Tempest Curse

Name: Tempest Curse
Englischer Name:
Originaltitel: Tempest Curse
Herausgebracht: Deutschland: Carlsen 2014
Mangaka: Martina Peters
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Tempest Curse 01 Story:
Der sogenannte „Grim Reaper“ hält die Polizei auf Trab, taucht der Maskierte doch immer wieder auf, wenn es gilt Verbrechen zu verhindern. Dennoch möchte ihn Kommissar Gabriel vor seinem wohlverdienten Ruhepunkt zur Strecke bringen und das Geheimnis um den seltsamen Retter lüften. Doch so leicht ist es nicht, Grim zu stellen, ist er dem Kommissar doch immer einen Schritt voraus und verfügt über ungewöhnliche Kräfte. Als Gabriel Caleb, Leiter eines Sondereinsatzkommandos und dessen Team an die Seite gestellt werden, gerät der alternde Kommissar mehr und mehr in eine Zwickmühle, da Caleb und seine Leute bei ihren Ermittlungen nicht davor zurückschrecken, Zivilisten zu gefährden. Gleichzeitig entdecken sie, dass es zwischen Grim und den Mädchen Freya und Avah einen Zusammenhang gibt, sind beiden doch immer wieder in der Nähe, wenn Grim auftaucht. Für Caleb, der zunehmende fanatischer wird, steht fest, dass es Grim sich ein neues Opfer gesucht hat: Avah. Er stellt dem Maskierten eine Falle, mit ungeahnten Konsequenzen …

Eigene Meinung:
Die Zeichnerin Martina Peters ist den meisten deutschen Lesern bereits aufgrund ihrer Boys Love Mangas, die u.a. beim Fireangels Verlag („K-A-E“), Cursed („TEN“) und Carlsen („Lilientod“) erschienen sind, ein Begriff. Mit „Tempest Curse“ wagt sie sich erstmals (wenn man den Chibi „e-motional“ außen vorlässt) in eine vollkommen andere Richtung und versucht sich an einem Thriller mit Mystery Elementen.

Dieser Versuch glückt leider nicht vollständig, da die Geschichte von Anfang an sehr verwirrend daherkommt und der Einstieg schwer fällt. Es mangelt an Erklärungen, Hintergrundinformationen und einem kontinuierlichen Handlungsbogen, um die Geschichte um Grim wirklich verstehen zu können. Stattdessen bekommt man bruchstückhafte Elemente, die man nur schwer zu einem Gesamtbild zusammensetzen kann. Das liegt vor allem daran, dass man nichts über die Hintergründe weiß, z.B. wird nicht klar, warum die Polizei eigentlich hinter Grim her ist? Ist er ein Verbrecher oder soll er zur Strecke gebracht werden, weil er sich einmischt? Warum hat Grim besondere Fähigkeiten (ist das in der Welt normal, oder ist er der Einzige mit derartigem Können?) und was veranlasst ihn, sich in die Polizeiarbeit einzumischen? Welchen Ermittlungsstand hat Gabriel überhaupt?

Tempest Curse 02Man wird leider einfach in die Geschichte geworfen, ohne dass Erklärungen folgen, eine Tatsache, die sich bis zum Ende hält. Mit Ausnahme der Identität von Grim ist der Leser am Ende genauso schlau wie vorher – man erfährt einfach nichts. Die Tatsache, dass die Handlung nicht aus Sicht einer Person erzählt wird, macht es zusätzlich schwer dem Bogen zu folgen. Normalerweise fällt die dezentrale Erzählweise bei einem Manga nicht sonderlich ins Gewicht, doch dieses Mal sorgt es dafür, dass man nur schwer eine Beziehung zu den Figuren aufbauen kann.

Auch die Charaktere machen es dem Leser nicht einfach. Sie bleiben recht blass, man kann sich nicht in sie hineinversetzen. Trotz der Action und der spannenden Grundidee erfährt man einfach zu wenig über sie. Die einzige Ausnahme bildet Caleb, der mit einigen Schatten aus der Vergangenheit zu kämpfen hat, aber ansonsten? Bei Gabriel ist lediglich bekannt, dass er in Ruhestand geht, mehr über seine Person wird nicht offenbart. Freya ist zumeist einfach nur niedlich, unschuldig und hat ein Talent in Ärger zu stolpern. Man weiß, dass sie für einen mysteriösen Mann als Sekretärin arbeitet, mehr nicht. Dass dieser Punkt natürlich geheim gehalten werden soll, um nicht zu viel zu verraten, ist dem Leser klar, aber die Art wie das im Laufe der Zeit geschieht wirkt einfach nur platt – da gibt es seitenlange Dialoge zwischen Freya und Avah, die der Leser nicht verstehen kann, weil ihm das Hintergrundwissen fehlt. Immer wieder gibt es Szenen, wo man merkt, dass es einem an Puzzleteilen mangelt, um durch die Handlung zu steigen. Dieses Vorenthalten von Informationen, um die Spannung zu steigern, sorgt eher für das Gegenteil – mit der Zeit ist das einfach nur ermüdend und langweilig. Wenn man ein Kapitel liest, ohne dass es Hinweise oder zumindest neue spannende Informationen gibt und die Charaktere absichtlich um den „heißen Brei herumreden“, macht es irgendwann keinen Spaß mehr. Nichts gegen Geheimnisse, gerade bei einem Thriller sind diese wichtig, aber etwas subtiler hätte man die schon einbauen können.

Lediglich die Zeichnungen können halbwegs überzeugen, wenngleich Gabriel einfach nicht wir ein Polizist aussieht, der kurz vor dem Ruhestand ist. So sicher Martina Peters darin ist, junge Männer und Frauen darzustellen, so weniger überzeugend sind ihre Zeichnungen von älteren Menschen. Vielleicht liegt das an ihrem Stil, doch es passt einfach nicht ganz zusammen. Dafür sind die Actionszenen überzeugend, ebenso die Darstellung von Emotionen, Dynamik und Hintergründen. Man merkt, dass die Zeichnerin schon einige Mangas veröffentlicht hat, denn mit jedem Werk wird sie stilsicherer und steigert ihre Fähigkeiten.

Trotz der soliden Zeichnungen kann „Tempest Curse“ einfach von der Geschichte und den Charakteren her nicht überzeugen. Die Handlung wird zu sprunghaft erzählt, dem Leser fehlen nahezu alle Informationen, um sich auf die Charaktere und die Story einzulassen. Die Tatsache, dass kaum Fragen beantwortet werden, ist ein weiterer Punkt, der nicht unbedingt neugierig auf die Fortsetzung macht. Trotz guter Grundideen schafft es Martina Peters leider nicht zu fesseln. Schade …

Tempest Curse: © 2014 Martina Peters, Carlsen

Cherry Lips

Name: Cherry Lips
Englischer Name:
Originaltitel: Kuchibiru Tameiki Sakurairo
Herausgebracht: Japan: Futabasha 2003
Deutschland: Carlsen 2014
Mangaka: Milk Morinaga
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Cherry Lips 01Story:
Seit der Kindergartenzeit sind Nana du Hitomi beste Freundinnen – sie sind zumeist in derselben Klasse und sind bis zur Mittelstufe unzertrennlich. Doch Nanas Traum gemeinsam auf dieselbe Hochschule zu wechseln, endet, als Hitomi ihr plötzlich eröffnet, sich für eine andere Schule entschieden zu haben. Ohne eine Erklärung sucht Nana nach Antworten und entdeckt dabei, dass sie mehr für ihre Freundin empfindet, als sie gedacht hat. Und Hitomi scheint es ähnlich zu gehen, denn schon bald zeigt sich, dass sie deswegen auf eine andere Schule gewechselt ist. Als die beiden schließlich ein Paar werden, liegen weitere Probleme vor ihnen …

Neben dem Hauptplot um die beiden Mädchen gibt es noch mehrere Kurzgeschichten, die Nanas Klassenkameradinnen und Freunde beleuchten, die sich ebenfalls in Mitschüler oder Lehrer verlieben.

Eigene Meinung:
Die 2-bändige Kurzgeschichtensammlung „Cherry Lips“ stammt von Milk Morinaga, die bereits mit der Yuri-Reihe „Wir beide!“ in Deutschland bekannt geworden ist. Die sieben in sich abgeschlossenen Kurzgeschichten des ersten Bandes erschienen im Magazin Yuri Shimai und bauen lose aufeinander auf. Zumeist tauchen Charaktere der vorherigen Kapitel in einer Nebenrolle auf, so dass man im Laufe der Zeit mehrere Mädchen kennenlernt, die jede für mich mit kleineren Alltagsproblemen zu kämpfen haben. Erst später konzentriert sich die Autorin verstärkt auf Nana und Hitomi und auf ihre wachsende Beziehung.

Nichtsdestotrotz bleibt „Cherry Lips“ inhaltlich sehr seicht, die Geschichten sind flach und nichtssagend. Wirklich reale Probleme werden (wenn überhaupt) lediglich angeschnitten, jedoch nicht näher beleuchtet, ebenso bleiben die Liebesgeschichten im Grunde eher stimmungsarm und schwer nachvollziehbar. Das liegt nicht nur daran, dass die Zeichnerin auf Erotik verzichtet und sich zumeist auf subtile Andeutungen zwischen den Mädchen beschränkt, sondern auch, dass der Funke nur schwer auf den Leser überspringt. Dabei wiegt am schwersten der Umstand, dass es in „Cherry Lips“ nur Mädchen gibt und diese sich natürlich nur in andere Frauen verlieben am meisten. Dass dies ebenso unrealistisch ist, wie ein Yaoi-Mangas, in denen nur Männer auftauchen, wird nicht näher betrachtet. Dadurch wirkt der „Cherry Lips“ einfach unlogisch, nicht greifbar und unverständlich.

Auch die Charaktere können nur schwer punkten – die typischen Schulmädchen, die sich zum Cherry Lips 02ersten Mal verlieben. Bei den Pärchen erwartet den Lese das übliche Schema: schüchternes, unsicheres Mädchen verliebt sich in burschikosen, starken Wildfang (oder umgekehrt). Varianz gibt es kaum, ebenso wenig eine tiefergehende Vorstellung der Figuren. Das langweilt schnell, da sich nicht nur die Geschichten ähneln, sondern auch die Charaktere. Vielleicht gibt sich das in Band 2 und Milk Morinaga konzentriert sich mehr auf die Beziehung zwischen Nana und Hitomi, anstatt die vielen Nebenfiguren zu beleuchten.

Zeichnerisch legt Milk Morinaga einen soliden Manga vor. Ihr Stil ist nicht spektakulär, weiß jedoch durch seine Weichheit und die vielen hübschen Schulmädchen zu gefallen. Hin und wieder wirkt alles ein wenig zu gleichförmig, so dass man die Charaktere leicht verwechseln könnte, doch alles in allem sind ihre Zeichnungen auf einem konstant hohen Niveau.

„Cherry Lips“ ist eine nette Kurzgeschichtensammlung von Milk Morinaga, die vor allem mit hübschen Zeichnungen und lockerleichten Alltagsgeschichten punkten kann. Tiefgang und wirkliche Charakterentwicklung sollte man nicht erwarten – dafür sind die Geschichten einfach zu kurz und zu inhaltsfrei. Wer leichte Unterhaltung sucht und mit leicht lesbischen Inhalten keine Probleme hat, kann bedenkenlos zugreifen, wer auf mehr baut, sollte sich eher nach „Wir beide!“ umsehen.

Cherry Lips: © 2003 Milk Morinaga, Futabasha Publishing / Carlsen

Lost CTRL

Name: Lost CTRL
Englischer Name:
Originaltitel: Lost CTRL
Herausgebracht: Deutschland: Carlsen 2014
Mangaka: Evelyne Park
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Lost CTRL 01 Story:
Im Jahr 2035 ist die Technisierung der Welt weit fortgeschritten – Peilsender sind keine Seltenheit mehr, ebenso gibt es Menschen, die Teile ihren Körper mit Maschinen aufrüsten. Scarlet gehört zu denjenigen, die sich freiwillig einer Operation unterziehen, um schneller und stärker zu werden. Im Auftrag der Regierung soll sie anschließend den Rebellen Nium überwachen, verliebt sich jedoch in ihn und schließt sie der Gruppe an. Als die Gruppe zu zerfallen droht und Niums Leben immer stärker in Gefahr gerät, beschließt dieser sich für 10 Jahre einfrieren zu lassen, um in der Zukunft eine zweite Chance auf Erfolg zu haben. Scarlet soll ihm dabei helfen 10 Jahre später einen erneuten Angriff auf das System durchzuführen.

Aus 10 Jahren werden 100 und unglücklicherweise ist Scarlet die Einzige, die in der Zukunft aufwacht – Niums Kapsel war nie funktionstüchtig, weswegen er diesen Schritt nie gegangen ist. Für Scarlet bricht eine Welt zusammen, doch in den wenigen Mitgliedern der Rebellion, die sich in den vielen Jahrzehnten nie vollkommen aufgelöst hat, findet sie neue Freunde. Gemeinsam suchen sie einen Weg das System, das die ganze Welt beherrscht zu Fall zu bringen, doch dafür muss Scarlet zunächst lernen, wie sie sich in der Online-Welt zurechtfindet und welche erschreckenden Ausmaße die Technik angenommen hat …

Eigene Meinung:
„Lost CTRL“ ist der neuste Manga der Zeichnerin Evelyne Park, die unter ihrem Mädchennamen Evelyne Bösch für den Manga „Feed me Poison“ verantwortlich ist. Während sie in ihrem Debüt die Leser in eine mittelalterliche Welt entführt hat, entwirft sie dieses Mal eine düstere Zukunftsvision, in der das Leben vom Netz bestimmt wird.

Inhaltlich ist man bereits nach wenigen Seiten in der Geschichte. Man lernt Scarlet kennen, die zusammen mit ihrem Geliebten Nium ein neues Leben in der Zukunft anstrebt, ohne jedoch ihre eigentliche Aufgabe zu vergessen – die Rebellion zum Erfolg zu führen. Dass dieser Plan scheitert und Scarlet erst 100 Jahre später geweckt wird, bildet eine spannende Grundlage, denn urplötzlich ist die Heldin der Geschichte in einer Situation, die sie komplett überfordert. Während sie im Jahr 2035 als Wunderwerk galt, ist sie inzwischen ein veraltetes Modell, was sie dem Leser ungemein sympathisch macht. Auch die fortlaufende Geschichte ist sehr gut und in Lost Ctrl Band 2sich schlüssig aufgebaut. Evelyne Park nimmt sich viel Zeit, die wichtigen Dinge, Hintergründe und historischen Entwicklungen zu erklären – man lernt sie quasi mit Scarlet gemeinsam kennen. Dabei merkt man, wie viele Gedanken sich die Autorin über die gesellschaftlichen, politischen und historischen Hintergründe gemacht hat. Sie offenbart wie das System funktioniert, welche Probleme die Rebellen in der Zukunft haben und wie begrenzt die Mittel der einzelnen Charaktere sind, um sich dem Zugriff des Netzes zu entziehen. Dabei ist alles logisch aufgebaut, was der Geschichte wirklich zugutekommt. Man versinkt schnell in der faszinierenden Zukunftsvision der Mangaka und sehnt die Fortsetzung herbei, da sie es sich nicht nehmen lässt den ersten Band mit einem Cliffhanger enden zu lassen.
Nichtsdestotrotz webt die Zeichnerin immer wieder witzige und amüsante Szenen ein, die die ernste Grundstimmung ein wenig auflockern und dem Manga die düstere Atmosphäre aufhellen.

Die Charaktere sind sehr gut in Szene gesetzt, allesamt sympathisch und interessant. Gerade die Heldin ist sehr lebendig und greifbar, so dass man sich problemfrei mit ihr identifizieren kann. Auch die übrigen Charaktere können überzeugen. Evelyne Park baut immer wieder kleine Andeutungen rund um Scarlets Freude ein und zeigt auf, dass nicht nur die Heldin mit Problemen zu kämpfen hat. Seien es Virus und Jeckyll, Tristan und Butler – jeder von ihnen hat die ein oder andere Leiche im Keller oder muss sich mit persönlichen Problemen auseinandersetzen. Im Laufe der Zeit lernt man dadurch alle Figuren näher kennen und kann sich gut mit ihnen identifizieren. Sie alle haben ihre Stärken und Schwächen, gute wie schlechte Angewohnheiten. Das macht sie sehr greifbar und gut nachvollziehbar.

Zeichnerisch bewegt sich Evelyne Park auf einem sehr hohen Niveau. Sie hat einen sehr detaillierten, leicht realistischen Stil, der auch bei Actionszenen und dynamischen Sequenzen gut funktioniert. Auch die Hintergründe sind aufwendig ausgearbeitet, die zukünftige Welt sehr schön in Szene gesetzt. Der starke Einsatz von Rasterfolie mag Geschmackssache sein, doch insgesamt kann „Lost CTRL“ auch stilistisch überzeugen.

Dank der ungewöhnlichen, düsteren Story, der spannenden Hintergrundidee und dem mitreißenden Erzählstil der Mangaka kann „Lost CTRL“ problemfrei mit der japanischen „Konkurrenz“ mithalten. Evelyne Park überzeugt mit Spannung, einem soliden Zeichenstil, einer gut dosierten Portion Humor und liebenswerten Charakteren. Wer Sci-Fi, Dystopien und düstere Zukunftsgeschichten mag, sollte definitiv zugreifen. Bei den deutschen Mangas gehört „Lost CTRL“ definitiv zu den Besseren – zu empfehlen.

Lost CTRL: © 2014 Evelyne Park, Carlsen

Sexperimente

Name: Sexperimente
Englischer Name: Welcome to the Chemistry Lab
Originaltitel: Kagakushitsu e Douzo
Herausgebracht: Japan: Libre 2006
Deutschland: Tokyopop 2008
Mangaka: Rie Honjoh
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Sexperimente Band 1Story:
Für Kosuke fällt die Wahl, welcher AG er in seinem neuen Schuljahr beitreten soll nicht schwer. Chemie statt Fußball, in Anbetracht der Tatsache, dass nur fünf Leute sich dafür entschieden haben und nur Kosuke regelmäßig erscheint, verlockend immerhin hat Kosuke schon nach wenigen Treffen einen Narren an Shibaura gefressen, dem Chemielehrer- sehr zum Unwillen seines Bruders Shuri. Shibaura ist jung, gut aussehend und mit einer mysteriösen Vergangenheit behaftet und Kosuke verfällt ihm nach und nach immer mehr. Nicht nur, dass Shibaura ihm bei schulischen Problemen und chemischen Experimenten zur Seite steht, nach und nach entwickelt Kosuke ein gesteigertes Interesse an seinem Lehrer und beginnt eine äußerst erotische Beziehung mit ihm. Dabei wird schnell klar, dass Shibaura sehr viel mehr zu verbergen hat, als es den Anschein hat und man ihm eine gewisse sadistische Ader nicht abschlagen kann. Doch Kosuke ist sich sicher, dass „Shibalein“ sein Traummann ist und als sein Lieblingslehrer beginnt sich seltsam zu verhalten und schließlich verschwindet ist Kosuke fest entschlossen ihn zu suchen und zurück zuholen…

Parallel zu Kosuke kann man auch die Beziehung zwischen Shuri und Takaya aufblühen sehen. Kosukes älterer Bruder ist stets sehr darauf bedacht auf das Nesthäkchen der Familie acht zu geben, doch das fällt nicht leicht, da Kosuke oftmals Hilfe von seinem Klassenkameraden Takaya erhält. Dieser erscheint Shuri nicht nur seltsam und befremdlich, sondern hat seinerseits ein Auge auf den Beschützer Kosukes geworfen. Immerhin ist Shuri einer der wenigen Personen, die Takaya im Gedächtnis bleiben und als Shuri herausfindet, warum sich Takaya stets alles notiert und aufzeichnet, kommen sich die beiden näher, gleich wenn Shuri einer solchen Beziehung zu Beginn nichts abgewinnen kann…

Eigene Meinung:
„Sexperimente“ von Rie Honjoh ist ein gängiger Yaoi Manga in der beliebten Lehrer- Schüler- Konstellation. Viel Neues hat die Handlung nicht zu bieten, auch wenn irgendwann mehr über Shibauras Vergangenheit ans Licht kommt und zumindest dahingehend ein wenig Tiefgang in die Geschichte kommt. Die Charaktere bleiben dennoch relativ flach und entwickeln sich kaum weiter, da jedoch der zweite Band fünf Jahre nach der Handlung des Vorgängermangas spielt, könnte sich zumindest da etwas mehr tun.

Sexperimente Band 2Die Zeichnungen sind solide, nichts erfrischend neues, sondern gängige Yaoi-Kost, die ebenso austauschbar erscheint, wie die Handlung selbst. Die Gesichter sind hübsch anzusehen, ebenso die Anatomie, doch gerade Nebenpersonen wirken unsauber und lieblos gestaltet. Die erotischen Szenen sind recht explizit, jedoch hätte eine Freigabe „ab 16“ auch gereicht, wobei die Freigabe „ab 18“ wahrscheinlich an den stellenweise leicht SM- artigen Handlungen liegt.

Die deutsche Version ist insgesamt nur minder gut gelungen, woran zum einen Teil die Übersetzung, zum anderen die Druckqualität schuld ist. Besonders negativ fiel mir die Umwandlung des Kosenamens „Shiba-chan“ in „Shibalein“ auf. Da der Name sehr oft fällt, sogar in der erotischen Szenen, wirkt er unheimlich fehl am Platze und kann einem auf die Nerven gehen. Dabei dürfte sich die Endung „chan“ unterdessen soweit eingebürgert haben, dass man sie problemlos in einem Manga verwenden kann und nicht auf solche Anhängsel zurückgreifen muss.

Bei der Druckqualität fällt auf, dass einige Seiten zu dunkel geraten sind, so besonders das vierte Kapitelcover, das man gar nicht mehr erkennen kann, da das Gesicht komplett schwarz zu sein scheint. Erst bei einem Vergleich mit dem Original fällt der Unterschied auf. Das ist sehr schade, da dadurch viele Bilder verschwimmen oder unkenntlich gemacht werden.

„Sexperimente“ ist daher nur bedingt zu empfehlen. Die Umsetzung ist nicht gelungen, der etwas höhere Preis von 7,50 Euro sollte jeden zweimal überlegen lassen, ob er diesen Yaoi-Manga wirklich haben will. Er wärmt gängige Klischees auf, verpackt sie mit einer typischen Story und jeder Menge erotischer Szenen und scheut nicht vor stereotypen Charakteren. Der deutsche Markt hat in der Richtung besseres zu bieten…

© Koriko

Sexperimente: © 2006 Rie Honjoh, Libre Publishing Co.,Ltd. / Tokyopop

Seven Days

Name: Seven Days
Englischer Name: SEVEN DAYS
Originaltitel: SEVEN DAYS
Herausgebracht: Japan: Taiyohtosho 2007
Deutschland: Tokyopop 2010/2015
Mangaka: Rihito Takarai
Story: Venio Tachibana
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,95 € (Taschenbuch)
14,95 € (Perfect Edition)

Seven Days Band 1Story:
Der junge Toji Seryo ist an Yuzuru Shinos Schule das Gesprächsthema Nummer 1. Selbst in Yuzurus Klasse wird immer wieder über den zwei Jahre jüngeren Schüler gesprochen, obgleich sich die Klassen kaum über den Weg laufen. Nichtsdestotrotz ist Seryo besonders bei den Mädchen bekannt, da es das Gerücht gibt, dass er mit jedem Mädchen eine Beziehung eingeht, die ihm am Montag morgen ihre Liebe gesteht. Dass diese Beziehung zumeist nur eine Woche anhält und er sich am Sonntag von ihnen trennt, tut den positiven Gesprächen über Seryo keinen Abbruch, ist er doch sehr zuvorkommend und liebevoll.

Als Yuzuru, der es immer wieder schafft, seine Freundinnen mit seiner unverblümten Art zu vergraulen, an diesem Montag morgen in einer Freistunde vor der Schule auf einen Pizzalieferdienst wartet, auf Seryo trifft, packt ihn die Neugierde. Er will unbedingt herausfinden, wie Seryo darauf reagiert, wenn Yuzuru ihn fragt, ob er für eine Woche mit ihm zusammen sein will. Ohne sich etwas dabei zu denken, sprudeln die Worte über seine Lippen und tatsächlich nimmt Seryo ihn beim Wort! Er beginnt Yuzuru nach der Schule aufzusuchen, sie tauschen ihre Telefonnummern und Mailadressen und obgleich Yuzuru noch immer unsicher ist, ob sein Mitschüler es ernst meint oder nicht, treffen sie sich in den nächsten Tagen immer häufiger.

Yuzuru muss einsehen, dass Seryo es sehr wohl ernst meint und er lernt den jungen Schüler auf eine vollkommen neue Art kennen. Gleichzeitig erkennt auch Seryo, dass Yuzuru nicht so schüchtern und zurückhaltend ist, wie er es sich gedacht hat, sondern wesentlich offener und manchmal auch brachialer sein kann, als sein hübsches Gesicht anderen vermittelt.

Als jedoch Shino, das einzige Mädchen, das Seryo einen Korb gegeben hat, auftaucht, beginnen die ersten Probleme. Yuzuru kann nicht akzeptieren, dass Seryo jedem anderen Mädchen weiteren Kontakt und Freundschaft verweigert, jedoch bei Shino eine Ausnahme macht. Zudem muss er erkennen, dass er eifersüchtig ist und Seryo doch mehr mag, als er es Anfangs gedacht hat. Dass Shino sich nicht so leicht abweisen lässt, sorgt noch für einigen Ärger, zudem rückt das Wochenende immer näher und Yuzuru weiß genau, was sonntags passieren wird…

Seven Days Band 2Eigene Meinung:
„Seven Days“ ist das Debütwerk der Künstlerin Rihito Takarai, die Geschichte stammt von Venio Tachibana. Der erste Band erzählt die ersten vier Tage (Montag-Donnerstag) der Beziehung, die eine Woche dauern soll. Die Zeichnungen sind wunderschön anzusehen, passen sehr gut zu der ruhigen, stillen Geschichte und sind relativ realistisch geraten. Rihito Takarai hat ein Gefühl dafür die Probleme der Charaktere aufs Papier zu bringen, obwohl ihr Stil recht schlicht und einfach gehalten ist und somit teilweise ein wenig an die Grenzen stößt. Dennoch ist es kein Problem in die Geschichte einzutauchen und die Handlung voll und ganz auf sich wirken zu lassen. Besonders schön ist in diesem Hinblick das Cover, das so ganz anders als die typischen Boys Love Cover ist und schon allein vom Stil und Aufbau her, schon ein echter Hingucker ist!

Die Geschichte und die Charaktere sind ebenfalls sehr schön. Im Gegensatz zu anderen Boys Love Geschichten, vermeidet die Autorin übermäßigen Kitsch und unnötige Gefühlsromanzen. Bei „Seven Days“ läuft alles in sehr ruhigen, gemäßigten und dadurch auch realistischen Bahnen ab. Es fällt nicht schwer, sich vorzustellen, dass solch eine Geschichte wirklich passieren könnte, da auch die Charaktere nicht extrem und überdreht sind, sondern sowohl Yuzuru als auch Seryo wie normale Jugendliche daherkommen, die beide ihre guten und schlechten Seiten haben. Genau das macht „Seven Days“ zu einer wahren Perle unter den Boys Love Mangas. Es gibt keine SD- und Gageinlagen, keine übertriebenen Romantik- und Liebesszenen und auch keinerlei erotische Szenen. Rihito Takarai und Venio Tachibana wollen einfach nur eine Geschichte erzählen, die vielleicht recht einfach gehalten, jedoch insgesamt umso interessanter und ungewöhnlicher ist. Der Leser kann die Entwicklung der beiden Charaktere nachvollziehen, die vorsichtigen Annäherungen und die nach und nach aufkeimenden Gefühle – ohne jemals in Gefahr zu laufen kitschig und unrealistisch zu werden.

Insgesamt sei „Seven Days“ jeden Boys Love Fan ans Herz gelegt. Die Geschichte ist wunderschön und einfallsreich, die Charaktere realistisch und nachvollziehbar und die Zeichnungen sind zwar einfach, jedoch sehr wirkungsvoll. Wer ruhige Boys Love Geschichten mag, die ein wenig in Richtung „Only the Ringfinger knows“ gehen (nur nicht so kitschig), der sollte „Seven Days“ unbedingt kaufen. Doch auch andere, insbesondere Shojo-Fans, könnten einen Blick in den zweibändigen Manga riskieren. Es lohnt sich!


Seven Days Perfect Edition Band 1
Special Edition:

Wie zuvor „A foreign Love Affair“ und „Des Teufels Geheimnis“ bekam auch der beliebte Boys Love Manga „Seven Days“ eine Perfect Edition spendiert, da Band 1 seit einer Weile vergriffen ist und zu horrenden Preise gehandelt wird. Für die Hardcover-Neuauflage hat Tokyopop das Cover optisch leicht abgeändert (leider nicht unbedingt zum Vorteil) und sich um weitere Extra-Farbillustrationen bemüht, die auf Band 1 und 2 aufgeteilt wurden. Zudem wird in Band 2 eine Dankeskarte von Rihito Takarai enthalten sein. Ansonsten gibt es leider keine weiteren Extras.

Die Perfect Edition ist qualitativ auf jeden Fall besser als die alte Taschenbuchausgabe – der Einband ist stabil, der Druck wirklich gut gelungen. Lediglich das Cover selbst ist dank des weißen Balkens nicht so schön, wie das alte, da es sehr plump wirkt. Die Bindung ist ebenfalls sehr gut, der Druck klar und qualitativ hochwertig. Alles in allem, ist das Buch durchaus seinen stolzen Preis von 14,95€ wert, insofern man nicht die alte Taschenbuchausgabe im Schrank stehen hat. Bis auf die beiden Farbseiten und das kleine Gimmick in Band 2 gibt es nämlich nichts Neues, weder einen Bonusmanga, noch Sonderseiten. Daher ist die Hardcover Version am ehesten für diejenigen von Interesse, die Softcover-Mangas verpasst haben. Denn dass sich die Serie lohnt, steht außer Frage – sie gehört zu den schönsten und ruhigsten Boys Love Mangas auf dem deutschen Markt.

© Koriko

Seven Days: © 2007 Venio Tachibana/ Rihito Takarai, TAIYOHTOSHO Co.,Ltd. / Tokyopop

Seiyuu! Say you!

Name: Seiyuu! Say you!
Englischer Name:
Originaltitel: Seiyu Ichinensei
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2011
Deutschland: EMA 2013
Mangaka: Hirotaka Kisaragi
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 7,00 €

Seiyuu! Say you! Band 1Story
Als der Highschoolschüler und Vollblutotaku Kazumi Ise von Sonohara, dem Produzenten der geplanten „Korin Blade“ Drama CD kontaktiert wird, glaubt er an die Erfüllung seiner Träumer. Er hat sich nämlich als Grafiker für das CD Cover beworben und träumt von einer Karriere als Zeichner. Doch Sonohara ist nicht an Ises Zeichnungen interessiert, sondern an seiner ungewöhnlich starken Stimme. Er möchte ihn als Sprecher für den wilden, extrovertierten Jirai Inugami an Bord holen und obwohl Ise noch nie als Synchronsprecher gearbeitet hat, stimmt er zu.

Doch die Arbeit ist härter und anstrengender als gedacht und schon bald muss Ise einsehen, dass zum Job eines Seiyuus mehr gehört, als eine gute Stimme zu haben. Zudem muss er sich mit dem ehemaligen Kinderstar Ryusei Kuroe zusammenraufen, der versucht an seinem damaligen Schauspielerfolg anzuknüpfen und im Rahmen des Projektes die Rolle des Kaiser Schwarz übernommen hat. Dass Kuroe gegen ganz andere Probleme ankämpft, erkennt Ise erst, als sich die beiden anfreunden und gegenseitig zu Höchstleistungen antreiben…

Eigene Meinung:
Hirotaka Kiasargi ist in Deutschland keine unbekannte Größe mehr. Von dem Zeichner erschienen Werke wie „Brother x Brother“, „Innocent Bird“ oder „Keep out“ und obwohl er sonst eher im Boys Love Bereich unterwegs ist, legt er mit Seiyuu! Say you!“ eine Comedyserie vor, die sich eher an Shojo-Fans richtet.

Seiyuu! Say you! Band 2Inhaltlich dreht sich alles um das Business der Seiyuus, der japanischen Synchronsprecher. Dabei wählt er mit Ise und Kuroe zwei Frischlinge im Bereich, die noch keinerlei Erfahrungen haben und das meiste erst noch erlernen müssen. Dabei steht weniger die reine Arbeitswelt im Vordergrund, als die Beziehung zwischen Ise und Kuroe, die im Laufe der Handlung zu Freunden werden. Homoerotische Tendenzen sucht man glücklicherweise vergebens – Hirotaka Kisaragi erzählt einfach nur von der Freundschaft der Beiden, die sich im Laufe der Zeit vertieft und den Problemen, denen sie sich zumeist gemeinsam entgegenstellen müssen. Dabei entwickeln sich die Figuren weiter und prägen stärkere Persönlichkeiten aus.

Dementsprechend sympathisch sind dem Leser die Figuren. Man kann sich gut mit Ise und Kuroe identifizieren und es macht Spaß ihren Weg zum Seiyuu zu verfolgen und die Probleme und Sorgen der Beiden mitzuerleben. Auch die Nebencharaktere sind nicht uninteressant – Sonohara bildet einen guten rahmen, ebenso Kuroes Agentin, die es sich zum Ziel gesetzt hat ihn zu einem guten Schauspieler zu machen. Einige Figuren bleiben ein wenig auf der Strecke, aber bei der Fülle an Charakteren ist das nicht weiter verwunderlich.

Stilistisch ist „Seiyuu! Say you!“ durchweg gelungen. Hirotaka Kisaragi bietet gewohnt solide Qualität, besticht durch sehr dynamische, abwechslungsreiche Zeichnungen und tolle Perspektiven und Hintergründe. Er hat ein Händchen für unterschiedliche Figuren, vor allem gut aussehende Männer und Frauen, und seine Zeichnungen bestechen durch Details und Perfektion.

Ein Wehrmutstropfen ist jedoch die deutsche Ausgabe von EMA, die mit 7,- EUR zu Buche schlägt und weder mit gesteigertem Umfang (lediglich 160 Seiten), noch Farbseiten aufwarten kann.

Insgesamt ist „Seiyuu! Say you!“ ein Muss für Fans von Hirotaka Kisaragi, Liebhaber von Comedymangas und allen, die gerne einen Blick hinter die Kulissen der japanischen Synchronsprecher und deren Arbeit werfen wollen. Inwieweit „Seiyuu! Say you!“ der Realität entspricht, ist schwer zu sagen, doch der Manga unterhält und die Charaktere wissen mit ihrer sympathischen Natur zu fesseln. Die wundervollen Zeichnungen des Künstlers sind ein weiterer Pluspunkt, weswegen ich empfehle zumindest einen Blick zu riskieren. Es lohnt sich.

© Koriko

Seiyuu! Say you!: © 2011 Hirotaka Kisaragi, Kadokawa Shoten Co.,Ltd. / EMA

Sehnsucht nach ihm

Name: Sehnsucht nach ihm
Englischer Name:
Originaltitel: Honenuki ni Saretai
Herausgebracht: Japan: Libre 2007
Deutschland: Carlsen 2010
Mangaka: Ren Kitakami
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 5,95 €

Sehnsucht nach ihmStory:
Der Manga von Ren Kitakami beinhaltet mehrere Kurzmangas, die sich allesamt der Liebe und der Beziehung zweier Männer widmen.

In der ersten Geschichte „Sehnsucht nach ihm“ geht es um die Beziehung zwischen dem Model Atsushi und dem Geschäftsmannes Hoshina. Während Hoshina eher der kühle, bodenständige Zeitgenosse ist, ist Atsushi eine wirklich liebevolle und vor allem treue Seele. Er kümmert sich um den Haushalt und umhegt Hoshina wo er kann. So kommt es auch, dass sich das Model sämtliche Jahrestage merkt, angefangen vom ersten Kuss über das Erste Mal bis hin zu solch kruden Jahrestage wie „Tag an dem Hoshina zum ersten Mal meine Misosuppe lobte“. Hoshina ist dafür wenig empfänglich und so ecken die beiden immer wieder aneinander. Ausgerechnet als der Jahrestag des Paares ansteht muss Hoshina auf Dienstreise gehen. Für Atsushi beginnt eine schwere Zeit, die mit einigen Missverständnissen enden. Als kurz darauf Hoshinas Bruder auftaucht und zwangsläufig zu den beiden ziehen muss (er sucht eine neue Wohnung), ist das Paar gezwungen sich möglichst normal zu geben. Während Atsushi das Problem trotz seiner Anhänglichkeit bewältigt, stellt gerade Hoshina fest, dass ihm die Nähe zu seinem Partner mehr fehlt, als er gedacht hat…

In der Geschichte „Trau dich doch zu sagen ‚Ich liebe dich’“ geht es um die beiden Schulfreunde Hasegawa und Hashimoto. Hasegawa beobachtete seinen Freund schon seit einer Weile und glaubt zu erkennen, dass dieser in den Englischlehrer Sawa verliebt ist. Immer wieder treffen sich die beiden, selbst in den Pausen. Als Sawa verkündet, dass er demnächst heiratet ist Hashimoto am Boden zerstört und Hasegawa muss sich eingestehen, dass er eifersüchtig ist. Er möchte Hashimoto nicht länger leiden sehen und stellt daher irgendwann Sawa zur Rede. Doch ausgerechnet Hashimoto belauscht die beiden. Wütend unterbricht er das Gespräch und erklärt Hasegawa, dass er die ganze Zeit die Sitaution vollkommen falsch interpretiert hat…

„Ansteckende Gefühle“ ist die kürzeste Geschichte im Manga. Sie zeigt eine Kurzepisode aus dem Leben des Chefarztes Sakuma und des Praktikanten Ishiguro, die heimlich eine Affäre im Krankenhaus beginnen. Doch schon nach kurzer Zeit bemerkt Ishiguro, dass er sich dem Charme Sakumas nicht mehr entziehen kann…

„Refrain Smile“ handelt von dem Kunststudenten Shima, der jeden Tag am Bahnhof Skizzen von Passanten anfertigt. Der Geschäftsmann Aizawa sieht ihn nahezu jeden Tag und als Shima von zwei Betrunkenen belästigt wird, geht er mutig dazwischen. Nachdem die beiden erfolgreich in die Flucht geschlagen sind, bricht Aizawa aufgrund von Überarbeitung zusammen und Shima hilft ihm. Die beiden lernen sich danach besser kennen und schon bald verbindet beide ein ungewöhnliches Band…

Eigene Meinung:
„Sehnsucht nach ihm“ ist ein typischer, zeitgleich allerdings schön gezeichneter Boys Love Manga. Die Geschichten sind nett, niedlich und hübsch gemacht, allerdings sehr stereotyp und dementsprechend stark vorhersehbar. Wer bereits andere Mangas von Ren Kitakami kennt, dem werden besonders bei „Trau dich doch zu sagen ‚Ich liebe dich’“ etliche Parallelen zu einer anderen Kurzgeschichte auffallen, die fast identisch zu sein scheint (bis hin zum Happy End). Das macht den Manga fast ein wenig langweilig, da er für den Boys Love Fan wenig Neues bietet.

Zeichnerisch ist der Manga sehr schön. Die Mangaka hat einen sehr schönen, stimmungsvollen Stil und weiß es hübsche Kerle in Szene zu setzen. Auch an erotischen Szenen mangelt es nicht- und davon gibt es dank der kurzen Stories doch einige. Wer hübsche Bishonen und zeitgleich niedliche Chibis mag, dem wird „Sehnsucht nach ihm“ definitiv gefallen.

Insgesamt ist „Sehnsucht nach ihm“ besonders denjenigen empfohlen, die schöne Zeichnungen, einfache Geschichten und hübsche Bishonen mögen. Wer zudem nicht auf eine Brise Erotik verzichten möchte, sollte zuschlagen. Tiefgründige Handlungsbögen und ungewöhnliche Charaktere kann man jedoch nicht erwarten…

© Koriko

Sehnsucht nach ihm: © 2007 Ren Kitakami, Libre Publishing Co.,Ltd. / Carlsen

See you in the School of the Muse

Name: See you in the School of the Muse
Englischer Name:
Originaltitel: Myuuzu Gakuen de Aou
Herausgebracht: Japan: Libre 2008
Deutschland: EMA 2009
Mangaka: Makoto Tateno
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

See you in the School of the Muse Band 1Story:
“See you in the School of the Muse” ist kein wirklich durchgängiger Manga, sondern besteht aus verschiedenen Einzelgeschichten, die lediglich in derselben Schule spielen.

Das Misono Gymnasium ist eine angesehene Privatschule, das als Besonderheit „Künstler“ als Stipendiaten aufnimmt. Diese Klasse ist zumeist von den anderen separiert und auch in einem besonderen Trakt untergebracht. Als der Schüler Tadafumi Hanai die Aussicht auf ein Stipendium erhält, knüpft sich an dieses eine besondere Bedingung. Hanai soll einem bestimmten Schüler Nachhilfe geben, damit dieser die nächste Klassenstufe erreicht. Yuu Otsuki ist derjenige, der in der letzten Prüfung kläglich versagt hat und so lernt Hanai den Sänger der Boygroup „STILL“ kennen. Zu Beginn verstehen die beiden sich überhaupt nicht, sieht Otsuki es nicht ein mit Hanai für die folgende Prüfung zu pauken, doch nach und nach lernen sich die beiden besser kennen. Hanai muss erkennen, dass das Leben als Star nicht immer einfach ist, besonders da Otsuki sich bei seiner Band nicht so wohl fühlt; und Otsuki muss sich eingestehen, dass er Hanai mag, da dieser ihn ganz normal behandelt.

In der zweiten Geschichte geht es gleich um zwei junge Männer aus der Künstlerklasse- die Models Seiji und Eichi. Beide lernten sich bei einer Agentur kennen und seit einiger Zeit sind die beiden nur noch als Paar auf Bildern und Aufnahmen zu sehen. Beide haben ihre Spitznamen bei den Fans und auch wenn sie prima zusammen zu passen scheinen, nagen an Eichi immer wieder Zweifel. Seiji ist in seinen Augen nicht nur beliebter und gut aussehender, auch bewundert er die offene Art seines Kollegen. Zudem sind Eichi die Annäherungen Seijis ein wenig unangenehm und als dieser schließlich während einer Aufnahme deutlich auf Tuchfühlung geht, bringt er Eichis Gefühlswelt gehörig durcheinander. Tags darauf platzt die Bombe und Eichi weist Seiji mit harschen Worten von sich. Doch dieser lässt nicht so leicht locker und stellt seinen Partner vor eine Entscheidung…

See you in the School of the Muse Band 2Das letzte Kapitel handelt von dem Komponisten Misao Arizono, der seit einiger Zeit ein Verhältnis mit dem Mathelehrer Morisaki hat. Lediglich während ihren privaten Nachhilfestunden haben die beiden Zeit füreinander, doch die Beziehung gerät ins Wanken, als plötzlich Takashina auftaucht, Arizonos erste große Liebe. Der gutaussehende Mann ist nicht nur dafür verantwortlich, dass der junge Komponist mit dem Klavierspielen angefangen hat, er hat in Arizono den Eifer geweckt selbst Komponist zu werden. Morisaki ist verunsichert und als Arizono beschließt sich mit Takashina zu treffen, um die Dinge zu klären, will Morizaki wissen, wie es um Arizonos Gefühle bestimmt ist.

Die Kurzgeschichte „Alptraum“ gehört nicht direkt zu „See you in the School of the Muse“ und handelt von Kazu und Kidaki, die seit einigen Jahren zusammen sind. Urplötzlich beschließt Kidaka die Beziehung zu beenden und schlägt vor dass es einfach nur wieder Freundschaft zwischen den beiden geben soll. Kazu ist damit einverstanden, doch als sie beginnen sich mit neuen Partnern zu treffen, kocht gerade bei Kidaka die Eifersucht hoch. Denn obgleich die Trennung von ihm ausging, kann er es nicht akzeptieren, dass Kazu andere Männer zu sich holt…

Eigene Meinung:
„See you in the School of the Muse” ist ein recht kurzweiliger Manga. Die Geschichten sind nicht sonderlich tiefgründig, teilweise sogar ein wenig langweilig, da die Einzelepisoden nichts wirklich Neues bieten. Es sind die üblichen 08/15- Handlungsbögen die alle denselben Höhepunkt haben (zumeist deckt der sich dann mit dem Höhepunkt der Charaktere). Dementsprechend werden Fans von erotischen Yaoi-Stories auf ihre Kosten kommen, sind doch einige deutliche Szenen dabei.

Die Zeichnungen sind wie nicht anders erwartet sehr solide und hübsch anzusehen. Makoto Tateno enttäuscht zumindest in der Beziehung ihre Fans nicht. Viele hübsche Kerle und noch mehr Pärchen als gewöhnlich.

Wer Kurzgeschichten mit vielen unterschiedlichen Pairings mag, ebenso die BL-Mangas von Maktoto Tateno dem wird „See you in the School of the Muse“ gefallen. Alle anderen sollten im Vorfeld einen Blick hineinwerfen und dann entscheiden, ob ein Kauf wirklich lohnenswert ist.

© Koriko

See you in the School of the Muse: © 2008 Makoto Tateno, Libre Publishing Co.,Ltd. / EMA

Secret Contract

Name: Secret Contract
Englischer Name:
Originaltitel: Mitsuyaku
Herausgebracht: Japan: Tokuma Shoten 2006
Deutschland: Carlsen 2009
Mangaka: Story: Shinobu Gotoh
Zeichnungen: Kae Maruya
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 5,95 €

Secret ContractStory:
Der junge Geschäftsmann und Händler Yuichi hat seit einiger Alpträume und jedes Mal flüstert ihm eine Stimme zu, dass „er ihn haben will“. Yuichi beginnt immer mehr unter den seltsamen Visionen zu leiden, doch findet er keine Lösung. Selbst als sein Kindheitsfreund und Liebhaber Iori ihn besucht und auf seine Art und Weise abzulenken versucht, vermag Yuichi es nicht seine Alpträume zu verdrängen. Ein Besuch bei seinem Onkel und Autoren Kyusai bringt eher noch mehr Unklarheiten. Der Schriftsteller scheint mehr zu wissen, ergeht sich jedoch in Andeutungen und schenkt Yuichi stattdessen einen Zitronenkuchen, da er selbst keine Süßigkeiten mag.

Am selben Abend taucht Iori bei Yuichi auf und verkündet seinem Liebhaber, dass er am nächsten Tag heiraten wird, da er an einem Omiai (Heiratsvermittlung) teilgenommen hat und ihm eine passende Braut vermittelt wurde. Yuichi ist zwar weniger begeistert, weiß jedoch, dass Ioris Familie nah am bankrott steht und eine Heirat in die wohlhabende Familie Yonekura den Clan Ioris retten könnte. Nach einer leidenschaftlichen Nacht probieren beiden den Zitronenkuchen mit fatalen Folgen. Yuichi erstickt beinahe an einem Bissen und kann nur mit Müh und Not von Iori gerettet werden. Zudem wird immer deutlicher, dass Iori durch die Zusammenkunft der Beiden schwächer und kränklicher wird. Yuichi wird schnell klar, dass all diese Vorfälle in Kombination mit seinen Alpträumen nichts Gutes verheißen können.

Als Tags darauf Iori bei der Hochzeitszeremonie zusammenbricht, nimmt Ioris Schwester Yuichi beiseite und erzählt ihm was passiert ist. Yuichi kommt ein schrecklicher Verdacht und erneut sucht er seinen Onkel Kyusai auf, der ihm berichtet, wer er genau ist und was es mit seiner Familie auf sich hat. Denn Yuichi umgibt ein dunkles Geheimnis, dass nicht nur den jungen Mann involviert ist, sondern unweigerlich auch Iori, der sich schon in die Fänge Yuichis begeben hat, als die beiden Kinder waren- er ernährt sich von der Lebensenergie einer besonderen Person und in diesem Fall hat der Jäger sein Opfer schon vor langer Zeit gefunden. Entsetzt und Hals über Kopf beschließt Yuichi Iori zu verlassen, um ihn nicht irgendwann zu töten…

Haben Iori und Yuichi überhaupt eine Chance? Was hat es mit Yuichis Familie auf sich und wer ist Kyusai wirklich?

Eigene Meinung:
„Secret Contract“ ist eine mysteriöse, düster erscheinende Geschichte von Shinobu Gotoh, die ein wenig an die typischen Vampirgeschichten erinnert und spielt im Japan der Nachkriegszeit. Die Grundidee ist sehr interessant, wird jedoch zu kurz abgehandelt, da zwar etliches angesprochen wird, doch nicht alle aufgeworfenen Fragen beantwortet werden. Das ist sehr schade, da der Manga damit einiges an Potential verschenkt. Besonders die Hintergründe der Familie Yuichis hätten vertieft werden können und die aufgeworfenen Probleme zwischen Iori und Yuichi besser beleuchtet. Somit ist die Geschichte durchaus interessant und ungewöhnlich, doch ein wenig zu umfangreich für einen Einzelband. Zudem sei an dieser Stelle gesagt, dass man in „Secret Contract“ auch einige Andeutungen auf ein Yuri-Pärchen hat.

Die Zeichnungen Kae Maruyas sind wir gewohnt sehr schön und filigran anzusehen. Sie hat einen sehr gefälligen Zeichenstil und dieser dürfte Fans des Boys Love Genres durchaus zusagen. Zudem befinden sich durchaus einige etwas deutliche Szenen in dem Band, die das Herz der Yaoi-Fans höher schlagen lassen,

Insgesamt ein schöner Einzelband, der zwar einige Schwächen in der Geschichte aufweist, jedoch dank der wundervollen Zeichnungen durchaus empfehlenswert ist. Wer Kae Maruya mag, ebenso schöne Bishonen und eine ungewöhnliche Boys Love Story, dem sei „Secret Contract“ auf jeden Fall empfohlen.

© Koriko

Secret Contract: © 2006 Kae Maruya/ Shinobu Gotoh, Tokuma Shoten Publishing Co., Ltd./ Carlsen

Schulmädchen-Report

Name: Schulmädchen-Report
Englischer Name:
Originaltitel: Otome no Teikoku
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2010
Deutschland: Planet Manga 2012
Mangaka: Kishi Torajiro
Bände: 12 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band:: 7,95 € (Band 1-3)
8,99 € (ab Band 4)

Schulmädchen-Report Band 1Story:
Der Highschoolalltag in einer reinen Mädchenschule ist nicht immer leicht, insbesondere wenn die unterschiedlichsten Persönlichkeiten aufeinander treffen. Seien es die beiden Freundinnen Ayano und Miyoshi, die sich extrem nahe stehen und keinerlei Geheimnisse voreinander haben; die Klassenbeste ONoda, die sich eigentlich aufs Lernen konzentrieren will, jedoch immer wieder von den leicht schlüpfrigen Aktionen ihrer Mitschülerinnen abgelenkt wird oder die vollbusige Chie, die zu Beginn die unnahbare Ai nicht ausstehen kann, bis sie ihre Klassenkameradin näher kennenlernt – die Kurzepisoden drehen sich um die unterschiedlichen Beziehungen zwischen Freundinnen. Dass es dabei durchaus auch erotischer zugehen kann, ist keinem der Mädchen unangenehm und so wird gemeinsam der weibliche Körper und die unterschiedlichen Reaktionen auf Berührungen erforscht. Dass sich die jeweiligen Pärchen näher kommen und es hin und wieder zu kleinen Eifersüchteleien kommt, ist vorprogrammiert und sorgt für die ein oder andere lustige Szene …

Eigene Meinung:
Mit „Schulmädchen Report“ legt Planet Manga einen weiteren Girls Love Manga des „Maka-Maka“ Erfinders Kishi Torajiro vor. Einmal mehr dreht sich alles um lesbische Liebe, dieses Mal jedoch nicht auf ein einzelnes Paar beschränkt, sondern auf viele unterschiedliche Charaktere und Pärchen. Die teilweise nur 3-4 Seiten umfassenden Einzelepisoden geben lediglich kurze Einblicke in die Welt der Highschool Schülerinnen und versorgen den Leser mit einigen schlüpfrigen Anblicken und Details, ohne zu die Grenze zur echten Erotik jemals zu überschreiten. So ist die Altersempfehlung „ab 16“ allemal gerechtfertigt, denn im Gegensatz zu „Maka-Maka“ geht Kishi Torajiro nie weiter als bis zur ersten Berührung oder bis zu einem leichten Kuss.

Schulmädchen-Report Band 2Wirkliche Handlung und Charakterentwicklung sucht man vergeblich, was an den lockeren und seichten Kurzepisoden liegt und vom Künstler auch nicht beabsichtigt sind. Kishi Torajiro will mit „Schulmädchen Report“ lediglich unterhalten und das Leben der weiblichen Teenager von heute zeigen und dabei vor allem den weiblichen Körper in allen erdenklichen Posen in den Mittelpunkt rücken. Hat er in „Maka-Maka“ ab einem gewissen Zeitpunkt auch einige dramatische Elemente eingebaut und die Charaktere an den Geschehnissen reifen lassen, ist diese Reihe leider nicht darauf ausgelegt mehr Tiefgang und Handlung zu entwickeln.

Kishi Torajiros Stil mutet eher frankobelgisch als japanisch an, was vorwiegend an den realistischen Zeichnungen liegt, obgleich er dieses Mal durchaus typische Mangaelemente (SDs etc.) verwendet. Zudem sind die Zeichnungen dieses Mal in schwarz/weiß gehalten und mit Rasterfolie versehen. Die Charaktere sind ebenfalls realistisch gehalten, so dass kein Mädchen dem anderen gleicht. Mal wirkt die eine ein wenig pummeliger, während die andere eine eher knabenhafte Statur hat, mal hat die andere eher wenig Oberweite, während ihre Freundin Probleme hat, sich vor anzüglichen Bemerkungen zu retten. Das macht das Lesen durchaus angenehm, da Kishi Torajiro die Charaktere nicht nach einer Gussform zeichnet, sondern für jede Figur andere körperliche Merkmale ausgewählt hat.

Da der Schwerpunkt des Mangas komplett auf den Mädchen und ihren Körpern liegt, sucht man Hintergründe vergeblich. Dafür bekommt der Leser ungewöhnliche Perspektiven und Einblicke auf die einzelnen Protagonisten.

Insgesamt ist „Schulmädchen Report“ ein Muss für Fans des Künstlers und diejenigen, die realistische Girls Love Mangas mögen, in denen es weder eine tiefgreifende Handlung noch ungewöhnliche Charaktere gibt. Der Schwerpunkt liegt rein auf alltäglichen Situationen und kurzen, teils erotischen Abenteuern, die allerdings niemals so explizit werden, dass Kishi Torajiros Werk den Stempel „ab 18“ bekäme. Da „Schulmädchen Report“ weder mit einer romantischen Shojo – Story, noch mit interessanten Charakteren punkten kann, sollten vor allem weibliche Girls Love Leser im Vorfeld einen Blick hinein werfen. Kishi Torajiro spricht vor allem erwachsene, männliche Leser an und in diesem Zusammenhang ist „Schulmädchen Report“ wahrscheinlich auch am ehesten dieser Zielgruppe zu empfehlen.

© Koriko

Schulmädchen-Report: © 2010 Kishi Torajiroato, Shueisha Inc./ Planet Manga

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