K – The First

Name: K – The First
Englischer Name:
Originaltitel: K – The First
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2014
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Original: GoRA -GoHands
Story: Hideyuki Furuhashi
Zeichnungen: Rin Kimura
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Hat der unbedarfte Yashiro wirklich einen Mord begangen, wie es ihm ein junger Mann namens Kuro vorwirft?

Er selbst kann sich an solch einen Vorfall nicht erinnern! Wenn er allerdings nicht von Kuro getötet werden will, muss Yashiro beweisen, dass er nicht der Täter ist. Nur wieso sieht der Täter auf dem Film den ihm der andere zeigt wie er selbst aus?

Daher wird es nicht leicht sein seine Unschuld zu beweisen, da Yashiro nicht wirklich viel mit Beziehungen zu anderen Leuten am Hut hat und seine Zeit lieber allein mit seiner Katze verbringt. Die entpuppt sich zu dem auch noch als nicht normal, da sie auf einmal die Gestalt einer jungen Frau annehmen kann!

Was ist nur los? Was ist das für ein Wahnsinn und warum wird gerade Yashiro da mit hineingezogen? Was sind das genau für Clans, die ebenfalls hinter ihm her sind? Ist er selbst einer der Könige, die von einer mysteriösen Schiefertafel aus Nazizeiten erwählt wurden? Und hat er wirklich ein Mitglied des Homra-Clans ermordet und damit fast einen Krieg zwischen den Clans angezettelt?

Eigene Meinung
„K – The First“ erzählt die Geschichte des Anime von 2012 nach. Der Manga ist in drei Bänden abgeschlossen.

Spannend ist der Manga ganz sicher für Fans des Anime und dessen Nachfolgern, welche ihre Sammlung vervollständigen und oder noch tiefer in die Geschichte eintauchen möchten. Aber auch für Neulinge, die gerade erst auf den Manga gestoßen sind und den Anime noch nicht gesehen haben, ist dieser eindeutig was.

Ich gehöre zur zweiten Kategorie. Zwar hatte ich von dem Anime schon gehört, mir auch mal einen Trailer angesehen, aber den Anime selbst noch nicht gesehen. Bisher gefällt mir die Geschichte aber schon sehr gut. Es wird genug erklärt, dass man nicht ganz im Regen steht und genug offen gelassen, dass man wirklich darauf erpicht ist, zu erfahren, was hinter allem steckt. Daher hat man den Manga auch schnell durchgelesen, da die Spannung einen dazu bringt ihn kaum aus der Hand zu legen, auch wenn er doch ein wenig textlastig ist.

Hat Yashiro wirklich jemanden getötet? Ist er wirklich der farblose König? Oder steckt doch jemand ganz anderes hinter dem Mord und will es ihm nur in die Schuhe schieben? Sicher ist nur, dass Yashiro selbst auch recht ungewöhnlich ist, man aber bei seinem unbedarften, leicht trotteligen Verhalten nicht gerade annehmen möchte, dass er getan hat, was ihm vorgeworfen wird! Ob er es war wird sich dann wohl in den nächsten Bände zeigen.

Neben Yashiro treten auch noch einige Nebencharaktere auf, welche mal mehr und mal weniger stark vorkommen. Am häufigsten hat man mit Kuro und Neko zu tun, aber auch ein paar Mitglieder aus anderen Clans wird etwas Raum eingeräumt. Dies ist auch wichtig für den Aufbau der Geschichte, da man ja verstehen soll was es mit den sieben Königen und der Schiefertafel genau auf sich hat und worum es am Ende genau geht.

Zeichnerisch wird viel Wert auf Details gelegt, allerdings kommen mir die Charaktere manchmal ein wenig zu kindlich und weich rüber, dafür dass sie in knallharten Clans sind, die sich bekriegen. Dagegen herrscht in den Kampfszenen, die hier aber noch ein wenig rar sind, doch eine gute Dynamik. Aufgrund der Action und der doch auch teils eher dunklen Handlung, besonders in Bezug auf den Mord, fände ich eine Altersempfehlung von 12 Jahren nicht schlecht. Vom Verlag wurde allerdings keine abgegeben.

Im Laufe des Jahres folgt mit „K – Countdown“ auch noch ein weitere Manga aus dem K-Universum, der an dem bei KSM erschienenen Animefilm anschließt. Sicherlich finden aber auch die weiteren Manga, Anime und Novellen zu „K“, welche in Japan schon erschienen sind, einen Weg zu uns nach Deutschland.

Fans von wirklich spannenden Geschichten sollten „K – The First“ auf jeden Fall eine Chance geben! Damit macht man ganz sicher nichts falsch!

K – The First: © 2014 Rin Kimura, Hideyuki Furuhashi, GoRA – GoHands, Square Enix/ EMA

Attractive Detectives

Name: Attractive Detectives
Englischer Name:
Originaltitel: Bishonen Tanteidan
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Character Design: Kinako
Story: Nisioisin
Zeichnungen: Suzuka Oda
Bände: 4 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Mayumi sucht seit zehn Jahren nach einem bestimmten Stern, den sie einmal als Kind an einem Strand gesehen hat.

Seit damals ist es ihr Traum, Astronautin zu werden. Allerdings soll sie lieber was anständiges lernen, findet ihre Familie. Sollte sie den Stern nun nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt finden, so muss sie dem Wunsch ihrer Familie folgen und ihren Traum aufgeben.

Da sie verzweifelt ist, wendet sie sich an die „Attractive Detectives“. Diese schönen Jungs haben einen Schulclub gegründet und gehen diversen Fällen nach. Mayumi ist allerdings ziemlich verunsichert, ob das was werden wird mit den Ermittlungen, denn die fünf Jungs sind doch eine ziemliche Marke für sich.

Doch diese finden tatsächlich etwas heraus, doch bringt dieses Wissen nicht nur sie, sondern auch die Detectives in Gefahr!

Nur wer ist hinter Mayumi her? Was hat es mit dem Stern von vor zehn Jahren genau auf sich? Und wieso sehen ihre Augen selbst wie ein Stern aus?

Eigene Meinung
„Attractive Detectives“ ist schon etwas Ausgefallenes. Die Jungs sind mit unter doch schon recht gestört und man traut ihnen nicht so wirklich was zu. Überraschenderweise sind sie dann aber doch recht kompetent in dem, was sie tun. Sie versuchen sogar Mayumi zu beschützen, die vor zehn Jahren wohl mehr gesehen hat, als nur einen „Stern“! Was genau das alles auf sich hat, wird man wohl erst in den folgenden Bänden erfahren.

Gegenüber den Jungs kommt Mayumi allerdings ein wenig blass daher. Außer das sie den Jungs nicht ganz so über den Weg traut und deren Schönheit befremdlich, gar schon fast abstoßend findet und ihrem Stern hinterher jagt, wird da nicht viel bekannt über sie. Ich hoffe, dass sich das noch ändern wird!

Zeichnerisch ist der Manga wirklich gut. Besonders die verschiedenen Charaktere der Jungs werden super zur Geltung gebracht, auch wenn sie doch den gängigen Klischees entsprechen. Darüber sieht man aber gern hinweg, denn die Geschichte ist dennoch interessant genug, um ihr weiter folgen zu wollen, auch wenn der Manga doch recht textlastig ist. Eine Altersempfehlung gibt es nicht, da aber auch noch nicht viel in Sachen Action passiert ist, ist das auch vollkommen okay.

Fans von interessanten Geschichten, die sich gern hübsche Jungs anschauen, sollten guten Gewissens bei „Attractive Detectives“ zugreifen!

Attractive Detectives: © 2016 Nisioisin, Suzuka Oda, Kinako, Kodansha/ EMA

Ema Toyama beendet zwei Manga

Ema Toyama gab auf Twitter bekannt, dass sie ihre Serien „Watashi ni xx Shinasai! Couple-hen“ und „Aoba-kun ni Kikitai koto“ in der Juli-Ausgabe der Nakayoshi beenden wird.

„Watashi ni xx Shinasai! Couple-hen“ basiert auf ihrer Serie „Watashi ni xx Shinasai!“, welche hierzulande unter dem Titel „xx me!“ bei EMA erschienen ist. Der Manga startete erst am 2. März. Der Einzelband wurde für den 13. Juni angekündigt.

Aoba-kun ni Kikitai koto“ in Japan derzeit sieben Bände. Hierzulande ist der Manga bei EMA unter dem Titel „Tell me your Secrets!“ ab Oktober 2018 angekündigt.

Quelle: ANN

 

Armed Girl’s Machiavellism

Name: Armed Girl’s Machiavellism
Englischer Name: Armed Girl’s Machiavellism
Originaltitel: Busô Shôjo Machiavellism
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2014
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Story: Yuya Kurokami
Zeichnungen: Karuna Kanzaki
Bände: 10 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Die private Aichi-Gemeinschaftsschule gilt als besondere Schule für Problemschüler, die anderswo rausgeworfen wurden. Dieses Schicksal ereilte auch den lässigen Fudo Nomura. An der neuen Schule erlebt er sein blaues Wunder. Nicht nur tragen alle Schülerinnen dort kleinere Waffen wie Schlagstöcke zur Selbstverteidigung. Darüber hinaus gibt es ein Quintett an besonders begabten Schwertkämpferinnen, die ihre Klingen auch während des Unterrichts tragen dürfen, um die männlichen Schüler zu disziplinieren.

Die meisten ehemaligen Raufbolde zogen früher oder später die Schwänze ein. Nicht so Nomura. Er denkt gar nicht daran, sich unterzuordnen, weswegen er schon am ersten Tag mit der strikten Schwertkämpferin Rin Onigawara zusammenstößt. Die geht in seine Klasse und will ihn gleich zusammenstutzen. Im Kampf mit ihr offenbart Nomura zur allseitigen Überraschung aber ungeahnte Fähigkeiten und nicht zuletzt eine besondere Kampftechnik, mit der er Rin besiegen kann. Dass er das Mädchen mit der Oni-Maske auch noch versehentlich küsst, scheint zunächst katastrophale Folgen zu haben. Schnell erweist sich der Unfall aber als Glückstreffer. Denn Rin hat bei der Gelegenheit eine gewisse Zuneigung zu Nomura entwickelt und wird dadurch ihm gegenüber offen für Gefälligkeiten.

Zu seinem Pech hat Nomura aber durch seinen Sieg die Aufmerksamkeit der Schule auf sich gezogen. Und so stehen die Schülerinnen bald Schlange, um sich mit ihm im Kampf messen zu können…

Eigene Meinung
Nicht nur im Kino hat man das Gefühl die Storys der neuen Filme größtenteils schon zu kennen. Leider setzt auch der deutsche Manga-Markt verstärkt auf Altbewährtes, das wohl sichere(re) Einkünfte prophezeit. So ist „Armed Girl’s Machiavellism“ ungeachtet des verheißungsvollen Titels eine Mischung aus „Prison School“ und Schuldmädchen-Martial Arts-Serie wie „Ikki Tousen“ oder zuletzt „Dragons Rioting“. „AGM“ (so die offizielle Abkürzung) richtet sich aber an eine jüngere Zielgruppe. Dementsprechend sind die Mädchen kleiner und niedlicher, die Kämpfe vordergründiger und es gibt weniger Fanservice. Grundsätzlich ist aber nichts an der Handlung wirklich neu, gerade die Situationskomik greift hauptsächlich auf bekannte Muster zurück (versehentliche Küsse, Sprachschwierigkeiten bei Halb-Japanern etc.). Einziger erfreulicher Lichtblick ist der Protagonist Nomura, der locker durch die Handlung zu schlendern scheint.

Angereichert werden die Schulscharmützel mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten des Titelgebers Niccolo Machiavelli. Der war um ca. 1500 Diplomat und prägte als Autor eine Philosophie der Herrschaft durch gewalttätige Unterdrückung aller Gegner. Wenn er wüsste, wofür sein Name heute alles verwendet wird, würde der historische Machiavelli sich wahrscheinlich im Grabe herumdrehen.

© Rockita

Armes Girl‘s Machiavellism: © 2014  Yuya Kurokami / Karuna Kanzaki  Kadokawa Corp. / EMA

 

Love in Hell

Name: Love in Hell
Englischer Name:
Originaltitel: Love in Hell
Herausgebracht: Japan: Futabasha 2012
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Reiji Suzumaru
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Rintaro landet nach einem Sturz vom Balkon in der Hölle, während dem er volltrunken war. Dort angekommen erwartet ihn auch schon seine junge, dämonische Betreuerin Koyori. Er ist ihr erster Sünder, den sie zu betreuen hat und dementsprechend legt sie sich auch bei ihm ins Zeug.

Allerdings sieht Rintaro nicht wirklich ein, dass er in die Hölle gehört und tut sich zudem mit den Gepflogenheiten in seinem neuen Umfeld nicht gerade leicht. Wer trägt als Kleidung auch schon gern einen Ipod und sonst nichts? Zudem ist der junge Mann auch niemand der gern Schmerzen erleidet, nur ist dies die Währung in der Hölle.

Je mehr Schmerzen man erleidet, desto mehr Grolar erhält man. Außerdem trägt man durch das erleiden von Schmerzen seine Sünden ab und hat vielleicht die Chance der Hölle zu entfliehen.

Nur stellt sich Rintaro nicht wirklich gut dabei an. Fällt auf einen Betrüger rein, freundet sich mit einem auf SM stehenden Sünder an und begrapscht auch noch seine Betreuerin.

Wird er es dennoch aus der Hölle schaffen? Oder freundet er sich doch noch mit Schmerz und Leid an? Zumal Koyori auch so ihre Vorzüge hat!

Eigene Meinung
„Love in Hell“ ist ein ziemlich schräger und auch brutaler Manga. Da wird sich wohl jeder selbst ein Bild machen müssen, ob der Manga etwas für einen wäre oder eben nicht. Meins war er jetzt nicht wirklich, wobei es schon den ein oder anderen witzigen Moment gab.

Allerdings war mir das alles doch ein wenig zu brutal und zu sexualisiert. Die Dämoninnen zeigen immer wieder ihre üppigen Vorteile und die Männer in der Geschichte steigen auch nur zu gern auf den sexuellen Aspekt ein und grapschen wo sie nur können. Aus diesem Grund wäre für mich eine Altersempfehlung ab 18 Jahren auch sinniger gewesen, diese wurde vom Verlag aber auf 16 Jahre eingestuft.

Zeichnerisch kommen am besten die weiblichen Charaktere und die Folterszenen herüber. Der Protagonist und der Rest der männlichen Charaktere werden eher überspitzt dargestellt, oft schon in grotesken Zügen.

Interessant ist die Geschichte schon, allerdings wären ein paar mehr Informationen zu den Charakteren und deren Vorgeschichte besser gewesen. So wächst niemand einem wirklich ans Herz! Bedingt dadurch und durch die fehlende Spannung, bin zumindest ich nicht gewillt mir noch die kommenden Bände zu kaufen.

In Japan erschien auch zum Manga ein Spin-off mit dem Titel „Love in Hell: Death Life“. Vermutlich wird sich dessen erscheinen in Deutschland an den Verkaufserfolg von „Love in Hell“ ausrichten.

Im Endeffekt muss jeder selbst für sich selbst entscheiden, ob die Geschichte von Rintaro etwas für einen ist oder nicht.

Love in Hell: © 2012  Reiji Suzumaru, Futabasha/ EMA

To your Eternity

Name: To your Eternity
Englischer Name:
Originaltitel: Fumetsu no Anata he
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2017
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Yoshitoki Oima
Bände: 11 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Ein unbekanntes Wesen wird auf die Erde geschickt. Am Anfang ist es nur eine Kugel. Aber je mehr es von der Welt sieht, je mehr Lebewesen es trifft und emotionale Traumata es erlebt, desto weiter entwickelt es sich.

Zuerst trifft es auf einen sterbenden Wolf und nimmt dessen Form an. Es trifft in der Gestalt dann auf einen jungen Mann, der ganz allein in den weiten einer Winterlandschaft lebt und hart ums Überleben kämpft. Die anderen Dorfbewohner sind losgezogen, um eine neue Heimat zu finden und hatten ihn mit den Alten zurück gelassen. Doch diese starben und so war nur noch er dort. Ganz allein, nur mit seinem Wolf.

Doch der Drang den anderen zu folgen wird zu stark und sie machen sich auf den Weg. Allerdings verletzt sich der junge Mann schwer und die Wahrheit über den Verbleib seiner Leute lässt ihn einen Teil seines Verstandes verlieren. Am Ende verliert er sein Leben und der Wolf wird zu dem jungen Mann.

Er zieht weiter, sucht nach immer neuen Reizen, um sich weiter zu entwickeln und findet diesen unter anderem in einem monströsen Bären und einem kleinen Mädchen.

Wie wird das Wesen, das von dem Mädchen einen Namen erhält, weiterentwickeln? Wird es irgendwann seine Unsterblichkeit verfluchen? Und wer hat das Wesen geschickt?

Eigene Meinung
„To your Eternity“ ist ein eher ruhig anmutender Manga, der dennoch viel Schauwert bietet und hin und wieder auch etwas Action, aber auch eine gewisse Traurigkeit in sich birgt. Die Zeichnungen sind wirklich toll, sehr detailreich und unterschiedlich in seinen Stilen, was die Stimmungen der verschiedenen Abschnitte des Manga wirklich gut unterstreicht.

Das Wesen lernt beständig dazu. Erleidet dabei aber auch viel Schmerz, den der Reiz den es braucht um sich weiter zu entwickeln endet zumeist mit seinem Tod. Allerdings kommt es immer wieder zurück ins Leben. Es lernt jedes Mal dazu. Nimmt andere Gestalt an und wird mit der Zeit sicher auch lernen was Gefühle sind und zu sprechen anfangen. Wird es verstehen was es heißt zu leben, zu lieben und wie befreiend es auch sein kann einmal endgültig zu sterben?

Dies ist gerade das was den Manga so spannend macht, so ruhig er hin und wieder schon mal ist. Was bedeutet es zu Leben? Was ist ein Leben wert und ist ewiges Leben wirklich erstrebenswert? Gerade um die Antworten es Wesens darauf zu erfahren, wird man sicher auch die weiteren Bände des Manga kaufen wollen. Zumal es sicher auch interessant sein wird zu erfahren, wer es genau war, der die Kugel auf die Erde geworfen hat!

Eine Altersempfehlung gibt es nicht, aber ich denke das man schon um die 12 Jahre alt sein sollte, um die Geschichte und deren Hintergründigkeit auch wirklich zu verstehen. Zudem sind ein paar Szenen doch ein wenig heftig. Besonders dann, wenn sich das Wesen nach einem grauenvollen Tod wieder zusammensetzt und heilt.

Fans von wirklich guten, hintergründigen Geschichten, mit einer Spur Action und ganz viel Gefühl, sollten bei „To your Eternity“ unbedingt zugreifen!

To your Eternity: © 2017 Yoshitoki Oima, Kodansha/ EMA

Perfect World

Name: Perfect World
Englischer Name:
Originaltitel: Perfect World
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2015
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Rie Aruga
Bände: 9 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Die junge Tsugumi trifft während eines Geschäftsessens auf ihren alten Schulkameraden Itsuki. Allerdings hatte sie keine Ahnung davon, dass dieser seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt.

Zwar versucht ihr Verstand sie davon zu überzeugen, dass eine Beziehung mit Itsuki nie klappen könnte, aber ihr Herz lässt sich davon nicht beeindrucken. Langsam kommen sich die Beiden näher und Tsugumi erfährt wie schwer es für Itsuki als Rollstuhlfahrer oft ist und wie seine Beziehung zu seiner alten Schulliebe zerbrach.

Als es Itsuki dann auch noch gesundheitlich schlechter geht, wird Tsugumi erst so richtig klar, wie sehr sie sich schon verliebt hat.

Aber wird Itsuki ihnen eine Chance geben? Er selbst scheint nicht daran zu glauben eine glückliche Beziehung führen zu können. Daher vergräbt er sich in seine Arbeit als Architekt und tut damit seiner Gesundheit keinen Gefallen.

Wird Tsugumi dagegen wirklich mit seiner Behinderung, den Blicken der Leute und dem Gerede leben können?

Gibt es eine gemeinsame Zukunft für die Beiden?

Eigene Meinung
Ich fand „Perfect World“ wirklich toll. Die Geschichte geht zu Herzen. Mit dem Thema Behinderung wird realitätsnah umgegangen, was ich sehr gut fand. Es wird nichts über dramatisiert, dagegen aber auch gezeigt, wie schwer es sein kann mit einer Behinderung zu leben. Gerade im Umgang der Menschen untereinander.

Gut fand ich auch den Zwiespalt den Tsugumi erlebt. Sie gibt sich nicht gleich ihren aufkeimenden Gefühlen hin. Vielmehr hat auch sie zuerst mit Vorurteilen zu kämpfen und versucht herauszufinden, ob sie sich wirklich eine Zukunft mit Istuki vorstellen kann.

Aber auch dieser hat mit dem Unfall, seiner alten Liebe und seinem jetzigen Leben im Rollstuhl zu kämpfen. Man kann nachvollziehen, dass er im Grunde allein bleiben will, da er glaubt eine Frau in seinem Leben nicht glücklich machen zu können. Daher stürzt er sich in seinen beruflichen Erfolg, verliert dabei aber auch an Lebensqualität.

Es wird sich zeigen, ob die Beiden am Ende wirklich ein Paar werden. Sie werden wohl noch viel durchmachen, aber das macht die Geschichte so real und spannend. Dies ist auch ein Grund weswegen man den Manga bis zum Ende kaum aus der Hand legen mag, auch wenn er doch ein wenig textlastig ist.

Die Zeichnungen sind zu dem wirklich toll, sehr detailreich und ausdrucksstark. Darum wird man auch gleich noch ein Stück mehr in die Geschichte mit hinein gezogen und leidet noch mehr mit den Beiden Hauptcharakteren mit.

Fans von wirklich guten Shojo Manga sollten bei „Perfect World“ unbedingt zugreifen! Man macht damit absolut keinen Fehler!

Perfect World: © 2015 Rie Aruga, Kodansha/ EMA

Girls und Panzer – Little Army

Name: Girls und Panzer – Little Army
Englischer Name: Girls & Panzer – Little Army
Originaltitel: Girls und Panzer – Little Army
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2012
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Story: Girls und Panzer Projekt
Zeichnungen: Tsuchii
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story:
Die 16-jährige Miho Nishizumi hat dem Panzerfahren abgeschworen, doch 6 Jahre zuvor brennt sie noch voller Leidenschaft dafür, da sie zu ihrer großen Schwester Maho aufsieht, die kürzlich bei einem Panzer-Turnier gegen eine deutsche Schule gewonnen hat. Daraufhin zeigen zum ersten Mal in Mihos Leben einige ihrer Klassenkameradinnen ebenfalls Interesse am Panzerfahren: die tollpatschige Hitomi Yuzumoto und die sportliche Chihiro Yusa. Die beiden sind seit jeher beste Freundinnen und wollen nun auch mit Miho befreundet sein. Doch als die drei das Panzerfahren üben, verstaucht sich Chihiro das Fußgelenk und kann nicht mehr fahren. Hilfe naht ausgerechnet in Form der zickigen Halbjapanerin Emi Nakasuga, die aus Deutschland kommt und Japan hasst, weil sich kaum eine Gleichaltrige für Panzer interessiert. Es ist Emi also genauso ergangen wie Miho, weshalb die beiden sich gut verstehen. Nach anfänglichen Streitigkeiten zwischen Chihiro und Emi werden die vier ungleichen Mädchen ein Team und fahren immer wieder gemeinsam Panzer.

Chihiro befürchtet allerdings, dass Hitomis Begeisterung für Panzer schon bald wieder verfliegen könnte, weil sie nicht sonderlich gut darin ist und sich schon immer schnell für Dinge begeistern konnte, die sie genauso schnell wieder aufgegeben hat. Wie sich jedoch herausstellt, ist diese Angst völlig unbegründet, da Hitomi insgeheim fleißig alles über Panzer gelernt hat, um mit den anderen mithalten zu können. Die Lage eskaliert, als Maho zurückkehrt und Emi gesteht, dass sie einen ziemlichen Hass auf Mihos große Schwester hat, da Emis große Schwester im Finale des Turniers gegen Maho verloren hat. Das Ganze macht Miho sehr zu schaffen, weshalb sie beschließt, ein Panzerduell gegen Mahos Team zu arrangieren. Auf die Weise sollen sich Emi und Maho besser kennenlernen. Als Miho jedoch erfährt, dass Emi in nur einem Monat nach Deutschland zurückkehren wird, zeigt sich, dass hinter Emis Hass auf Maho sehr viel mehr steckt als gekränkte Eitelkeit…

Eigene Meinung:
„Girls und Panzer – Little Army“ behandelt Mihos Grundschulzeit und obwohl es in dem Manga um Panzer geht und er in einem Seinen-Magazin publiziert wurde, würde ich ihn eher als Shojo-Titel einordnen. Denn im Grunde genommen ist er vom Stil her wie „Card Captor Sakura“, nur mit Panzern statt Clow Cards. Als ich „Girls und Panzer“ gelesen habe, ist mir negativ aufgefallen, dass die Mädchen sich gleich auf Anhieb gut verstehen und perfekt miteinander harmonieren. Darum gefällt es mir sehr gut, dass im Gegensatz dazu die vier Mädchen in „Little Army“ erst viele Reibereien überstehen müssen, um ein Team zu werden. Die Hauptthemen sind also Streit und Versöhnung, was auch an „DoReMi“ erinnert.

„Girls und Panzer – Little Army“ gehört zu den Mangas, die man absolut nicht nach dem ersten Band beurteilen sollte, da sich die ganze Action erst im zweiten Band abspielt. Der Zeichenstil ist total niedlich und Mihos Grundschulzeit wird mit viel Liebe zu den Charakteren erzählt, weshalb „Little Army“ ein absolutes Must-Have für „Girls und Panzer“-Fans ist. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, da die Mini-Serie ja sozusagen ein Prequel der Hauptreihe ist. Lediglich zu Beginn jedes Bandes gibt es kurze Szenen mit der 16-jährigen Miho aus der Gegenwart. Auch für Mädchen lesenswert!

© Ban_Mido

Girls und Panzer – Little Army: © 2012 Girls und Panzer Projekt, Tsuchii, Kadokawa / EMA

When Amber shines in Neon Light

Name: When Amber shines in Neon Light
Englischer Name:
Originaltitel: Neon Sign Amber
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2017
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Ogeretsu Tanaka
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Wenn Yosuke ein Problem hat, dann jenes, dass sein Gesicht einem Pokerface gleicht. Sein Minenspiel scheint kaum vorhanden zu sein und genau dies führt immer wieder dazu, dass seine Beziehungen zerbrechen.

Umso verwunderter ist er, als er bei seiner Arbeit als Türsteher auf einen jungen Mann trifft, der hinter sein vermeintlich starres Gesicht blicken kann. Masaki scheint wirklich der Einzige zu sein, der ihn wirklich richtig deuten kann. Allerdings ist dies auch kein Wunder, denn dessen Vergangenheit war kein Zuckerschlecken.

Abend für Abend macht er junge Dinger an, geht aber nie zum äußersten und kriegt ständig eine geknallt. Dieses Verhalten macht Yosuke noch neugieriger und so kommt es, dass die Beiden sich mit der Zeit immer näher kommen.

Aber kann Yosuke Masaki wirklich geben wonach dieser sich sehnt? Kann Masaki die Vergangenheit abhaken und sich auf den vermeintlichen Hetero Yosuke einlassen?

Eigene Meinung
Bisher hat mir nur „Come to where the Bitch Boys are“ von Ogeretsu Tanaka nicht gefallen.

„When Amber shines in Neon Light“ ist allerdings wieder ein wirklich herausragender Manga, wie so einige andere von ihr zuvor auch.

In dem Manga dreht sich nicht alles nur um Sex. Stattdessen sind es die Charaktere und ihre Geschichten, die im Vordergrund stehen. Dadurch werden sie einen wirklich nahe gebracht und man leidet mit ihnen mit und hofft auf ein Happy End.

Ich finde es auch immer wieder toll, wie die Mangaka ernste Themen wie Mobbing aber auch die Frage nach der eigenen Sexualität mit aufgreift. Zwar geht sie da auch nie zu tief in die Materie hinein, aber man leidet dennoch mit, zumal der ein oder andere Leser vermutlich selbst schon seine eigenen Erfahrungen mit diesen Themen gemacht hat.

Sex ist aber natürlich dennoch eine Komponente des Manga, sogar eine sehr Explizite. Allerdings ist dieser gut eingesetzt und treibt die Handlung meiner Meinung nach mit voran, was auch nicht immer der Fall in Boys Love Manga ist. Durch den Sexanteil liegt die Altersempfehlung allerdings bei 18 Jahren.

Zeichnerisch ist der Manga auch wieder wirklich toll. Die Charaktere heben sich von den doch sonst oft sehr genretypischen Hauptcharakteren in anderen Boys Love Manga ab, was einen weiteren frischen Wind in die Geschichte bringt.

Wer also wirklich gut unterhalten werden möchte sollte bei „When Amber shines in Neon Light“ unbedingt zugreifen. Der Kauf ist, bei dem spannenden Manga, ganz sicher kein Fehler!

„When Amber shines in Neon Light: © 2017 Ogeretsu Tanaka, Shinshokan/ EMA

Trunken vor Lust

Name: Trunken vor Lust
Englischer Name:
Originaltitel: Dekiai kare to oishii douseichuu
Herausgebracht: Japan: Shinshokan 2016
Deutschland: EMA 2018
Mangaka: Kayou Amamiya
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 7,50 €

Story
In Paris lernt Taisei den jungen Franzosen Ludovic kennen. Zuvor kannten sich die Beiden nur durch die Mails, die sie bezüglich ihrer Arbeit im Weinhandel, austauschten.

Der blonde Mann ist sofort fasziniert von dem Japaner und verguckt sich heftig in diesen. Dieser ist allerdings ziemlich überfordert über die deutliche Zurschaustellung Ludovics Gefühle für ihn, hatte er bisher doch noch nie etwas mit einem Mann. Er lässt sich dennoch darauf rein und sein Verehrer folgt ihm sogar bis nach Japan, um mit ihm zusammen zu sein. Dies gestaltet sich nur nicht so leicht wie gedacht und schnell kommen bei Taisei Zweifel auf, ob das mit ihnen wirklich was Festes sein kann.

Werden die Beiden zusammen bleiben oder gibt es sogar einen Rivalen um Ludovics Gunst?

Eigene Meinung
„Trunken vor Lust“ war okay, aber jetzt auch nichts, das man unbedingt gelesen haben muss.

Es gibt kaum einen Einblick in die Hintergründe der Charaktere, dadurch bleiben diese leider einfach nur fade. Keiner der Beiden wächst einem an’s Herz, so dass man mitfiebern würde, ob aus ihnen nun was wird oder nicht.

Zudem wird die Geschichte einfach zu schnell voran getrieben. Es gibt keine Entwicklung. Ludovic ist einfach verliebt in Taisei, verführt ihn, bringt ihn dazu mit ihm zusammen zu sein, fertig. Dazwischen gibt es dann noch reichlich Sex und zum Ende noch ein klein wenig Drama, als Taisei befürchten muss, das sich sein Freund jemand anderem zuwendet. Wirklich Spannung kommt da nicht auf.

Die Zeichnungen sind dagegen wirklich gut. Besonders explizit geht es in den Sexszenen zu, auf die auch meiner Meinung nach mehr Wert gelegt wurde, als auf den Rest der Geschichte. Durch die Sexszenen liegt die Altersempfehlung auch bei 18 Jahren und ist daher passend gewählt.

Das Lesen des Manga zog sich ein wenig, da kein wirklicher Spannungsbogen zu erkennen war und man immer wieder durch die Sexszenen aus der eigentlichen Geschichte der Beiden gerissen wurde.

Ob der Manga am Ende etwas für einen ist, ist Geschmackssache. Mein Fall war er leider nicht!

Trunken vor Lust: © 2016 Kayou Amamiya, Shinshokan/ EMA

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