo Gammas Partner auf sie warten soll. Doch der Weg ist alles andere als leicht und mit Gefahren gespickt – besonders für den unerfahrenen Elwood…

Eigene Meinung
„Zombiepowder“ ist eine weitere Serie aus dem renommierten „Shonen Jump“-Magazins. Erfunden von Tite Kubo, dem Autor von „Bleach“, der auch hier mit seinem feinen, etwas kantigen Charakterdesign überzeugen kann, steigt diese Serie ebenfalls von Anfang an ins Geschehen ein und bringt ausreichend Action und einige Handlungspunkte, mit denen wohl einige Leser nicht rechnen würden. Der Anfang der Story bringt einiges an anderen – wenn auch nicht gerade neuen – Verhältnissen. Die Suche nach einem geheimnisvollen Schatz, den man nur durch das Sammeln gewisser anderer Schätze finden kann, ist wohl so alt wie Märchen. Dass es dabei um eine Substanz geht, die Tote wieder zum Leben erwecken kann, schon eher. Nicht neu, aber immerhin in anderem Zusammenhang. Auch die Tatsache, dass der Schatzjäger hier freiwillig zwei Partner hat, die unterschiedlicher kaum sein könnten, bringt neues Leben in die eigentlich banale Handlung.

Im letzten Drittel des ersten Bandes wird diese Individualität und die Innovation einer neuen Handlung allerdings etwas gebremst. Es kommt zum üblichen „Endkampf“ gegen einen größeren Gegner, der nach genau dem selben Muster abläuft, wie bei fast allen Serien aus dem „Shonen Jump“-Magazin und kaum neue Akzente setzen kann.
Man kann trotzdem gespannt sein, wie sich die Story entwickelt…

© Rockita

Zombiepowder: © 1999 Tite Kubo, Shueisha / Tokyopop

Zombie Hunter

Name: Zombie Hunter
Englischer Name:
Originaltitel: Shiryogari
Herausgebracht: Japan: Enterbrain 1999
Deutschland: Planet Manga 2002
Mangaka: Story: Kazumasa Hirai
Zeichnungen: Yang Kyung-Il
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 7,65 € (Band 1-2)
7,95 € (Band 3-4)

Zombie Hunter Band 1Story
Toshio Tamura ist einer der wenigen Überlebenden der Zombie-Hunter-Akademie. Diese, als härtestes Trainingslager der Welt bekannte und gefürchtete Institition liegt irgendwo auf einer kleinen Insel mitten in der Karibik. Dort werden die unterschiedlichsten, als körperlich kräftig bekannten Menschen unter unerträlichem Drill ausgebildet. Dabei wird genauso wenig Wert auf das Einverständnis der „Auserwählten“ gelegt, wie darauf, woher diese stammen. Seien es Elitesoldaten, Polizisten, Undercoveragenten oder einfache Gärtner. Zum Alltag gehören Gewaltmärsche durch den von wilden Tieren bewohnten Dschungel, Wanderungen durch endlose Sümpfe und andere Nettigkeiten. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Überlebensquote nicht gerade hoch ist. Und selbst die, die das rettende Ziel, das Ende der Ausbildung, erreicht haben, sind noch lange nicht aus dem Schneider. Auf sie wartet ihre neue Aufgabe als Zombie Hunter. Als solche sollen sie die Außerirdischen, die auf die Erde gekommen sind, fangen und vernichten, bevor diese die Menschheit dem Untergang weihen.

Zombie Hunter Band 2Toshio ist damit nicht einverstanden. Er will nicht nach der Pfeife anderer Leute tanzen, schon gar nicht nach der anderer Leute, die ihn fast umgebracht haben. Sein besonderer Hass gilt hierbei dem Kommandanten S, den er töten will. Als dann jedoch Toshios Geliebte Janjira von einem Außerirdischen infiziert wird und der Parasit die Kontrolle über sie übernimmt, ändert sich alles. Der Alien bringt Janjira dazu, Toshios Schwester Yukiko zu töten. Damit ist es für Toshio vorbei. Er tötet Janjira und meldet sich bei Hauptquartier der Zumbie Hunter zum Dienst.

Eigene Meinung
„Zombie Hunter“ ist ein Manga für Fans, die den Grusel der anderen Art lieben. Zudem ist es ratsam, eine gesunde Verdauung zu haben und sich nicht über fliegende Gedärme, literweise Blut (das ist noch das beste) oder zerfetzten Körpern zu ängstigen.

© Rockita
Zombie Hunter: ©1999 Kazumasa Hirai / Yang Kyung-II, Enterbrain / Planet Manga

Zodiac Private Investigator

Name: Zodiac – Private Investigator
Englischer Name: Zodiac P.I.
Originaltitel: Zodiac P.I.
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2001
Deutschland: Heyne 2005
Mangaka: Natsumi Ando
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 5,00 €

Zodiac Private Investigator Band 1Story
Riri Hoshizawa ist 13 Jahre alt und geht auf die Mittelschule. Sie kommt aus einer Familie berühmter Wahrsager und kennt sich selbst sehr gut auf diesem Gebiet aus. Ihr Vater ist Polizist und ihre Mutter ist verschwunden. Morgens erstellt sie sich immer ein Horoskop.

Eines Morgens geht sie spät los. Kurz bevor sie das Schultor erreicht, wird es geschlossen. Sie nimmt Anlauf, springt über die Mauer und landet direkt auf einem Schüler. In der Klasse angekommen stellt sich heraus, dass Chihiro Seto fehlt. Die Klasse bekommt einen neuen Schüler: Hiromi Oikawa. Hiromi hat in den USA schon einen Universitätsabschluss im Fach Kriminalpsychologie. Er wird neben Riri in der Klasse gesetzt und sie überlegt eine ganze Weile, ob sie ihn nicht irgendwoher kennt.

Plötzlich wird die Tür aufgerissen und ein Lehrer ruft die gerade unterrichtende Lehrerin hinaus. Riri und Hiromi folgen den Lehrern und sehen, wie Chihiros lebloser Körper hinter der Turnhalle an einem Baum hängt. Ihr Todeszeitpunkt liegt zwischen sechs und acht Uhr des vergangenen Sonntagabend. Zu dieser Zeit befanden sich nur drei Lehrer im Schulgebäude: Herr Sasayanagi, der die Leiche fand, Herr Kino, der Schülerberater und Fräulein Anzai, die Klassenlehrerin. Die Polizei geht von einem Selbstmord aus, denn die Fußspuren der Toten waren noch gut im Boden zu erkennen.

In diesem Moment schaltet sich Hiromi ein. Er behauptet, dass es sich hierbei um keinen Selbstmord handelt, da die Schuhe der Toten sehr unordentlich herum liegen. Da Chihiro ein sehr fleißiges und strebsames Mädchen war, ist dies sehr verdächtig. Bei dieser Feststellung fällt Riri endlich ein, woher sie Hiromi kennt. Die beiden haben früher oft gemeinsam gespielt und Hiromi wollte immer so ein guter Detektiv werden wie Detektivin Spica. Riri fragt eine Mitschülerin nach dem Geburtsdatum der Toten und verschwindet, mit dem Ring ihrer Mutter am Finger, auf das Dach der Schule. Dort ruft sie die Göttin Demeter, vom Zeichen der Jungfrau, um zu erfahren was gestern geschah.

Zodiac Private Investigator Band 2Demeter deutet die Sterne und gibt ihr folgende Auskunft: „Bleiben Sie heute zuhause. Sie könnten eine unangenehme Begegnung haben. Die Symbole für den heutigen Tag sind etwas Dünnes, Langes und Regen.“

Nach dem Unterricht kehrt sie zurück zu dem Tatort. Sie trifft dort auf Hiromi, der auch nach Informationen sucht. Die einzigen Spuren am Tatort waren von Chihiros Schuhen. Könnte der Mörder vielleicht ihre Schuhe angezogen haben und mit diesen auch den Ort verlassen haben, indem er auf dem Rückweg die Spuren rückwärts gegangen ist? Aber wie hat er dann die Schuhe unter den Baum gelegt? Wenn er sie geworfen hätte, wäre das Risiko zu groß gewesen nicht zu treffen. Hiromi hat daraufhin einen genialen Einfall, geht in die Turnhalle und holt ein Maßband heraus. Zusammen testen sie, ob der Mörder die Schuhe damit unter den Baum legen konnte. Der Versuch glückt ihnen. Doch wer ist der Täter?

Eigene Meinung
„Zodiac“ ist wohl so etwas wie „Detektiv Conan“ im Shojo Format. Detektivin Spica, wie sie sich seit der Meiji Zeit in ihrer Familie nennt, löst jeden Fall. Eine spannende Geschichte mit sehr interessanten Fällen. Der Zeichenstil ist typisch für das Genre Shojo: lange Beine, große Augen, … Ein Manga der wohl eher die weibliche, junge Leserschaft ansprechen wird.

Zodiac – Private Investigator: © 2001 Natsumi Ando, Kodansha / Heyne

Zeus

Name: Zeus
Englischer Name:
Originaltitel: Zeus
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 1997
Deutschland: Carlsen 2003, 2008
Mangaka: You Higuri
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,00 € (Taschenbuch)
9,95 € (Collection)

Zeus Band 1Story
Dem jungen Kira passiert gerade das Schlimmste was einem Menschen passieren kann. Ein Mann will sich an ihm vergehen und erzählt irgendetwas von Lomora und Adam-Kadmon. Kira versteht die Welt nicht mehr und hat eine Heidenangst. Doch da platzt ein junger Mann dazwischen, der ohne zu zögern, den Mann erschießt. Obwohl Kira das sieht, hat er keine Angst vor ihm. Seine goldenen Augen scheinen ihm vertraut und er trägt wie Kira ein Mal auf der Hand. In seinen Armen erinnert sich Kira an die Ereignisse aus seiner frühsten Kindheit und daran, dass der Mann ihn aus der Flammenhölle gerettet hat.

Da erwacht Kira. Wieder dieser Traum, von dem er immer weinen muss. Kaum wach, trifft ein kleines Steinchen seine Fensterscheibe. Die Nachbarstochter Yuika ist auch wach bzw. wieder wach, denn jedes Mal, wenn Kiras Gefühle verrückt spielen, bewegen sich bei Ihr die Gegenstände. Kira besitzt Kräfte, die weit über die Kräfte eines normalen Menschen hinausgehen. Diese muss er auch gleich wieder einsetzten, da Yuika beschlossen hat zu ihm rüber zu kommen. Natürlich rutscht sie auf dem Dach aus und wäre beinahe abgestürzt, wenn Kira sie nicht mit seinen geistigen Fähigkeiten aufgefangen hätte. Er macht sich auch immer mehr Sorgen, dass er sich eben durch seine Fähigkeiten verändern könnte. Doch Yuika schafft es mal wieder ihn zu beruhigen. Er ist Kira und bleibt das auch. Sie kann ihn mit seinen Kräften akzeptieren, seine Eltern jedoch nicht. Kira wurde adoptiert und seine Kräfte machen seinen Eltern Angst. Sie machen sich Vorwürfe, ob sie nicht etwas falsch gemacht haben. Das jedoch kümmert ihren Sohn nicht. Er hat Yukia und seinen Freund Inaba. Beide wissen von Kiras Kräften und nehmen ihn doch so wie er ist. Inaba macht sich Sorgen um seinen Freund. Je mehr er seine Kräfte einsetzt, desto schwächer wird er.

Zeus Band 2Eines Tages wird Kira entführt und Inaba und Yuika versuchen verzweifelt ihren Freund zu retten. Bei dem Versuch werden beide von einem LKW angefahren und sehr schwer verletzt, so dass sie eigentlich sterben müssten. Kira will sie aber nicht sterben lassen und so teilt er seine Kraft zwischen den beiden auf und rettet ihnen somit das Leben. Nun ist es ihr Retter, der auf der Intensivstation liegt. Glücklicherweise geht alles gut und Kira erholt sich schnell wieder.

Jedoch scheint es jemand auf sein Leben abgesehen zu haben, denn es wird noch im Krankenhaus auf ihm geschossen. Inaba kann ihn retten, da nun Yukia und Inaba Kiras Kräfte haben, wollen sie alles tun, um ihn zu schützen. Leider können sie nicht verhindern, dass er aus dem Krankenhaus entführt wird und alles läuft so ab, wie in seinem Traum…

Eigene Meinung
„Zeus“ beginnt etwas verwirrend, da man sich die Zusammenhänge nicht gleich erklären kann. Je weiter man jedoch in die Geschichte eintaucht, desto klarer wird es. Was ein bisschen schade ist, dass die einzelnen Szenen schlag auf schlag kommen. Das lässt sich aber wahrscheinlich damit begründen, dass dieser Manga nur 2 Bände umfasst. Die Zeichnungen sind wie immer gut gelungen und enttäuschen die Fans nicht. Insgesamt wieder ein gutes Werk von You Higuri, die jeder Fan im Bücherregal haben sollte. Dank einer neuen Auflage, können nun auch Leute, die keinen der 2 Bände ergattern konnten, die gesamte Geschichte in einem großen Band kaufen und genießen.

© Kari

Zeus: © 1997 You Higuri, Kadokawa Shoten / Carlsen

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