A.I. Love You

Name: A.I. Love You
Englischer Name: A.I. Love You
Originaltitel: A.I ga Tomoranai!
Herausgebracht: Japan: Kodansha 1994
Deutschland: EMA 2004
Mangaka: Ken Akamatsu
Bände: 8 Bände
Preis pro Band: 5,00 €

A.I. Love You Band 1Story
Hitoshi Kobe ist in der Oberstufe und glänzt dort nicht sonderlich durch seine Leistung. Er wird daher von keinem für voll genommen. Außerdem ist er noch in das hübscheste Mädchen der Klasse verliebt. Als er eines Morgens einen Liebesbrief von ihr bekommt, kann er sein Glück kaum fassen. Doch es war eine Falle und das Mädchen hat durch seine Naivität ihre Wette gewonnen.

Am Abend, auf dem Nachhauseweg, wird er auch noch von einem Gewitter überrascht und wird nass. Sehr gefrustet setzt er sich an seinen PC. Er hat ein sehr großes Talent, was ihm wohl in die Wiege gelegt wurde, er kann sehr gut programmieren. Dadurch arbeitet er an dem AI-Programm. Dieses Programm entspricht seinem Idealbild eines Mädchens. Sein momentanes und bisher bestes Programm ist Nummer 30. Nr. 30 macht ihm immer Mut und heitert ihn wieder auf, wenn er am Boden ist. Deshalb gibt er ihr auch einen „Namen“: Thirty. Plötzlich sind die Datenträger voll und er muss neue Disketten kaufen und lässt dadurch den Computer an.

Auf dem Rückweg vom Geschäft bricht plötzlich ein Gewitter los und entlädt sich über dem Dach seines Hauses. Durch einen Blitz materialisiert sich Thirty und erwacht zum Leben. Als Hitoshi nach Hause kommt erkennt er sie nicht sofort und ist sehr überrascht, ein nacktes Mädchen in seinem Zimmer zu sehen. Erst als sie ihn an ihr Versprechen erinnert, seine Freundin zu werden, realisiert er, was in den letzten Minuten geschehen ist. Am nächsten Morgen glaubt er das alles nur ein Traum war. Doch als er in die Küche kommt sieht er Thirty beim Frühstück machen. Als er ihr Essen sieht ist er positiv überrascht, doch schon nach dem ersten Bissen bemerkt er, dass dies kein Essen ist. Thirty hat die Nahrung mit Waschpulver und Farbe nachgemacht. Als er sich dann für die Schule umzieht kommt sie auf die Idee mitgehen zu wollen. In der Schule angekommen knackt sie erst einmal einen Getränkeautomaten. Langsam ziehen die beiden die Aufmerksamkeit und den Neid der Mitschüler auf sich.

Als der Lehrer ins Klassenzimmer kommt wird im gleich von der „Nummer 1“ der Klasse über Thirty berichtet. Daraufhin schaut der Lehrer in seinen Laptop und kann ihren Namen dort nicht finden. Doch Thirty wäre kein Programm, wenn sie nicht mit Elektronen zusammenarbeiten kann. Dadurch schafft sie es, dass der Lehrer in der Liste ihren Namen sieht und keinen Verdacht schöpft. Zu allem Pech soll auch noch Hitoshi an die Tafel und er hat natürlich keine Ahnung von Mathe. Als Thirty ihn verteidigen will wird sie sofort von einer der Mädchen zurecht gewiesen und geschubst. Sie fällt hin und kann ihr Bewusstsein in den Laptop des Lehrers übertragen, der natürlich sich erst mal um ihren Körper kümmern muss. Dadurch kann sie Hitoshi helfen und kehrt rechtzeitig in ihren Körper zurück.

A.I. Love You Band 2In der nächsten Stunde haben sie Sport. Hitoshi ist eine Niete im Sport und besonders im Fußball. Doch als Thirty kommt kann es nur noch besser werden. Thirty rechnet aus wohin er gehen muss um den Ball zu bekommen und ihn ins Tor zu schießen. Er schafft es wirklich und wird natürlich von seinen Teamkollegen gefeiert. Am späten Nachmittag, als langsam die Sonne untergeht, belauscht sie die „Nr. 1“ der Klasse und zeichnet ihr Gespräch auf, in dem Hitoshi unter anderem sagt, dass sie nur ein Programm ist und ihm das trotzdem egal ist. Die „Nr.1“ versucht die beiden lächerlich zu machen in dem sie das Band am nächsten Tag über das Schulradio veröffentlichen will. Was wird geschehen? Wird sie es wirklich schaffen Hitoshis und Thirtys Geheimnis zu lüften? Wird Thirty wirklich für immer bei Hitoshi bleiben?

Eigene Meinung
„A.I. Love You“ ist das Erstlingswerk von Ken Akamasu. Der Anfang erinnert sehr an „Video Girl Ai“ und gehört in die Sparte „armer/dummer Junge findet wunderhübsches Mädchen und wird glücklich“. Die Story ist sehr spannend und sehr lustig. Der Humor kommt besonders durch Thirtys Unwissenheit und die Tollpatschigkeit beider zum Tragen. Der Zeichenstil ist auch sehr gut gelungen. Der Manga ist mit 5€ und einem kleinen Poster und Farbseiten sehr preiswert, was einer der Gründe war, warum ich ihn mir zugelegt hab. Der Manga wird von mir an Leser ab 14 Jahren empfohlen und ein Muss für Fans von Comedy.

A.I. Love You: ©1994-1997 Kodansha/EMA

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A Lollypop or A Bullet

Name: A Lollypop or A Bullet
Englischer Name: A Lollypop or A Bullet
Originaltitel: Satougashi no Dangan wa Uchinukenai
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2008
Deutschland: EMA 2010
Mangaka: Text: Kazuki Sakuraba
Zeichnungen: Iqura Sugimoto
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

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Die 13-jährige Nagisa Yamada führt kein einfaches Leben. Ihr Vater, ein Fischer, kam vor zehn Jahren durch einen schweren Sturm nicht mehr von einer Ausfahrt zurück. Das Geld aus seiner Lebensversicherung ist mittlerweile aufgebraucht, sodass sie Familie von dem kargen Kassiererinnen-Gehalt der Mutter und der Sozialhilfe leben muss. Zu allem Überfluss leidet Nagisas älterer Bruder Tomohiko an der Krankheit Hikikomori, dem krankhaften Rückzug aus der Umgebung anderer Menschen, und hat seit Jahren die Wohnung nicht mehr verlassen.

Nagisas Plan für die Zukunft steht fest: Sie will raus aus dem Elend und möglichst auch weg vom Land. Aus diesem Grund hat sie vor, nach der Mittelschule nicht mehr auf die Oberschule zu gehen. Stattdessen möchte sie den JSDF, den japanischen Selbstverteidigungsstreitkräften, beitreten. Dort wird man sofort bezahlt und als mündig angesehen. Für Nagisa ist klar, dass sie hauptsächlich schnell Geld verdienen möchte. Alles andere ordnet sie diesem Wunsch unter.

Eines Tages kommt die seltsame Mokozu Umino in Nagisas Klasse. Sie ist ein hübsches Mädchen aus Tokyo, das zudem einen solch ausgefallenen Namen trägt („Mokozu“ bedeutet „Seetang“ auf japanisch). Dadurch allein erregt sie schon Aufsehen, bevor sie die Klasse betritt. Zudem soll ihr Vater der bekannte Sänger Masachiko Umino sein. Als wäre das nicht schon Trubel genug, schockt sie die ganze Klasse mit ihrer Vorstellung. Ohne Vorwarnung kippt sie eine halbe Flasche Wasser in sich hinein, als wäre sie am Verdursten. Darauf verkündet sie der Klasse, dass sie in Wirklichkeit eine Nixe, also eine Meerjungfrau, sei und eigentlich aus dem Ozean stamme.

Die meisten Schüler tun Mokozus Gehabe als das typische Verhalten einer Prominententochter aus der Großstadt ab. Auch Nagisa hat eigentlich überhaupt keine Ambitionen, mit der offensichtlich verwöhnten Tochter aus gutem Hause etwas zu tun haben zu wollen. Dies beruht nicht auf Gegenseitigkeit. Aus unbekanntem Anlass ist Mokozus im Gegenteil sogar ganz wild darauf, Nagisas Freundin zu werden – komme, was da wolle.

A Lollypop or A Bullet Band 2Neben einigem anderen fallen Nagisa die ständigen Lügen ihrer neuen Klassenkameradin auf die Nerven. Nicht nur, dass sie leugnet, die Tochter des Sängers Umino zu sein, sie behauptet auch nach wie vor, eine Nixe zu sein und erzählt allerhand wundersame Geschichten aus dem Meer. Eher widerwillig stimmt Nagisa einem gemeinsamen Kinobesuch zu.
Dieser Tag soll einige Erkenntnisse mit sich bringen, die das Verhältnis der beiden Mädchen verändern…

Eigene Meinung
„A Lollypop or a Bullet“ ist die Manga-Adaption des Romans „Satougashi no Dangan wa Uchinukenai“ der „Gosick“-Autorin Kazuki Sakuraba mit den Zeichnungen von Iqura Sugimoto.
Auf den ersten Blick wirkt die Story wie eine Mystery-Geschichte, doch mit der Zeit kann man deutlich mehr dramatische und auch sozialkritische Elemente darin festmachen. Der Leser kann den Weg zweier Mädchen verfolgen, die mit der Zeit Freundinnen werden. Es zeigt sich, dass sich die beiden Mädchen trotz der unterschiedlichen Welten, aus denen sie stammen, eigentlich sehr ähnlich sind. Abgesehen von den finanziellen Problemen Nagisas, stammen beide aus problematischen familiären Verhältnissen. Aus Liebe zu ihrem Bruder erstickt Nagisa ihre eigenen Träume für die Zukunft und zwingt sich zu einer realistischen Denkweise. Auf der anderen Seite versucht Mokozu, die Probleme mit ihrem Vater zu vergessen, indem sie sich ein imaginäres zweites Leben ausmalt – als Nixe im Ozean, die frei und ungezwungen leben kann. „Liebe heißt auch Verzweiflung“ ist ein Zitat aus dem ersten Band, das die Problematik der Handlung verdeutlicht.
„A Lollypop or a Bullet“ ist eine ernsthafte zweibändige Serie, die Grusel-Elemente mit einer realistischen Story verknüpft. Durchaus empfehlenswert!

© Rockita

A Lollypop or a Bullet: © 2008 Kazuki Sakuraba & Iqura Sugimoto, Kadokawa Shoten / EMA

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Alexandra Völker

AlexandraAlexandra Völker ist eine von Deutschlands bekanntesten Mangazeichnerinnen. 2006 erschien ihr Manga „Catwalk“ bei EMA und erfreut sich größter Beliebtheit. Auf der Leipziger Buchmesse 2007 hatten wir die Ehre Alexandra etwas näher kennenlernen zu dürfen.


PummelDex: Fangen wir langsam an: Wie bist du zum Zeichnen gekommen?

Alexandra Völker: Meine Mama konnte ganz gut malen und hat mir ihr Talent wohl weitervererbt. Eigentlich habe ich schon immer ganz viel gemalt und bekam in der Grundschule Privatkunstunterricht, bei einer sehr guten Künstlerin bei uns in Hamm (NRW), Martine Mallet. Martine hat mir alles Notwendige beigebracht, nur nicht richtig Manga zeichnen. Die Vorliebe zu Manga begann bereits in der Grundschule mit „Sailor Moon“. Früher habe ich nur Einzelbilder gemalt, mit 14 kamen dann Mangaseiten hinzu. Als ich mich sicherer fühlte, machte ich bei Comic Campus 2004 mit, belegte den 2. Platz und bekam einen Vertrag bei EMA.

PummelDex: Hast du einen Alternativplan, wenn das mit dem Zeichnen nicht klappen sollte?

Alex2Alexandra Völker: Ja, klar. Ein Alternativplan ist wichtig, weil Mangazeichnen eher ein Nebenjob ist. Ich mache jetzt Abitur, ich hoffe, dass ich das bestehe *lacht*. Und danach würde ich gerne, wenn ich aufgenommen werden, Grafikdesign studieren (also 2008). Nebenbei möchte ich Manga zeichnen, wenn es mir die Zeit erlaubt.

PummelDex: Was hast du dann genau vor, zu werden?

Alexandra Völker: Also es wird Grafikdesign mit Schwerpunkt Kommunikationsdesign, das heißt, ich kann beim Verlag arbeiten oder in einer Grafikfirma, vielleicht mache ich mich aber auch selbstständig.

PummelDex: Also nichts mit bei EMA später richtig anfangen?

Alexandra Völker: Mangazeichnen ist einfach noch zu unsicher. Mal gucken, ob wir in zehn Jahren immer noch so einen Manga-Boom haben. Wir hoffen natürlich, ja. Ich würde mich nicht nur auf Manga spezialisieren.

PummelDex: Hamburg wurde mehrfach als „Wiege des deutschen Comics“ bezeichnet. Es wird vielfach, auch von Professoren, gesagt, dass wenn man irgendwo den Durchbruch als (Manga-)Zeichner schaffen kann, dann in Hamburg. Das wäre doch eine super Voraussetzung für dich…

Alexandra Völker: Zu Hamburg habe ich eine weniger feste Bindung, mir sagt Köln mehr zu, weil ich dort eben gerne studieren möchte. Aber wer weiss, was die Zukunft bringt…?

PummelDex: Was hast du für Hobbies, abgesehen vom Zeichnen?

Alexandra Völker: Shoppen und lesen. Sonst verreise ich noch sehr gerne und halte Kontakt zu meinen Lesern.

PummelDex: Was liest du so?

Alexandra Völker: Anne Rice und Steven King, also Horror. Ab und an Fantasy.

PummelDex: Wie bist du auf die Story zu „Catwalk“ gekommen? Gerade eine Thematik mit Albinos ist ja nicht alltäglich.

Alexandra Völker: Ich bin mit den ganzen Modezeitschriften quasi aufgewachsen, weil meine Mama ein großer Modefan ist. Sie hat mir die Zeitschrift ‚ELLE‘ näher gebracht, sodass ich ebenfalls Interesse an Mode fand.
Als mir EMA den Vertrag angeboten hat, entschied ich mich für eine Geschichte, also Catwalk, die ich bereits länger im Kopf hatte. Auf Blanche bin ich durch Mamas Erzählungen gekommen, weil sie einen Albinojungen in der Klasse hatte. Er war sozusagen Pate für meine Blanche! Wobei ich natürlich nur ansatzweise die Probleme von Albinos aufgezeichnet habe.

Catwalk Band 1PummelDex: Hast du denn für die anderen Charaktere Vorbilder?

Alexandra Völker: Ja, im zweiten Band kommt eine Designerin vor, das ist eine meiner besten Freundinnen. Sie wusste von ihrem Gastauftritt nichts und als sie sich im Manga entdeckt hat, war sie positiv überrascht! Aber sonst sind meine Charaktere alle fiktiv.

PummelDex: Was sagen denn allgemein deine Freunde dazu, dass du Manga zeichnest?

Alexandra Völker: Meine Freunde sind entweder selber Manga-Zeichner oder Manga-Fansa, sie finden es toll.

PummelDex: Und deine Familie?

Alexandra Völker: Meine Familie ist ebenfalls auf meiner Seite und unterstützt mich.

PummelDex: Hast du, bevor du zu EMA gekommen bist, auch noch an anderen Wettbewerben teilgenommen?

Alexandra Völker: Ja, bei der AnimaniA. Kennt ihr die DVD-Wettbewerbe? Da habe ich oft teilgenommen und fast immer Erfolg gehabt. Das hat mich schon sehr motiviert, deswegen habe ich auch an „Comic Campus“ teilgenommen. Das war eher spontan und ich war sehr überrascht, dass ich auf dem zweiten Platz gelandet bin.

PummelDex: DuO hatten bei Band 1 von „INDePENDENT“ ein Extra dabei. Wäre das nicht auch mal was für dich – vielleicht aus dem Mode-Bereich? Und was würdest du dazu tun, wenn du entscheiden könntest?

Alexandra Völker: Bei DuO war das etwas anders, weil sie eine Zusammenarbeit mit Stabilo hatten. Aber wenn ich die Chance auf ein Merchandise hätte, dann würde zu Catwalk wohl Lippgloss passen…wir wollen ja trendy bleiben *lach*.

PummelDex: Wie lange hast du für das Zeichnen von Catwalk gebraucht?

Alexandra Völker: Insgesamt etwa zwei Jahre. Ich war beim Zeichnen sehr eingeschränkt, weil ich eben noch Schülerin war.

PummelDex: Was hast du nach „Catwalk“ vor?

Alexandra Völker: Gerade eben zeichne ich den „Chibi“ für Carlsen.

PummelDex: Warum bei Carlsen?

Alexandra Völker: Carlsen hat mich angesprochen und die Chibi-Idee fand ich sofort total süß. Vor allem will ich auch so einen knuddeligen Manga haben. *lacht*

PummelDex: Wieviel hast du bereits geschafft?

Alexandra Völker: Also beim „Chibi“ habe ich Zeit und es sind nur 60 Seiten und ich Catwalkhabe bereits mehr als die Hälfte fertig, ich liege gut im Zeitplan.

PummelDex: Worüber wird es in etwa gehen?

Alexandra Völker: Der Titel ist „Make a Date“, also wird es Shoujo sein, mehr verrate ich nicht ;-).

PummelDex: Wäre vielleicht auch ein Wechsel zu Carlsen ein Thema für dich?

Alexandra Völker: Ich bleibe bei EMA, aber parallel für einen anderen Verlag zu zeichnen ist nicht tabu, deswegen wäre eine Zusammenarbeit schon schön. Aber EMA ist das.. hmmm… ja… Herzstück!

PummelDex: Willst du beim Shojo bleiben?

Alexandra Völker: Lasst euch überraschen!

PummelDex: Also kein Ausblick in die Zukunft?

Alexandra Völker: Neee… Erstmal Abitur und danach neue Pläne schieden.

PummelDex: Du wurdest ja auch beim „International Manga Award“ vorgeschlagen…

Alexandra Völker: Das wusste ich bis vorgestern gar nicht. *lacht* Jaa, das ist eine schöne Sache! Ich habe starke Konkurrenz und den Sieg gönne ich jedem ausgewählten Mangatitel.

PummelDex: Wie findest du denn die anderen Zeichner von EMA, die sind ja auch in dem Sinn Konkurrenz?

Alexandra Völker: Nein, absolut nicht! Wir sind vielmehr Freunde und verstehen uns super! Die EMA-Zeichner haben mich anfangs sehr unterstützt und geholfen, mich in der Mangaka-Welt zurechtzufinden ;-), dafür bin ich ihnen sehr dankbar!

PummelDex: Auch mit denen von den anderen Verlagen?

Alexandra VölkerCatgirl: Ja, sowohl Carlsen als auch Tokyopop

PummelDex: Wie lange bist du schon bei Animexx?

Alexandra Völker: Ich bin seit 2003 bei Animexx, also stolze 4 Jahre!

PummelDex: PummelDex kennst du auch?

Alexandra Völker: Ja, aber da bin ich seltener. Meine Internet-Zeit ist sehr eingeschränkt, weil ich im Moment viel lernen muss (und malen). Das heißt, ich bin pro Tag etwa nur eine Stunde online, länger nicht, sonst komme ich zu gar nichts.

PummelDex: Wie lange zeichnest du am Tag?

Alexandra Völker: Im Schnitt 4 bis 6 Stunden.

PummelDex: Dann weiterhin viel Erfolg und vielen Dank für das Interview.

Alexandra Völker: Hat mich gefreut. ^^


Auf dem Bild: Alexandra Völker

Die Urheberrechte für alle hier veröffentlichten Texte, Grafiken, Ton und Video Dokumente liegen, soweit nicht anders angegeben bei uns. Davon ausgenommen sind alle Originalmaterialien, wie Screenshots, Covertexte usw. deren Urheberrecht natürlich bei den offiziellen Lizenzinhabern der Serie liegt.

© 2006 Alexandra Völker, EMA

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360°

Name: 360°
Englischer Name:
Originaltitel: 360° Material
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2010
Deutschland: EMA 2013
Mangaka: Toko Minami
Bände: 8 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

360° Band 1Story
Taki-kun ist der Sonderling der Klasse. Niemand dringt wirklich zu ihm durch. Er scheint mit seinen Gedanken ständig wo anders zu sein und wirkt dadurch distanziert. Auch Mio hält Taki irgendwie für seltsam.

Als sie am Nachmittag auf den Heimweg ist und den nächsten Zug nach Hause nehmen möchte, entdeckt sie Taki am Bahnhof, der mal wieder geistesabwesend die Wolken anstarrt. Dabei gerät er den Gleisen gefährlich nahe. Auch als der Zug einfährt, rührt sich Taki kein Stück. „Was macht Taki da? Wenn er sich jetzt nicht bewegt, wird er überfahren“, geht es Mio durch den Kopf. Reflexartig packt sie Taki und zieht ihn zu sich in sichere Entfernung. Er selbst schein erschrocken zu sein. Scheinbar ist ihm gar nicht bewusst, in welcher gefährlichen Lage er sich gerade befand. Wütend fragt Mio nach dem Grund seiner Unachtsamkeit. Dabei erzählt Taki mit unschuldiger Miene, als sei nie etwas gewesen, dass er die Kondensstreifen der Flugzeuge im Himmel betrachtet hat. Er erklärt, dass es sich um ein wissenschaftlich erwiesenes Phänomen handelt, dass es am nächsten Tag regnen wird, sollten die Kondensstreifen am Himmel länger sichtbar sein. Mio ist fasziniert und gleichzeitig erstaunt. Sie hat Taki unterschätzt. Sie erkennt, dass er viel intelligenter ist, als zunächst gedacht.

Am nächsten Tag ertappt sich Mio dabei, wie sie selbst den Himmel nach Kondensstreifen absucht. Sie will unbedingt wissen, ob diese Geschichte der Wahrheit entspricht. Dabei vergisst sie komplett, auf ihre Umgebung zu achten. Als sie vor ein Auto zu laufen droht, ergreift Taki ihre Hand und stoppt sie. Beide lachen herzlich über diesen Zwischenfall. Scheinbar ist Takis Gedankenlosigkeit ansteckend, belächelt Mio.

360° Band 2Auch Mios Klassenkameraden fällt auf, dass ihre Beziehung zu Taki nun viel vertrauter ist und auch Taki langsam auftaut.

Als Taki sie dann auch noch während des Matheunterrichts vor den Demütigungen des Lehrers in Schutz nimmt und ihr anbietet ihr Nachhilfe in Mathematik zu geben, ist es um Mio geschehen. Sie bemerkt, dass sie nicht nur Freundschaft für Taki empfindet.

Eigene Meinung
„360°“ ist ein typischer Shojo-Manga.
Die Protagonisten wurden entsprechend niedlich ausgearbeitet. Vor allem Takis ungewöhnlichen Chrarakterzüge sind zu Beginn sehr unterhaltsam. Leider verliert er im Laufe der Geschichte immer mehr seiner Unbekümmertheit und Eigenschaften, die ihn besonders gemacht hatten.

Der Zeichenstil ist für das Genre entsprechend weiblich. Dennoch wurden die Figuren sehr einfach dargestellt. Vor allem die Augen wirken häufig leer und kalt. Es fehlen jegliche Lichtspiegelungen in der Pupille. Hingegen wirken farbige Illustrationen, die leider nur auf dem Cover zu sehen sind, umso kreativer. Toko Minamis Farbbilder vermitteln eine gewisse Art von Freiheit und Dynamik.

„360°“ erzählt eine typische Liebesgeschichte des Alltags. Eine Schülerin verliebt sich in den etwas sonderbaren Jungen aus ihrer Klasse, der nach und nach immer mehr seiner eigentlichen Persönlichkeit preisgibt und charmanter ist, als zunächst vermutet. Dabei stößt die Hauptperson auch auf Hindernisse, wie die eifersüchtige Nachbarin. Viele der beschriebenen Elemente der Handlung kennt man bereits aus etwaigen anderen Shojo-Manga. Hier bietet „360°“ wenig Überraschung. Dennoch ist die simple Geschichte niedlich und unterhaltsam. Auf Slapstick und Situationskomik wird jedoch weitgehend verzichtet.

Wer also noch nicht genug Shojo-Liebesgeschichten gelesen hat, kann ruhig mal einen Blick in „360°“ werfen.

© Izumi Mikage
360°: © 2010 Toko Minami, Shueisha / EMA

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20 Masken

Name: 20 Masken
Englischer Name: Man of Many Faces
Originaltitel: 20 Menso ni Onegai!
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 1990
Deutschland: EMA 2005
Mangaka: CLAMP
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 5,00 €

20 Masken Band 1Story
Akira Ijuin ist neun Jahre alt und geht in die dritte Klasse des CLAMP Campus. Er wird oft darum beneidet zwei Mütter zu haben. Jedoch ist sein Vater schon tot. Sein Vater war der „Dieb mit den 20 Masken“. Diesen Job übernimmt nun Akira und erfüllt dadurch die Wünsche seiner Mütter.

Eines Tages kommen seine beiden Mütter auf ihn zu und bitten ihn, etwas für sie zu stehlen. Es handelt sich dabei um den alten Bühnenvorhang der Aula des CLAMP Campus. Akira sieht darin zwar keinen großen Sinn, kann aber den bittenden Blicken seiner beiden Mütter nicht widerstehen. Er kündigt dem Campus den Diebstahl des Vorhanges für die kommende Nacht an. Am nächsten Tag ist die Schule schon in hoher Aufregung. Besonders Akiras Nachbar Ryusuke Kobayashi, Sohn des Besitzers einer Sushi-Bar und Schüler der zehnten Klasse des CLAMP Campus, hat sich als Ziel gesetzt den Dieb mit den 20 Masken zu fangen. Der Abend ist gekommen und Akira hat sich schon mithilfe seiner Mütter in den Smoking gezwängt und einen Zylinder aufgesetzt. Er betritt die Aula und kann ohne weitere Probleme den Vorhang herunternehmen. In diesem Moment wird er von der Polizei und Ryusuke erwischt. Akira flieht mit dem Vorhang auf das Dach. Ihm gelingt die Flucht durch einen Ballon, bestehend aus dem Vorhang und vielen Luftballons (bitte nicht nachmachen!!!). Die Mütter freuen sich sehr über den Vorhang und machen ihn zu ihrem neuen Teppich. Ryusuke ist natürlich sehr enttäuscht, dass er den Dieb nicht fangen konnte.

20 Masken Band 2Akira ist erneut auf der Flucht vor Ryusuke und der Polizei. Dabei springt er auf den Balkon der jüngsten Tochter der Industriellenfamilie Ohkawa. Utako Ohkawa ist fünf Jahre alt und hat sich in ihren Lehrer verliebt. Sie gesteht ihm ihre Gefühle und wird von ihm zurückgewiesen durch den mächtigen Altersunterschied von 17 Jahren. Sie ist nicht sonderlich erbaut, als Akira zu so später Stund sie besucht. Er hört sich ihre Probleme an und versucht ihr zu helfen, was zur Folge hat, dass sie sich in ihn verliebt.

Einige Tage später fordern Akiras Mütter, dass er für sie eine Eisnixe stiehlt. Er erfährt, dass Utako diese Statue zum sechsten Geburtstag bekommen soll und weiß nicht, wie er dieses Problem lösen soll. Zum einen möchte er sie nicht verletzen, zum anderen möchte er seine Mütter nicht enttäuschen. Kurz entschlossen sucht er Rat bei Shigetaka Akechi, seinem Onkel und gleichzeitig Sanitätsarzt des CLAMP Campus. Was wird er ihm raten…?

Eigene Meinung
„20 Masken“ ist die Vorgeschichte zu „CLAMP School Detektivs“. Der Zeichenstil und die Zielgruppe der Leserschaft ist die Gleiche. Es ist also eher etwas für junge Leser oder für sehr große CLAMP Fans. Von der Story her erinnert es mich ein wenig an „D.N.Angel“ auf neunjährigen Verschnitt und sehr viel Kitsch…

20 Masken: ©1990 CLAMP, Kadokawa Shoten/EMA

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07-Ghost Children

Name: 07-Ghost Children
Englischer Name:
Originaltitel: 07-Ghost Children
Herausgebracht: Japan: Ichijinsha 2010
Deutschland: EMA 2013
Mangaka: Yuki Amemiya / Yukino Ichihara
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,00 €

07-Ghost ChildrenStory
Die Mangareihe „07-Ghost“ von Yuki Amemiya und Yukino Ichihara erzählt die Geschichte von Teito Klein und seinen Freunden und Feinden in der Welt der Seven Ghost. In dem vorliegenden Kurzgeschichtenband „07-Ghost Children“ erfährt der Leser mehr über die Hintergründe einiger Figuren und erhält Einblicke in das Leben der Charaktere.

So widmet sich die erste Geschichte „Speed Ster“ Fraus Kindheit auf der fliegenden Insel F31 und lässt den Leser bei seinem ersten Aufeinandertreffen mit dem Luftpiraten Guido teilhaben, der einen tiefen Eindruck bei Frau hinterlässt.

In dem Kurzmanga „Platonic Café“ wird man wie sich Leutnant Kuroyuri, Warsfeil Magier der Black Hawks und sein Begleiter Haruse kennengelernt haben und wie letzterer zu einem Teil der Elitegruppe um Stabschef Ayanami wurde.

Die folgende Geschichte „Begleiter“ ist Ayanami selbst gewidmet und gibt Aufschluss darüber, mit welchen Schwierigkeiten sein neuer Begleiter Yukinami zu kämpfen hat, um sich an der Seite des strengen und unnahbaren Stabschef zu behaupten. Dabei macht ihm besonders seine Tollpatschigkeit zu schaffen, die ihn immer wieder in Schwierigkeiten bringt.

In der Geschichte „Sehnsucht“ setzt der junge Konatsu alles daran allein mit seinen Schwertkampffähigkeiten in die Eliteeinheit „Black Hawks“ aufgenommen zu werden. Da er keinerlei Befähigungen als Warsfeil Magier besitzt, ist die Chance auf Erfolg verschwindend gering und so wird er zunächst abgelehnt. Als ihn plötzlich ein unbekannter Ausbilder zu einem Duell fordert, ahnt Konatsu nicht, mit wem er es eigentlich zu tun hat …

Die letzte längere Kurzgeschichte „Der Himmel, den ich damals sah“ gibt dem Leser weitere Einblicke in Teitos Leben als Kampfsklave und der beginnenden Freundschaft zu Mikage, der sein Zimmernachbar ist.

Neben den längeren Geschichten enthält der Manga weitere witzige Kurzepisoden und Comicsstrips rund um die Charaktere und die Welt und lüftet das ein oder andere Geheimnis.

Eigene Meinung:
Mit „07-Ghost Children“ erschien der lustige und ergänzende Extraband der beliebten Shonen-Fantasy-Reihe „07-Ghost“ von Yuki Amemiya und Yukino Ichihara. Er enthält Sidestories und Extrageschichten zu den Charakteren und gibt dem Leser Einblicke in die Hintergründe der Figuren und der Welt des Mangas. Für Fans der Reihe ist der Einzelband daher ein Muss, da er etliche Informationen enthält und die Charaktere in ein neues Licht rückt.

Im Gegenzug zu der Hauptreihe sind die in „07-Ghost Children“ enthaltenen Kurzgeschichten eher humoristisch und witzig, anstatt dramatisch und actionlastig. Daher ist die Idee eines Extrabandes nicht verkehrt, bleibt die Haupthandlung auf diesem Weg doch von den comedylastigen, verhältnismäßig unpassenden Kapiteln verschont. Für Neueinsteiger ist „07-Ghost Children“ nicht geeignet, da man die Geschichten ohne Vorkenntnisse weder nachvollziehen noch begreifen kann. Insbesondere die Begrifflichkeiten dürften Nicht-Kenner Schwierigkeiten bereiten, aber auch die unterschiedlichen Charaktere und die angedeuteten Hintergründe.

Zeichnerisch ist „07-Ghost Children“ solide und entspricht dem Standart der neueren Bände. Der Stil von Yuki Amemiya und Yukino Ichihara ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, da die Zeichnerinnen sehr stark mit der Frosch- und Vogelperspektive arbeiten und man hin und wieder Schwierigkeiten hat, ein Panel auf den ersten Blick zu erfassen. Auch die vielen Details und die Hintergründe erschweren dem Betrachter das Lesen. Dennoch sind die Figuren dank der ungewöhnlichen Perspektiven sehr dynamisch und interessant.

Alles in allem ist „07-Ghost Children“ ein Muss für Fans der Hauptserie, insbesondere diejenigen, die im Laufe der Zeit die lustigen Episoden und Handlungsstränge vermissen. Wer mehr über die Charaktere erfahren will und kein Problem mit dem Humor der beiden Mangaka hat, sollte sich diesen Extraband nicht entgehen lassen. Lediglich Neulinge sollte im Vorfeld in die eigentliche Reihe reinlesen, da es ansonsten zu Verständnisproblemen kommen kann.

© Koriko

07-Ghost Children: © 2010 Yuki Amemiya / Yukino Ichihara Ichijinsha / EMA

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07-Ghost

Name: 07-Ghost
Englischer Name: 07-Ghost
Originaltitel: 07-Ghost / Seven Ghost
Herausgebracht: Japan: Ichijinsha 2005
Deutschland: EMA 2010
Mangaka: Yuki Amemiya / Yukino Ichihara
Bände: 17 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

07-Ghost Band 1Story
Teito Klein ist ein aufstrebendes Talent der Barsburger Militärakademie. Ursprünglich als Waise und Sklave an die renommierte Eliteschmiede auf dem Schloss Barsburg gekommen, fand er bald im Präsidenten der Akademie einen hochrangigen Fürsprecher, der es ihm ermöglichte, die Bildungseinrichtung zu besuchen. Seither gehört er zu den besten Schülern. Wegen seiner Herkunft wird er jedoch von seinen Mitschülern gemieden. Einzig sein Klassenkamerad und bester Freund Mikage hält zu ihm.

Der Tag der lang ersehnten Abschlussprüfung hält für die Prüflinge einige Überraschungen bereit: Es gilt, einen gewalttätigen übermenschlichen Gefängnisinsassen zu bezwingen. Teito und Mikage bestehen diese schwere Aufgabe aber mit Barvour; Teito sogar so gut, dass er schon als hochrangiger Kadett des „Auges von Michael“ gehandelt wird – eine ganz besondere Auszeichnung. Kurzum, der Ex-Sklave sieht einer gemachten Zukunft entgegen. Doch es soll alles anders kommen.

Beim Anblick von Oberst Ayanami, einem der führenden Militärs von Barsburg, verliert Teito aus ihm unbekannten Grund die Nerven. Die verschütteten Erinnerungen aus seiner Vergangenheit brechen wieder vor und verleiten ihn dazu, den Obersten anzugreifen. Damit ist seine Karriere vorbei, bevor sie begonnen hat. Teito wird ins Gefängnis geworfen, kann aber dank seines Freundes Mikage, der sich als seine Geisel ausgibt, aus der Burg entfliehen.

07-Ghost Band 2Auf der Flucht strandet der junge Mann im wahrsten Sinne des Wortes in den Händen einiger Priester aus dem 7. Bezirk der Kirche Barsburgs. In diesem immunen Bereich unter Führung des Papstes, dem Bezirk Gottes, gewährt man ihm Obdach, denn auf diesen Ort hat das Militär keinen Einfluss.
Dort lernt Teito auch einiges über den Schutzherrn der Kirche. Angeblich entsendete Gott sieben Lichter – die Seven Ghosts – auf die Erde, um den entflohenen Gott des Todes „Verloren“ zu bestrafen. „Verloren“ wurde besiegt und auf ewig in die Kirche eingeschlossen.

Die Kirche weckt in Teito lang vergessene Erinnerungen. Mit der Zeit wird ihm klar, dass er im Waisenhaus dieser Kirche aufgewachsen ist, lange bevor das Reich Barsburg den 7. Bezirk zerstörte und ihn zum Sklaven machte.
Was wird die Zukunft noch für ihn bereithalten? Und welche verschütteten Erinnerungen warten noch darauf, enthüllt zu werden?

Eigene Meinung
„07-Ghost“ („Seven Ghost“) ist eine spannende Fantasy-Serie von Yuki Amemiya und Yukino Ichihara. In einer turbulenten und verwicklungsreichen Story aus geheimnisumwobenen Geistergeschichten und Szene-Comedy versuchen Militärs und Geistliche die Macht über sagenumwobene verschollene Schätze zu gewinnen. Inmitten dessen stehen Teito und Mikage, deren Freundschaft auf eine harte Probe gestellt wird. Actiongeladene Fights mit der speziellen Kampftechnik „Zaiphon“ und mystischen Kirchen-Waffen runden die Handlung ab.

Die Story ist am Anfang ziemlich verwirrend, erst beim zweiten Lesen steigt man durch einige der Vorgänge durch und versteht die Anspielungen richtig. Dennoch ist die Handlung sehr interessant, man kommt kaum von ihr los und möchte die Antworten hinter den zahlreichen Geheimnissen erfahren.
Der Zeichenstil entspricht einem typischen Shonen-Manga, auffällig ist aber die häufige Verwendung von Frosch- und Vogelperspektiven, die die Charaktere und Gebäude noch größer erscheinen lassen. Leider gibt es in der deutschen Ausgabe keine Farbseiten. Diese sind in der Originalausgabe nämlich ziemlich gelungen.
Ansonsten bietet „07-Ghost“ alles für einen geheimnisvollen Lesenachmittag und kann zweifelsfrei empfohlen werden. In Japan existiert neben dem Manga auch noch eine gleichnamige Anime-Serie, die sich recht großer Beliebtheit erfreut.

© Rockita

07-Ghost: © 2005 Yuki Amemiya / Yukino Ichihara Ichijinsha / EMA

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‚cause I Love You

Name: ‚cause I Love You
Englischer Name: Suki: A Like Story
Originaltitel: Suki Dakara Suki
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 1999
Deutschland: EMA 2004
Mangaka: CLAMP
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 5,00 €

'Cause I Love You Band 1Mögen.
Etwas mögen, jemanden mögen.
Was bedeutet das überhaupt?

Story
Eines Abends im Winter schneit es. Hinata Asahi beobachtet mit ihrem Teddy den Schnee. Plötzlich sieht sie Licht im Nachbarhaus, welches bisher unbewohnt war. Neugierig wie sie ist, rennt sie sofort los und klettert über einen Baum in den Nachbargarten. Doch sie rutscht aus, fällt vom Baum und landet auf ihrem neuen Nachbarn. Nach einer kurzen Vorstellrunde hilft er ihr beim Aufstehen und hält dabei ihre Hand. Hinata bemerkt, dass er warme Hände hat und findet ihn gleich noch viel sympathischer.

Am nächsten Morgen erfreut sich Hinata an dem liegen gebliebenen Schnee. Sie muss aber zur Schule und kann nicht mit ihrem Teddy draußen spielen. In der Schule angekommen wird sie von ihrer Freundin Toko begrüßt, der sie sofort von ihrem neuen Nachbarn erzählt. Wenige Sekunden später kommt auch ihre andere Freundin Emi dazu. Von ihr erfährt Hinata, dass sie einen neuen Klassenlehrer bekommen. Als dieser neue Lehrer die Klasse betritt, stellt sich heraus, dass es Hinatas neuer Nachbar ist, Shiro Aso. Sie läuft ihm gleich hinterher und fragt ihn, ob er noch ihren Namen weiß. Als er ihren Namen richtig nennt ist sie sehr glücklich. Sie erzählt das ihren beiden Freundinnen und Emi bittet sie sofort, niemanden etwas davon zu erzählen, da es an einer Mädchenschule unangebracht ist. Doch Toko macht sich große Sorgen um Hinata. Sie kennt sie schon lange und weiß was ihr schon widerfahren ist.

'Cause I Love You Band 2Auf ihrem Heimweg sieht sie eine schwarze Katze und versucht sie zu fangen, doch diese ist schneller, lässt sich aber von Herrn Aso auf den Arm nehmen. Hinata möchte nun auch mal die Katze auf dem Arm halten und freut sich sehr, als Herr Aso ihr die Katze gibt. Danach gehen beide gemeinsam nach Hause. Dort angekommen begrüßt sie ihre Teddybären und gibt der Katze ein wenig Milch zu trinken. Am nächsten Morgen beeilt sich Hinata, um mit Herrn Aso zusammen zur Schule gehen zu können. In der Schule wuschelt er ihr durch die Haare, was sie sehr mag. Stolz und glücklich erzählt sie ihre neuen Erlebnisse ihren beiden Freundinnen, wodurch Toko ein trauriges Gesicht macht. Was ist los mit Toko? Mag der Lehrer Hinata wirklich oder hat er ein dunkles Geheimnis?

Eigene Meinung
„Suki Dakara Suki – Ich liebe, weil ich liebe“
Der Originaltitel gefällt mir irgendwie viel besser. Der Manga ist von CLAMP und daher gefällt mir auch der Zeichenstil recht gut. Die Story zieht sich zu sehr in die Länge und wirkt etwas langweilig. Der Hauptcharakter ist sehr kindlich und mit der Zeit etwas nervig mit ihrer immer fröhlichen Art. Außerdem sieht sie irgendwie aus wie ein Junge. Der Manga ist an sehr junge Leser gerichtet und ist mit nur 3 Bänden abgeschlossen.

‚Cause I Love You: © 1999-2000 Kadokawa Shoten Publishing/EMA

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