Granblue Fantasy

Name: Granblue Fantasy
Englischer Name: Granblue Fantasy
Originaltitel: Granblue Fantasy
Herausgebracht: Japan: Kodansha 2017
Deutschland: Altraverse 2018
Mangaka: Original-Story: Cygames
Story: Makoto Fugetsu
Zeichnungen: cocho
Bände: 6 Bände, wird fortgesetzt
Preis pro Band: 7,00 €

Story
Der junge Krieger Gran träumt davon, einmal die Sterneninsel Estalucia zu bereisen. Dort soll sein Vater auf ihn warten, der das heimische Dorf fünf Jahre zuvor verließ. Seither nutzt Gran jede freie Minute zum Training, um seine Schwertkünste zu perfektionieren.

Bei einem dieser Trainingsausflüge passiert aber etwas Unerwartetes. Erst erscheint ein riesiges imperiales Schlachtschiff, dann stößt Gran auch noch unvermittelt mit der hübschen Lyria zusammen. Die ist auf der Flucht vor der imperialen Armee, die sie für Experimente missbraucht. Denn Lyria ist kein einfaches Mädchen: Sie besitzt die Macht der Sternenkristalle, mit denen man Astralbestien kontrollieren kann.

Für Gran ist es keine Frage, seine neue Bekanntschaft zu verteidigen. Zunächst gelingt ihm das auch. Als ein Hauptmann der feindlichen Armee dann aber mit einer Astralbestie in die Schlacht zieht, wird Gran tödlich verwundet.

In dieser höchsten Gefahr greift Lyria ein. Sie benutzt ihre Kräfte, um ihre Lebensenergie mit der von Gran zu verschmelzen. Fortan sind beide im Geiste untrennbar miteinander verbunden. Das gibt ihnen die Fähigkeit die mächtige Astralbestie Bahamut zu beschwören und die Feinde damit in die Flucht zu schlagen.

Doch in Grans Heimatort sind sie nicht mehr sicher. So machen sich die beiden zusammen mit Lyrias Freundin Katalina und Grans kleinem Drachen Vyrn auf zur Sterneninsel Estalucia. Dorthin zu gelangen, ist aber schwieriger als gedacht. Und längst nicht nur die imperiale Armee ist ihnen auf den Fersen…

Eigene Meinung
„Granblue Fantasy“ basiert auf dem gleichnamigen Videogame aus dem Hause Cygames. Es handelt sich um die zweite Adaption unter mittlerweile einer ganzen Reihe zum Stoff. Etwa läuft unter dem Titel „Grablue“ eine andere Serie beim Kadokawa-Verlag.

Manga auf der inhaltlichen Basis von fantasy-Videospielen haben es immer schwer. Das Duo Makoto Fugetsu (Story) und cocho (Zeichnungen) geben sich auch alle Mühe. Aber aus dem klassischen Game-Verlauf kommen sie einfach nicht heraus. Setzen sie eigene Akzente, so handelt es sich meist um krampfhaft komische Einlagen, auf die man auch hätte verzichten können. So fällt der tapferen Kriegerin Katalina nach dem Absturz ein, dass sie bisher noch nie ein Flugzeug gesteuert hat. Auf etwa diesem Niveau bewegen sich die komödiantischen Ergüsse. Daneben wirken die Charaktere blass und austauschbar. Optisch machen die Kämpfe zweifellos was her. Die Astralbestien werden von cocho in seinem Erstlingswerk beeindruckend und dynamisch in Szene gesetzt. Abgesehen davon bleiben die Charaktere auffällig sauber, die Zeichnungen absolut  jugendfrei. Offenbar wurde eine Freigabe ab zehn Jahren angepeilt. Und das ist auch ein Problem dieses Manga: Er will für eine möglichst große Alters-Spannbreite interessant sein. Der knuffige Mini-Drache Vyrn deckt die Kinder ab und das durchsichtige Outfit der Protagonistin die Jugendlichen. Darunter leidet die ohnehin überschaubare Story mit. Viel passiert nicht im ersten Band. Ein Knaller des Genres dürfte „Granblue Fantasy“ aber auch in den folgenden Bänden kaum werden. Dafür wäre eine erheblich Steigerung notwendig.

© Rockita

Granblue Fantasy: © 2017  Cygames / cocho / Makoto Fugetsu  Kodansha / Altraverse

 

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