Naruto – Der siebte Hokage und der scharlachrote Frühling

Name: Naruto – Der siebte Hokage und der scharlachrote Frühling
Englischer Name: Naruto: The Seventh Hokage and the Scarlet Spring
Originaltitel: Naruto Gaiden -Nanadaime Hokage to Akairo no Hanatsuzuki-
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2015
Deutschland: Carlsen 2016
Mangaka: Masashi Kishimoto
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 5,95 €

Story:
Wer bin ich? Wer sind meine Eltern? Diese Fragen brennen der kleinen Sarada Uchiha unter den Nägeln, die sich an ihren Vater Sasuke schon gar nicht mehr erinnern kann, da dieser das Dorf schon vor langer Zeit verlassen hat, um einem Geheimauftrag nachzugehen. Sie und ihre beste Freundin, die dicke Chocho, stehen kurz vor ihrem Abschluss an der Ninja-Akademie. Doch beiden ist die Suche nach ihrer Herkunft viel wichtiger als das Ninja-Dasein. Denn als Sarada ihre Mutter Sakura zur Rede stellt, rastet diese aus, zerstört versehentlich ihr Haus und fällt in Ohnmacht. Daraufhin bemerkt Sarada, dass das eingerahmte Foto ihres Vaters in Wirklichkeit zusammengefaltet war und ihn eigentlich mit Team Taka zeigt. Als sie feststellt, dass Karin dieselbe Brille trägt wie sie selbst, kommt sie ins Grübeln. Ist vielleicht gar nicht Sakura ihre leibliche Mutter sondern die Frau auf dem Foto? Da auch Chocho der festen Überzeugung ist, ihr Vater könne unmöglich so ein verfressener Fettsack wie Choji sein, beschließen die beiden, sich auf die Suche nach ihren leiblichen Vätern zu begeben.

Indessen wird Sasuke von einem mysteriösen Jungen mit Sharingan attackiert, obwohl er selbst doch der letzte Überlebende des Uchiha-Clans ist und somit kein anderer mehr über Sharingan verfügen sollte. Sofort schickt er seinen Falken zu Naruto Uzumaki, dem siebten Hokage, um sich mit ihm im Bergpass-Turm zu verabreden. Der siebte macht sich umgehend auf den Weg, obwohl sein Sohn Boruto ihm doch noch Proviant mitgeben wollte. Sarada wittert ihre Chance und bietet an, Naruto zu folgen, um ihm das Essen zu bringen. Chocho begleitet sie, doch da werden auch die beiden von dem mysteriösen Sharingan-Jungen angegriffen, der es offenbar auf Sarada abgesehen hat und das Uchiha-Wappen auf seiner Kleidung trägt. In letzter Sekunde kann Naruto die Mädchen retten und nimmt sie kurzer Hand mit zu dem Treffpunkt. Zum einen um sie zu beschützen und zum anderen damit Sarada endlich ihren Vater kennenlernen kann. Fast am Ziel angelangt, stürmt Sarada alleine los, wobei vor lauter Aufregung ihre Sharingan erwachen. Statt eines herzlichen Wiedersehens hält Sasuke sie wegen der Augen jedoch für einen weiteren Feind und richtet sein Schwert auf sie. Soll das wirklich ihr Vater sein?

Eigene Meinung:
Wer kennt das nicht? Da fiebert man über viele Jahre hinweg mit dem Protagonisten zusammen der Verwirklichung seiner Träume entgegen und dann, wenn es nach etlichen Bänden endlich so weit ist, ist die Geschichte auch schon zu Ende. Dabei wollte man doch noch sehen, wie die Charaktere nun glücklich zusammen leben. Im Fall von „Naruto“ ist es mir jedenfalls so ergangen. Kaum ist er endlich Hokage, ist der Manga auch schon aus und vorbei. Dabei will man Naruto natürlich auch mal als Hokage in Aktion sehen! Darum freue ich mich unendlich darüber, dass Kishimoto höchstpersönlich doch noch einen weiteren Band gezeichnet hat. „Der siebte Hokage und der scharlachrote Frühling“ knüpft genau da an, wo Band 72 endet, weshalb man den Einzelband auch als 73. Band betrachten könnte. Dementsprechend solltet ihr diesen Band nur lesen, wenn ihr schon mit der Manga-Reihe oder der Anime-Serie durch seid, da ihr sonst einiges nicht verstehen werdet.

Viele lose Enden, die das 72-bändige Ninja-Epos hinterlassen hat, werden in diesem Band noch einmal aufgegriffen und somit einige offene Fragen nachträglich beantwortet. Kishimoto versteht es meisterhaft realistische Dialoge unter Kindern zu schreiben. So hat mich vor allem die knuffige Chocho fasziniert, die zwar dumm und nervig ist, aber mit ihrer dramatischen und egozentrischen Art wunderbar ein typisches Mädchen in der Pubertät porträtiert. Außerdem ist es einfach schön, zu sehen, was aus Team 7, Orochimaru, Kabuto und all den anderen geworden ist. Der Hauptcharakter der Geschichte ist interessanterweise weder Naruto noch Boruto sondern die kleine Sarada, die an der Liebesbeziehung ihrer Eltern zweifelt. Ehrlich gesagt, konnte auch ich mir Sakura und Sasuke nach dem Lesen der Manga-Reihe nicht wirklich als Paar vorstellen. Bestimmt ging es anderen Lesern genauso. Darum ist es hoch interessant, wie die Beziehung der beiden in diesem Manga näher beleuchtet und glaubhaft dargestellt wird. Außerdem bildet „Der siebte Hokage und der scharlachrote Frühling“ die Brücke zwischen dem „Naruto“- und dem „Boruto“-Manga, der ja nun ebenfalls bei Carlsen erscheint. Wer alle 72 Bände gelesen oder „Naruto Shippuden“ komplett gesehen hat, kommt um diesen Band nicht herum. Ein Muss für alle „Naruto“-Fans!

© Ban_Mido

Naruto – Der siebte Hokage und der scharlachrote Frühling: © 2015 Masashi Kishimoto, Shueisha / Carlsen

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Ghost in the Shell – The New Movie

Inhaltsangabe (Covertext)
2027. Ein Jahr nach dem Vierten Weltkrieg ist die politische Lage in Japan noch immer äußerst instabil. Regierung und Industrie konkurrieren mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln um die Kontrolle über das Militär. Als dann nahezu zeitgleich die Handelsbotschaft von abtrünnigen Soldaten besetzt und ein Bombenanschlag auf das Regierungsoberhaupt verübt wird, droht die Lage zu eskalieren. Um Kompetenzgerangel mit anderen Behörden zu vermeiden, heuert Daisuke Aramaki, Chef der Inneren Sicherheit, Motoko Kusanagis unabhängige Spezialeinheit an. Bei ihren Ermittlungen stoßen Kusanagi und ihr Team auf eine Cyber-Verschwörung ungeheuren Ausmaßes, die nicht nur Japan, sondern womöglich die ganze Welt bedroht…

Allgemeine Infos zur DVD/Blu-Ray

Hersteller/Label Universum Anime
29.09.2017
EAN-Code 0889853971299 (DVD), 0889853971398 (Blu-ray)
UVP € 20,99 (DVD), 24,99 (Blu-ray)
Genre Science Fiction, Action
Sprache Deutsch, Japanisch; DD 5.1 (DVD),DTS-HD 5.1 (Blu-Ray)
Untertitel Deutsch
Synchronstudio EuroSync GmbH
Bildformat 1,78:1 (16:9 anamorph)
Laufzeit ca. 96 Min. (DVD), 101 Min. (Blu-Ray)
FSK ab 16
Verpackung Amaray
Bonus „Ghost in the Night“ Talkshow, Begrüßung am Premierentag, Booklet Ghost in the Shell – The New Movie, Jubiläums-Special, Nacht der Analyse, Special „Ghost in the Shell – The New Movie“

 

Charaktere:

Motoko Kusanagi – Christin Marquitan


Motoko Kusanagi ist eine junge Soldatin und Meisterhackerin. Sie ist seit ihrer frühesten Jugend ein Vollcyborg und kann sich nicht mehr erinnern jemals einen realen Körper besessen zu haben. Sei einiger Zeit ist sie der Kopf einer von ihr angeführten neuen Spezialeinheit, welche sich bei Cyberverbrechen  schon einen Namen machen konnte. Verbissen versucht sie den „Pyromaniac“ endlich zur Strecke zu bringen…


Batou
– Tilo Schmitz


Batou ist ein ehemaliger Army Ranger und Ex-Söldner, welcher wegen seiner Cyber-Implantate das „schlaflose Auge“ genannt wird. Er ist Motokos neue Rechte Hand, tut sich allerdings mit ihren häufigen Alleingängen schwer….

 

 

Aramaki – Joachim Tennstedt


Aramaki ist Mitglied des Büros zur Öffentlichen Sicherheit und Chef von Sektion 9, einer neuen Einheit zur Bekämpfung von Cyber- und Hightechnik-Terrorismus. Er hätte ziemlich gerne die Truppe des Major als Teil der Sektion, doch diese will ihm immer noch nicht so recht trauen…

 

 

Lt. Colonel Kurtz – Katrin Zimmermann


Motokos ehemalige Vorgesetzte spielte hinter den Kulissen des Pyromancer Falles bisher ihr eigenes Spiel. Nun sieht es so aus, als ob sie endlich kurz vor dem Erreichen ihres Ziel steht, ihren langgehegten Traum zu erfüllen….

 

 

 


Weitere Charaktere:

Togusa – Klaus-Peter Grap
Ishikawa – Erich Räuker
Borma – Kevin Kraus
Paz – Thomas Schmuckert
Logikomas – Olivia Büschken
Saito – Jakob Weigert
Fujimoto – Michael Iwannek
Fujimotos Sohn – Marios Gawrilis
Kuwahara – Peter Flechtner
Ibachi – Dirk Bublis
Raizo – Jan David Rönfeldt
Sawada – Michael Deffert
Chris -Josefin Hagen
Robert Lee -Jan Spitzer
Richard Wong – Marko Bräutigam
Akiyawa – Romanus Fuhrmann
Verwalter – Sascha Gluth
Tsumugi – Gerald Schaale
Amagata – Tim Moeseritz
Kitahara- Larissa Koch


Inhalt und Hintergründe:

In „Ghost in the Shell – The New Movie“ kommt es endlich zur finalen Konfrontationzwischen Motokos Team und dem Köpfen hinter der Pyromancer Verschwörung.

Doch wohl Chief Aramaki ihr seine Hilfe anbietet, pocht der Major weiterhin auf ihre Unabhängigkeit und bringt sich und ihr Team damit in einige Schwierigkeiten.

Zur gleichen Zeit stösst sie auf eine Verbindung zwischen ihrer Vergangenheit und der Verschwörung…

 


Deutsche Bearbeitung:

Die deutsche Synchronisation wurde erneut von Universum Animes Stammstudio Euroarts umgesetzt.

Wie in „ARISE“ und „Pyrophorc Cult“ hat man bei den Hauptrollen wieder auf die Besetzung der „Ghost in the Shell“-Filme und „Stand Alone Complex“-TV-Serie zurückgegriffen. Nur Aramaki wird diesmal von Joachim Tennstedt gesprochen, da Hasso Zorn inzwischen leider verstorben ist, und Saitou von Jakob Weigert.

Die Sprecher machen meines Erachtens alle eine gute Arbeit, auch die Nebenrollen wurden gut besetzt.


Fazit:

Mit „Ghost in the Shell – The New Movie“ findet die Geschichte von „ARISE“, um die Anfänge von Sektion 9 und dem Kampf gegen die Pyromancer Verschwörung nun ihren Abschluss.

Aus diesem Grund macht es leider auch nur für Leute Sinn diesen Film zu sehen, welche die Vorgeschichte schon kennen, um so viele Zusammenhänge zu verstehen und dem Handlungsverlauf richtig folgen zu können.

Diejenigen Zuschauer für die dies allerdings zutrifft, dürfen sich auf einen spanneden Film im „Ghost in the Shell“-Universum freuen.

Die Urheberrechte für alle hier veröffentlichten Texte, Grafiken, Ton- und Videodokumente liegen, soweit nicht anders angegeben, bei uns. Davon ausgenommen sind alle Originalmaterialien, wie Screenshots, Covertexte usw., deren Urheberrecht natürlich bei den offiziellen Lizenzinhabern der Serie liegt.

Ghost in the Shell – The New Movie
© Shirow Masamune・Production I.G/KODANSHA・GHOST IN THE SHELL ARISE
COMMITTEE. All Rights Reserved.

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Hidenori Kusaka und Satoshi Yamamoto auf der MMC

Panini hat heute überraschend zwei Mangaka für die MMC vom  27.-29. Oktober in Berlin angekündigt!

  • Hidenori Kusaka
  • Satoshi Yamamoto

Beide Mangaka sind bekannt durch die „Pokémon SPECIAL“-Serie.

Bis 4. Oktober habt ihr die Möglichkeit auf der Facebook-Seite oder bei Instagram von Panini Manga Tagestickets und ein Meet + Greet mit den beiden japanischen Ehrengästen zu gewinnen.

Quelle: Panini Manga Newsletter

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Fort of Apocalypse

Name: Fort of Apocalypse
Englischer Name:
Originaltitel: Apocalypse no Toride
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2012
Deutschland: EMA 2016
Mangaka: Story: Yuu Kuraishi
Zeichnungen: Kazu Inabe
Bände: 10 Bände
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Der junge Maeda wird Zeuge eines Mordes, doch glaubt die Polizei er sei der Täter und ehe er es sich versieht wird er lebenslänglich in eine Besserungsanstalt für junge Kriminelle gesteckt. Allerdings ist er wirklich unschuldig, denn so wie es aussieht war er Zeuge einer der ersten Ausbrüche einer grauenvollen Epidemie. Diese verwandelt die Infizierten in fleischfressende Killer, die vor nichts und niemanden halt machen.

Das müssen auch Maeda und seine drei Zellengenossen erkennen, als die Epidemie sich auch in der Anstalt ausbreitet und sie sich gewaltsam einen Fluchtweg freikämpfen müssen. In der Stadt selbst sind die meisten Bewohner dem Virus schon anheimgefallen und auch Maedas Familie hat es leider schon erwischt!

Wie geht es für die vier so unterschiedlichen jungen Männer weiter? Werden sie in diesem brutalen Chaos, welches das Ende der Welt zu bedeuten scheint, überleben können? Oder wäre es einfacher eines der Monster zu werden, die hinter ihnen her sind?

Eigene Meinung
„Fort of Apocalypse“ ist ein guter Zombie-Manga. Zwar sind die Charaktere noch ein wenig flach, weil man einfach bisher zu wenig über ihre Hintergründe weiß, dennoch fiebert man mit ihnen mit und freut sich darauf, mehr zu erfahren! Wie ist die Epidemie ausgebrochen? Welche Vergehen haben die anderen Drei in die Besserungsanstalt gebracht? Wer wird überleben? Wer stirbt? Es bleibt auf jeden Fall spannend!

Die Zeichnungen sind wirklich gut. Besonders die Untoten sind sehr gut getroffen: blutig und abartig! Wenn sie die Lebenden angreifen wird es explizit und brutal dargestellt und trifft damit sehr gut den Ton einer untergehenden Welt, in der es nur noch um den Kampf auf Leben und Tod geht! Ebenfalls gut getroffen sind die vier Hauptcharaktere. Jeder von ihnen ist so gezeichnet, das es seine Wesenszüge noch unterstreicht und man sich leichter mit ihnen identifizieren kann.

Mit dem Lesen kam man zügig voran. Dies lag besonders an der spannenden Grundstimmung. Hin und wieder waren die Panels mal ein wenig textlastig, allerdings glichen das die eher schweigsamen Kampfszenen wieder aus. Dort setzte man eher auf Bildgewalt, als auf Text.

Die Altersempfehlung liegt bei 16 Jahren und ist passend gewählt. Manche Szenen sind jedoch so brutal, dass der Manga durchaus auch eine Empfehlung ab 18 Jahre verdient gehabt hätte.

Fans von guten Zombiegeschichten, die der erzählten Geschichte auch gern Raum zum Entwickeln geben, sollten auf jeden Fall bei „Fort of Apocalypse“ zugreifen! Man macht damit ganz sicher keinen Fehler!

Fort of Apocalypse: © 2012 Kazu Inabe, Yuu Kuraishi, Kodansha/ EMA

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Hanokage und Mura Kuroe starten neue Manga im Manga Time Kirara Forward Magazin

Die November-Ausgabe des Manga Time Kirara Forward Magazins von Houbunsha kündigt an, dass die Mangazeichnerin Hanokage in der Januar-Ausgabe einen neuem Famtasymanga starten wird. Die Januar-Ausgabe erscheint bereits am 24. November. Titel und Inhalt sind noch nicht bekannt.

Bereits in der kommenden Ausgabe, am 24. Oktober, erscheint ein neuer Oneshot von Mura Kuroe.

Beide Zeichnerinnen sind durch die „Puella Magi Magica“-Manga bekannt geworden. So war Hanokage für die Zeichnungen von „Puella Magi Madoka Magica“ zuständig und Mura Kuroe für die Zeichnungen von „Puella Magi Oriko Magica„.

Quelle: ANN

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KAZÉ lizenziert „So I Can’t Play H“ und „B Gata H Kei“

KAZÉ haben mit dem heutigen Newsletter zwei neue Lizenzen angekündigt:

  • B Gata H Kei – der 12-teilige Anime stammt aus dem Hause Hal Film Maker und entstand unter Regie von Yusuke Yamamoto. Bei Anime on Demand wird die Serie bereits im Oktober starten.
  • So I Can’t Play H – der 12-teilige Ecchi-Anime stammt von Studio  feel.. Takeo Takahashi war für die Regie zuständig. Auch dieser Anime startet im Oktober bei Anime on Demand.

Quelle: KAZÉ Newsletter

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Manga News Nr. 698

Diese Woche gibt es folgende neuen Reviews:
:REverSAL
Black Knight
Es beginnt um Mitternacht
Fairy Tail Side Stories
Gothic Angel
Hungry Rabbit & Lovesick Wolf
Love at first bite
Love Stories

 

 

Japanische Manga-Charts vom 11. bis 17. September 2017 von Oricon
01. Card Captor Sakura Clear Card Hen #3
02. Daiya no A Act II #9
03. Fairy Tail #62
04. My Hero Academia #15
05. Tensei shitara Slime datta ken #5
06. Die Braut des Magiers #8
07. P to JK #10
08. AJIN – Demi Human #11
09. Pakt der Yokai #22
10. Kurosaki-kun no iinari ni nante naranai #10

Quelle: www.oricon.co.jp

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:REverSAL

Name: :REverSAL
Englischer Name:
Originaltitel: :REverSAL
Herausgebracht: Japan: MAG Garden Corporation 2012
Deutschland: KAZÉ 2015
Mangaka: Karakarakemuri
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story

Ayame ist mit Leib und Seele Geisha. Sie liebt ihren Alltag im Gion-Distrikt und fühlt sich mit ihrer Heimatstadt Kyoto verbunden. Es gibt nur eine Kleinigkeit, die sie mehr liebt, als ihr Geisha-Leben – die „Ying Yang Krieger“ im Fernersehen. Dabei kämpfen 5 Helden, die an die Power-Ranger erinnern, gegen das Böse für Gerechtigkeit. Für ihre Mutter ist Ayames Leidenschaft für diese TV-Helden ein absoluter Dorn im Auge. Ayame sollte sich lieber an Maika, dem Star des Hauses „Yumezato“, orientieren. Maika ist hübsch, vornehm und gebildet. Aber auch wenn Maika und Ayame grundsätzlich verschieden sind, verstehen sich die beiden als wären sie Schwestern.

Als Ayame und Maika eines Abends von einer Veranstaltung, auf der sie einen Auftritt hatten, zurück nach Hause gehen, stolpert ihnen plötzlich ein fremder, jungerMann vor die Füße. Bevor Ayame aber ins Gespräch mit dem Fremden kommen kann, ergreift dieser die Flucht. In der Eile fällt dem Mann nicht mal auf, dass er eine Art Tablet verloren hat. Als Ayame zu Haus diesen Bildschirm betrachtet, erscheint plötzlich Text auf dem Monitor. Ayame gibt daraufhin voller Neugierde ihren Namen ein. Doch dann passiert nichts mehr und der Bildschirm wird wieder schwarz.

Doch seitdem Ayame diese seltsame Konsole gefunden hat, hört sie an jeder Ecke ein altes Lied aus ihrer Kindheit. Als sie beginnt, das Lied mitzusingen, reagiert die sonst so sanfte Maika überraschend aggressiv darauf. Und am nächsten Tag wird es noch verrückter, als sie beim Singen dies Liedes auf einmal auf offener Straße von einem glatzköpfigen Rüpel brutal gepackt wird. Er drückt Ayame die Luft ab, als in letzter Sekunde der junge Mann vom Vortag erscheint, und Ayame rettet. Er zieht sie in sein Auto und flieht. Doch scheinbar entfernen sich die beiden blitzschnell aus Kyoto. Sie fahren durch unzählige Torii-Bögen, die Ayame zuvor noch nie gesehen hat.

Als sie aus dem Auto aussteigt, kommen ihr Kyotos Straßen vertraut und zugleich befremdlich vor. Es ist stockdunkel geworden und die Schrift auf den Straßenschildern scheinen seltsamerweise spiegelverkehrt zu sein. Ayame entschließt sich, auf den schnellsten Weg nach Hause zu gehen und diesen verrückten Tag hinter sich zu lassen. Zu Hause angekommen steht ihre Mutter in der Küche und bereitet gerade das Abendbrot vor. Doch bevor Ayame auch nur einen Ton herausbekommt, fällt ihre Mutter plötzlich mit einem Messer über Ayame her. Das Gesicht ihrer Mutter ist verfallen und ihre Augen leer. Auch Ayames Schwestern sehen aus wie Zombies. Plötzlich geht es um für Ayame um Leben und Tod. Was ist passiert und wie ist Ayame hier bloß gelandet?

Eigene Meinung

„:REverSal“ ist ein spannender und abwechslungsreicher Action-Titel, der es schafft, sich von anderen Mitstreitern des selben Genres abzuheben.

Ansatzweise erinnert „:REverSal“ an „Darwins Game“. In beiden Werken geraten die Protagonisten durch ein seltsames Online-Rollenspiel in einen Kampf um Leben und Tod.

:REverSAL ist sehr hübsch gezeichnet, vor allem die Kimonos und der Haarschmuck der Geishas sind sehr detailliert und schön.

Im Gegensatz dazu, wurde nicht viel Zeit in die Darstellung von Nebenpersonen investiert. Diese sind simpel und gehen eher unter. Dennoch fällt dieser kleine Makel nicht weiter ins Gewicht, denn die umfangreichen und originalgetreuen Hintergründe, wie die Straßen und Länden Kyotos, sind so ansehnlich, dass man Zeit und Ort vergisst. Der Leser fühlt sich fast so, als wäre er in Japan.

„:REVerSAL“ bleibt bei all der Schönheit aber ein Horrormanga und die blutigen Szenen und teilweise brutale Gewalt erinnern immer mal wieder daran.

Letztendlich ist das Ende des ersten Bandes spannend, denn irgendwas ist an den Zombies seltsam. Sie scheinen nicht so böse zu sein, wie alle behaupten. Bleibt abzuwarten, was Karakarakemuri in Band 2 daraus macht.

© Izumi Mikage

:REverSAL: ©2012 Karakarakemuri, MAG Garden Corporation/ KAZÉ

Komplettpaket

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Fairy Tail Side Stories

Name: Fairy Tail Side Stories
Englischer Name:
Originaltitel: Fairy Tail Gaiden
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: Carlsen 2017
Mangaka: Kyouta Shibano
Hiro Mashima (Original-Story)
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,99 €

Story
In der Magiergilde „Säbelzahn“ geht es üblicherweise sehr lebhaft zu. Bedingt durch ihr enormes Können, ihre Popularität, aber auch ihren Selbstgeltungsdrang sind ihre Mitglieder rund um die hitzköpfigen Sting immer zur Stelle, wenn es gilt, auf schlagkräftige Art und weis Schurken zu stellen.

Eines Tages aber gerät die Gilde selbst ins Visier von Gangstern. Eine dunkle Gilde namens Abyss Horn entführt Yukino, die Stellargeist-Magierin von „Säbelzahn“. Mit ihrer Hilfe wollen die Schwarzmagier ein antikes magisches Luftschiff reaktivieren, um es zum Kampf einzusetzen. Yukino verweigert jedoch die Kooperation. Als die Bösen schon handgreiflich werden, taucht in letzter Minute Sting, der Anführer von „Säbelzahn“ auf. Mutig stellt er sich der gesamten schwarzen Gilde in den Weg. Aber wird er das alleine schaffen?

Eigene Meinung
Schon seit einiger Zeit beschränkt sich Hiro Mashimas Manga „Fairy Tail“ nicht mehr nur auf die Hauptserie, die in diesem Jahr mit stolzen 63 Bänden ihren Abschluss fand. Zu dem Magier-Epos zählen inzwischen auch noch diverse Crossover, Kurzgeschichten und Spin-Offs, die von anderen Mangaka geschaffen wurden.

Zur letzteren Kategorie zählen die „Fairy Tail Side Stories“. Neben der vierbändigen Reihe „Blue Mistral“ mit Wendy als Protagonistin, folgen nun weitere Nebenhandlungen zu der Gilde „Säbelzahn“ (Band 1), zu Gajeel (Band 2) bzw. Laxus (Band 3), die zu einer „Serie“ zusammengefasst wurden, weil sie von denselben Zeichner stammen, obwohl sie inhaltlich unabhängig voneinander sind.

Man muss diese Reihe differenziert betrachten. Auf der einen Seite ist der „Säbelzahn“-Spin Off handwerklich gut gemacht, ganz nett zu lesen und für Fans der Gilde ein netter Bonus zur Hauptserie.

Auf der anderen Seite wird man mittlerweile das Gefühl nicht los, dass die Original-Story „Fairy Tail“ gewaltig verramscht wird. Spin Offs werden sozusagen outgesourct und an andere ZeichnerInnen weitergegeben (und zwar bestenfalls Fans, die aber professionell im Manga-Business sind), die diese im Sinne des ursprünglichen Schöpfers umsetzen sollen. Ziel ist es natürlich dem Kodansha-Verlag einen Nebenerwerb zu verschaffen. Für Hiro Mashima scheint es kein Problem zu sein und finanziell profitiert er sicherlich von den weiteren Veröffentlichungen.
Die berechtigte Frage ist aber auch, wann der Punkt erreicht ist, ab dem ein Pferd (oder eine Idee) nicht mehr weiter geritten werden kann, weil zu viele Reiter sich darauf stürzen. Zumal die Inhalte der Spin-Offs keine Relevanz für die Haupthandlung haben…

© Rockita

Fairy Tail Side Stories: © 2016  Kyouta Shibano  Kodansha / Carlsen

 

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