Hot Pens

Name: Hot Pens
Englischer Name:
Originaltitel: Ore to Kanojo no Moe yo Pen
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2015
Deutschland: Tokyopop 2017
Mangaka: Charakterdesign: Tsukako Akina
Original: Rin Murakami
Zeichnungen: Misaki Mori
Bände: 2 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
Sen möchte nichts mehr als endlich sein Debüt als Mangaka zu feiern.

Allerdings wurden bisher soweit alle seine Werke von den Verlagen abgelehnt. Zwar bekommt er für eine seiner unausgegorenen Geschichten einen Nachwuchspreis. Allerdings bringt ihn das nicht wirklich weiter.

Erst als er der Profi-Mangaka Matsuri als Assistent zur Seite gestellt wird, ändert sich etwas in seinem Leben. Er wird durch seine neue Chefin in das Genre „Moe“ eingeführt. Darin sind die Charaktere meist hübsche, junge Mädchen mit gewissen Attributen, die eine bestimmte Zielgruppe erreichen sollen. In Matsuris Fall sind es hübsche Mädchen, mit reichlich Vorbau. Sie selbst scheint ein absoluter Fan davon zu sein und zwingt, zu Studienzwecken, Sen dazu Datingspiele zu spielen. In diesen lassen sich verschiedene Moe Charaktere finden, so dass er ein besseres Gespür dafür bekommen soll was „Moe“ genau bedeutet.

Mit der Zeit erwärmt er sich wirklich für das Genre und die gemeinsame Arbeit geht leichter von der Hand. Zumal er wirklich viel von seiner Chefin lernen kann. Allerdings wird der Manga dann mangels Leser eingestellt. Doch man gibt den Beiden eine Chance ihre Stärken zu vereinen und einen gemeinsamen Manga zu entwickeln.

Wir dieser ein Hit? Und kommen die Beiden sich näher? Schließlich landete Sen schon mehr als einmal an Maturis üppigen Vorbau. Und was passiert, als Matsuris Ex-Assistentin wieder auftaucht und sich wieder einbringen will? Wird da jemand eifersüchtig?

Eigene Meinung
„Hot Pens“ ist von der Handlung her echt interessant. Der Manga ist die Adaption einer Light Novel, gleichen Titels, von Ren Murakami. Laut dem Autor selbst ist die Manga-Version sogar leichter zu verstehen, als die Light Novel.

Allerdings muss man die Aufmachung des Manga schon mögen, fällt dieser doch ebenfalls in die Kategorie „Moe“. Es werden bestimmte Mädchen Klischees, wie man sie auch aus Datingspielen kennt, bedient. Zudem gibt es reichlich üppige Brüsten zu sehen, wenn auch nicht so arg explizit. Außerdem sind die Charaktere für ihr Alter zu jung und niedlich dargestellt, zumindest für meinen Geschmack, allerdings passt es wiederum zum Thema des Manga. Da muss wohl jeder selbst sich eine Meinung bilden, ob der Manga was für einen wäre.

Ansonsten ist die Geschichte wirklich gut und man drückt den Beiden wirklich die Daumen, dass sie ihren Traum eines erfolgreichen Manga wahrmachen können. Dies wird sich dann wohl in dem nächsten und damit letzten Band zeigen!

Die Zeichnungen sind eher Geschmackssache. Aber ansonsten wirklich gelungen mit vielen Details.

Das Lesen brauchte ein wenig Zeit, da der Manga doch ein wenig textlastig war.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren und ist gut gewählt. Zwar gibt es einiges an Schauwerten, allerdings ist nichts zu explizit. Aber man sollte schon eine gewisse Reife besitzen, um dem Thema wirklich folgen zu können.

Fans von außergewöhnlichen Geschichten sollten „Hot Pens“ ruhig eine Chance geben!

Hot Pens: © 2015 Rin Murakami, Misaki Mori, Tsukako Akina, Kadokawa/ Tokyopop

Fairy Tail Ice Trail

Name: Fairy Tail Ice Trail
Englischer Name: Fairy Tail: Ice Trail
Originaltitel: Tale of Fairy Tail Ice Trail
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2015
Deutschland: Carlsen 2017
Mangaka: Originalstory: Hiro Mashima
Zeichnungen: Yusuke Shirato
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 9,99 €

Story
In „Ice Trail – Tale of Fairy Tail“ dreht sich alles um Gray Fullbuster und sein Leben vor seinem Beitritt in die Gilde „Fairy Tail“!

Der junge Eismagier macht sich auf auf eine Trainingsreise. Er will die Welt sehen und dabei stärker werden, in dem er mächtige Magier findet und sich mit diesen misst, um an Erfahrung und Macht zu gewinnen.

Auf dem Weg durch die Welt trifft er immer wieder auf Schwierigkeiten und andere Gilden, welche er meist schlagkräftig mit seiner Magie aus dem Weg räumen muss. Dabei tritt er unter anderem gegen Nez Booms an, den Gildenmeister von „Chrono Noise“, um die junge Nano aus dessen Händen zu befreien!

Danach verschlägt es ihn in das Magiergefängnis Black Vox, um dieses gegen die Gilde „Five Bridge Familia“ zu verteidigen, die ihren Gildenmeister befreien wollen. Dort trifft er auch auf Gildarts Clive, dem er sich für eine Weile anschließt, um ein junges Mädchen und dessen Schwester aus der Gewalt eines Verbrechers zu befreien.

Nach diesem Kampf trennen sich ihre Wege und Gray macht sich auf den Weg nach Magnolia, um sich die Gilde „Fairy Tail“ näher anzusehen und ihr gegebenfalls beizutreten. Auf dem Weg trifft er das erste Mal auf Pause Lightless und Doronbo, die ihn nachhaltig durch ihre gemeinsamen Abenteuer prägen werden!

Eigene Meinung
Mir hat „Ice Trail“ wirklich gut gefallen! Gray hat seinen ganz eigenen Charme und es war schön zu erfahren, wie er überhaupt zur Gilde „Fairy Tail“ gekommen ist. Er trifft dabei auf einige bekannte, aber auch unbekannte Gesichter, die alle liebevoll gestaltet wurden und den Manga um so interessanter machen. Dabei ist er Manga durchweg spannend, zumal er mit über 400 Seiten auch einen wirklich starken Umfang hat. Dadurch wird die Geschichte aber auch gleich abgeschlossen, was mir gefiel, da man so nicht auf weitere Bände zu warten hat. Ein bis zwei Dinge bleiben ein wenig offen, werden aber im Hauptmanga oder auch dem Anime noch aufgeklärt!

Die Zeichnungen sind vergleichbar mit denen von „Fairy Tail“, was man mögen muss, weil die ihren ganz eigenen Stil haben! Details, besonders in den Kämpfen, sind reichlich vorhanden und jeder Charakter wird durch sein Aussehen noch in seinem Wesen unterstrichen.

Mit dem Lesen kam man trotz des großen Umfangs gut voran. Ab und an waren die Panels ein wenig textlastig, aber darüber sah man gern hinweg, denn der Manga ist durchweg spannend und fesselt einen richtig!

Die Altersempfehlung liegt bei 10 Jahren. Oft geht es doch recht brutal in den Kämpfen her, so das ich die Altersempfehlung schon eher bei 12 Jahren ansetzen würde.

Fans von „Fairy Tail“ sollten auf jeden Fall bei „Ice Trail“ zu greifen! Auch Neulinge, die den Hauptmanga noch nicht kennen, können gern einen Blick riskieren und sich erst dann diesem widmen!

Fairy Tail Ice Trail: © 2015 Hiro Mashima, Yusuke Shirato/ Kodansha/ Carlsen

Die Tanuki-Prinzessin

Name: Die Tanuki-Prinzessin
Englischer Name:
Originaltitel: Hime-sama tanuki no koizanyou
Herausgebracht: Japan: Futabasha 2014
Deutschland: KAZÉ 2017
Mangaka: Mayu Minase
Bände: 9 Bände
Preis pro Band: 6,95 €

Story
In dem kleinen verschlafenen Städtchen Komatsushima lebt der Junge Riku das Leben eines einfachen Highschoolschülers. Sein größtes Problem momentan ist die Wahl seiner zukünftigen Universität. So kurz vor dem Abschluss muss er sich entscheiden, ob er die Traditionsfärberei seiner Familie übernehmen soll oder ob er seiner großen Liebe folgen möchte. Seit seiner Kindheit ist er schon in die etwas einfältige aber liebevolle Momoka verliebt. Momokas Traum ist es jedoch, nach Kyoto zu gehen um zu studieren. Natürlich würde Riku nichts lieber tun, als mit ihr zu gehen und bei ihr zu bleiben, doch Rikus Eltern haben für ihn eine andere Zukunft geplant.

Eines Abends eskaliert die Situation, als Riku seinen Eltern verkündet, auch nach Kyoto gehen zu wollen. Rikus Eltern werden plötzlich bitter ernst und beichten den wahren Grund, warum Riku in Komatsushima bleiben soll. Voller Stolz präsentieren sie Riku seine zukünftige Braut – einen Hund?

Riku traut seinen Augen nicht. Drehen seine Eltern nun völlig durch? Doch Miyo ist scheinbar kein normaler Hund – sie ist ein Tanuki! Komatsushima ist bekannt für seine Legenden um Tanukis – göttliche Wesen in Tiergestalt, die über magische Kräfte verfügen, die diese nicht selten dafür nutzen, den Menschen Streiche zu spielen. Kein Wunder also, dass Miyo nicht nur sprechen kann, sondern auch die Gestalt eines wunderschönen Mädchens annehmen kann. All das hilft aber nur wenig, denn ihr Charakter entspricht dennoch eher dem eines Wildtieres.

Ab sofort soll Riku den Tanukis in Komatsushima, die vom Ausstreben bedroht sind, helfen. Wenn er den Tanukis 100 Mal das Leben gerettet hat, wird sich Rikus Schicksal erfüllen – Riku wird zum Anführer der Tanikus und Miyo seine Frau.

Natürlich nimmt sich Riku vor, die Hilfe einfach zu verweigern, doch ehe er sich versieht, hat er schon 4 gute Taten auf dem Zähler. Wie konnte das passieren?

Eigene Meinung
Mayu Minase ist in Deutschland vor allem für ihre Serie „Love Stories“ bekannt. Mit „Die Tanuki Prinzessin“ schlägt Minase nun einen deutlich fantasievolleren Weg ein.

Die Geschichte um die Tanukis ist nicht nur unterhaltsam und humorvoll, sondern auch spannend. Tatsächlich ist die Story kreativ und erfrischend, da es vergleichbare Geschichten im Manga bisher noch nicht gab. Riku ist eine sehr sympathische Hauptperson, mit der man ab der ersten Sekunde mitfühlt. Man wünscht sich die Erfüllung seiner Träume, da aber Miyo wie auch Momoka tolle Persönlichkeiten sind, kann man sich nicht gleich für eine Partei entscheiden.

Natürlich erhält „Die Tanuki Prinzessin“ einige Pluspunkte durch die aufwändigen und abwechslungsreichen Zeichnungen. Handlungen der Protagonisten wirken sehr dynamisch und fließend. Zudem sehen die Tanukis alle so süß und flauschig aus, dass man sie am liebsten knuddeln möchte.

„Die Tanuki Prinzessin“ kann ich wärmsten empfehlen – doch Vorsicht: Zuckerschock-Gefahr

© Izumi Mikage

Die Tanuki-Prinzessin: © 2014 Mayu Minase, Futabasha/ KAZÉ

 

Assassination Classroom – Character Book

Name: Assassination Classrom – Character Book
Englischer Name: Assassination Classrom – Character Book
Originaltitel: Ansatsu kyoshitsu koshiki Character Book Meibo no jikan
Herausgebracht: Japan: Shueisha 2015
Deutschland: Carlsen 2018
Mangaka: Yusei Matsui
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 12,99 €

Inhalt & Eigene Meinung
Kaum ist die Serie „Assassination Classroom“ in Japan abgeschlossen, legt Carlsen hierzulande mit einem Sonderband nach, um Fans der Comedy-Reihe um Alien Koro-sensei und seine Schüler bei der Stange zu halten. Wie beim japanischen Verlag Shueisha bei erfolgreichen Serien gang und gäbe, wird erstmal ein Character Book produziert, in der die liebgewonnenen Figuren genauestens unter die Lupe genommen werden. Eine Serie über eine Schulklasse mit einem enorm großen Cast bietet sich dafür umso mehr an. So gibt es nunmehr ein Werk, in dem alle Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal ausführlich vorgestellt werden: Stärken und Schwächen, besondere Fähigkeiten und Talente, Einschätzungen durch die drei wichtigsten Lehrkräfte (in Leistung, Stil und Killertraining), wichtige soziale Kontakte im Beziehungsdiagramm sowie geheime Zusatzinfos finden sich in diesem Band gebündelt. Darüber hinaus gibt es weitere Informationen zur Schule und außenstehenden Personen, die in der Handlung eine Rolle spielen. Angereichert ist der Band außerdem mit einem Sammelsurium an unterschiedlichsten Dingen (Klassenfahrt-Report, Liebesbarometer, Übersicht über Koro-senseis Posen etc.), das über alle Kapitel verteilt ist.

Die äußerliche Aufmachung ist an ein geheftetes Notizbuch angelehnt, was nicht nur bildlich, sondern auch substanziell nachvollziehbar unterstützt wird, indem der Buchrücken matt und rau, ein Großteil des Covers ansonsten aber in Hochglanz gestaltet ist. Das macht etwas her. Innerlich ist die Optik indes weniger gelungen. Selbst für japanische Verhältnisse und im Vergleich zu anderen Veröffentlichungen dieser Art sind die Seiten wirklich vollgestopft. Um zwei Beispiele zu nennen: Die Personendaten der Charaktere – in vergleichbaren Publikationen ordentlich in Tabellenform – sind hier am Ende der Seite aneinandergereiht, wohl um Platz zu sparen. Diagramme mit der Übersicht über das Maß der Fähigkeiten, die bei Characterfiles nicht fehlen dürfen, wirken wie noch schnell in die Seite gequetscht, damit man nicht darauf verzichten muss.

Unübersichtlich ist der Band leider insgesamt, angefangen schon beim Inhaltsverzeichnis an. Das wurde zwar an sich pfiffig in Form einer Tafelanschrift gestaltet, jedoch würde kaum ein Lehrer solche Tafelbilder produzieren, in denen die Inhalte der einzelnen Oberkapitel unstrukturiert durcheinander stehen. Noch dazu sind die Namen der Schüler als Sitzplan ihrer Klasse aufgeführt. Das mag wiederum nett aussehen, entspricht aber logischerweise überhaupt nicht der Klassenliste, nach der die Characterfiles geordnet sind. Sucht man einen bestimmten Charakter, muss man auf die Suche gehen – oder schneller einfach durchblättern, bis man ihn gefunden hat. So verliert aber das Inhaltsverzeichnis seinen Sinn (das im Übrigen auch „falsch herum“, sprich in westlicher Richtung im ansonsten von rechts nach links zu lesenden Band angeordnet ist.

Im Rest des Bandes wird setzt sich das fort. Einerseits sind Rubriken wie die Koro-sensei-Posen in Einzelseiten über den ganzen Band verteilt, andere Rubriken wurden ohne erkennbares System zwischen größere Kapitel gesteckt. Manche Personen werden auch doppelt vorgestellt, mal als Teil einer Gruppe (AG, Lehrerkollegium, Klasse), mal als Einzelperson.

Dem Band liegt außerdem ein kleines Beiheft „Reiseführer für Klassenfahrten“ bei, das übersichtlicher gestaltet ist, als das eigentliche Character Book. Darin werden Insiderinfos für einen Trip nach Kyoto gegeben. Für deutsche Lesende dürften einige genannte Themen eher uninteressant sein, etwa eine Lehreinheit zum Kyoto-Dialekt oder Verhaltensregeln für Schüler. Von daher ist das Heftchen eher als nett gemeintes Extra zu verstehen.

Das Preis-Leistungsverhältnis für den Band ist in Ordnung. Für knapp 290 Seiten starker Band mit vielen Farbseiten und einem Extra sind 12,99 € – da kann man nichts sagen. Es stellt sich jedoch die Frage nach dem Nutzen: Als Enzyklopädie oder Nachschlagewerk für Gelegenheitsleser ist der Band nicht wirklich geeignet. Vielmehr bietet er für eingefleischte Fans der Serie „Assassination Classroom“, die nicht auf die einfachen Charakterinfos angewiesen sind, durch Zusatzfacts eine Ergänzung zur Serie.

© Rockita

Assassination Classroom – Character Book: © 2015  Yusei Matsui  Shueisha / Carlsen

Good Night Jack the Ripper

Name: Good Night Jack the Ripper
Englischer Name:
Originaltitel: Oyasumi Jack the Ripper
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2016
Deutschland: EMA 2017
Mangaka: Story: Ai Ninomiya, Kinako
Zeichnungen: Ikuhiro Nao
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,50 €

Story
Der junge Henker Edward, auch Monsieur Paris genannt, köpft gern mit einer überdimensionalen Schere die Verurteilten. Nach einer dieser Hinrichtungen wird er allerdings Opfer eines Attentats und stirbt. Er landet, wie erwartet, in der Hölle; nur stellt die sich doch ein wenig anders da, als gedacht.

Statt dort ewigen Qualen ausgesetzt zu sein, hat man dort ganz normal zu leben, muss sich Arbeit suchen, einen Wohnort und Abgaben zahlen. Dafür gibt es dort jedoch allerlei seltsame Gestalten und Monster.

Als erstes fordert man Edward auf, sich doch mal die Haare schneiden zulassen, damit er mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat und so gerät er an den „Salon de Jack the Ripper“. Dort stößt er auf Wolf und Jack, aber auch seine Mörderin taucht auf.

So beginnt das mitunter recht blutige Chaos! Zu allem Überfluss gibt es auch noch ein Ticket in den Himmel zu gewinnen! Aber will man das überhaupt? Jack scheint es eher egal zu sein, aber vielleicht liegt das auch in seiner noch recht mysteriösen Vergangenheit!

Eigene Meinung
Good Night Jack the Ripper“ ist ein wirklich interessanter Manga. Die Charaktere sind wirklich gut geraten, wenn auch schon mal ein wenig sonderbar von ihren Verhaltensweisen her. Besonders Wolf hat mir da gefallen, aber auch Jack hat so seine Momente. Dagegen fand ich Edward eher noch ein wenig farblos, aber das ändert sich vielleicht noch.

Man ist als Leser einfach gespannt, wie es mit Edward, Jack und Wolf weiter geht! Außerdem will man auch gerne wissen, wie es denn im Himmel sein würde, wenn man das Ticket gewinnt, denn niemand in der Hölle scheint sich wirklich dafür zu interessieren. Es gab sogar schon ein Monster, welches freiwillig zurück in die Hölle fuhr!

Spannend bleibt es sicher, da man auch noch nicht so viel über Jack weiß und wohin sich der Manga nun entwickelt, da das Augenmerk zuerst mehr auf Edward lag, nun aber zu Jack zu gleiten scheint.

Zeichnerisch ist der Manga wirklich toll geraten. Jeder Charakter hat seinen eigenen Stil, der deren Wesenszüge noch unterstreicht. Auch die verschiedenen Gestalten und Monster sind gut geraten und auf Details wird viel Wert gelegt.

Mit dem Lesen kam man gut voran, auch wenn es ab und an ein wenig textlastig war. Aber die Geschichte ist spannend und hat Witz, daher sieht man darüber schon mal hinweg.

Die Altersempfehlung liegt bei 14 Jahren und könnte meiner Meinung nach auch ruhig ein wenig höher angesetzt werden, da es mitunter doch recht blutig und ein wenig brutal zugeht!

Fans von guten Mysterygeschichten, die es spannend und witzig mögen, sollten bei „Good Night Jack the Ripper“ zugreifen! Einen Fehler macht man damit nicht!

Good Night Jack the Ripper: © Ai Ninomiya, Kinako, Ikuhiro Nao, Kodansha/ EMA

Let me take responsibility!

Name: Let me take responsibility!
Englischer Name:
Originaltitel: Sekinin Torasete!
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2013
Deutschland: Carlsen 2017
Mangaka: Kyoko Aiba
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Nach einer feuchtfröhlichen Nacht landet Kouta mit seinem besten Freund Shinobu im Bett. Der junge Mann kann es kaum glauben und ist ein wenig überfordert damit und weiß nicht so recht wie er damit umgehen soll. Dann gesteht ihm Shinobu auch noch, dass er schon länger in Kouta verliebt ist, er aber nichts weiter von ihm erwartet, da dies ein Fehler gewesen sei.

In der Folgezeit macht sich Kouta allerdings so seine Gedanken und scheint zu merken, dass da wohl doch mehr sein könnte. Daher bietet er Shinobu an, für die gemeinsame Nacht die Verantwortung zu übernehmen und ein Paar zu werden. Dieser lehnt allerdings ab und so muss sich Kouta in’s Zeug legen, um seinem Freund zu beweisen, dass er es wirklich ernst meint.

In einer weiteren Geschichte geht es um Shunsuke und Hinata. Letzterer will endlich seine Unschuld verlieren, doch leider klappte es bisher nicht. Da Hinata so verzweifelt scheint bietet Shunsuke ihm an, ihm dabei behilflich zu sein und tatsächlich lässt Hinata ihn Hand anlegen!

Aber was ist wenn echte Gefühle ins Spiel kommen? Kann aus den Beiden tatsächlich ein Paar werden?

Eigene Meinung
„Let me take responsibility“ ist ganz okay für zwischendurch. Die Geschichten kennt man in anderer Form schon aus diversen Boys Love Manga und bieten daher nichts wirklich Neues. Da muss ich leider sagen, dass es schon bessere Manga von Kyoko Aiba gegeben hat! Zudem sollte der Manga erst unter dem Titel „Be an Adult“ erscheinen, wurde allerdings diverse Male verschoben und ist nun unter neuem Titel erschienen.

Die Charaktere stechen nicht wirklich hervor! Weder im Aussehen noch im Charakter. Fand ich sehr Schade, aber bei der Menge an Boys Love Manga, die erscheinen, ist es auch schwer originell zu bleiben.

Bei den Zeichnungen kann man allerdings nicht meckern. Die sind gewohnt gut und detailreich. Besonders in den Sexszenen, geht es sehr deutlich zur Sache.

Mit dem Lesen kam man relativ gut voran. Ab und an waren die Panels ein wenig textlastig, aber das war zu verschmerzen.

Die Altersempfehlung liegt bei 15 Jahren und ist gut gewählt, da es schon des öfteren ein wenig hoch her geht, was den sexuellen Anteil angeht.

„Let me take responsibility“ ist Geschmackssache. Entweder er gefällt einem oder eben nicht! Aber da muss sich jeder selbst ein Bild von machen!

Let me take responsibility!: © 2013 Kyoko Aiba, Kadokawa/ Carlsen

Mob Psycho 100

Name: Mob Psycho 100
Englischer Name: Mob Psycho 100
Originaltitel: Mob Psycho 100
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2012
Deutschland: Carlsen 2017
Mangaka: ONE
Bände: 16 Bände
Preis pro Band: 6,66 €

Story
Der 13-jährige Shigeo „Mob“ Kageyama scheint ein ganz normaler Mittelschüler zu sein. In Wirklichkeit hat er übernatürlich Kräfte, kann u.a. Geister sehen und diese austreiben. Darüber hinaus besitzt er telepathische Fähigkeiten. Leider ist Mob auch ziemlich unbedarft und naiv. Da wundert es nicht, dass er auf windige Gestalten wie den Hochstapler Arataka Reigen reinfällt.

Der ist ein super Masseur und ein noch besserer Schaumschläger. Obwohl er keine Geister sehen kann, verdingt er sich mit Mobs Hilfe als Medium und Exorzist. Die Probleme seiner Kunden löst er mit einer Mischung aus Suggestion, verschiedenen Großmutter-Weisheiten und allerhand Taschenspielertricks. Wenn aber alles nicht hilft, ruft er Mob an, der die Geister für ihn beseitigt.

Auch in der Schule werden Leute auf Mob aufmerksam. Der „Gehirnfunkklub“, ein Schulklub aus Faulenzern unter der Führung der resoluten Tome, braucht dringend noch ein Mitglied. Was als Übergangslösung geplant war, entwickelt sich für die verblüfften Mitglieder zum Glücksfall – für Mob weniger. Und da ist noch Ichi Mazato von der Schülerzeitung, die auf der Jagd nach einer heißen Story ist und Mob, aber auch seinem jüngeren Bruder nachstellt.

Dabei will Mob doch eigentlich nur seine Jugend genießen – und die Liebe. Doch die ist ein weit größeres Mysterium als Geister.

Eigene Meinung
„Mob Psycho 100“ ist eine Comedy-Serie des Mangaka ONE, der durch seine Serie „One-Punch Man“ bekannt wurde. Wobei „Comedy“ eine schmeichelhafte Bezeichnung ist, denn Witze muss man über weite Strecken suchen gehen. Überhaupt wird Komik hauptsächlich über „ernsthaften Humor“ erzeugt, also von den Charakteren ernst gemeinte Handlungen, die bei den Lesenden Erheiterung auslösen (sollen). Zumindest wird der Versuch unternommen. Auch inhaltlich kann die Serie schwerlich überzeugen. Ein schwächlicher roter Faden hält eine Reihe von Episoden zusammen. Wirkliche Entwicklungen gibt es kaum.

Am meisten überrascht noch, dass ein Manga mit derart gewöhnungsbedürftiger Optik in Japan überhaupt veröffentlicht wurde. Die Zeichnungen wirken amateurhaft und kindlich, Gesichtszüge sind ungefähr so abwechslungsreich wie bei amerikanischen Sitcom-Cartoons. Hintergründe – wenn es überhaupt welche gibt – sind frei Hand und ungelenk. Menschen mit einem gewissen Sinn für Ästhetik werden definitiv abgeschreckt.

Seien wir ehrlich: Der Manga lebt davon, dass er von dem „One-Punch Man“-Schöpfer „ONE“ stammt. Darauf wird folgerichtig bereits auf dem Cover mit einem auffälligen Sticker hingewiesen. Das allein reicht aber nicht, um einen Anreiz zum Kauf zu schaffen. Es gab vor ein paar Jahren mal das Magazin „Shounen Go! Go!“. Angehende deutsche Manga-Zeichner veröffentlichten Shonen-Manga im Eigenverlag. „Mob Psycho 100“ bewegt sich auf dem Level der schwächeren Beiträge.

© Rockita

Mob Psycho 100: © 2012  ONE  Shgakukan / Carlsen

 

Liar Prince and Fake Girlfriend

Name: Liar Prince and Fake Girlfriend
Englischer Name:
Originaltitel: Usotsuki Ouji to Nisemono Kanojo
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2014
Deutschland: Tokyopop 2017
Mangaka: Rin Misasa
Bände: 5 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Story
Die junge Luna hatte gehofft, dass sie auf der Highschool endlich Freunde finden würde. Nur ist das für sie generell nicht so leicht, da sie oft recht düster herüber kommt und viele in ihr ein böses Mädchen sehen. Dabei ist sie eigentlich ein sehr nettes Mädchen!

Als sie eine kleine, schwarze Katze vor ein paar Kindern rettet, die Steine auf sie werfen wollten, wird sie auch noch aus ihrer Wohnung geworfen. Schließlich sei sie ja eine Gefahr für die Nachbarschaft, das Fehlverhalten der Kinder dagegen wird toleriert!

So landet sie also auf der Straße. Allerdings möchte sie auch ihren Eltern, die in Übersee leben, keine Sorgen machen und überlegt, was sie nun tun soll. Letztendlich wird sie dann von Hikaru aufgegabelt. Dieser ist Mitglied des Schülerrates und lebt mit dessen anderen Mitgliedern in einer WG, in die nun auch Hikaru zieht.

Nur erfährt sie zu spät, dass die WG komplett Videoüberwacht ist. Die Mitglieder des Schülerrates machen ihr Leben nun zu einer Soapopera, da sie frische Geschichten brauchen. Da kommt ein „böses“ Mädchen wie Luna ja gerade recht.

Wird Luna es in der WG aushalten? Was ist das mit ihr und Hikaru? Kann aus der gespielten Liebe, zu der Hikaru sie zwingt, echte werden?

Eigene Meinung
„Liar Prince and Fake Girlfriend“ ist ein netter Manga für zwischendurch. Mich persönlich hat er jetzt nicht so wirklich angesprochen. Dazu sind mir die Charaktere, bis auf Luna, noch ein wenig zu flach.

Zwar ist die Grundidee, dass die hübschen, klugen Kids der Schule in Wirklichkeit die mit den merkwürdigen, teils fiesen Verhaltensweisen sind, mal was anderes. Aber es reizt einen nicht genug, um wirklich interessiert daran zu sein, wie es nun weiter geht! Auch wenn es zwischendurch schon ein wenig dramatisch wird! Da wird Luna schon mal von den Fans der Anderen quasi gejagt oder ein Mitglied aus dem Schülerrat versucht, sie los zu werden und dabei auch nicht davor zurückschreckt sie körperlich zu verletzen. Aber das ist dann auch schon wieder das einzig Spannende an dem Manga!

Das Lesen zog sich ein wenig, zwar waren die Panels nie zu textlastig, aber der Manga war für meinen Geschmack einfach nicht spannend genug. Man brannte einfach nicht darauf zu erfahren wie es in diesem Band für Luna ausgeht.

Die Altersempfehlung liegt bei 13+ und ist passend gewählt. In diesem Alter kommt man mit Themen wie Einsamkeit, Eifersucht und Liebe schon gut zurecht.

Fans von Shojo-Manga, die Romantik und eine Spur Drama mögen, können bei „Liar Prince und Fake Girlfriend“ beruhigt zugreifen! Schlecht ist der Manga nicht, eben eher eine Geschmackssache!

Liar Prince and Fake Girlfriend: © 2014 Rin Miasa, Kodansha/ Tokyopop

Darf ein Mädchen keine sexy Mangas zeichnen?

Name: Darf ein Mädchen keine sexy Mangas zeichnen?
Englischer Name:
Originaltitel: Onnanokoga Hna Manga Kaichadamedesuka
Herausgebracht: Japan: Shonengahosha 2012
Deutschland: Panini Manga 2013
Mangaka: James Hotate
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 7,95 € (Band 1)
7,99 € (Band 2-3)

Story
Kyosuke Kai hatte bisher noch nie eine Freundin. Als  seine Aufmerksamkeit auf seine süße Mitschülerin Yukino Shiroi fällt, ist es gleich um ihn geschehen. Als er sie dann fragt, ob sie mit ihm gehen würde, sagt sie auch noch zu seiner Verblüffung „ja“.

Schon nach der Schule gehen sie gemeinsam nach Hause und werden gleich von seinem Bruder erwischt. Bei Kai Zuhause angekommen, werden sie auch noch von seiner älteren Schwester bemuttert. Doch als sie in sein Zimmer kommen, interessiert sich Shiroi mehr für seine erotischen Manga als für ihn. Als sie in ihr Heftchen etwas zeichnet, ist sein Interesse geweckt und er würde gerne ihre Mangazeichnungen sehen. Daraufhin lädt Shiroi Kai zu einem Besuch in ihrer Wohnung ein.

Am nächsten Tag haben Kai und Shiroi ihr erstes Date. Zusammen gehen sie zu Shirois Wohnung. War Kais Zuhause noch recht ärmlich, lebt Shiroi dagegen alleine in einer neuen großen Wohnung. Und dann ist es soweit: Kai sieht zum ersten Mal einen Manga von Shiroi. Er ist total erstaunt, dass es sich dabei um einen Ero-Manga handelt. Dieser ist sogar so gut, dass er sehr erregt ist. Nachdem sie noch ein Game Center besuchten, stellt sich nun heraus, dass Shiroi nur mit Kai zusammen ist, damit sie bessere Ero-Manga zeichnen kann. Sie war bisher auf Mädchenschule und möchte nun wissen wie Jungs denken. Daraufhin ist Kai sehr enttäuscht.

Kai macht Schluss und sie sind von nun ab Freunde. Aber der Zustand hält nicht lange. Sie merken schnell, dass sie mehr sind als Freunde und sind wieder ein Paar. Kai versucht Shiroi bei ihrem Traum vom Mangazeichnen zu unterstützen und dazu nehmen sie Kontakt auf zum Mangaclub ihrer Schule. Doch dort werden sie von der Präsidentin des Clubs, Koko, abgewiesen. Wie sich herausstellen wird, zeichnet Koko erfolgreich Manga. Vielleicht kann sie Shiroi Tipps geben?

Eigene Meinung
„Darf ein Mädchen keine sexy Mangas zeichnen?“ ist ein sehr lustiger Manga, der einiges an Fanservice zu bieten hat. Jedoch ist das Augenmerk besonders in den ersten zwei Bänden eher auf eine vernünftige Geschichte gelegt und nicht so sehr auf den Fanservice. Aber die Geschichte widmet sich entgegen dem Titel nicht um die Frage, ob ein Mädchen sexy bzw. erotische Manga zeichnen darf. Es geht eher darum Shiroi beim Erfahrungen sammeln zu begleiten und gibt Einblicke in die Manga-Fanszene in Japan.

Die beiden Hauptcharaktere sind sehr sympathisch. Wobei Kai besonders positiv auffällt, da er nicht die ganze Zeit mit dem Gedanken spielt mit Shiroi zu schlafen. Im Gegenteil: er unterstützt sie wo er nur kann und ist schon mit einem einfachen Kuss glücklich!

Zeichnerisch ist der Manga auch gut umgesetzt. Einzig Shirois Oberweite sieht manchmal etwas deformiert aus. Aber über solche Kleinigkeiten kann man hinwegsehen. Der Fanservice beschränkt sich in der Hauptgeschichte nur auf viel Oberweite, kurze Röcke und Slips und ist daher sehr harmlos.

Rundum ist „Darf ein Mädchen keine sexy Mangas zeichnen?“ ein unterhaltsamer und lustiger Manga mit Fanservice, der Spaß beim Lesen macht.

Darf ein Mädchen keine sexy Mangas zeichnen?: © 2012 James Hotate, Shonengahosha / Panini Manga

The Royal Tutor

Name: The Royal Tutor
Englischer Name: The Royal Tutor
Originaltitel: Oushitsu Kyoushi Haine
Herausgebracht: Japan: Square Enix 2014
Deutschland: Carlsen 2017
Mangaka: Higasa Akai
Bände: 11 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 6,99 €

Story
Nachdem der König Heine Wittgenstein zum neuen königlichen Hauslehrer bestimmt hat, tritt dieser seinen Dienst im Schloss an.

Vom Aussehen her eher einem Kind gleichend, wird er zuerst nicht mal in das Schloss gelassen, schafft es dann aber doch noch hinein und sieht sich gleich mit dem nächsten Problem konfrontiert. Die vier Prinzen, die er zu unterrichten gedenkt, wollen ihn nicht als ihren Lehrer anerkennen und nehmen teils Reißaus.

Also sucht er einem nach dem anderen auf, um deren Charakter und Wissensstand besser einschätzen zu können. So möchte er erfahren, wie er jeden einzelnen zu handhaben und zu motivieren hat, um gute Resultate zu erzielen.

Nach und nach scheinen Leonhard, Licht, Bruno und Kai Vertrauen zu fassen, doch wird Heine den Prinzen wirklich was beibringen können? Oder schaffen es die Prinzen ihn am Ende, wie seine Vorgänger, doch noch zu vergraulen?

Eigene Meinung
„Royal Tutor“ ist ein wirklich toller Manga. Er besitzt eine Menge Witz und Charme. Jeder Charakter steht für sich, hat seinen ganz eigenen Kopf und Hintergrund und macht es daher umso spannender zu sehen, ob Heine mit ihnen auf Dauer wirklich zurecht kommt. Zudem ist auch Heine selbst sehr interessant. So klein und jung wie er erscheint, scheint er nicht wirklich ein Kind zu sein. Viel mehr stört es ihn sogar ungemein, wenn Jemand was dummes wegen seiner Größe zu ihm sagt. Außerdem erfährt man bisher auch nicht wirklich viel zu seiner Vorgeschichte, so dass es ganz sicher spannend sein wird zu erfahren, woher er kommt, wie er zu dem geworden ist, der er ist und was ihn genau antreibt!

Der Manga war, in Japan, zu dem so erfolgreich, das 2017 sogar eine 12-teilige Animeserie dazu veröffentlicht wurde, welche genau wie der Manga sicher einen Blick wert ist!

Die Zeichnungen sind detailreich und wirklich gut gezeichnet. Jeder Charakter wird seinen Wesenszügen vollauf gerecht und besonders Szenen in der Natur oder auch die Bilder des Schlosses sind wirklich sehr gut gelungen.

Das Lesen ging gut voran. Die Panels waren doch oft ein wenig textlastig, aber man sah doch gern darüber hinweg, denn der Manga zieht den Leser einfach in seinen Bann.

Die Altersempfehlung liegt bei 14 Jahren. Dies passt, da man schon eine gewisse Reife haben sollte, um die einzelnen Charaktere wirklich verstehen zu können. Diese sind tiefgründiger, als man annehmen könnte.

Fans von wirklich guten Comedy Manga, mit einem gewissen Tiefgang, sollten bei „The Royal Tutor“ unbedingt zugreifen! Ein Fehler ist das auf keinen Fall!

The Royal Tutor: © 2014 Higasa Akai, Square Enix/ Carlsen

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