Real Bout Highschool

Name: Real Bout Highschool
Englischer Name:
Originaltitel: Real Bout Highschool
Herausgebracht: Japan: Kadokawa 1999
Deutschland: Planet Manga 2003
Mangaka: Story: Reiji Saiga
Zeichnungen: Sora Inoue
Bände: 6 Bände
Preis pro Band: 10,25 €

Real Bout Highschool Band 1Story
Ryoko Mitsurugi ist 16 Jahre alt und geht in die erste Klasse der Daimon-High. Hier besucht sie die Kendo-AG und darin gar nicht schlecht. Ihre Freundin, Hitomi, leidet jedoch darunter, dass Ryoko keinem Streit abgeneigt ist. Und so beginnt der Manga auch mit einem aufregenden Kampf zwischen Ryoko und sieben Jungs, die nicht einmal davor zurück schrecken Hitomi als Geisel zu nehmen. Eher nebensächlich taucht in mitten diesem Kampf ein Junge auf, der auch gleich wieder zusammen bricht. Diesen laden die beiden Mädchen nach ihrem Sieg zum Essen ein, da er völlig entkräftet ist.

Doch Ryoko ist nicht der Typ der allen hilft und sofort Freundschaften schließt und so lassen die beiden Mädchen den Jungen alleine sitzen. Aber sie kommen nicht sehr weit, denn die nächsten Gegner lassen nicht lange auf sich warten. Und erneut versuchen sie es mit schmutzigen Tricks um gegen Ryoko bestehen zu können. Dieses Mal kommt ihnen der Junge zu Hilfe.

Erst am nächsten Tag in der Schule erfahren sie den Namen des Mannes, Shizuma Kusanagi. Der Direktor der Daimon-High scheint selbst ein Fan von Kampfsport zu sein und so veranstaltet er öfters mal ein Kampffestival an der Schule. Hierbei muss Ryoko verärgert feststellen, dass Shizuma ziemlich gut ist.

Ryoko schlägt sich durch ihren Alltag und trifft dabei sowohl auf Schläger auf dem Schulweg, als auch an der Schule selbst. Entweder wird Hitomi bedroht, oder sogar Daisaku, der Freund von Shizuma. Aber Ryoko hat auch noch ganz andere Probleme. Denn in ihrer AG ist ein Junge namens Tatsuya Shishikura. Und bei ihm vergisst sie all ihre Wut und Kampflust. Sie fängt an sich zu fragen ob sie süß ist und wünscht sich fast etwas mehr Frau zu sein für ihn.

Real Bout Highschool Band 2Shizuma bringt den Direktor dazu den „K-Fight“ ins Leben zu rufen. Es gibt einen sehr begehrten Platz, den alle AGs gerne für ihr Training hätten. Da es an der Daimon-High allerdings 17 Kampfsport-AGs gibt, haben es viele darauf abgesehen. Und so soll um diesen Platz gekämpft werden. Und selbst Ryoko stürzt sich in den Kampf gegen ihre größte Rivalin sowohl im Kampf als auch in der Liebe.

Und so durchleben die Schüler den Schulalltag mit all ihren Schlägereien. Manche haben einfach nur Spaß am kämpfen, andere versuchen immer wieder Rache zu nehmen obwohl es sinnlos ist und wieder andere halten sich einfach nur raus.

Eigene Meinung
In „Real Bout Highschool“ werden Kampfsport, Witz und auch Gefühle wie Freundschaft und Liebe vereint. Die Story ist rasant und obwohl es sich immer wieder um Kämpfe handelt erlebt man doch sehr viel zusammen mit den Charakteren. Man fängt an sie lieb zu gewinnen und wünscht sich schon bald nicht mehr nur ihren Sieg, sondern auch ihr Glück. Sei dieses Glück in der Liebe oder einfach nur in der Erfüllung ihrer Träume.

Dieser Manga ist auf jeden Fall zu empfehlen. Auch wenn es um Kampfsport geht, so ist er keineswegs brutal und gerade durch den Witz der darin enthalten ist, auf jeden Fall zu empfehlen. Aber auch die Augen kommen nicht zu kurz. Gerade die männlichen Leser werden über die Oberweite der Mädchen erfreut sein.

© Nekolein

Real Bout Highschool: © 1999 Sora Inoue, Kadokawa / Planet Manga

RahXephon

Name: RahXephon
Englischer Name: RahXephon
Originaltitel: RahXephon
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2002
Deutschland: Planet Manga 2004
Mangaka: BONES
Story: Yutaka Izubuchi
Zeichnungen: Tateaki Momose
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

RahXephon Band 1Story
„RahXephon“ spielt im Tokyo des Jahrs 2015. Ayato Kamina ist eigentlich ein ganz normaler Oberschüler. Er lebt mit seiner Mutter, die allerdings wegen ihrer Arbeit selten zu Hause ist und seiner Klassenkameradin Reika Mishima, die entfernt mit ihm verwandt ist, zusammen. Das fordert den Jugendlichen ziemlich. Zumal er eine feste Freundin hat, die in Reika eine potentielle Rivalin sieht und es daher gar nicht leiden kann, dass „ihr“ Ayato zusammen mit Reika nach Hause geht.

Kaum zu Hause angekommen, gibt es plötzlich ein Erdbeben. Ayato stürmt aus dem Haus, um zu sehen was los ist und sieht am Himmel einen Kampfflieger verbrennen. Im selben Moment tauchen merkwürdige Agenten auf, bedrohen Ayato und wollen Reika töten. Gerade noch rechtzeitig taucht Haruka Shitow auf und besiegt die gegnerischen Agenten. Sie verfrachtet die Ayato und Reika in ihr Auto und fährt aus der Gefahrenzone, denn Tokyo wird nun von allen Seiten bombardiert. Ayato und Reika erfahren von ihr, dass in Tokyo eine Organisation namens „MU“ herrscht. Haruka arbeitet für die UNO-Organisation „Terra“, die die MU bekämpft. Sie führt Ayato zum Allerheiligsten der „MU“, wo das so genannte „Ei des Xephon“ liegt.

Kaum hat Reika das Ei gesehen, bricht sie zusammen. Gleichzeitig beginnt es in dem Ei zu rumoren. Ein riesiger Roboter „schlüpft“ aus dem Ei – RahXephon. Er hat die Anwesenheit Ayatos gespürt und ist deshalb erwacht. Haruka erklärt ihm, dass RahXephon ein Gott ist, der über Zeit und Raum herrscht. Ayato ist der einzige Mensch auf der Welt, der ihn steuern kann. Deswegen interessieren sich „Terra“ und „MU“ für ihn. Als Gegenleistung, für seine Dienste als Pilot, verspricht ihm „Terra“ Sicherheit für ihn und Reika. Doch bevor Ayato die Geschehnisse realisieren kann, tauchen erneut feindliche Agenten auf, die ihn, Reika und Haruka umstellen. Weil Reika angeschossen wird erwacht plötzlich RahXephon und nimmt Ayato in sein Inneres auf. Durch die Macht des Roboters schaffen es die drei aus der MU-Zentrale zu entkommen. Auf offener See sieht Ayato zum ersten Mal Tokyo, wie es wirklich ist – nämlich von einer riesigen roten Käseglocke umschlossen. Haruka erklärt ihm, dass er jetzt in der Wirklichkeit ist und früher in Tokyo, „Tokyo-Jupiter“ genannt, nur in einer Scheinwelt gelebt hat. In der Wirklichkeit ist bereits das Jahr 2033.

RahXephon Band 2Ayato und Reika leben von nun an bei „Terra“. Zunächst werden sie als Versuchskaninchen aus dem Feindesgebiet angesehen, an denen beliebig viele Untersuchungen gemacht werden dürfen. Erst nachdem Ayato, mit Hilfe des RahXephon, einen Angriff der „MU“ abwehrt, wird er als offizieller Pilot akzeptiert. Doch diese Zeit hat sein Leben für immer verändert. Wie wird es mit ihm und Reika, für die er weit mehr als nur Geschwisterliebe empfindet, weitergehen? Und wird er gegen die „MU“ bestehen können?

Eigene Meinung
„RahXephon“ ist der Manga zur gleichnamigen Anime-Serie, die hierzulande bei Panini erschienen ist. Die Serie verbindet Elemente aus den Genren Science-Fiction und Fantasy, mit allerdings nicht immer ganz neuen Mitteln. Die Story ähnelt zeitweise einer Mischform aus „Gundam“ und „Neon Genesis Evangelion“. Viele Details sind deutlich zurückverfolgbar (z.B. die Uniform der „MU“-Chefetage). Nebenbei werden dem Leser weite Einblicke in Höschen und ähnlichem beschert. Dies erfolgt allerdings etwas oft und manchmal leider auch übertrieben unpassend. Die deutsche Umsetzung ist bedauerlicherweise auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Niemand beschwert sich über Tippfehler, aber leider kommen in dieser Serie zu viele Rechtschreib- und Übersetzungsfehler vor, die man auch als Nichtkenner der Serie schnell entdeckt. Für Fans des Animes ist diese Serie allerdings nur zu empfehlen.

© Rockita

RahXephon: © 2002 Tateaki Momose, Shogakukan / Planet Manga

Ragnarök

Name: Ragnarök
Englischer Name:
Originaltitel: Ragnarök – Into the Abyss
Herausgebracht: Korea: Daiwon 1998
Deutschland: Planet Manga 2004
Mangaka: Lee Myung-Jin
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 7,95 €

Ragnarök Band 1Story
Fenris Fenrir ist auf der Suche nach Baldurs Schwert, das Sentinel Breeze genannt wird. Mit diesem Schwert möchte sie Baldur finden. Sie hofft dann ihre verloren gegangenen Erinnerungen wieder finden zu können. Doch vorher kommt ihr die Walküre Sara Irine in die Quere und versucht sie mit Hilfe zweier Riesen aufzuhalten. Aber das ist für Fenris kein allzu großes Problem. Sie kann die Riesen besiegen und sich rechtzeitig weg teleportieren, bevor Saras Angriff sie erwischt.

Zur selben Zeit ziehen Chaos und Iris durch die Welt und suchen einen so genannten „Faceworm“. Dieses Monster wollen sie besiegen und dann die Belohnung dafür abholen, denn ihr Dorf kann eine finanzielle Unterstützung gebrauchen. Noch während sie sich unbeschwert unterhalten, wird Iris von einem besagten Faceworm angegriffen. Doch Chaos greift rechtzeitig ein. Aber der Faceworm war nicht alleine und so bleibt ihnen vorerst nur der Rückzug.

Schließlich haben sie keine andere Wahl und setzten sich zur Wehr. Doch als sie gerade alle ihre Verfolger vernichtet hat, taucht ein noch viel größerer Faceworm auf. Scheinbar waren dies seine Kinder. In solchen Fällen können Faceworms sehr wütend werden. Chaos hat große Probleme diesen Kampf zu überstehen. Aber zu seinem Glück ist Iris noch da. Sie setzt ihre Magie ein und stärkt somit sein Schwert. Endlich kann er auch den letzten Faceworm besiegen. Nun haben sie eine riesige Beute vor sich und auf die wartet sehr viel Geld. Allerdings müssen sie von jedem Faceworm das Horn als Beweis mitbringen, um die Belohnung zu bekommen. Damit kommt echte Schwerstarbeit auf die beiden zu, worauf Iris schon mal überhaupt keine Lust hat.

Ragnarök Band 2Noch während sie unterwegs sind mit ihrer schweren Last treffen sie auf Lydia, die selbsternannte Schatzjägerin und ihre diebische Katze Ses. Das Zusammentreffen verläuft nicht besonders gut, denn Lydia klaut das größte Horn und haut damit ab. Doch Iris und Chaos holen sie schnell wieder ein. Sie drohen ihr, was Lydia nicht sonderlich zu beeindrucken scheint. Erst als diese das Schwert von Iris sieht, das Himmelsdrachenschwert, scheint sie aufzugeben und gibt das Horn zurück. Doch was sind ihre wahren Absichten?

Zenobia Sadi Freile, eine der zwölf Walküren der Stadt Daema sammelt währenddessen Informationen über Fenris. Nun erfährt man, dass Fenris wiedergeboren wurde und Baldur, den sie sucht, ebenfalls irgendwo wiedergeboren wurde. Doch wer ist dieser Baldur? Und weshalb sucht Fenris ihn? Warum hat sie ihr Gedächtnis verloren?

Während Fenris weiter auf der Suche nach Antworten ist und Sara sie weiterhin verfolgt um sie zu vernichten, kommen Iris, Chaos und ihre geduldete Begleiterin Lydia in ihrem Heimatdorf an. Hier werden sie sehr freudig begrüßt, vor allem Iris. Lydia traut kaum ihren Augen und Ohren.

Wird Lydia das Himmelsdrachenschwert noch bekommen? Wieso hat Iris dieses Schwert?
Kann Fenris alle Antworten auf ihre Fragen finden? Und was führen die Walküren im Schilde?

Eigene Meinung:
Eine spannend geschriebene Story mit schönen Zeichnungen. Die Charaktere sind alle gut auseinander zu halten und jeder hat seine eigenen Merkmale. Die Story besteht aus einer guten Mischung zwischen Spannung, Action und Humor. Besonders die Auftritte von Iris, Chaos und Lydia sind sehr witzig gemacht und lockern die Geheimnisse und die Kämpfe von Fenris und ihren Gegnern etwas auf.

© Nekolein
Ragnarök: © 1998 Lee Myung-Jin, Daiwon / Planet Manga

Prinzessin Kaguya

Name: Prinzessin Kaguya
Englischer Name:
Originaltitel: Kaguya Hime
Herausgebracht: Japan: Hakusensha 1994
Deutschland: Planet Manga 2004
Mangaka: Reiko Shimizu
Bände: 27 Bände (in Deutschland nach Band 13 eingestellt)
Preis pro Band: 5,00 € (Band 1-4)
6,00 € (Band 5-11)
6,50 € (Band 12-13)

Prinzessin Kaguya Band 1Story
Akira wurde als Baby lebendig in einem Bambushain begraben. In letzter Minute konnte sie gerettet werden und wuchs bei der Malerin Shoko auf, die eine Tochter namens Mayu hat. Akira muss für sie immer nackt Porträt stehen und sie alles gewähren lassen. In der Nacht des Herbstvollmondes tauchen plötzlich 2 Jungen in ihrem Alter auf. Sie zerreißen als erstes die Skizzen die Shoko gerade von Akira gemacht hatte. Akira läuft den beiden hinterher und lässt die Hunde los. Einer der Jungen hat eine Waffe in der Hand, mit der er den einen Hund tötet. Akira kann ihn dennoch überwältigen. Doch plötzlich kommt der andere Junge namens Yui von hinten. Akira wehrt sich, jedoch hat sie keine Chance gegen ihn. Sie wird Ohnmächtig und die beiden nehmen sie mit.

Als sie wieder aufwacht, befindet sie sich auf dem US-Air-Base in Suga. Eine Frau namens Maggy, die aussieht wie eine Barbipuppe mit Peitsche, kommt auf sie zu. Diese hat den Auftrag von Yui bekommen, auf sie aufzupassen. Zur gleichen Zeit hat Yui wieder dumme Ideen und hat sich einen Flieger genommen und dreht mit diesem ohne Erlaubnis ein paar Runde. Als Yui sieht, das ein Pilot namens Rick seinen besten Kumpel Midori runter macht, zeigt er seine Flugkünste in dem er Rick fast umfliegt. Das hat natürlich ein Nachspiel. Aber damit hat Yui schon vollkommen gerechnet. Midori ist deshalb vollkommen aufgebracht, denn sie müssen dann ins Under-Ground-Camp. Doch Yui ist ganz cool, denn dieses Jahr findet es auf einer besonderen Insel statt, auf Kabuchi Island. Auf dieser Insel lebten Yui, Midori, Akira und eine Gruppe anderer Kinder bis zu ihrem fünften Lebensjahr. Midori ist dagegen, denn dieses Camp ist kein Spiel, sondern nur ein Spiel um Leben und Tot.

Prinzessin Kaguya Band 2Yui wird durchgerufen, doch im gleichen Moment kommt Maggy zu ihnen gelaufen, mit der schlechten Nachricht, dass Akira geflohen ist. Akira hat sich derweilen versteckt und hört zufällig ein Gespräch über das UG-Camp von zwei Militärs. Nachdem sie weg sind, klettert sie aus ihrem Versteck und landet in der Zentrale und schaut sich Bilder von Kabuchi Island an. Doch sie wird von zwei Flugschüler überrascht und kommt in eine verzwickte Lage. Plötzlich taucht Maggy auf und rettet sie. Nach einer kurzen Unterhaltung kommt auch Yui in dem Raum und fordert Akira auf mitzukommen. Was wird sie von nun an erwarten? Was wollen sie auf Kabuchi Island und hat es etwas mit ihrer Zeit im Heim zu tun?

Eigene Meinung
Der Zeichenstil ist gut gelungen und sehr detailliert. Die Story ist am Anfang etwas langweilig, wird dann aber zum Ende des ersten Bandes spannender. Die Charaktere sind sehr gut unterscheidbar, trotz der großen Anzahl. „Prinzessin Kaguya“ ist ein typischer Shojo-Manga mit einer größeren Portion Action. Wem sowas gefällt, dem empfehle ich es zu lesen 😉

Prinzessin Kaguya: © 1994 Reiko Shimizu, Hakusensha / Planet Manga

Planetes

Name: Planetes
Englischer Name: Planetes
Originaltitel: Planetes
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2001
Deutschland: Planet Manga 2002
Mangaka: Makoto Yukimura
Bände: 5 Bände
Preis pro Band: 7,95 € (Band 1-3)
6,95 € (Band 4-5)

Planetes Band 1Story
Yuri Michailov arbeitet im Weltraum als Schrottbeseitiger. Seine Aufgabe ist es all den Schrott, der durch das Weltall fliegt zu entsorgen. Diese Arbeit ist sehr wichtig, denn dieser Schrott kann, auch wenn er noch so klein ist, großen Schaden anrichten, wenn er auf einen Satelliten oder gar auf ein Raumschiff stößt. Er weiß aus eigener Erfahrung wie schrecklich dies sein kann, denn durch solch ein Unglück hat Yuri seine Frau verloren.

Yuri arbeitet zusammen mit Hachimaki Hoshino und Fei. Yuri denkt oft an seine Frau. Und immer wenn er sich um den Weltraumschrott kümmert hält er Ausschau nach einem Kompass den sie stets um den Hals getragen hatte. Eines Tages findet er ihn auch. Jedoch kommt er fast um bei dem Versuch diesen zu ergreifen. Nur dank Hachimaki verbrennt er nicht beim Eintritt in die Atmosphäre.

Die drei erleben trotz ihres eigentlich eintönigen Jobs eine Menge. So bricht sich Hachimaki zum Beispiel den Fuß als er etwas ungeschickt aufgetreten ist. Doch im Krankenhaus lernt er ein interessantes Mädchen kennen. Schon bald freundet er sich mit ihr an. Sie erzählen sich viel und er erzählt ihr von dem Meer auf der Erde. Denn das Mädchen träumt oft vom Meer. Doch wieso ist sie schon seit 12 Jahren ununterbrochen im Weltraum? Möchte sie nicht auf die Erde? Wer ist dieses Mädchen, oder was?

Doch auch Fei hat so mit ihren Problemen zu kämpfen. Im Weltraum gibt es extra eingerichtete Raucherräume, welche sie regelmäßig nutzt. Doch seit neuestem gibt es Terroristen die sich die „Weltraumverteidigungsfront“ nennt. Sie sind der Meinung, dass Menschen nicht im Weltall sein sollten. Ihre Rohstoffe auf der Erde sind so gut wie aufgebraucht und anstatt etwas daraus gelernt zu haben und auf unbegrenzten Rohstoff zuzugreifen greifen sie in den Weltraum ein und nehmen nun Rohstoff, den sie auf dem Mond gefunden haben. Jedoch wieder begrenzter Rohstoff. So lernen die Menschen nichts. Außerdem zerstören sie den Weltraum.

Planetes Band 2Um ihren Standpunkt deutlich zu machen lassen sie Bomben zurück. Am liebsten in Raucherräumen. Und so hat Fei das große Pech, dass sie keinen Raucherraum findet der nicht gerade zerstört oder sogar geschlossen wird. Ihre ganze Wut richtet sich auf die „Weltraumverteidigungsfront“. Und dies beweist sie auch, als sie hinter ihnen her jagt, sobald sich für sie eine Gelegenheit bietet. Die Menschheit dankt ihr dies und hält einen Orden bereit, doch sie wissen nicht, dass Fei dabei kein einziges Mal an die Menschen denkt, sondern einfach nur an ihre eigene Rache, da sie wegen ihnen nicht rauchen kann.

Doch bei ihren Rachefeldzug bringt sie sich selbst in große Gefahr. Nicht nur, dass das Raumschiff zerstört wird, sie stürzt auch noch auf die Erde. Wird das Rettungsschiff dies aushalten? Oder ist das das Ende? Und wie arbeiten die drei weiter, wenn das Raumschiff zerstört ist?

Eigene Meinung:
Die Charaktere sind bei „Planetes“ sehr schön ausgearbeitet und man kann sich gut mit den unterschiedlichen Wesenszügen identifizieren. Jeder kann sich in einem der Charaktere wieder finden. Außerdem fühlt man gerade mit Yuri mit, wodurch der Manga leicht dramatisch wird.
Doch durch Hachimaki kommt der nötige Witz wieder dazu, sodass man nicht sentimental wird beim lesen.

Wer sich für den Weltraum interessiert sollte sich diesen Manga auf gar keinen Fall entgehen lassen. Aber auch die, die gerne über unterschiedliche Menschen mit ihren ganz eigenen Schicksalsschlägen lesen und zwar zwischen drin auch mal gerne lachen, aber hauptsächlich doch nachdenken.

© Nekolein

Planetes: © 2001 Makoto Yukimura, Kodansha / Planet Manga

Peridot

Name: Peridot
Englischer Name:
Originaltitel: Peridot
Herausgebracht: Japan: Kodansha 1999
Deutschland: Planet Manga 2003
Mangaka: Hiyoko Kobayashi
Bände: 6 Bände
Preis pro Band: 7,95 € (Band 1)
6,95 € (Band 2-6)

Peridot Band 1Story
Akira Shindo ist neu in einer Stadt. Gleich an ihrem ersten Abend lauern ihr nachts ein paar zwielichtige Gestalten auf und stellen ihr nach. Akira bekommt es mit der Angst zu tun, da die jungen Männer sie offensichtlich vergewaltigen wollen. Panisch rennt sie weg und läuft dabei gegen ein großes Mädchen mit Bandagen an beiden Armen. Die vermeintliche Rettung entpuppt sich als absolut uninteressiert und sieht gar nicht ein, warum sie helfen sollte. Während die Männer durch das neue Mädchen abgelenkt sind, gelingt Akira dennoch die Flucht.

Am nächsten Tag stellt Akira fest, dass das Mädchen vom Vortag nicht nur auf ihre neue Schule geht, sondern auch noch ihre Banknachbarin in der neuen Klasse. Sie heißt Mahiru Suruga und soll eine unglaublich gute Kämpferin sein. Alle meiden sie jedoch, da sie so brutal und abweisend ist. Davon kann sich auch Akira schnell ein Bild machen, als die Vergewaltiger in der Schule auftauchen und von Mahiru schnell um ein paar Zähne gebracht werden. Akira möchte sich aber nicht einfach mit dem Charakter ihrer Klassenkameradin zufrieden geben, sondern stellt sie zur Rede. Die Diskussion endet durch Mahirus Desinteresse, bevor sie begonnen hat.

Einige Zeit später macht Akira im Sportunterricht die Bekanntschaft der Klassensprecherin Kei Aoba, mit der sie sich schnell anfreundet. Kei möchte die neue Mitschülerin unterstützen und lädt sie in ihren Schulklub ein, als sie erfährt, dass sie sich bisher für keine Gruppe entschließen konnte. Akira rechnet angesichts der ruhigen und strebsamen Klassenbesten mit einem künstlerischen oder kulturellen Klub. So staunt sie nicht schlecht, dass Kei doch tatsächlich dem Frauen-Karate-Klub angehört. Leider steht die Mannschaft unter keinem guten Stern: Nach und nach haben alle Mitglieder den Klub verlassen, bis Kei als Einzige übrig geblieben war. Nun hat sie sich als Ziel gesetzt, die Mannschaft durch neue Mitglieder wieder auferstehen zu lassen. Doch das ist alles andere als einfach.

Peridot Band 2Tomomi, die Freundin eines der Vergewaltiger, nutzt die Gutmütigkeit Keis schamlos aus, um sich an Mahiru zu rächen. Sie macht ihr weiß, dass sie gleich mehrere Leute kennen würde, die dem Klub beitreten wollten, wenn Kei in der Lage wäre, Mahiru zu besiegen. Nachdem der Plan misslingt, nimmt Tomomi die Klassensprecherin für ihren Lover Ken und dessen Freunde gefangen, damit die sich an ihr austoben können. Akira wird Zeugin und versucht, Mahiru zu Hilfe zu holen. Wird die kühle Kämpferin dem Wunsch entsprechen und Kei retten?

Eigene Meinung
„Peridot“ ist eine recht flache Ecchi-Story aus dem Schulalltag. Die weitgehend durchaus realistisch erzählten, aber nichtsdestoweniger anspruchslosen Handlungsmuster werden durch allerhand Fan-Service und brutaler Faustkampf-Action ausgeschmückt. Allerdings vermag auch das die Gesamtstory nicht wirklich aufzupeppen. Eine Heldin, eigentlich keine ist und die die Manga-Cover mit Sicherheit hauptsächlich wegen ihres attraktiven Äußeren ziert, wird in Kontrast gestellt zu einem anderen weiblichen Charakter, die vom Äußeren und der Kampfstärke her um einiges weniger zu bieten hat, die dafür aber couragiert, freundlich und hilfsbereit ist. Der einfache Zeichenstil, die Panel-Anordnung und letztendlich die Perspektiven sind einzig und allein auf die pikanten Details ausgerichtet – auf das, was Männer sehen wollen.

Die deutsche Ausgabe ist bei Planet Manga erschienen, kann aber weder von der Aufmachung, noch von der Übersetzung mit dem Original mithalten. Hinzu kommt der – mit knapp acht/sieben Euro – recht hohe Preis, für das, was dabei heraus gekommen ist.

Zusammengefasst werden an diesem Werk hauptsächlich Männer ihre Freude haben. Die Alters- und Verkaufsempfehlung ist eindeutig gerechtfertigt.

© Rockita

Peridot: © 1999 Hiyoko Kobayashi, Kodansha / Planet Manga

Pastel

Name: Pastel
Englischer Name: Pastel
Originaltitel: Pastel
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2002
Deutschland: Planet Manga 2005
Mangaka: Toshihiko Kobayashi
Bände: 44 Bände (in Deutschland nach Band 15 eingestellt)
Preis pro Band: 6,50 €

Pastel Band 1Story
Mugi Tadano ist zurzeit völlig am Boden zerstört, denn seine Freundin hat sich von ihm getrennt. Zum Glück überredet ihn sein Freund Kazuki Sanmiya ihn mit ans Meer zu begleiten. Dort jobben die beiden bei Kazukis Tante in einer Pension. Mugi ist das ganz recht, da er so nicht immer an seine Freundin denken muss. Eines Tages hat Kazuki für sich und Mugi ein Date mit zwei Mädchen organisiert. Schon gleich zu Beginn trennen sich die beiden Pärchen und plötzlich steht Mugi alleine mit einem schönen Mädchen am Strand. Da Mugi nicht gerade selbstbewusst ist, holt er Kazukis kleinen Cousin Okuto, auf den er angeblich aufpassen muss. Die drei verbringen den ganzen Tag am Strand und Mugi lernt das Mädchen namens Yu Tsukisaki etwas näher kennen.

Später am Abend sind Mugi und Kazuki wieder in der Pension. Dort gibt damit an Kazuki, dass sein Date super gelaufen sei. Doch Mugi ahnt schon, dass sein Freund bei dem Date wieder mal einen Korb bekommen hat. Sicherheitshalber sagt er, dass sein Date auch nicht so gut verlaufen ist. Da fällt Kazuki ein, dass noch jemand das Bad reinigen muss. Obwohl sich Mugi fragt warum man so spät noch das Bad sauber machen muss kümmert er sich darum. Was Mugi nicht ahnen konnte ist, dass Yu dort gerade ein Bad nimmt. Und so fängt sich Mugi eine Ohrfeige ein.

Am nächsten Morgen möchte sich Mugi bei Yu entschuldigen, doch er muss feststellen, dass sie schon nicht mehr in der Pension ist. Von Kazuki erfährt er, dass sie schon weggefahren ist. Mugi muss sich eingestehen, dass er sich in Yu verliebt hat und kann es nicht ertragen, dass sie schlecht über ihn denkt. Zu Kazukis Erstaunen rennt Mugi aus der Pension, um Yu noch an der Fähre zu treffen. Doch am Hafen angekommen kann Mugi nur noch der Fähre hinterher sehen. Kazuki ist Mugi mit seinem Mofa hinterher gefahren, bringt ihm seine Reisetasche und gibt ihm den Rat nicht aufzugeben. Und so macht sich Mugi auf die Suche nach Yu.

Pastel Band 2Jedoch geht er erstmal nach Hause. Auf dem Weg dorthin erfährt er auch von den Nachbarn, dass sein Vater von seiner Reise wieder gekommen ist. Mugi, der sonst alleine zuhause lebt, stürmt in das Haus und sucht seinen Rabenvater. Als Mugi die Tür zum Bad aufreißt steht unerwartet Yu vor ihm. Mugi will gerade erklären, dass er hier wohnt, da stürzt sich auch schon ein riesiger Bernhardiner auf ihn.

Plötzlich taucht Mugis Vater auf der ihm erklärt, dass Yu, ihre jüngere Schwester Tsukasa und der Bernhardiner Mataro Ihren Vater verloren haben und nun nicht wissen wo sie hin sollen. Und da ihr Vater ein guter Familienfreund war möchte er sich nun um sie kümmern. Nach dem Essen fällt Mugi wieder ein, dass er sich ja bei Yu entschuldigen wollte. Völlig hektisch sucht er nach Yu die wohl gleich wieder mit seinem Vater wegfahren wollten. Zu Mugis Verwunderung sitzt Yu aber seelenruhig im Wohnzimmer und erzählt ihm, dass sie ab jetzt hier wohnt. Mugi trifft der Schlag als er davon erfährt. Doch sein Vater bestätigt ihm, dass die beiden nun hier wohnen. Und er müsste jetzt nur noch mit Tsukasa zu einem Tunier fahren. Jetzt wohnt Mugi also mit seiner Traumfrau unter einem Dach. Doch er traut sich nicht ihr seine Gefühle mitzuteilen, den falls es nicht mit den beiden nicht klappen würde hätte sie keinen Ort mehr zu dem sie gehen kann.

Eigene Meinung
„Pastel“ ist nach „Parallel“ der zweite Shonen-Manga von Toshihiko Kobayashi, der hierzulande veröffentlicht wird. Die weiblichen Charaktere sind wie es sich für einen Shonen-Manga gehört sehr fein gezeichnet. Zur Abwechslung überschneiden sich die Panels gelegentlich und die hübsche Protagonistin räkelt sich auch schon mal auf einer ganzen Seite.

Negativ ist mir jedoch aufgefallen, dass der Manga recht schlecht gebunden ist. Nicht selten muss man mit dem Buch kämpfen um alles lesen zu können. Alles in allem ist es jedoch ein guter Manga für zwischendurch. Für Fans von Shonen-Manga auf jeden Fall lesenswert.

© Wind

Pastel: © 2002 Toshihiko Kobayashi, Kodansha / Planet Manga

Parallel

Name: Parallel
Englischer Name:
Originaltitel: Parallel
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2000
Deutschland: Planet Manga 2004
Mangaka: Toshihiko Kobayashi
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Parallel Band 1Story
Nekota und Sakura gehen zusammen auf die Schule und führen sich auf wie die „Irren“. Sie zanken sich jeden Tag und bringen so auch die restlichen Jungen und Mädchen gegeneinander auf. Nekota beweist eine blühende Fantasie wenn es darum geht Mädchen zu Nerven. Aber wenn die Mädchen ihn dabei erwischen, muss er ganz schön einstecken.

Eines Tages gesteht er Sakura das er sie mag. Zuerst lacht sie ihn aus und sagt ihm anschließend das dies nicht möglich sei. Nekota weiß nicht was Sakura damit meint. Er soll es aber schon bald erfahren.

Abends kommt Nekota nach Hause und sein Vater, er ist Musiker, überrascht ihn mit einer großen Neuigkeit. Er will wieder heiraten und seine neue Frau hat eine Tochter. Wie wild stürmt Nekota ins Zimmer und will sich seine Stiefmutter und Stiefschwester näher ansehen. Ihn haut es regelrecht aus den Socken, als er sieht das Sakura seine neue Stiefschwester ist. Zudem erfährt er, dass sein Vater und Sakuras Mutter zusammen auf eine Musiktournee in Europa gehen und Sakura bei ihm zu Hause wohnen wird. Na wenn das mal nicht ins Auge geht.

Bereits in den ersten Tagen zieht ein Taifun herauf der Sakura durch einen umgestürzten Baum in Gefahr bringt und Sakuras Zimmer verwüstet. So muss sie bei Nekota im Zimmer schlafen und sie reden zum ersten Mal ganz gewöhnlich zusammen. Die beiden kommen sich immer näher bis eines Tages ein Freund und Mitspieler von Nekota (er ist Basketballspieler) auftaucht der sich in Sakura verliebt hat.

Parallel Band 2Schnell wird diesem aber klar, was Nekota wirklich für Sakura empfindet und zieht sich dadurch zurück. Bei einem Ausflug der Basketball Gruppe, verguckt sich ein Mädchen in Nekota und macht sich ziemlich an ihn heran. Besonders als Sakura auf ein Mal auch am Strand auftaucht, legt das andere Mädchen sich ins Zeug. Sauer auf Nekota, trinkt Sakura ein bisschen über den Durst und muss sich anschließend von Nekota nach Hause bringen lassen. In leicht angetrunkenem Zustand kommen sich die beiden wiederum näher und können sich Aussprechen.

Eigene Meinung
Liebe zwischen Geschwistern ist immer ein aktuelles und brisantes Thema. Wie es aber aussieht wenn zwei sich lieben, aber nur Stiefgeschwister sind, wird in diesem Manga näher aufgegriffen. Eigentlich sollte dies kein Problem sein. Trotzdem ist es in der Gesellschaft nicht gern gesehen wenn Stiefgeschwister sich verlieben und ein Paar werden.

Das Thema wird mit einem Schuss Comedy aufgepeppt, aber nicht damit vollgeladen. Es wird sehr viel Platz für das eigentliche Thema gelassen. Zudem entsteht eine schöne Romanze rund um die Hauptdarsteller, welche nicht unbedingt kitschig wirken muss.

Ein Manga für jeden Beziehungsgeschichten Liebhaber oder Leser die sich selbst mit dem Thema befassen müssen.

© Ricola

Parallel: © 2000 Toshihiko Kobayashi, Kodansha / Planet Manga

Paradise Kiss

Name: Paradise Kiss
Englischer Name: Paradise Kiss
Originaltitel: Paradise Kiss
Herausgebracht: Japan: Shodensha 2000
Deutschland: Planet Manga 2003, 2007
Mangaka: Ai Yazawa
Bände: 5 Bände
Preis pro Band: 8,90 €
6,50 € (Neuauflage)

Paradise Kiss Band 1Story
Yukari Hayasaka ist im dritten Jahr an der Seiei-Oberschule und steht kurz vor ihren Prüfungen. Als sie eines Tages entnervt auf dem Heimweg ist, läuft ihr Arashi über den Weg, ein Schüler der Yazawa Kunstschule. Er hält sie sofort fest, denn er und seine Freunde brauchen dringend ein Model für die Modenschau zum Fest im November. Sie rennt weg, läuft aber Isabella in die Arme, welche auch mit zu der Gruppe gehört. Yukari ist nach dem Anblick von Isabella so geschockt, dass sie umkippt und erst im Atelier wieder zu sich kommt.

Yukari lernt dort noch die „kleine“ Miwako kennen, welche im Gegenteil zu den anderen sehr nett zu ihr ist. Yukari hat aber weder Zeit noch Lust, um der Gruppe zu helfen und verlässt Wut schnaubend das Atelier. Doch sie hat dort etwas wichtiges verloren, was sofort dem vierten der Gruppe in die Hände fällt, George.

Am nächsten Tag in der Schule fällt ihr schnell auf, dass sie ihren Schülerausweis verloren hat. Doch der Ausweis ist nicht das wichtigste, sondern eher das Foto ihres Angebeteten, Tokumori, welches sie in den Ausweis legte. Nach der Schule wird sie schon vor dem Schultor erwartet. George möchte sich ihr „vielleicht Model“ mal persönlich anschauen gehen und überrascht sie mit einer Rose in der Hand vor dem Tor. Er versucht sie ins Atelier zu locken, damit sie ihren Ausweis dort abholen kann. Und sie folgt ihm tatsächlich und steigt in sein Auto ein. Doch leider fahren sie nicht ins Atelier, sondern in die Kunstschule zu seinem Lehrer Herrn Kisaragi. George bittet Kisaragi, Yukari die Haare zu machen und sie bekommt den Haarschnitt eines Models.

Der erste Schritt ist gemacht, doch leider möchte Yukari immer noch nicht das Model der Gruppe werden. Als sie wieder ins Atelier kommt, möchte George sie mal in anderen Kleidern sehen als ihrer Schuluniform und so wird sie von Miwako ins Bad begleitet. Dabei erfährt sie einiges über die vier. Zum Beispiel haben sie ein Label gegründet mit dem Namen „Para-Kiss“. Nach dieser Unterhaltung versteht sie die vier besser und bekommt von George ihren Ausweis zurück und eine Bedenkzeit von 3 Tagen.

Paradise Kiss Band 2Von dieser Minute an kann sie keinen klaren Gedanken mehr fassen und muss immer an George denken. Als sie am Sonntag in der Bibliothek lernt, setzt sich George mit an den Tisch und lenkt sie noch mehr vom lernen ab. Er merkt dies jedoch und setzt sich daraufhin woanders hin. Nach einer ganzen Weile schaut sie sich um, auf der Suche nach George und entdeckt ihn unter einem Baum lesend und gesellt sich zu ihm. Nach und nach beginnt sie die vier zu bewundern, da sie ein Ziel gefunden haben und ihren eigenen Weg gehen. Zuhause angekommen erfährt sie jedoch von ihrem kleinen Bruder, dass dieses Treffen mit George kein Zufall war, sondern von ihm geplant.

Hat sich Yukari etwa in George verliebt? Wird sie das Model von Para-Kiss und wird die Modenshow ein Erfolg? Und was werden ihre Eltern sagen, wenn sie erfahren, dass sie ihren eigenen Weg geht?

Eigene Meinung
„Paradise Kiss“ könnte man schon direkt als Modemanga bezeichnen. In Japan erschien es in dem Modezeitschrift „Zipper“ und ist die Fortsetzung zu „Gokinjo Monogatari“, welches bald bei EMA erscheinen wird. Die Story ist aber auch gut zu verstehen ohne „Gokinjo Monogatari“ gelesen zu haben. Die Zeichnerin Ai Yazawa hat einen besonderen Zeichenstil, der an Modezeichnung erinnert. Das Zusammenspiel von der Story mit ihren wundervollen Bildern hat etwas bezauberndes und wird besonders den weiblichen Lesen gefallen.

Otome – Liebesjagd mit Hindernissen

Name: Otome – Liebesjagd mit Hindernissen
Englischer Name:
Originaltitel: Otomental
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2007
Deutschland: Planet Manga 2010
Mangaka: Mayumi Yokoyama
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Otome - Liebesjagd mit Hindernissen Band 1Story
Otome Inazuma kommt aus der Provinz und hat sich die Ranman-Oberschule ausgesucht, um dort ihre große Liebe zu finden. Die Ranman-Oberschule in der Stadt ist die größte der Gegend und ist für die Freiheit, die die Schüler dort genießen, bekannt. Ihre drei Sandkastenfreunde aus dem Ort wechseln mit ihr an diese Schule.

Der erste Tag an der neuen Schule beginnt und Otome schwänzt die Eröffnungsfeier. Ihre drei Sandkastenfreunde suchen sie daraufhin. Als sie entdeckt wird, rufen die Drei ihren Namen durch das ganze Gelände. Otome ist das furchtbar peinlich. Ihr Name bedeutet nämlich „Jungfernblitz“.

Otome rennt weg und die Drei hinterher. In einer ruhigen Ecke erwischt sie Tokio und stellt ihn neben seinen beiden Freunden zur Rede. Sie macht Tokio klar, dass sie nicht mit ihren alten Freunden gesehen werden will. Tokio findet das natürlich nicht so toll. Sie erklärt ihnen, dass sie seit sie ein kleines Mädchen ist davon träumt, ihre große Liebe auf der Oberschule zu finden. Tokio erzählt ihr daraufhin von seinem Traum der Bancho der Schule zu werden. Seine beiden Freunde wollen dann seien Vertreter werden.

Genau dieser Traum ist der Grund, weshalb Otome Abstand von ihren alten Freunden haben will. Wer will sich schon in ein Mädchen verlieben, dass ständig von drei Möchtegern Gangleadern begleitet wird? Sie gibt den Jungs den Rat, sich auch mit Mädchen zu vergnügen. Schließlich gibt es in ihrem kleinen Ort nur alte Leute.

Otome - Liebesjagd mit Hindernissen Band 2Wenig später schaut Otome aus dem Fenster und sieht dunkle Wolken aufziehen. Zwei Mädchen in ihrer Nähe unterhalten sich über einen Jungen namens Toyo Bito, der gerade von einem Mädchen auf dem Schulgelände Kekse geschenkt bekommt. Otome läuft gleich zu den beiden und lässt sich über den gut aussehenden Jungen aufklären. Er ist eine Stufe über ihr und der schönste Junge der Schule. Den Rat der beiden, dass solche Jungs Allgemeinbesitz sind, setzt sie nicht um.

Fünf Minuten vergehen bis Otome Toyo wie einem Schatten folgt. In einer ruhigen Ecke sieht sie, wie zu Toyo die Tauben fliegen und sich über die eben geschenkten Kekse scharren. Toyo bemerkt Otome und hält sie fest. Sie stellt ihn zu rede, da sie es nicht in Ordnung findet, dass er die Kekse eines Mädchens den Tauben zum Fraß vorwirft. Diese Art gefällt Toyo.

Zwischenzeitlich haben sich Tokio und seine beiden Freunde Gangmitglieder vorgeknöpft und k.o. geschlagen. Wie sich später herausstellt, ist Toyo der aktuelle Bancho der Schule. Doch niemand außer Otome weiß, dass Toyo vom Kämpfen nichts versteht. Als Tokio und seine beiden Freunde Toyo herausfordern, sitzt Otome in der Zwickmühle.

Eigene Meinung
„Otome“ ist ein weiteres Werk von Mayumi Yokoyama, auf die Planet Manga langsam ein Abo hat. Mit ihrem Humor und Gespür für Highschool-Lovestories erzählt sie eine amüsante Geschichte. Inhaltlich unterscheidet sich „Otome“ nicht sehr von den anderen bisher in Deutschland erschienen Manga von Mayumi Yokoyama. Doch hat auch diese Kurzserie einen großen Unterhaltungswert.

Otome: © 2007 Mayumi Yokoyama, Shogakukan / Planet Manga

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