Naruto Mini-Serie startet im Frühjahr

Naruto Band 66Wer dachte, dass nach den letzten zwei Kapiteln von Naruto, die am 10. November veröffentlicht werden, Schluss ist hat weit gefehlt.

Das Weekly Shonen Jump Magazin wird in der 50. Ausgabe die Naruto Mini-Serie ankündigen. Die Mini-Serie soll im Frühjahr 2015 startet und ist Teil des „Naruto Shin Jidai Kaimaku“-Projektes. Auf dem Logo des Projektes ist neben Naruto auch ein Kind zu sehen. Der Inhalt der Mini-Serie ist noch unbekannt.

Hierzulande erscheint “Naruto” seit 2003 bei Carlsen. Diesen Monat wird der 66. Band veröffentlicht.

Quelle: ANN

Mitsukazu Mihara startet Moshi mo Kimi ga Ningen Dattara

Doll Band 1Die Dezember-Ausgabe des Feel Young-Magazins von Shodensha kündigt an, dass Mitsukazu Mihara eine neue Serie mit dem Titel Moshi mo Kimi ga Ningen Dattara starten wird.  Das erste Kapitel der Serie wird in der Januar-Ausgabe, die am 08. Dezember erscheint, veröffentlicht.

Um Mitsukazu Mihara ist es in letzter Zeit still geworden. Im letzten Jahr beendete sie nach drei Jahren Pause ihre Serie „The Embalmer“. Hierzulande ist sie bekannt durch ihre Serie „Doll“, die 2005 bei Tokyopop erschien.

Quelle: ANN

Blue Spring Ride wird bald enden

Die Dezember-Ausgabe des Bessatsu Margaret Magazins von Shueisha kündigt an, dass Io Sakisaka ihre Serie Blue Spring Ride (OT: „Ao Haru Ride“) bald zu einem Ende bringen wird.

Außerdem gibt die Ausgabe des Magazins nähere Informationen zur angekündigten OAD an, die mit dem 12. Band am 12. Dezember in Japan erscheinen wird. Der Anime nach der 12. Episode der Anime-Serie an einem Sommerabend auf einem Feuerwerksfestival spielen.

Hierzulande erscheint die Serie seit 2013 bei Tokyopop. Band 9 wird am 10. November veröffentlicht.

Quelle: ANN

Ga-Rei – Monster in Ketten

Name: Ga-Rei – Monster in Ketten
Englischer Name: The Enchained Spiritual Beast Ga-Rei
Originaltitel: Ga-rei
Herausgebracht: Japan: Kadokawa Shoten 2006
Deutschland: Tokyopop 2011
Mangaka: Hajime Segawa
Bände: 6 Bände (2 in 1) + 1 Sonderband (2 in 1)
Preis pro Band: 14,00 €

Ga-Rei - Monster in Ketten Band 1Story
Der Oberschüler Kensuke Nimura führt alles andere als ein normales Leben. Zum einen ist da seine besondere Gabe, Geister sehen zu können. Zum anderen die Tatsache, dass er mit 16 Jahren immer noch keine Freundin hatte – wie denn auch, wenn ihn selbst bei einem Date die Seelen diverser Verstorbener nerven. Die meisten Toten sind harmlos, aber manche können auch gefährlich werden.

Eine Begegnung aber soll Kensukes ganzes Leben beeinflussen. Auf der Flucht vor einer Horde Geisterbabies über eine Straße rennend, wird er unversehens von der gleichaltrigen Kagura Tsuchimiya mit dem Roller angefahren. Zwar zieht er nur ein Kratzer davon, doch der Zufall will es, dass Kagura auch noch unwillkürlich küssen. Als wäre die daraus folgende emotionale Achterbahn nicht schon schlimm genug, so zeigt es sich, dass Kagura ebenfalls Geister sehen kann und gerade um die Ecke ein ganzes Nest an Geisterkindern befindet. Während Kensuke zu einem taktischen Rückzug ansetzt, macht sich Kagura gleich daran, die untoten Seelen zu exorzieren.

Bevor sie jedoch ihre magischen Kräfte einsetzen kann, schlägt der Sammelgeist zurück und macht das Mädchen mittels eines schnell trocknenden Schleims handlungsunfähig. Im Glauben, endlich eine Seelenverwandte gefunden zu haben, ist Kensuke wild entschlossen, Kagura zu beschützen. Er schnappt sich das alte Schwert, dessen magische Kraft die Geister einst an diesen Ort lockte und befreit damit Kagura. Gemeinsam mit deren magischem Biest Byakuei gelingt es den beiden, den bösen Sammelgeist zu besiegen.

Ga-Rei - Monster in Ketten Band 2Bald darauf ereilt Kensuke die nächste Überraschung: Seine neue Bekanntschaft wird ab sofort in seine Klasse gehen! Es stellt sich zudem heraus, dass Kagura in ihrer Freizeit für eine Regierungsbehörde arbeitet, die sich dem Austreiben von gefährlichen Geistern, Dämonen und ähnlichem verschrieben hat. Da gerade Leute gesucht werden, bietet sie dem notorisch blanken Kensuke einen Job an – nicht ganz ohne Hintergedanken. Beziehung, Schule und Arbeit unter einen Hut zu bekommen, erweist sich schnell als schwierig. Und wer ist die mysteriöse Yomi, gegen die Kagura so einen Groll hegt?

Eigene Meinung
„Ga-Rei – Monster in Ketten“ ist ein actionreicher Mystery-Manga von Hajime Segawa („Tokyo ESP“). Der Geister sehende Schüler Kensuke und die gleichsam begabte Kagura kämpfen als Teil einer Regierungsorganisation gegen übersinnliche Wesen. Nebenbei entwickelt sich zwischen den beiden auch noch eine ganz andere Art von Beziehung. Und genau in diesem Punkt liegt ein Knackpunkt der Story. Die Handlung pendelt immer mal wieder zwischen Love-Comedy und Mystery hin und her, ohne sich wirklich auf eine Linie festzulegen. Das wäre zunächst einmal nicht gravierend, jedoch ergeben sich ab und an logische Ungenauigkeiten, speziell das Verhältnis der beiden Hauptcharaktere zueinander betreffend. Die Verknüpfung zwischen beiden Genre ist nicht einwandfrei gelungen.

Zeichnerisch gibt es dagegen nichts auszusetzen. Die hübschen Zeichnungen der Charaktere im Vergleich zu den abstoßenden Geistern können sich ebenso sehen lassen wie die dynamischen Actionszenen. Panty-Shots (Höscheneinblicke) sowie stark abstrahierte Gesichtszüge sorgen ab und für eine Lacher.

Bei Tokyopop erscheint die zwölfbändige Reihe in sechs Doppelbänden im mittlerweile bekannten Großformat mit einigen Farbseiten. In Japan existiert darüber hinaus noch ein weiterer Band mit einer Side-Story. Ob der deutsche Zusatztitel „Monster in Ketten“ nötig gewesen ist, darüber lässt sich streiten, ansonsten ist die Umsetzung gelungen.
Vielleicht ist diese Serie sogar eher etwas für Fans von Love-Comedys, die gegen etwas Action nichts einzuwenden haben – zumindest eher als für reine Action- oder Mystery-Fans.

Ga-Rei – Monster in Ketten: © 2006 Hajime Segawa Kadokawa Shoten / Tokyopop


Ga-Rei - Monster in Ketten SonderbandGa-Rei Sonderband
Der in Deutschland veröffentlichte Sonderband zur Serie „Ga-Rei – Monster in Ketten“ von Hajime Segawa besteht – wie auch die deutsche Fassung der eigentlichen Serie – aus zwei Bänden. Hierzu wurde von der Redaktion der japanische Sonder- bzw. Zusatzband „Ga-Rei 0+“ mit dem im Original als Side-Story oder Sequel publizierten Einzelband „Die Episode Tsuina“ (OT: „Tsuina no Shô“) kombiniert.

Die erste Hälfte des Sonderbands entspricht also dem, was man gemeinhin als üblichen Standart von Zusatzbänden zu Manga-Serien kennt: Nach einer sehr (für Nicht-Kenner des Manga zu) kurzen Zusammenfassung der Serie werden den wichtigsten Charakteren auf Seiten der Guten und Bösen einige Seiten gewidmet, auf denen sie vorgestellt und kommentiert werden. Im Anschluss daran kommt Mangaka Segawa mit einem Interview samt Kurzportrait sowie einigen Skizzen und Entwürfen zu Wort und Bild. Dazu gibt es noch drei Kurzgeschichten mit den liebgewonnenen Charakteren – sozusagen als endgültigen Abschluss der Original-Serie.

Die zweite Hälfte des großformatigen Bands nimmt die in Kyoto angesiedelte Side-Story „Die Episode Tsuina“ (siehe Bild links) ein. Dort erlebt die aus der Hauptserie bekannte Protagonistin Tsuina, eine mit spirituellen Fähigkeiten, aber auch einem heimtückischen Fluch „gesegnete“ Oberschülerin, einige Abenteuer. Im Grunde handelt es sich um die Hintergrundgeschichte Tsuinas. So wird ihr Werdegang von ihrer ersten Begegnung mit ihrem Partner Sozaemon und ihrem Lehrmeister Izuna bis zu ihrer (selbstverständlich) erfolgreich abgeschlossenen Exorzistenprüfung erzählt. Vieles in der Handlung ähnelt dem Beginn der Hauptserie, gerade die Protagonisten Tsuina bzw. Kensuke sind sich sehr ähnlich, noch ähnlicher, als bei späteren Begegnungen der beiden in der Hauptserie. Für Fans von „Ga-Rei“ biete allerdings auch diese Story eine gelungene Ergänzung zur Serie.

Die deutsche Fassung im Doppelband ist mit 14 Euro Preis vergleichsweise kostengünstig zu erwerben und wurde optisch an das Layout der Serie angepasst. Wer also nicht genug von Kagura, Kensuke und ihren Freunden bekommen kann, wird mit diesem Band gut bedient.

© Rockita

Ga-Rei Sonderband: © 2008/2010 Hajime Segawa Kadokawa Shoten / Tokyopop

Für immer mein

Name: Für immer mein
Englischer Name: You Can’t Disappear From Me
Originaltitel: Bokukara Kimi ga Kienai
Herausgebracht: Japan: Shogakukan 2009
Deutschland: EMA 2011
Mangaka: Saki Aikawa
Bände: 4 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Für immer mein Band 1Story
Heute ist Hotarus erster Schultag an der Oberschule. Sie hat lange und sehr hart dafür gelernt, denn eben an dieser Schule unterrichtet ein gewisser Herr Haruna. Und in genau diesen Lehrer ist Hotaru verliebt.

Doch bereits an ihrem ersten Schultag begegnet sie einem echten Ekelpaket. Er macht sich regelrecht über sie lustig nur weil sie gerade verträumt auf Wolke sieben vor dem Schultor schwebt.

Bei der Begrüßungsfeier hält Hotaru angestrengt Ausschau nach Herrn Haruna. Das Ekelpaket beobachtet sie dabei, denn ihre Gestik dabei ist sehr amüsant. Als er jedoch bemerkt bei wem ihr Blick kleben bleibt, verzieht sich seine Miene. Nach der Feier zieht er Hotaru von den anderen Schülern weg in einen ruhigeren Bereich der Schule. Er drückt sie an die Wand und fragt sie mit einer dominanten Stimme und ernstem Gesicht, ob sie auf seinen Bruder steht?!

Hotaru ist verwirrt und bekommt etwas Angst. Was meint er? Der Typ sagt ihr das Herr Haruna sein großer Bruder ist. Hotaru versucht sich aus seiner Fessel zu lösen und fragt panisch warum er sie sowas überhaupt fragt?! Erschrocken über sich selbst wendet der Typ sich ab und meint nur, dass es auch egal wäre. Später betritt Hotaru ihre Klasse und will zu ihrem Platz gehen, doch auf den ersten folgt auch gleich der zweite Schock. Direkt neben ihr sitzt der junge Haruna. Das darf doch wohl nicht wahr sein. Das ausgerechnet der neben ihr sitzen muss. Auch wenn er der Bruder von Herrn Haruna ist und ihm auch ähnlich sieht, hat er einen komplett anderen Charakter.

Hotarus Freundin Yukako war mit ihr auf der gleichen Mittelschule und weiß über ihre Schwärmerei für Herrn Haruna Bescheid. Sie erzählt ihr, dass Herr Haruna gerade im Materialraum für Japanisch ist. Hotaru macht sich gleich auf den Weg dorthin. Es ist ja schließlich nichts ungewöhnliches dabei, wenn eine Schülerin ihren Lehrer anspricht. Als sie gerade vor der Tür steht kommt Herr Haruna bereits auf sie zu. Er fragt sie, ob sie sich nicht schon einmal in der S-Bahn begegnet sind. Hotaru ist begeistert. Sie ist ihm also aufgefallen. Sie stellt sich ihm vor und sie kommen ins Gespräch.

Für immer mein Band 2Nach dem Treffen mit ihrem Schwarm ist Hotaru wieder auf Wolke sieben. Doch diese Freude hält nicht lange an. Außerhalb des Schulgebäudes wird Hotaru von Schülerinnen aus einem höheren Jahrgang wütend angesprochen. Es gefällt ihnen gar nicht, dass sie sich so an Herrn Haruna heranmacht. Sie bemühen sich bereits ein ganzen Jahr um ihn. Hotaru sieht das überhaupt nicht ein. Sie sagt nur, dass sie aber schon viel länger in ihn verliebt ist, dreht sich panisch um und läuft weg. Dabei gerät sie ins Stolpern und fällt hin. Und zwar direkt in eine Pfütze. Die anderen Mädchen beobachten das Geschehen und verschwinden schnell nach ihrem Sturz. Nicht das man ihnen das noch anlastet.

Plötzlich taucht Harunas kleiner Bruder auf. Der hat Hotaru gerade noch gefehlt. Jedesmal erwischt er sie in einer peinlichen Situation, das ist eine echte Katastrophe. Doch wider erwarten macht er sich nicht über sie lustig, sondern hilft ihr auf. Ihre Schuluniform ist vollkommen verdreckt.

Er gibt ihr eines seiner T-Shirts, damit sie auf dem Heimweg die dreckige Uniform verdecken kann. Vielleicht ist er ja doch kein so übler Kerl. Manchmal täuscht der erste Eindruck ja auch. Dazu kommt, dass ihr Herz schneller zu schlagen scheint, wenn er nett zu ihr ist. Was ist das nur? Sie ist doch eigentlich in Herrn Haruna verliebt.

Eigene Meinung
“Für immer mein“ ist ein Manga genau nach meinem Geschmack. Viel Liebe, Humor und natürlich Zickenterror durch Eifersucht und angebliche Besitzansprüche. Eigentlich das typische Schoolromance Klischee. Doch ich liebe es einfach 🙂

Hinzu kommt, dass die Zeichnungen genau mein Ding sind. Der “kleine“ Haruna ist ein wirklich hübscher junger Mann. Da frag ich mich natürlich gleich warum Hotaru sich in seinen Bruder verliebt hat. Der sieht zwar auch ganz nett aus aber eben nur ganz nett. Hotaru ist ein zierliches junges Mädchen mit großen Augen und langen Haaren. Eigentlich auch eine typische Charakterdarstellung. Trotzdem ist sie echt witzig. Irgendwie hat sie zwei linke Füße und scheint peinliche Situationen magisch anzuziehen. Für jeden der gerne Schoolromance liest ist dieser Manga ein absolutes Muss.

© AyaSan

Bokukara Kimi ga Kienai: © 2009 Saki Aikawa, Shogakukan/EMA

„Captain Tsubasa: Rising Sun“ pausiert

Captain Tsubasa Rising sun Band 2In der 23. Ausgabe des Shueishas „Grand Jump“ wurde bekannt gegeben, dass Yoichi Takahashi die Serie „Captain Tsubasa: Rising Sun“ pausieren wird. Der Grund ist eine kleine Schaffenskriese. Yoichi Takashi brauche nun etwas Luft, um neue Ideen zur Fortsetzung der Serie zu sammeln.

„Captain Tsubasa: Rising Sun“ ist die Fortsetzung der Fußballserie „Captain Tsubasa„, die von 1981 bis 1988 in Japan im „Weekly Shonen Jump“ veröffentlicht wurde. Auch in Deutschland konnte die Serie als Manga und Anime große Bekanntheit erlangen.

„Rising Sun“ handelt von Tsubasa, der das Ziel verfolgt, als Teilnehmer und Repräsentant Japans, an den Olympischen Spielen teilzunehmen.

Die Original-Serie beschreibt den Werdegang des gerade mal 11 jährigen Tsubasa Ozoras, von seiner Entdeckung vom Coach Roberto bis hin zum erfolgreichen Fußballstar. Dabei geht Tsubasa nach Brasilien um für die Weltmeisterschaft zu trainieren.

Quelle: ANN

Maki Minami beendet „Komomo Confiserie“

Komomo Confiserie Band 1Das Magazin „Hana to Yume“ hat das Ende von Maki Minamis aktueller Serie „Komomo Confiserie“ angekündigt. Am 5. Dezember soll die Serie mit einigen Farbseiten als Extra beendet werden. Bis dahin folgen nur noch zwei Kapitel.

„Komomo Confiserie“ handelt vom verwöhnten Mädchen Komomo, dass in eine wohlhabende Familie hineingeboren wurde. Doch als die Firma ihres Vaters pleite geht, wird sie in die harte Realität befördert. Komomo muss einen Teilzeit-Job annehmen und Geld verdienen. Dabei trifft sie Natsu wieder, dessen Familie vor einiger Zeit eine erfolgreiche Konditorei betrieben hat. Damals waren Komomo und ihre Familie Stammgäste.

Als Kind war es für Natsu nicht immer einfach, Komomos Launen auszuhalten. Doch nun, als Chef einer eigenen Konditorei und mit Komomo als Angestellte, wurden die Rollen getauscht, was auch die Beziehung der beiden zueinander stark beeinflusst.

Bei uns in Deutschland ist Maki Minami vor allem durch die Serie „Special A“ bekannt, die bei Carlsen veröffentlicht wurde.

Quelle: ANN

Manga-Bibliothek: Fünf Fälle für Sherlock Holmes

Name: Manga-Bibliothek: Fünf Fälle für Sherlock Holmes
Englischer Name: Five challenges of Sherlock Holmes
Originaltitel: Sherlock Holmes no Chousen
Herausgebracht: Japan: Gakken Education 2011
Deutschland: Tokyopop 2013
Mangaka: Haruka Komusubi
Bände: Einzelband
Preis pro Band: 14,00 €

Manga-Bibliothek Fünf Fälle für Sherlock HolmesInhalt und Eigene Meinung
Mit „Fünf Fälle für Sherlock Holmes“ liegt der erste Band der „Manga-Bibliothek“ des Gakken-Verlags vor. In dieser Reihe adaptieren junge, meist eher unbekannte Mangaka Klassiker der Weltliteratur. Das Ziel liegt klar auf der Hand: die junge Generation in ansprechender Form an diese Werke heranführen und ihnen die Lektüre der Originale schmackhaft machen.

Nun macht also Arthur Conan Doyles berühmter Detektiv Sherlock Holmes den Anfang. Haruka Komusubis Band legt den Schwerpunkt auf die Beziehung des Protagonisten Holmes mit seinem größten Gegenspieler Prof. Moriarty auf der einen und seinem bestem Freund Dr. Watson auf der anderen Seite. So schlägt sie einen Bogen von der ersten Begegnung Holmes‘ und Watsons über die Festnahme diverser Handlanger und Bandenmitglieder Moriartys bis hin zum großen Showdown des Detektivs mit dem Oberbösewicht an den Reichenbachfällen – die Rückkehr des Helden selbstverständlich inbegriffen.

Dafür wurden fünf (bzw. eigentlich sechs) Kurzgeschichten aus dem reichen Fundus adaptiert: „Die sechs Napoleons“, „Das getupfte Band“, „Die Liga der Rothaarigen“, „Das letzte Problem“ sowie „Im leeren Haus“. Zudem wurde die Geschichte „Der Detektiv auf dem Sterbebett“ in diesem Band mit „Das letzte Problem“ kombiniert, obwohl sie ursprünglich mit gewissem zeitlichen Abstand in verschiedenen Werken publiziert wurden.

Bei der Übersetzung lässt sich anmerken, dass sich nicht an den bestehenden „Holmes“-Übersetzungen, sondern an der japanischen Fassung des Manga orientiert wurde. Das wird schon bei den Titeln der Kurzgeschichten deutlich: Während man bei der „Liga der Rothaarigen“ (OT: „The Red-Headed-League“) noch einen Pluspunkt für die Nähe zum Originaltitel geben kann, wundert man sich etwa bei „Das getupfte Band“ (OT: „The Speckled Band“), das in früheren Fassungen mit „Das gesprenkelte Band“ übersetzt wurde.

Inhaltlich lässt sich absolut nichts aussetzen an der Adaption. Die Manga-Fassung bleibt eng an der Vorlage. Lediglich die Übergänge wurden aus dramaturgischen Gründen etwas geglättet sowie ein Prolog eingeführt, um den Einstieg zu erleichtern.

Zeichnerisch ist der Band allerdings kein Meisterwerk. Das Design ist sehr einfach, die Hintergründe auf das Wesentlichste reduziert. Die Hauptcharaktere entsprechen auch nicht unbedingt den gängigen Vorstellungen. Insbesondere Watson wirkt sehr jung, teilweise eher wie ein Medizin-Student denn ein Militäroffizier mit einigen Jahren Berufserfahrung. Sehenswert ist sicherlich auch der Moriarty mit Pferdeschwanz. Es ist anzunehmen, dass die Zeichnerin den band allein, ohne Assistenten, produzierte. Von daher sollte man sich an den simplen Zeichnungen nicht zu sehr stören lassen und stattdessen die interessante Panelaufteilung betrachten. Die hat nämlich mit ungewöhnlichen geometrischen Formen einiges Alternatives zu bieten (etwa „Lesezeichen-Form“), was sich für die Präsentation vorteilhaft nutzen lässt.

Insgesamt ein absolut lesenswerter Band, der seine Bestimmung mit Sicherheit erfüllen wird. Zudem können auch alte Fans einen etwas anderen Zugang zum Stoff finden. Man darf auf die nächsten Bände der „Manga-Bibliothek“ gespannt sein. Als nächstes sollen „Tom Sawyer“, „Kleine Prinzessin Sara“ und „Eine fröhliche Familie“ folgen.

© Rockita

Fünf Fälle für Sherlock Holmes: © 2011 Haruka Komusubi, Gakken Education Publ. / Tokyopop

Fortsetzung von „Hana-Kimi“ angekündigt

Hana Kimi Band 1Anlässlich des 23. Jahrestages des Hakusensha Magazins „Hana to Yume“ soll am 20. November ein Sonderkapitel zu „Hana Kimi“ erscheinen.

Mangaka Hisaya Nakajo möchte damit das 20. Jubiläum ihrer Serie feiern.

„Hana-Kimi“ ist nicht nur bei uns sehr beliebt. Neben der Mangaserie wurde die Geschichte in Japan, Taiwan und Süd-Korea als Live-Action Fernsehserie verfilmt.

Bei uns erschien „Hana-Kimi“ bei Carlsen Manga.

Quelle: ANN

Fuyumi Soryo Short Stories

Name: Fuyumi Soryo Short Stories
Englischer Name:
Originaltitel: Taiyô no Ijiwaru
Owaru Heart janee
Saboten
Herausgebracht: Japan: Kodansha 1999
Deutschland: EMA 2004
Mangaka: Fuyumi Soryo
Bände: 3 Bände
Preis pro Band: 6,50 €

Fuyumi Soryo Short Stories Band 1Die 3-bändige Reihe besteht aus Kurzgeschichten, wie der Titel schon verrät. Die 4 Storys des ersten Bandes sollen im Folgenden kurz erläutert werden.

Cruel Sun
Maki, ein 17-jähriges Mädchen, ruft ihren Freund auf dem Handy an, da er sich zu einem Date zu verspäten scheint. Sie hört während des Telefonats im Hintergrund eine andere Frau und legt mit den Worten „Ich bring dich um, du Mistkerl!“ auf. Da wird sie vom 21-jährigen Kawajima Ryohei angesprochen, der sich kurz als Ryo vorstellt. Sie setzen sich zusammen in ein Café und beginnen miteinander zu plaudern. Nach einer Weile verlassen sie das Café wieder und schlendern weiter durch die Stadt. Plötzlich beobachten sie, wie sich vor ihren Augen ein Mann aus dem Fenster stürzt. Maki fragt sich, wie es sich wohl anfühlen muss, zu springen. Kurzerhand stellen sich Ryo und Maki auf das Dach eines Hochhauses…

A Strange Trait
Ryoko gewinnt mit ihrem Erstlingswerk „Das Verfallsdatum“ den diesjährigen Literaturnachwuchswettbewerb. Den Titel des Werkes begründet sie, indem sie erklärt, Menschen seien ähnlich wie Lebensmittel; jeder hätte eine Art Haltbarkeitsdatum, eine gewisse Zeit, in der man Glück hat. Genauso wie bei Aiko, dem Mädchen in ihrer Geschichte. Im wirklichem Leben hieß die beschriebene Person Asako – sie war hübsch, intelligent und beliebt- also, kurz gesagt, einfach perfekt. Sie half immer, wenn es Probleme gab und beschützte die Klassenkameraden, die schikaniert wurden. Für Ryoko war Asako eine Heldin, die sogar Rücksicht nahm, als Noriko, eine Freundin von ihr, sich in den gleichen Typen wie sie selbst verliebte. Sie gab nach und ließ Noriko den Vortritt. Ryoko fragte sie nach dem Grund, warum Asako das machte; sie würde Noriko doch sicher irgendwann dafür hassen?! Aber Asako lächelte nur und meinte, nun wäre Noriko der Sündenbock. Kurze Zeit später treffen sich Asako und Ryoko wieder…

Die Eintagsfliege
Ayano Yoshimura ist eine Top-Managerin im Marketingbereich. Bei ihr scheint alles perfekt, dachte sich Saegusa, ihr Kollege. Aber sie strahlte eine zu ordentliche, strenge Art aus, welche sie mit der Tatsache begründete, Menschen gingen zu 90% nach dem Äußeren. Saegusa fragt sie, ob es an den Genen der Menschen liegt, dass diese Aufmerksamkeit erregen wollen. Später trifft Saegusa ein Mädchen, was sich als Ayanos Mitbewohnerin vorstellt. Sie erklärt Saegusa, dass Ayano früher Anthophobie, das heißt Angst vor Menschen, und Bulimie hatte…

Fuyumi Soryo Short Stories Band 2Der Regenbogenfisch
Sari Asano konnte schon als kleines Kind gut zeichnen. Nur mit den Farben schien sie Probleme zu haben; ständig wurden ihre Bilder von der Lehrerin kritisiert, weil sie unrealistisch seien. „Dann muss ich eben realistisch zeichnen“ dachte sich Sari und malte ab dann nur noch das, was man von ihr verlangte. Später besuchte sie eine Kunstschule und danach sogar noch die Kunsthochschule, um ihr Talent weiter verbessern zu können. In der letzteren konnte sie endlich auch Aktmodelle zeichnen, was ihr große Freude bereitete. Sie sollte ja realistisch zeichnen…

Eigene Meinung
Fuyumi Soryos Zeichenstil ist sehr gut, die Geschichten lesen sich flüssig und sind abwechslungsreich. Ihren bisher größten Erfolg hatte sie mit „Mars“, welches hierzulande auch bei Planet Manga/ Planet Shojo erschienen ist. Einzelne Stories aus dieser Storysammlung sind in der Manga Power schon vorveröffentlicht worden. Ich selbst mag diesen Manga sehr, nicht zuletzt wegen den oft realitätsnahen Geschichten, in denen man sich selbst manchmal wiederfinden kann. Jeder, der Manga wie „Mars“ und „Vitamin“ mag, sollte diesen Manga auch mal genauer unter die Lupe nehmen 😉

© Miaka

Fuyumi Soryo Short Stories: © 1999 Fuyumi Soryo, Kodansha / EMA

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