Minamoto Monogatari – 14 Wege der Versuchung

Name: Minamoto Monogatari – 14 Wege der Versuchung
Englischer Name:
Originaltitel: Minamoto-kun Monogatari
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2011
Deutschland: Panini Manga 2015
Mangaka: Minori Inaba
Bände: 15 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,99 € (Band 1-8)
8,99 € (ab Band 9)

Story
Als der 18-jährige Terumi Minamoto an die Uni kommt, ändert sich sein Leben schlagartig. Er sitzt zu Hause und schaut nichts Böses ahnend auf dem Fenster. Er sieht seinen Vater mit einer schwangeren Frau. Nur wenige Minuten später offenbart ihm sein Vater, dass dieser bald erneut Vater wird und die schwangere Frau seine Stiefmutter wird. Für Terumi ist in seiner Wohnung kein Platz mehr. Aus diesem Grund soll er zu einer alten Freundin der Familie ziehen, die an der Uni Dozentin ist. Terumi bleibt nichts anderes übrig, als sich dem Willen seines Vaters zu beugen.

Kaoruko Fujiwara ist mit 29 Jahren eine sehr junge und sehr gut gebaute Universitätsdozentin. Ihr Gebiet ist die klassische Literatur. Besonders angetan hat sie „Die Geschichte des Prinzen Genji“. Als sie das erste Mal auf Terumi trifft, weiß sie sofort, dass er immer von Mädchen gemobbt wurde. Sie beschließt, dass Terumi ihr Versuchskaninchen wird. Doch zuerst muss sie seine Frauenphobie heilen.

Terumi wird das alles zu dubiös. Am liebsten würde er abhauen, doch wohin? Schließlich erzählt sie ihm worin es in ihrer Forschung geht. Sie möchte, dass er eine feste Beziehung mit 14 Frauen eingeht – so wie Prinz Genji.

Am nächsten Tag trifft er nach vielen Jahren seine Kindheitsfreundin Asahi Momozono wieder. Sie ist die Nichte von Kaoruko und putzt bei ihr die Wohnung um ihre Noten aufzubessern. Von Kaoruko erhält Terumi den Auftrag Asahi zu verführen. Doch wie soll er das anstellen? Schließlich ist Asahi eine Kindheitsfreundin…

Eigene Meinung
„Minamoto Monogatari – 14 Wege der Versuchung“ ist die erste Serie von Minori Inaba in Deutschland. Der Manga ist ein Harem-Titel mit sehr viel Comedy.

Inhaltlich ist der Manga nicht sonderlich tiefsinnig. Jedoch wird die Geschichte interessant erzählt. Es ist sehr unterhaltsam Terumi dabei zu zusehen, wie er versucht die Frauenwelt von sich zu begeistern und ständig alles falsch macht.

Zeichnerisch ist die Serie gut umgesetzt. Die vielen weiblichen Charaktere kann man gut unterscheiden. Besonders männliche Leser werden auf ihre Kosten kommen.

Der Manga ist empfohlen ab 16 Jahren. Das passt sehr gut. Im ersten Band gibt es noch keine Bettszenen. Jedoch folgen diese in den Folgebänden. Diese sind aber nicht sonderlich explizit. Mehr Wert wird jedoch auf viel Oberweite und wenig Stoff gelegt.

Minamoto Monogatari – 14 Wege der Versuchung: © 2011 Minori Inaba, Shueisha / Panini Manga

Mai Ball – Fussball ist sexy!

Name: Mai Ball – Fussball ist sexy!
Englischer Name:
Originaltitel: Mai Ball!
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2013
Deutschland: Panini Manga 2015
Mangaka: Sora Inoue
Bände: 12 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,99 € (Band 1-9)
8,99 € (ab Band 10)

Story

Die Oberschülerin Mai Miyano ist die Sandkastenfreundin des Fußballstars Kunimitsu Hasuga. Seit ihrer Kindheit trainiert Mai jeden Morgen mit Kunimitsu und hat dabei viele Fußballtechniken gelernt. Nur der Spaß am Fußballspielen und den Wunsch ein Teil einer Mannschaft zu sein hatte sie bisher nicht. Mai hat sich in Kunimitsu verliebt. Ihr fehlt jedoch der Mut ihm dies zu gestehen und so verliert sie sich ständig in erotische Tagträume.

Als Mai und Kunimitsu morgens wieder beim Training sind, werden sie von Reika Hakurai beobachtet. Reika ist der weibliche Star der Kijiyama-Nord-Oberschule und ist nicht nur sehr sportlich, sondern auch bildhübsch und intelligent. Seit neustem interessiert sie sich für Fußball und hat an der Schule einen Club gegründet. Da sie ein Auge auf Kunimitsu geworfen hat, möchte sie Mai im Fußball herausfordern und zukünftig mit Kunimitsu morgens trainieren. Mai hat jedoch gar keine Lust dazu, denn sie hat schreckliches Lampenfieber und hasst es zu viele Zuschauer zu haben.

Als Mai und Reika auf dem Sportplatz stehen und es zum Duell kommt, beginnt Mai vor Anspannung nur noch zittert und fällt kurz darauf ohnmächtig um. Im Krankenzimmer teilt Reika ihr mit, dass sie zukünftig nicht mehr mit Kunimitsu trainieren braucht. Sie wird ihren Platz ab sofort übernehmen.

Am nächsten Morgen kommt Mai überhaupt nicht in die Gänge. Jegliche Energie ist von ihr gewichen und als Kunimitsu klingelt, läuft sie nur weinend davon. Nach einer Aussprache mit Kunimitsu fasst Mai neuen Mut. Sie will eine Revanche mit Reika und mit Hilfe eines besonderen Zaubers von Kunimitsu ist ihr Lampenfieber vergessen…

Eigene Meinung

„Mai Ball“ ist nach längerer Zeit wieder ein Sport-Manga, der den Weg nach Deutschland gefunden hat. Aber „Mai Ball“ kann man nicht mit „Captain Tsubasa“ oder anderen klassischen Sport-Manga vergleichen. Zwar dreht es sich in diesem Manga um Fußball, doch das Hauptaugenmerk liegt auf dem Fanservice. Ständig versackt Mai in ihren erotischen Tagträumen, mal mit Kunimitsu, mal mit Reika. Doch zu expliziten Szenen kommt es dabei nicht. Viel nackte Haut wird dennoch gezeigt, so dass die Leseempfehlung ab 16 Jahren liegt.

Zeichnerisch ist der Manga gut umgesetzt. Sora Inoue ist hierzulande aber auch kein Unbekannter. Mit „Zeroin“ und „Real Bout Highschool“ erschienen bereits zwei Serien bei EMA und Panini.

Der Lesefluss ist angenehm. Jedoch wird er leider immer wieder durch die Tagträume von Mai gestört.

Rundum ist „Mai Ball“ ein sehr unterhaltsamer Manga mit viel Witz, Fußball und jeder Menge Fanservice!

Mai Ball!: © 2013 Sora Inoue, Hakusensha / Panini Manga

Vampire Knight – Memories

Name: Vampire Knight – Memories
Englischer Name: Vampire Knight: Memories
Originaltitel: Vampire Knight Memories
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 2016
Deutschland: Carlsen 2017
Mangaka: Matsuri Hino
Bände: 4 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Am Ende der Hauptgeschichte von „Vampire Knight“ wird Kaname Kuran von Aido in einen Eissarg eingeschlossen. Tausend Jahre später erweckt nun Yuki Kaname aus seinem Schlaf in dem sie sich selbst opfert und er zum Menschen wird. „Vampire Knight – Memories“ erzählt die Geschichte was in diesen tausend Jahren passiert ist aus dem Blickwinkel von verschiedenen Personen.

Zwei Monate nachdem Kaname im Eis eingeschlossen wurde, erfährt Zero, dass Yuki von Kaname schwanger ist. Da die Schwangerschaft bei Vampiren zwischen zwei und fünf Jahren andauert und die werdende Mutter von ständigem Durst gequält wird, verlässt Yuki die Academy. Vier Jahre sind seit dem vergangen und Yuki taucht mit einem kleinen Bündel im Arm wieder bei ihren Freunden auf. Sie stellt allen ihre kleine Ai vor.

Danach ziehen einige friedliche Jahrzehnte ins Land. Ein Jahr nachdem Yukis Freundin Sayori Wakaba gestorben ist, beschließen Yuki und Zero eine feste Beziehung einzugehen. Ai bekommt einen kleinen Halbbruder namens Ren.

Ren und Ai treffen nach Yukis Tod nun erstmals auf Kaname. Dieser hat, weil er Mensch wurde, alle Erinnerungen verloren. Ren und Ai erzählen ihm was in den letzten Jahren passierte…

Eigene Meinung
Nachdem Matsuri Hino im Mai 2013 ihre Erfolgsserie „Vampire Knight“ nach 19 Bänden beendet hat, startete sie im Juni 2016 die Fortsetzung „Vampire Knight – Memories“. Um „Memories“ wirklich zu verstehen und die Zusammenhänge zwischen den Charakteren und die Rückblenden zu begreifen, setzt es das Wissen von „Vampire Knight“ voraus.

„Memories“ hat nicht wie die Hauptserie einen roten Erzählfaden. Viel mehr besteht „Memories“ aus einzelnen kurzen Geschichten in denen verschiedene Charaktere ihren Blickwinkel auf ein Geschehen erzählen. Anfangs steht Yukis Freundin Sayori stark im Mittelpunkt, die in „Vampire Knight“ eher ein Nebencharakter war. Außerdem erfährt man auch wie z.B. Seiren zu Kaname kam.

Zeichnerisch ist der Manga wieder detailverliebt umgesetzt und ist unverändert zu „Vampire Knight“. Der Erzählfluss ist angenehm.

Wer mit dem offenen Ende von „Vampire Knight“ noch etwas unglücklich war, erfährt nun in „Memories“ wie es weiter geht. Mit „Vampire Knight – Memories“ taucht man sofort wieder zurück in die alte Welt auf der Cross Academy mit Yuki und Zero. Jedoch ist der Manga anfangs leicht verwirrend, wenn man nicht mehr ganz so sattelfest im „Vampire Knight“-Universum steht. Bei „Memories“ handelt es sich um eine gelungene Fortsetzung jedoch ohne spannende Kämpfe. Der Manga ist allgemein ruhiger und erwachsener als die Hauptserie.

Vampire Knight Memories: © 2016 Matsuri Hino, Hankusensha / Carlsen

Angeloid

Name: Angeloid
Englischer Name:
Originaltitel: Sorano Otoshimono
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2007
Deutschland: Panini Manga 2013
Mangaka: Suu Minazuki
Bände: 20 Bände
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Tomoki Sakurai ist ein ganz normaler Schüler. Da er alleine lebt, passt seine Kindheitsfreundin Sohara-san auf ihn auf. Seit seiner Kindheit hat er immer wieder einen Traum von einem Engel. Immer wieder erwacht er weinend. Sohara-san überredet ihn schließlich zu Sugata-sempai zu gehen und ihn um Rat bezüglich seines Traumes zu bitten. Sugata weiß sofort was es mit seinem Traum auf sich hat: es hat mit „dem neuen Kontinenten“ zu tun.

Tomoki hält das alles für Blödsinn und will nur noch weg. Sugata erzählt, dass der neue Kontinent um Mitternacht über ihre Stadt fliegt und sie dabei das Geheimnis seines Traums erfahren werden. Sugata, Tomoki und Sohara verabreden sich für Mitternacht neben dem Schrein. Doch am Ende kommt nur Tomoki zur Verabredung.

Kurz nach Mitternacht ruft Sugata Tomoki an und fordert ihn auf den Ort schnell zu verlassen. Doch zu spät. Genau in diesem Moment erscheint eine schwarze riesige Kugel und ein Engel rast mit enormer Geschwindigkeit auf ihn zu. Gerade noch rechtzeitig spring Tomoki zur Seite. Als der Rauch verschwindet sieht er den Engel am Boden liegen. Mehrere Felsen steuern auf den Engel zu, so dass Tomoki entschließt zum Engel rennt und versucht sie vor den Felsen zu schützen. Der Engel erwacht und rettet sich und Tomoki. Sie stellt sich als Ikaros vor, einem Kose-Angeloid des Typs Alpha. Sie möchte Tomoki von nun an jeden Wunsch erfüllen. Sie wurde nur für den Zweck gemacht, um ihrem Meister alle Wünsche zu erfüllen.

So beginnt das seltsame Zusammenleben zwischen Tomoki und Ikaros. Tomoki beginnt sich seine Wünsche von ihr erfüllen zu lassen: Geld, Unsichtbar sein, Zeit stehen lassen etc. Doch als er sich unbewusst die Weltherrschaft wünscht, gerät alles außer Kontrolle…

Eigene Meinung
„Angeloid“ ist die erste Serie von Suu Minazuki, die hierzulande erscheint. Zeichnerisch ist der Manga ordentlich umgesetzt.

Inhaltlich erinnert die Geschichte zu Beginn sehr an „Chobits“ oder „DearS“. Anfangs ist die Geschichte noch recht interessant, jedoch lässt sie im ersten Band recht schnell nach. Für meinen Geschmack ist die Geschichte zu vorhersehbar und oberflächlich. Ging es in „Chobits“ noch hauptsächlich um die Beziehung zwischen Chii und Hideki und den Chobits allgemein, dreht es sich in „Angeloid“ hauptsächlich um Tomoki (mit seinen pubertären Wünschen), Ikaros und Sohara, die in Ikaros (warum auch immer) eine Konkurrentin sieht. Die Frage woher die Angeloiden kommen und welchen Zweck sie wirklich haben ist zumindest im ersten Band der Serie die absolute Nebensache. Ein größeres Augenmerk wurde beim erzählen der Geschichte auf das Zeigen von Kurven und Unterhöschen der Damen gelegt…

Wer eine seichte Geschichte mit Fantasy, einer Portion Humor und ein bisschen Ecchi sucht, könnte mit „Angeloid“ einen guten Manga finden. Wer jedoch eine anspruchsvolle Geschichte bevorzugt, sollte lieber nach einem anderen Manga suchen.

Sorano Otoshimono: © 2007 Suu Minazuki, Kadokawa Shoten / Panini Manga

Strike the Blood

Name: Strike the Blood
Englischer Name: Strike the Blood
Originaltitel: Strike the Blood
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2012
Deutschland: Panini Manga 2015
Mangaka: Charakterdesign: Manyako
Original-Story: Gakuto Mikumo
Story & Zeichnungen: Tate
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 7,99 €

Story
Yukina Himeragi ist eine Mittelschülerin und wurde im Takagami-Schrein zur Schwertschamanin ausgebildet. Sie erhält vom Löwenorden den Auftrag auf die Dämoneninsel Itogami zu gehen und den vierten Ahnherrn Kojo Akatsuki zu überwachen. Sollte er gefährlich werden, soll sie ihn eliminieren.

Kojo Akatsuki ist auf den ersten Blick eigentlich ein ganz gewöhnlicher Oberschüler. Was die meisten Menschen jedoch nicht wissen: er ist der vierte Ahnherr, einer der mächtigsten Vampire auf Erden. Er gilt als unsterblich und unbesiegbar und wird von zwölf Familiare begleitet. Aber das war nicht immer so. Er wurde als Mensch auf der Insel Itogami geboren und wurde erst kürzlich ein Vampir. Doch sobald er sich versucht daran zu erinnern, wie es dazu kam, hat er starke Schmerzen.

Als sich Kojo und Yukina zum ersten Mal in einem Einkaufszentrum begegnen, fällt Yukina sofort mit der Tür ins Haus. Sie stellt sich vor und erklärt ihm direkt, dass sie im Auftrag des Löwenordens zu seiner Überwachung da ist. Kojo ist das zu viel und lässt sie einfach stehen. Doch daraufhin wird sie von zwei Männern angebaggert. Die Beiden werden schnell aggressiv und zeigen ihre wahre Gestalt als Vampire. Einer der Beiden ruft seinen Familiar um gegen Yukina zu kämpfen. Doch diese packt ihre Lanze aus und vernichtet im Nu den Familiar. Yukina attackiert sofort den Vampir weiter, doch Kojo mischt sich ein und beendet den Kampf.

Kojo und Yukina treffen am nächsten Tag erneut aufeinander und fangen an sich Stück für Stück kennen zu lernen. Während Yukina in die Wohnung neben Kojo und seiner Schwester zieht, gibt es neuen Ärger in der Stadt. Der Kampfzauberer Rudolf Eustach und seine Dienerin Astarta machen Jagd auf Vampire. Schnell kommt es zum Zusammentreffen zwischen Yukina und dem Kampfzauberer. In diesen Kampf schaltet sich letztendlich auch Kojo ein, um Yukina zu unterstützen. Ob die Beiden gegen den Kampfzauberer eine Chance haben?

Eigene Meinung
„Strike the Blood“ ist die Mangaumsetzung der gleichnamigen Novel von Gakuto Mikumo, welcher hierzulande bereits durch „Bibliotheca Mystica“ bekannt ist. Für die Mangaka Tate ist „Strike the Blood“ die erste Mangaserie. Doch davon merkt man beim lesen gar nichts. Die Zeichnungen sind sehr detailliert und die Kampfszenen sind gut umgesetzt. Tate lässt den Charakteren am Anfang genügend Zeit sich kennen zu lernen und auch die Leser mit in diese neue Welt voller Dämonen, Vampiren, Werwölfen, Schamanen und Kampfzauberern einzuführen.

In „Strike the Blood“ geht es nicht in erster Linie um Vampire, sondern eher um den Kampf zwischen Dämonen, Menschen und den nicht so ganz freiwillig zum Vampir gewordenen Kojo und seiner Wächterin. Ein paar Einblicke auf Unterhöschen dürfen selbstverständlich bei einer Serie bei Panini Manga auch nicht fehlen, aber diese Anspielungen lockern die Geschichte sogar eher noch ein bisschen auf. Rundum ist „Strike the Blood“ ein spannender, actiongeladener Manga, der schnell den Leser zu fesseln weiß.

Strike the Blood: © 2012 Manyako, Gakuto Mikumo, Tate, Kadokawa Shoten / Panini Manga

Nozomi & Kimio

Name: Nozomi & Kimio
Englischer Name:
Originaltitel: Nozo x Kimi
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2012
Deutschland: KAZÉ 2015
Mangaka: Wakoh Honna
Bände: 8 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story:
Kimio Suga ist 16 Jahre alt, geht in die 10. Klasse und ist eigentlich ein netter Typ. Doch an einem Tag soll sich sein Leben schlagartig ändern! Durch einen ganz blöden Zufall landet er in der Mädchenumkleide und versteckt sich vor Schreck in einem Spind. Dort bleibt er natürlich nicht unentdeckt. Seine Mitschülerin Nozomi Komine findet ihn, verpfeift ihn aber nicht an die anderen Mädchen. Als die Luft rein ist, lässt sie ihn raus. Aber dieses Geheimnis lässt sie sich gut von ihm „bezahlen“.

Nozomi ist ein sehr unscheinbares und stilles Mädchen. Sie wohnt im gleichen Haus wie Kimio, sogar auf der gleichen Etage und die Fenster liegen gegenüber. Als Kimio abends nichts Böses ahnend in seinem Zimmer ist, erhält er von Nozomi eine SMS. Sie teilt ihm mit, dass er immer aus dem Fenster gucken soll, wenn er eine SMS von ihr erhält. Dann wird sie sich unverhüllt vor ihm an ihrem Fenster zeigen und er soll es genauso tun. Als er daraufhin aus dem Fenster schaut, glaubt er seinen Augen kaum. Nur in Unterwäsche bekleidet, posiert Nozomi für ihn.

Als Kimio am nächsten Morgen wach wird, hofft er, dass alles nur ein böser Traum war. Doch als sein Handy klingelt, sieht er Nozomi wieder halbnackt am Fenster. Als sie dann zusammen wenig später zur Schule gehen, erklärt Nozomi ihm den Grund für das „Spielchen“. Als Nozomi ihn im Spint entdeckt hatte, hat ihr Herz wie verrückt gepocht. Sie möchte nun herausfinden, was es mit dem Herzklopfen auf sich hatte. Das ist der Beginn des schlüpfrigen Fenster-Spielchens…

Eigene Meinung
Nach „Heimliche Blicke“ ist „Nozomi & Kimio“ die zweite Serie von Wakoh Honna, die den Weg nach Deutschland findet. Die beiden Serien ähneln sich sehr, jedoch sind die Charaktere in „Nozomi & Kimio“ deutlich jünger.

Zeichnerisch ist die Serie gut. Die Panels sind ausgefüllt und die Hintergründe recht detailliert. Die Geschichte selbst ist ziemlich lustig. Man muss mit Kimio mitleiden. Jedoch habe ich mich den ganzen Band gefragt, warum man Kimio eigentlich nie in Unterwäsche sieht. Schließlich zeigen sie sich doch gegenseitig…?

Fans von „Heimliche Blicke“ können bei dieser Serie bedenkenlos zugreifen. Auch kommen Leser von etwas schlüpfrigen Comedygeschichten hier auf ihre Kosten. Ständig gibt es Schlüpfer und pralle Oberweiten (in Stoff) zu sehen, ohne wirklich expliziter zu werden. Es dreht sich schließlich nur ums Zeigen, nicht ums Ausprobieren.

Nozomi & Kimio: © 2012 Wakoh Honna, Shogakukan / KAZÉ

My Love Story – Ore Monogatari

Name: My Love Story – Ore Monogatari
Englischer Name: My Love Story
Originaltitel: My Love Story – Ore Monogatari
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2011
Deutschland: Panini Manga 2016
Mangaka: Story: Kazune Kawahara
Zeichnungen: Aruko
Bände: 13 Bände
Preis pro Band: 6,99 € (Band 1-7)
7,99 € (ab Band 8)

Story
Takeo Goda ist im ersten Jahr der Highschool. Er ist etwa 2 Meter groß, wiegt ungefähr 120 Kilo, ist naiv und sehr hilfsbereit. Sein bester Freund seit dem Kindergarten ist der gutaussehende und charmante Makoto Sunakawa, der in der Wohnung neben ihm wohnt. Jedes Mal, wenn sich Takeo in ein Mädchen verliebt hat, stellt sich heraus, dass die Mädchen sich in seinen besten Freund verliebt haben. Doch dies sollte sich nun endlich mal ändern.

Als Takeo und Sunakawa mit dem Zug fahren, bemerken sie, dass ein Mädchen belästigt wird. Takeo greift ein und hält den Mann fest bis ein Bahnhofsbeamter kommt. Doch als der Mann dem Mädchen die Schuld geben will, rastet Takeo aus und schlägt den Mann k.o. Aus diesem Grund wird er für eine Weile von der Schule suspendiert.

Am nächsten Tag bekommt Takeo unerwartet von dem Mädchen Besuch als gerade Sunakawa bei ihm ist. Sie heißt Yamato-san und bedankt sich für die Hilfe im Zug mit einem selbstgebackenen Kuchen. Takeo ist so von ihrer süßen Art verzaubert, dass er sich Hals über Kopf in sie verliebt. Doch als Sunakawa sein Zimmer in ihrer Gegenwart verlassen will, reagiert Yamato-san überraschend enttäuscht. Aus diesem Grund glaubt Takeo, dass sie in Sunakawa verliebt ist.

Ganz „zufällig“ vergisst Yamato-san ihr Handy bei Takeo und trifft sich am nächsten Tag erneut mit ihm. Um ihr zu helfen mit Sunakawa näher zu kommen, überredet er ihn mitzukommen. Bei diesem Treffen tauschen Yamato und Takeo die Mailadressen.

Ein Treffen folgt nun dem nächsten und ein Kuchen folgt dem nächsten, denn dies ist eines von Yamatos größten Hobbies. Zu jedem Treffen bringt Takeo seinen Freund mit, da er nicht bemerkt, dass Yamato gar nicht in Sunakawa verliebt ist. Erst als sich sein Freund einmischt, klärt sich die Lage. Yamato ist in Wahrheit über beide Ohren in Takeo verliebt. Als dies endlich geklärt ist, werden die Beiden ein Paar… Doch dies ist erst der Anfang der Geschichte, denn ein Problem wird dem nächsten folgen!

Eigene Meinung:
„My Love Story – Ore Monogatari“ ist ein ungewöhnlicher Shojo-Manga. Normalerweise ist die Hauptperson in einem Shojo-Manga eigentlich immer weiblich. Doch in „My Love Story – Ore Monogatari“ ist Takeo die männliche, naive, aber extrem liebenswerte Hauptperson. Die Geschichte erinnert ein wenig an Titel wie „Nah bei dir“ oder „Venus in Love“ mit dem Unterschied, dass hier Takeo die naive und begriffsstutzige Person ist.

Zeichnerisch ist der Manga eher einfach gehalten. Hintergründe gibt es nur wenige, aber das passt zur Geschichte. Ein typischer Shojostil (wie z.b. aus dem Ribon-Magazin) wäre absolut unpassend für diese Serie.

Inhaltlich weiß die Geschichte zu überzeugen und den Leser zum Lachen zu bringen. Die Charaktere sind sehr sympathisch und einfach nur liebenswert. Rundum ein Manga, der sich endlich mal wieder von den vielen anderen Shojo-Manga abhebt und erfrischend liebenswert und humorvoll ist.

My Love Story – Ore Monogatari: © 2011 Kazune Kawahara, Aruko, Shueisha / Panini Manga

Miracles of Love – Nimm dein Schicksal in die Hand

Name: Miracles of Love – Nimm dein Schicksal in die Hand
Englischer Name:
Originaltitel: Omoi, Omoware, Furi, Furare
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2015
Deutschland: Tokyopop 2016
Mangaka: Io Sakisaka
Bände: 12 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story:
Es sind Ferien in Japan und damit für viele Familien die beste Zeit für einen Umzug. So ergeht es auch Yuna, deren beste Freundin Sac-chan wegzieht. Yuna ist ein sehr schüchternes Mädchen und mit dem Verlust ihrer Freundin befürchtet sie einsam zu sein. Doch alles soll anders kommen.

An jenem Tag geht sie weinend aus dem Haus und trifft auf einen Jungen, der aussieht wie ihr Prinz aus dem Märchenbuch. Als sie wenig später die Rolltreppe des Bahnhofs hochfährt, trifft sie auf ein fremdes Mädchen, die sich dringend Geld für die Fahrkarte bei ihr leihen will. Aus irgendeinem Grund gibt Yuna ihr das Geld und erhält als Pfand eine Armbanduhr. Außerdem tauschen die beiden Mädchen ihre Nummern aus.

Am nächsten Tag erhält Yuna erstaunlicherweise ihr Geld von dem Mädchen, welches Akari heißt, zurück. Es stellt sich heraus, dass die Beiden nicht nur an die gleiche Highschool gehen, sondern auch im gleichen Haus wohnen. Zwar sind Yuna und Akari sehr unterschiedlich, doch sie beginnen sich miteinander anzufreunden.

Als die Schule beginnt, stellen sie fest, dass sie zusammen mit Yunas Kindheitsfreund Kazuomi Inui in der gleichen Klasse sind. Außerdem trifft Yuna ihren „Prinzen“ wieder. Wie sich herausstellen wird, heißt er Rio und ist Akaris jüngerer Stiefbruder. Yuna ist zum ersten Mal verliebt und zwar in Rio, doch Akari rät ihr von ihrem Bruder ab, da er sehr oberflächlich und sprunghaft ist. Wird Rio ihr eine Korb geben? Und entwickelt sich vielleicht noch etwas zwischen Kazuomi und Akari?

 

Eigene Meinung:
Miracles of Love – Nimm dein Schicksal in die Hand“ ist das neuste Werk von Io Sakisaka. Die Mangaka ist hierzulande bekannt durch ihre Serien „Blue Spring Ride“ und „Strobe Edge“, welche beide bei Tokyopop erschienen. Wie die beiden anderen Serien geht es auch in „Miracles of Love“ um die erste Liebe. Der Manga wird stark geprägt durch Standardcharaktere. Yuna ist die typische graue Maus, Akari das selbstbewusste Mädchen, dann gibt es selbstverständlich noch den Kindheitsfreund und den Frauenschwarm. Doch wie sich bereits am Ende des ersten Bandes abzeichnet, entwickelt sich die Serie zu einer spannenden Dreiecksgeschichte.

Io Sakisaka erzählt die Geschichte gewohnt gefühlvoll und gibt den Charakteren Zeit sich zu entwickeln. Der Zeichenstil ist sehr detailliert und lebendig.

Rundum ist „Miracles of Love“ ein solider Shojo-Manga, der von der ersten Liebe handelt. Jeder Shojo-Fan kann bei dieser Serie unbesorgt zugreifen.

Miracles of Love – Nimm dein Schicksal in die Hand: © 2015 Io Sakisaka, Shueisha / Tokyopop

The Heroic Legend of Arslan

Name: The Heroic Legend of Arslan
Englischer Name: The Heroic Legend of Arslan
Originaltitel: Arslan Senki
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2014
Deutschland: Carlsen 2016
Mangaka: Story: Yoshiki Tanaka
Zeichnungen: Hiromu Arakawa
Bände: 12 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,99 €

Story:
Arslan ist das einzige Kind von König Andragoras und Königin Tahamenay von Pars. Die Nachbarländer von Pars haben es auf ihren Reichtum und die wichtige strategische Lage abgesehen, so dass es oft zu Kämpfen kommt.

Als Arslan elf Jahre alt ist, kommt sein Vater siegreich von einem großen Feldzug zurück. Sie haben etliche lusitanische Soldaten gefangen genommen, die versklavt werden sollen. Darunter ist auch ein Junge in Arslans Alter. Als drei Stadtjungen sich dem Jungen in seinem Käfig nähern, nutzt dieser die Chance und bricht aus. Auf seiner Flucht läuft ihm Arslan mit einem Begleiter über den Weg und nimmt den Prinzen kurzerhand gefangen. Eine wilde Flucht durch die Hauptstadt Ekbatana beginnt. Zwar wundert sich der Junge, warum so viele Soldaten hinter ihm und seinem Gefangenen her sind, doch er kommt nicht auf die Idee, dass sein Gefangener der Kronprinz ist.

Auf dieser Flucht hört der Prinz zum ersten Mal von dem Glauben der Lusitanier an ihren Gott Yaldabord. Die Lusitanier glauben, dass alle Menschen gleich sind. Das Land Pars ist dagegen geprägt durch die vielen Sklaven und den damit erwirtschafteten Reichtum. Dies beschäftigt Arslan in der Zukunft sehr, so dass er den Entschluss trifft, die Sklaverei abzuschaffen.

Die Flucht ist letztendlich erfolgreich. Der Junge erreicht mit Arslan im Schlepptau die Stadtmauer und kann mit einem Sprung ins Wasser fliehen. Arslan bleibt zurück und hält den hochrangigen Soldaten Daryun davon ab, den Flüchtenden zu erschießen.

Drei Jahre sind seit dem Vorfall vergangen. Arslan ist mittlerweile 14 Jahre alt und soll seine erste Schlacht bestreiten. Alle sind zuversichtlich mit der riesigen Streitmacht von Pars schnell den Kampf gegen die lusitanische Invasion zu besiegen. Doch alles soll anders kommen… Durch einen Verrat in den eigenen Reihen läuft die Armee in eine Falle. Arslan ist umringt von feindlichen Soldaten und wird im letzten Moment von Daryun gerettet. Der König wird auf seinem Rückzug von einem alten Widersacher aufgehalten und gefangen genommen. Ein schwarzer Tag für Pars. Wird sich Arslan mit Daryun durchschlagen können und das Königreich Pars zurück erobern können?

Eigene Meinung:
„The Heroic Legend of Arslan“ ist die Manga-Adaption des gleichnamigen Fantasy-Romans von Yoshiki Tanaka. Hiromu Arakawa, die besonders durch die Serie „Fullmetal Alchemist“ international bekannt ist, entführt den Leser an einen Ort, der an das alte Persien erinnert. Anfangs entwickelt sich die Geschichte recht langsam, doch nach und nach steigt die Spannung.

Der Hauptcharakter Arslan erinnert äußerlich an Edward Elric, doch charakterlich gibt es erhebliche Unterschiede. Arslan ist ein sehr gutmütiger und recht naiver Junge. Nach und nach wächst er über sich hinaus und kann dadurch immer mehr Verbündete um sich versammeln.

Fans von „Fullmetal Alchemist“ oder „Record of Lodoss War“ können bei dieser Serie bedenkenlos zugreifen. Zwar ist die Serie von Carlsen ab 14 Jahren empfohlen, doch im Anbetracht der vielen Schlachten würde ich die Serie eher ab 16 Jahren empfehlen.

Arslan Senki: © 2014 Yoshiki Tanaka, Hiromu Arakawa, Kodansha / Carlsen

The Heroic Legend of Arslan Vol. 2 – Limited Premium Edition

The Heroic Legend of Arslan Vol. 2 – Limited Premium Edition
Inhaltsangabe (Universal Pictures):
Neue Bündnisse formieren sich und neue Kampflinien werden gezogen, im zwölf Episoden umfassenden Staffelfinale des Anime-Epos „The Heroic Legend of Arslan“. Nach den Ereignissen in Peshawar sehen sich Arslan und seine Gefährten gezwungen, gegen die Armee des Königreichs Sindhura zu kämpfen, die angeführt von Prinz Rajendra ins Land einmarschiert. Schon bald werden sie in den Machtkampf um den Thron verwickelt, der zwischen Rajendra und seinem Bruder Gadhevi tobt. Ein Bündnis mit diesem Königreich könnte genau das sein, was der junge Prinz Arslan braucht, um Silbermaske besiegen und die königliche Hauptstadt Ekbatana aus der Gewalt der lusitanischen Invasoren befreien zu können. Doch zwischen Arslan und seinem großen Ziel stehen noch viele verräterische Schurken und Spione, Duelle in der Wüste und eine Armee von 100.000 lusitanischen Soldaten. Arslan hat auf seinem Weg vom Jungen zum König schon viel erreicht, aber ist es vielleicht sein Schicksal, an der letzten Hürde zu scheitern?

Episodenübersicht:
– Der Prinz im fernen Land
– Der schwarze Leopard von Sindhura
– Klagelied der Abendsonne
– Das Duell vor den Göttern
– Das erneute Überqueren des Flusses
– Der Winter ist zu Ende
– Das wahre Gesicht eines Ritters
– Das Abschiedslied
– Die Ruhe vor dem Sturm
– Der Kampf um die San-Manuel Festung
– Die Entscheidung
– Die blut- und schweißgetränkte Handelsstraße

Allgemeine Infos zur DVD

Hersteller/Label Universal Pictures
12.01.2017
EAN-Code 5053083104412
UVP € 59,99
Genre Action, Drama, Shonen, Fantasy
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch,  Japanisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel Deutsch, Englisch; Französisch; Niederländisch
Synchronstudio Mediadub International
Bildformat 16:9, 1,78:1 (1920x1080p)
Laufzeit ca. 289 Min.
FSK ab 12
Verpackung 2-Disc Digipack
Bonus – 100-seitiges Booklet
– 12 Artkarten
– Figuren-Sammelkarten
– doppelseitiges Poster
– Musik-Clips
– Short Comedy Clips

Charaktere

Farangis – Franziska Ball


Farangis ist eine Priesterin des Tempels von Mithra. Da sie eine besonders schöne und starke Kriegerin ist, sorgte sie für viel Neid in ihrem Tempel. Aus diesem Grund erhielt sie von ihrer Hohepriesterin den Auftrag sich Arslan als Geschenk darzubringen.

Sie macht sich genau zur rechten Zeit auf den Weg zu ihrem neuen „Meister“ und wird für Arlsan zu einer treuen und starken Gefährtin.

 

Silbermaske – Dirk Meyer


Die wahre Identität von Lord Silbermaske ist Hermes. Er ist der Sohn des ehemaligen Königs Osiris und damit Arslans Cousin.

Silbermaske erhebt Anspruch auf den Thron von Pars. Um seinen Zielen näher zu kommen, hat er sich Hilfe aus dem Nachbarreich Lusitania geholt. Er nimmt seinen Onkel König Andragoras III. gefangen und sperrt ihn in den Kerker seines eigenen Schlosses. Dort will er ihm den Kopf seines Sohnes Arslan präsentieren und ihn dann töten.

Alfreed – Katharina Iacobescu


Alfreed gehört am Anfang der Geschichte einem Clan Gebirgsbanditen an. Als ihr Clan von Silbermaske ausgelöscht wird, schließt sie sich ihrem Retter Narsus an.

Seitdem stellt sie sich als Narsus Frau vor und sorgt dafür für einige Probleme. Besonders mit Elam kommt es so zu Reibereien.

 

 

Rajendra – Johannes Wolko


Rajenda ist der zweite Prinz von Sindhura und nur wenige Monate jünger als der erste Prinz Gadevi. Als sein Vater schwer erkrankt, bricht ein Kampf um die Nachfolge zwischen ihm und seinen Halbbruder Gadhevi aus.

Anfangs will er sich profilieren und versucht deshalb Arslan zu bekämpfen. Doch er tappt in eine Falle von Narsus und wird gefangen genommen. Letztendlich hilft ihm Arslan die Thronstreitigkeiten zu klären.

Rajendra versucht stets Arslan zu hintergehen. Doch Narsus ist ihm stets mindestens einen Schritt voraus.

Deutsche Bearbeitung
(Synchro & Untertitel)

Die Qualität der Synchronisation von Mediadub International setzt sich bei Volume 2 weiter fort. Die Sprecherleistung ist vergleichbar. Die neuen Charaktere erhielten passende Sprecher.

Die Untertitel präsentieren sich in weißer Farbe samt schwarzer Umrandung und überzeugen mit guter Lesbarkeit und passendem Timing. Als Bonusmaterial gibt es Opening und Ending mit deutschen Untertiteln. Leider hat man hier jedoch etliche Satzzeichen vergessen und die Sätze ergeben wenig Sinn.

Verpackung & Bonusmaterial

Die DVDs befinden sich in einem sehr schön gestalteten 2-Disc Digipack. Die Front des Digipacks zeigt ein Bild mit Arslan und Silbermaske. Die Limited Edition enthält ein 100-seitiges Booklet mit Interviews, Figurenprofilen und Illustrationen. Außerdem sind noch 12 Artkarten, 4 Sammelkarten, ein Poster mit der Landkarte des Königreich Pars und rückseitigem Schach-/Spielbrett, sowie 40 Papp-Spielsteine enthalten.

Die DVDs selbst enthält auch noch Bonusmaterial. Auf der ersten Disc erwarten euch Musik-Clips. Bei den Musik-Clips handelt es sich um das neue Opening und Ending mit deutschen Untertitel. Auf der zweiten Disc könnt ihr dann noch einige Short Comedy Clips sehen.

Menü

Nach dem Einlegen der DVD gelangt man zur Sprachauswahl. Danach erreicht man unmittelbar das Hauptmenü. Der Hintergrund bewegt sich langsam und ist mit einem Instrumentalstück hinterlegt. Die Untermenüs werden von der gleichen Musik begleitet. Beim ersten Einlegen der Disc muss man sich erst einmal an das Menü gewöhnen, da die einzigen Punkte nicht beschriftet sind.

Technische Qualität
(Bild & Ton)

Das Bild liegt in anamorphen 16:9 in HD-Qualität vor. Die Farben wirken frisch, Bildfehler sind keine zu sehen. Optisch ist die Serie ein Highlight. Die Actionszenen kommen bei dieser Qualität richtig zur Geltung.

Der Ton der deutschen Tonspur liegt in Dolby Digital 2.0 vor.

Bewertung (kompakt)

Verpackung
95%
Menü
95%
Booklet / Goodies
100%
Bonusmaterial
100%
Synchronisation
90%
Untertitel
80%
Bildqualität
100%
Tonqualität
100%

Fazit

Nachdem Arslan in Volume 1 seine Gefährten um sich versammelt hat, geht es nun in Volume 2 verstärkt darum weitere Verbündete zu finden, um den Thron von Pars zurückzuerobern. Doch wer erwartet, dass mit Volume 2 die Serie ein Ende findet, wird enttäuscht. Die 25. Episode endet mit einem offenen Ausgang. Im Sommer 2016 startete in Japan eine zweite Staffel mit acht Episoden. Eine Ankündigung bei Universal Pictures gibt es bislang noch nicht.

Die Episoden 14 bis 25 sind erneut von Schlachten, Strategien, Lug & Trug und einer Menge Blut geprägt. Auch wenn „The Heroic Legend of Arslan“ meiner Meinung nach nicht an Fantasy-Epen wie „Record of Lodoss War“ heranreicht, da sich der Anime teils wirklich etwas zieht, ist er solide umgesetzt und kann empfohlen werden. Die Umsetzung mit den zahlreichen Extras von Universum Pictures kann man als sehr gelungen bewerten.

Wir danken Universal Pictures für die Bereitstellung eines Presseexemplars der deutschen Fassung.

 

The Heroic Legend of Arslan: © 2015 Universal Studios

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