Graffiti of the Moment

Name: Graffiti of the Moment
Englischer Name:
Originaltitel: Setsuna Graffiti
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2015
Deutschland: EMA 2017
Mangaka: Hinoki Kino
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story
In „Graffiti of the Moment“ geht es um den jungen Kou. Dessen Eltern und seine kleine Schwester kommen bei einem schweren Brand ums Leben. Nach diesem einschneidenden Erlebnis hat Kou panische Angst vor Feuer. Nur dem Feuerwerk kann er noch etwas abgewinnen. Zurück in seiner Geburtsstadt trifft er auf einen Jungen, den er kurz vor dem Brand kennengelernt hatte und den er für einen Zauberlehrling gehalten hatte, da dieser bei dem damaligen Fest scheinbar das Feuerwerk hat kontrollieren können. Allerdings stellt sich heraus, das Ginga in Wirklichkeit der Sohn eines Feuerwerksmeisters ist und mit den Angestellten nach dessen Verschwinden die Firma am Laufen zu halten versucht.

Je mehr Kou über diese Handwerkskunst erfährt, desto mehr wird ihm klar, dass er das auch machen möchte! Doch kann Kou trotz seines guten Gespürs für Feuerwerk seine Angst vor dem Feuer überwinden?

Eigene Meinung
Mir gefiel „Graffiti of the Moment“ gut, denn es ist etwas Neues. Geschichten, die sich ums Feuerwerk machen drehen, gibt es ja nicht wirklich, daher ist das doch mal etwas Erfrischendes. Zudem kommt noch eine dramatische Spur mit rein, da Kou seine Familie ja bei einem Brand verloren hat und deswegen Angst vor Feuer hat. Ginga ging hier doch ein wenig unter, auch wenn man bei dem doch recht stillen Jungen schon mitbekommt, dass das Verschwinden seines Vaters ihm doch mehr zusetzt, als er zugeben mag. Die Nebencharaktere sind wirklich gut und tragen sehr gut zur Geschichte bei, insbesondere die Angestellten der Feuerwerksfirma haben da so ihren ganz eigenen Charme. Daher ist man insgesamt sehr gespannt wie die Geschichte weitergehen wird.

Die Zeichnungen waren wirklich gut und detailreich. Besonders die Feuerwerke waren sehr gut gezeichnet und lassen einen die Faszination der Charaktere dafür sehr gut nachvollziehen.

Der Lesefluss war sehr gut. Die Panels waren nicht zu textlastig, so dass man beim lesen zügig voran kam. Ab und an gab es mal ein paar kleine Längen, aber damit konnte man gut leben, da die Geschichte wirklich gut ist.

Eine Altersempfehlung liegt nicht vor. Allerdings sollte man doch schon so um die 12 Jahre alt sein, um gerade eben das Tragische an dem Verlust der Eltern und dem Prozess des Verarbeitens verstehen zu können.

Wer spannende, etwas ernstere Geschichten, die auch mal was Neues an Handlung bieten, mag, sollten bei dem Manga auf jeden Fall zugreifen. Einen Fehler macht man damit ganz sicher nicht!

Graffiti of the Moment: © 2015 Hinoki Kino, Kodansha/ EMA

My Secret Which I Cannot Tell You

Name: My Secret Which I Cannot Tell You
Englischer Name:
Originaltitel: Kimi ni wa Ienai Ore no Nayami
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 2011
Deutschland: Carlsen 2017
Mangaka: Kyoko Aiba
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,99 €

Story
In „My Secret Which I Cannot Tell You“ geht es um Hiroshi. Dieser hat das Problem, dass ein bestimmtes Körperteil momentan nicht so standhaft ist, wie es sonst war. Dies führt leider dazu, dass die Frauen, mit denen er ausgeht, ziemlich schnell nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen.

Als er wieder mal einen Korb bekommt weint er sich wie so oft bei seinem Freund Shin aus, ohne ihm genau zu sagen, worin das Problem liegt. Bei einer eher harmlosen Umarmung mit seinem Freund ist das Problem allerdings auf ein mal verschwunden! Liegt das allein an Shin? Hiroshi ist verunsichert lässt sich aber auf eine Beziehung mit Shin ein, der ihn schon länger liebt! Aber der ist auch mit der Zeit unsicher, ob das mit ihnen wirklich eine gute Idee war, da im Bett bisher noch nichts zwischen ihnen gelaufen ist.

Liebt Hiroshi ihn vielleicht doch nicht? Schließlich hatte er sonst Frauen bevorzugt! Werden die Beiden noch ein richtiges Paar oder hat Shin recht mit seinen Zweifeln?

Der Manga bietet weiterhin noch drei zusätzliche Geschichten.

In „24 Stunden Liebe“ geht es um Kazuaki und Ren. Beide sind Studenten, wobei Kazuaki eher ein wenig nerdig und tollpatschig daher kommt. Als Ren einen Job in einer Bar annimmt, lernt er Aki kennen. Er realisiert aber nicht, dass es sich bei diesem um seinen Studienfreund handelt, da er in der Bar ganz anders aussieht. Nach einigen Verwicklungen wird ihm klar, dass er auf Kazuaki steht! Dieser aber auch auf ihn?

Dagegen geht es in „Versuchen wir es mit der Liebe?“ um Usui und Rihito. Usui möchte händeringend eine Beziehung, allerdings findet er einfach niemanden, da er so viel arbeitet. Da bietet sich Rihito als Freund an. Bisher stand Usui aber auf Mädchen, daher fällt es ihm schwer sich auf den jungen Mann einzulassen. Doch mit der Zeit kommen sie sich näher! Können sie wirklich ein richtiges Paar werden?

In der letzten Geschichte mit dem Titel „ Mach nicht dieses Gesicht“ geht es um Gou und Takada. Ersterer fängt neu im Laden an in dem auch Takada arbeitet. Allerdings fürchten sich die meisten vor Gou, da er ziemlich groß und zudem immer einen recht finsteren Blick drauf hat. Doch der Schein trügt, den im Grunde ist er ein echt netter Kerl, was auch Takada zu merken beginnt und sich immer mehr zu Gou hingezogen fühlt. Kann das mit den beiden was Festes werden?

Eigene Meinung
Mir gefiel „My Secret Which I Cannot Tell You“ ganz gut. Die Charaktere boten in jeder der Geschichten einen ganz anderen Typ Mann. Auch vom Aussehen ähnelten sie sich nicht zu sehr, so dass man sie gut auseinander halten konnte. Zudem boten die Geschichten an sich auch mal was Neues und nicht nur den Standard, den man bei vielen Boys Love Manga sonst so zu sehen bekommt. Am besten gefiel mir „Mach nicht dieses Gesicht“. Besonders Gou wuchs mir ans Herz, denn er kommt bei den Mitmenschen schlecht weg, obwohl er eigentlich so ganz anders vom Charakter her ist, als diese annehmen.

Die Zeichnungen waren wirklich gut und detailreich. Trotz der Fülle an Geschichten hatte man als Leser nie das Gefühl, durch die Geschichten gehetzt zu werden. Viel mehr ließ man den Charaktere Zeit sich zu entwickeln.

Der Lesefluss war ebenfalls gut. Die Panels waren hin und wieder ein wenig textlastig, aber das konnte man verschmerzen, da man doch gern wissen wollte wie die Geschichten enden.

Eine Altersempfehlung lag nicht vor. Allerdings finde ich schon das die bei 12 Jahren liegen sollte, da sich der Manga doch an etwas reifere Leser richtet. Explizit wird nichts dargestellt, viel mehr kommt es eher zu Andeutungen und Küssen.

Für Fans von guten Boys Love Manga, denen der Sinn nach etwas Neuem in Sachen Handlung steht, ist der Manga auf jeden Fall was.

My Secret Which I Cannot Tell You: © 2011 Kyoko Aiba, Kadokawa/ Carlsen

Icon

Name: Icon
Englischer Name:
Originaltitel: Icon
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2016
Deutschland: EMA 2017
Mangaka: Mariko Nekono
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
In „Icon“ geht es um Toma und Akito. Toma hat die besondere Fähigkeit telepathisch Hellsehen zu können, was jedoch mit Schmerzen verbunden ist. Er lebt seit dem Tod seiner Schwester weiterhin mit dessen Witwer Akito zusammen, der bei der Polizei arbeitet. Dadurch ist dieser leider nicht so oft zuhause, was Toma ziemlich am Rad drehen lässt, da er doch sehr labil ist. Zudem ist auch der Tod der Schwester noch nicht gänzlich geklärt. Zwar geht man von Selbstmord aus, aber ganz so sicher ist dies wohl nicht.

Derweil pflegen Toma und Akito auch eine nicht ganz normale Beziehung, denn nach dem Tod der Schwester wurden die Beiden quasi ein Paar. Beide sind ziemlich abhängig voneinander, was deren mentalen Seelenleben nicht gerade zuträglich ist. Was ist damals wirklich mit Tomas Schwester passiert? Steckt mehr dahinter als gedacht? Und endet die Beziehung der Beiden in einer Katastrophe? Nichts ist wirklich so, wie es am Anfang scheint!

Eigene Meinung
Mir gefiel „Icon“ an sich ganz gut. Der Manga ist spannend aufgezogen und wartet doch mit einigen Überraschungen auf. Allerdings zog sich das alles auch ein wenig hin und gerade Toma kann einem schon mit seiner labilen Art ein wenig auf die Nerven gehen. Man sollte zudem auch mental selbst schon gefestigter sein, da man den Manga zum Teil auch als Psychothriller ansehen könnte und auch einiges an Gewalt und Obsession darin steckt.

Die Zeichnungen sind wirklich gut und detailreich. Gerade die Art der Zeichnung der Protagonisten passt zu dessen Charakteren sehr gut und unterstreicht zum einen Akitos Kühle, aber genauso Tomas Labilität.

Der Lesefluss war ok, allerdings waren die Panels manchmal doch ein wenig arg textlastig. Aber die Spannung des Manga macht das wieder wett, da man doch gern wissen möchte wie das alles nun zusammenspielt und ob es doch noch so etwas wie ein Happy-End geben wird!

Die Altersempfehlung liegt bei 18 Jahren und sollte auch eingehalten werden. Es geht schon mal recht brutal zu. Zudem sollte man doch schon die Reife besitzen mit Themen wie Missbrauch, Obsession und Gewalt umgehen zu können.

Für Fans von thrillerartigen Manga, die auch Boys Love mögen, ist der Manga auf jeden Fall einen Blick wert.

Icon: © 2016 Mariko Nekono, Shinshokan/ EMA

Cocktails im Bett

Name: Cocktails im Bett
Englischer Name:
Originaltitel: Between the Sheets
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2013
Deutschland: EMA 2017
Mangaka: Aoi Hashimoto
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
In „Cocktails im Bett“ geht es um Ichise und Takafumi. Durch Zufall landet der Firmenchef Ichise eines Abends in der kleinen Bar von Takafumi und fühlt sich gleich zu diesem hingezogen. Allerdings fängt Takafumi aus Prinzip nichts mit Kunden an. Doch dauert es nicht lange, bis er dann doch einwilligt mit Ichise zumindest einmal essen zu gehen. Es kommt, wie es kommen muss und die Beiden landen, nach einigen Gläsern Wein, im Bett miteinander. Aber was soll nun werden? Takafumi hat erst mal nicht vor, dies zu wiederholen, doch Ichise lässt nicht locker und beginnt, um den Barbesitzer zu werben. Dies bringt Takafumi zuerst auf die Palme, aber wer kann so einem charmanten Mann wie Ichise schon langfristig widerstehen? Wird Takafumi Ichises werben am Ende nachgeben und sich tatsächlich in ihn verlieben?

Eigene Meinung
Mir gefiel „Cocktails im Bett“ sehr gut. Besonders Takafumis manchmal doch schroffe Art und Ichises Wesen dies einfach zu ignorieren und weiter um ihn zu werben machen einfach Spaß. Zudem nimmt sich die Geschichte Zeit sich zu entwickeln. Man prescht nicht gleich vor und macht sie zu einem Paar, sondern lässt Ichise doch ganz schön dafür arbeiten, um dem anderen Mann nahe zu kommen. Das ist mal erfrischend, denn in manch anderen Manga geht es dann doch meist alles doch ein wenig zu schnell.

Die Zeichnungen sind wirklich gut und detailreich. Die Sexszenen sind geschmackvoll in Szene gesetzt und bieten auch nicht nur die Standartstellungen. Dabei sind sie zwar explizit gezeichnet, aber nie vulgär.

Der Lesefluss war gut, die Panels nie zu textlastig. Daher kam man beim Lesen auch zügig voran, zumal man ja auch wissen wollte, wie der Manga ausgeht. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass „Cocktails im Bett“ zwar als Einzelband gelistet ist, die Geschichte aber wohl mit „Cocktails im Bett – Blue Moon“, welcher Anfang Juni 2017 erscheint, fortgesetzt wurde.

Die Altersempfehlung liegt bei 18 Jahren und passt auch sehr gut, da es doch recht hoch her geht und das recht explizit.

Für Fans von wirklich guten Boys Love Manga ist der Kauf schon fast ein Muss!

Cocktails im Bett: © 2013 Aoi Hashimoto, Shinshokan/ EMA

Tokyo Ghoul Zakki

Name: Tokyo Ghoul Zakki
Englischer Name:
Originaltitel:
Tokyo Ghoul Zakki
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2014
Deutschland: KAZÉ 2016
Mangaka: Sui Ishida
Bände: Einzelband (Artbook)
Preis pro Band: 9,90 €

Inhalt & Eigene Meinung
Das Artbook „Toyko Ghoul Zakki“ gibt einen Einblick in die Entstehung der Mangareihe und der meisten Coverbilder. Auf 112 Farbseiten findet man an die 200 Bilder, dazu teils unveröffentlichten Farbillustrationen, welchen Fans des Manga begeistern sollten.

Durch die Kommentare des Mangaka Sui Ishida bekommt man zudem noch mehr interessante Informationen zu den Charakteren und der Geschichte. Dabei gibt der Mangaka aber auch einige Einblicke in sein Leben. Dies macht das Artbook nicht nur Interessant aufgrund der Informationen zu „Toyko Ghoul“, sondern auch in Bezug auf den Mann hinter der Geschichte und dessen Arbeitsweise.

Dabei sind die Bilder wirklich toll illustriert und sehr detailverliebt. Es gibt einige neue Bilder zu sehen, die man so noch nicht kannte, aber auch bekannte Bilder in neuer Farbgebung. Wie es die Manga auch sind, so sind doch einige der Bilder ein wenig grotesk und auch blutig gezeichnet. Zwar nicht arg explizit, aber man sollte schon um die 16 Jahre sein, um das Artbook wirklich genießen zu können.

Der Preis von 9,90 € ist vielleicht ein wenig teuer für nur 112 Farbseiten, aber dies ist aufgrund des wirklich tollen Inhalts und der hochwertigen Aufmachung mit Glanzeffekt des Covers zu verschmerzen.

Im Großen und Ganzen ist zu sagen, dass das Artbook auf jeden Fall ein Muss für alle Tokyo Ghoul Fans ist und in jede Sammlung gehört.

Tokyo Ghoul Zakki: © 2014 Sui Ishida, Shueisha/ KAZÈ

1 Zimmer, Küche, Bett

Name: 1 Zimmer, Küche, Bett
Englischer Name:
Originaltitel: Yachin Hanbun no Ibasho desu
Herausgebracht: Japan: Houbansha 2009
Deutschland: KAZÉ 2017
Mangaka: Kai Asou
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,95 €

Story
In „1 Zimmer, Küche, Bett“ geht es um Shiraishi und Kanzaki. Beide arbeiten zusammen in einem Lebensmittelladen. Kanzaki bietet seinem Kollegen an, bei ihm einzuziehen, nachdem er erfahren hat, dass dessen Freund ihn ständig betrügt. Shiraishi nimmt das Angebot gern an, da seine Eltern nach seinem Coming-out nicht gerade erpicht darauf sind, ihn wieder aufzunehmen. Shiraishi will nicht wirklich zurück in seine alte Wohnung und hadert doch mit der Entscheidung, seinen Freund verlassen zu haben. Dieser meldet sich allerdings erst mal nicht und so kommen er und Kanzaki sich etwas näher. Allerdings ist Shiraishi verunsichert was dieser nun genau von ihm will, da er doch Hetero ist und sogar eine Ex-Freundin hat. Als Shiraishis Ex dann wieder auftaucht, scheint Kanzaki, der sonst recht beherrscht ist, eifersüchtig zu sein. Kann also aus den Beiden was werden? Oder bleiben sie doch nur gute WG-Freunde?

Weiterhin enthält der Manga zwei Zusatzgeschichten.

Die Erste heißt „Trau dich endlich“. Darin sucht Yukito rat bei seinem Ex-Freund, da der adoptierte Sohn seiner Schwester ein Auge auf ihn geworfen hat. Allerdings ist er nicht sicher, ob er wirklich mit diesem zusammen sein will. Doch lässt sich Keigo nicht so einfach abschütteln! Wird es für die Beiden eine gemeinsame Zukunft geben können?

Dagegen geht es in „Ruhig etwas lockerer“ um Megumu und Kei. Letzterer nimmt es mit der Treue nicht so wirklich ernst. Da Kei einmal mehr fremd gegangen ist, flüchtet Megumu zu seinem Freund Shiba. Dieser hat eigentlich genug von dem ständigen Hin und Her zwischen den Beiden, gerät aber immer wieder zwischen die Fronten. Nur diesmal scheint Megumu wirklich die Schnauze voll zu haben und stürmt auch bei ihm wieder raus und in die Nacht, um selbst eine Affäre zu haben. Wird er Kei wirklich betrügen? Und wird dieser endlich erkennen was er an Megumu hat und treu werden?

Eigene Meinung
Mir gefiel „1 Zimmer, Küche, Bett“ sehr gut. Es ist ein eher ernsterer Manga, hat aber auch seine witzigen Untertöne, um die Stimmung etwas zu lockern. Shiraishi nimmt sich leider selbst nicht so wichtig, wie er sollte, und lernt erst durch Kanzaki, dass er nicht alles hinnehmen muss, um geliebt zu werden. Kanzaki dagegen wird ein wenig lockerer durch seinen neuen Mitbewohner, zumal auch er in Liebesdingen schon arg verletzt wurde, weswegen er auch leicht eifersüchtig wird. Am Ende des Manga geht man auch noch mal auf die Beiden ein, was einen guten Abschluss der Geschichte darstellte Die Zusatzgeschichten waren auch sehr interessant und runden den Manga gut ab, obgleich sie mit der Hauptgeschichte nichts zu tun haben.

Die Zeichnungen sind wirklich sehr gut und detailreich. Besonders Shiraishi hat mir sehr gut gefallen. Dagegen waren die anderen Charaktere doch wieder sehr typisch gezeichnet, was auch das unterscheiden der Charaktere ein wenig schwierig machte, da sich einige doch echt sehr ähnlich sahen. Doch das minderte den Spaß am Lesen nur wenig.

Der Lesefluss war gut, auch wenn die Panels doch hin und wieder ein wenig sehr textlastig waren.

Die Altersempfehlung liegt bei 14 Jahren und passt ganz gut. Zwar geht es hin und wieder ein wenig heißer her, aber dabei wird mehr angedeutet, als wirklich gezeigt.

Fans von guten Boys Love können beherzt zu greifen und bekommen einen wirklich guten Manga dafür.

1 Zimmer, Küche, Bett: © 2009 Kai Asou, Houbunsha/ KAZÉ

Gewinner Wie.Mai.Kai-Gewinnspiel

Heute Nacht endete unser Wie.Mai.Kai-Gewinnspiel! In Kooperation mit der Wie.Mai.Kai verlosten wir zwei Wochenend-Tickets für die Convention, welche am 10. und 11. Juni in Flörsheim stattfindet.

Wir wünschen Hella R. aus Hattersheim (21 Jahre) mit ihrer Begleitperson viel Spaß auf der Con. Die Tickets können an der Tageskasse abgeholt werden.

Nami Sano startet neue Serie

Enterbrain haben gestern auf ihrer Homepage angekündigt, dass Nami Sano in der 46. Ausgabe des Harta Magazins, welche am 15. Juli erscheint, eine neue Serie starten wird. Ein Titel wurde bislang nicht genannt. Jedoch soll es in der neuen Serie um Zwillinge gehen.

Nami Sano ist hierzulande durch die Serie „Who is Sakamoto?“ bekannt.

Quelle: ANN

Ai startet durch

Name: Ai startet durch
Englischer Name:
Originaltitel: Ai kara hajimaru
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2009
Deutschland: Tokyopop 2017
Mangaka: Moe Yukimaru
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Die Sommerferien an der Highschool stehen bevor. Alle Mädchen sind ganz aufgeregt und träumen von Ferien mit einem Freund. Nur die 15-jährige Ai kann mit diesem Thema nicht so richtig etwas anfangen. Sie kann einfach nicht mit Jungs umgehen. In ihrer Gegenwart bringt sie kaum ein Wort über die Lippen. Etwas Ruhe vor dem Trubel findet Ai im Garten auf dem Schuldach. Dort stehen die Sonnenblumen gerade in ihrer vollen Pracht.

Eines Tages findet Ai auf dem Schuldach ein herrenloses Handy. Als es plötzlich klingelt, geht sie reflexartig ran. Der Besitzer des Handys scheint am Telefon zu sein – es ist der Raufbold Taiyo. Wäre es irgendein anderer Junge gewesen, hätte Ai wahrscheinlich etwas sagen können. Doch bei ihrer Sandkastenliebe Taiyo ist alles, was sie herausbekommt, ihr Name. Als Taiyo auf dem Schuldach ankommt, findet er nur noch sein Handy. Ai ist bereits über alle Berge.

Schon im Kindesalter war Ai in Taiyo verliebt. Doch ehe sie den Mut zusammennehmen konnte, ihm ihre Liebe zu gestehen, zog Taiyo weg. Als sie ihn an der Highschool wieder traf, waren ihre Gefühle immer noch die gleichen, doch Taiyo schien sich nicht mehr an Ai zu erinnern. So dachte Ai zumindest bisher…

Doch bei einem Zwischenfall auf dem Schuldach erfährt Ai, dass Taiyo alles andere als ein Rüpel ist. Diesmal möchte Ai nicht wieder denselben Fehler begehen. Doch mit ihrer schüchternen, stillen Art ist Ai alles andere als leicht zu verstehen. Und so bemerkt Ai nicht, dass sie sich eher von Taiyo entfernt, als sich ihm zu nähern.

Neben „Ai startet durch“ enthält dieser One-Shot noch 2 weitere romantische Geschichten.

Eigene Meinung
Moe Yukimaru, die in Deutschland für die Serie „Hiyokoi“ bekannt ist, veröffentlicht mit „Ai startet durch“ eine Sammlung von zuckersüßen Kurzgeschichten.

Die Geschichten dieser Sammlung sind allesamt sehr niedlich, wie auch schlicht. Moe Yukimaru erfindet in ihren Storys das Rad nicht neu aber dennoch schafft es „Ai startet durch“, beim Lesen ein wohlig warmes Gefühl zu erzeugen.

Die Zeichnungen sind sehr ansprechend. Detailverliebte Showplätze und ansehnliche Charaktere stehen im Fokus. Dabei wurde jeder Charakter sorgfältig herausgearbeitet und gewinnt somit an Wiedererkennungswert.

Fans von Shojo-Manga sowie von Moe Yukimura dürften an „Ai startet durch“ Gefallen finden.

©Izumi Mikage

Ai startet durch: © 2009 Moe Yukimaru, Shueisha/ Tokyopop

Realfilm zu „Tokyo Ghoul“ in Berliner Kino

Mit dem heutigen Newsletter kündigen KAZÉ an, dass sie den Realfilm zu „Tokyo Ghoul“ in ein Berliner Kino bringen. Als Europremiere wird am 7. Juli im CineStar Potsdamer Platz direkt im Sony Center Berlin der Film gezeigt. Dort habt ihr also die Möglichkeit drei Wochen vor dem Kinostart in Japan, dem 29. Juli, bereits den Film zu sehen! Der Ticketvorverkauf startet am 7. Juni.

Quelle: KAZÉ Newsletter

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